Hunde im Winter

Der Hund als perfekter sportlicher Begleiter

Gerade im Winter fällt es wohl jedem schwer, sich zu mehr als nur mürrisch zur Arbeit zu gehen und den Einkauf zu erledigen aufzuraffen. Dabei tut frische Luft auch oder sogar besonders im Winter gut, da sie der trockenen Heizungsluft etwas entgegen setzt. Nun kann man sagen, dass Hundebesitzer auch hier wieder privilegiert sind, denn sie haben sozusagen einen lebendigen Grund, sich regelmäßig außer Haus zu bequemen und der Bewegung zu frönen. Nicht nur das ohnehin nötige alltägliche Gassigehen kann man prima mit ihnen zu einem Spaziergang nutzen, auch ein richtiges Training mit „Schmackes“ macht sich mit Bello sehr viel besser.

Kleine Wettläufe schweißen Hund und Mensch zusammen

Wenn der Hund gerne läuft, und das tun die meisten Hunde, wird man sie gar nicht lange bitten müssen, um mit ihnen zusammen den Park joggend zu durchstreifen. Natürlich ist darauf zu achten, dass man nicht gerade am beliebtesten Treffpunkt für die Fifis seine Runden dreht, denn dann kann man so gut wie sicher sein, dass der Hund sich sehr leicht von anderen Hunden ablenken lässt. Also sollten schon ein Stück einsamer Wald oder eine wenig frequentierte Wiese her – im Winter sind diese sicher leichter zu finden als im Sommer. Und dann kann es losgehen. Wenn man den Hund an der Leine führt, muss man einfach selbst in den Trab verfallen, schon wird der Hund freudig einstimmen, sich dem Tempo anpassen und vielleicht sogar als eine Art „Zugpferd“ dienen. Wunderbar, vor allen Dingen, da auf diese Art noch eine größere Verbindung zwischen dem Herrchen oder Frauchen und dem Hund entsteht.

Was bietet sich außer einem Lauftraining an?

Der Hund kann wirklich als sportliche Hilfe und als Impulsgeber sehr gute Dienste tun, ohne dass man seine Natur verbiegen muss. Wer mit einem Hund Werfen und Ball oder Stock Suchen und Apportieren in etwas ernsthafterem Umfang anberaumt, wird selber auch ordentlich ins Schwitzen geraten. Den Stock oder den Ball mit voller Wucht zu werfen, erinnert das nicht sogar an lange vergangene sportliche Meriten, die in der Schule zu einem Jugendsportabzeichen gehörten? Das kann man sich also ganz spielerisch wieder aneignen, Hund und Mensch treten hier als perfektes Duo auf.

Ein Strandspaziergang als echtes Highlight

Und wenn man den Hund und die sportliche Betätigung gerade so sehr genossen hat: Was spricht denn gegen einen Ausflug ans Meer? Der Hund darf rennen, wie er will, sich gerne auch einmal ins Wasser stürzen, Möwen jagen, und Frauchen oder Herrchen genießt derweil den Wind, das sich kräftig dagegen Stemmen. Davon haben beide etwas, und der Hund wird genau so zufrieden nach dem Naturerlebnis wieder zu Hause seinen wohl verdienten Platz an der Heizung einnehmen. Und seine Augen, das kann man ganz deutlich erkennen, sagen: Das machen wir morgen wieder. Aber ja!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.