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Der Dackel – Die Katze unter den Hunden?

Man hält sich einen Hund oder man hält sich einen Dackel.

Gleichermaßen belächelt wie heissgeliebt, steht die altehrwürdige Rasse der sogenannten Dachshunde für scheinbar untrennbare Klischees wie Sturheit, Spießigkeit oder auch Unbelehrbarkeit.
Während die Sippe der Dackel für eine treue Fangemeinde den einzig wahren Hund überhaupt darstellt, wird sie vom Gegenlager kategorisch abgelehnt. Aufgrund ihrer Eigensinnigkeit und vergleichsweise wenig hündischen Verhaltens, durch die es diese Tiere zu einiger Berühmtheit gebracht haben, werden sie manchmal sogar als die Katzen der Hundewelt bezeichnet.
Ob dieses Attribut wirklich gerechtfertigt ist, muss man am Ende wohl selbst erlebt haben. Doch in einem Punkt sind sich alle einig: Der Dackel ist ein besonderer Hund!

Woher stammt eigentlich die Rasse der Dackel?

Wie die Bezeichnung Dachshund schon vermuten lässt, wurden diese Hunde gezielt für die Jagd auf Kleinwild wie etwa Fuchs und Dachs gezüchtet. Durch seine geringe Schulterhöhe und die kurzen Läufe kann der Dackel auch in die engen, unterirdischen Bauten des Wildes vordringen und dieses „sprengen“, also aus der Erde herausjagen.
Doch auch bei der Jagd auf größeres Wild hat sich der Dackel bewährt, da es von diesem nicht derart in Panik versetzt wird wie von einem großen Jagdhund, was dem Jäger durchaus einen Vorteil verschaffen kann.
Heute werden die kurzbeinigen Teckel, wie sie im Jägerlatein genannt werden, auch gerne in kleineren Wohnungen gehalten, da der Bewegungsdrang vergleichsweise geringer ausfällt, was sich im Alltag ebenfalls vorteilhaft auswirken kann.

Lassen sich Dackel wirklich schwer erziehen?

Bevor auf diese Frage eine eindeutige Antwort gegeben werden kann, sollte man sich wiederum die Geschichte dieser Rasse genauer betrachten.
Für den Einsatz bei der Jagd war das ausgesprochene Selbstbewusstsein und das eigenständige Handeln der Dachshunde ein entscheidender Vorteil. Denn in einem unterirdischen Wildbau kann der Hundeführer keine Anweisungen geben – der Hund ist auf sich allein gestellt.
Was im Wald den Erfolg beschert, kann im Wohnzimmer allerdings problematisch sein. Das Vorurteil, dass Dackel mitunter störrisch sind und sich auch bei konsequenter Erziehung weniger stark an das Herrchen binden, wird von den meisten Hundehaltern bestätigt.
Liebhaber der Rasse werten den sprichwörtlichen Sturkopf aber als Persönlichkeit des Hundes und möchten diesen gegen keine allzu hündische Spezies tauschen.

Einmal Dackel – immer Dackel!

Der Umgang mit einem großen Hund, der die Charakterzüge eines typischen Dackels aufweist, könnte sich in der Tat schwierig gestalten. Doch aufgrund der geringen Körpermasse und dem durchaus gutmütigen Wesen des Teckels besteht hier keinerlei ernsthafte Gefahr.
Mit Sicherheit kann auch gesagt werden: Wer jemals selbst über Jahre mit der Persönlichkeit eines Dackels unter einem Dach gelebt und sich sowohl über dessen Eigenheiten gewundert hat, als auch wegen selbiger herzhaft lachen musste, der wird exakt diese Eigenheiten bei den anderen Rassen vermissen.
Wahre Dackelkenner proklamieren daher ihr Credo, dass der, der den etwas anderen Hund sucht, am Dackel nicht vorbeikommt und lernen wird, diese gewisse Schrulligkeit – pardon, den Stolz der Tiere mit der Zeit zu verehren.
Scherzhaft könnte man tatsächlich fast sagen, die Eigenschaften des Dackels machen diesen zu einem recht menschlichen Hund.

Schäferhund oder Labrador – Welche Rasse sollte ich mir kaufen?

Die Anschaffung eines Hundes: Schäferhund oder Labrador

Ganz gleich, für welche Rasse man sich entscheidet. Zunächst muss man sich und auch dem Hund (was aber auch für alle Tierarten gilt) gegenüber fair sein und sich wichtigen Fragen wie: Habe ich genug Zeit um ihn zu beschäftigen, ihm gerecht zu werden? Welche Haltung kann ich ihm bieten? Was erhoffe ich mir von der Haltung eines Hundes? Wie möchte ich ihn ernähren? Was ist, wenn er mal krank wird? stellen.
Wenn es auf diese Fragen (und das sind längst noch nicht alle Fragen!) eine Antwort gibt und auch kein „wenn und aber“, dann ist es an der Zeit sich darüber Gedanken zu machen, ob nun ein Schäferhund oder ein Labrador zu einem passt.

Hunderasse Labrador oder Schäferhund
Welche Hunderasse soll es sein? Jeder Hund ist nicht nur vom aussehen unterschiedlich. 🙂

Bei der Anschaffung eines Schäferhundes oder Labradors sollte man nicht außer Acht lassen, dass beide Hunderassen „Gebrauchshunde“ sind, was aber nicht ausschließt, dass sie auch gut geeignete Familienhunde sind.

Was ist ein Gebrauchshund?

Der Schäferhund, ursprünglich zum Hüten und Treiben von Schafen eingesetzt, wird er mittlerweile mit sehr gutem Erfolg unter anderem als Schutz- und Wachhund eingesetzt, während der Labrador für die Jagd als Apportierhund gezogen worden ist. Dennoch sind beide Rassen äußerst vielseitig einsetzbar und brauchen auch eine Aufgabe um sich wohlzufühlen. Beide Rassen lieben lange Spaziergänge, laufen gern am Rad nebenher, eignen sich als Suchhunde (Trümmersuchhund, Personensuchhund…) und brauchen beide eine gute und solide Ausbildung.
Hier kommen wir dann wieder bei der Frage an: Wie möchte ich ihn beschäftigen, ihm gerecht werden? Beide Rassen bringen Intelligenz und ein hohes Maß an Lernverhalten mit. Beide Rassen bringen das „will to please“ mit. Dennoch unterscheiden sie sich in ihren wesentlichen typischen Eigenschaften und im Aussehen.

Der Schäferhund

Der Schäferhund (auch: Deutscher Schäferhund) ist absolut unbefangen und gutartig, außerdem ausgeglichen und lernwillig. Seine Aufmerksam,- und Führigkeit sind enorm. Nicht zu unterschätzen ist sein Selbstbewusstsein. Daher ist eine anhaltende konsequente Erziehung mit viel Geduld, positiver Verstärkung und Verständnis zu empfehlen. Bedingt durch seine niedrige Reizschwelle, als auch sein mitunter stark ausgeprägtes Schutzverhalten, wird er sehr gern als Begleit-, Wach-, Schutz,- Dienst- und Hütehund eingesetzt. Viel Auslauf und Beschäftigung sind für den Schäferhund wichtig. Sehr gut geeignet ist da unter anderem der Hundesport, um ihn sowohl geistig, als auch rein körperlich auszulasten. Sein Haarkleid ist kurz (stockhaarig), aber auch der langhaarige Schäferhund erfreut sich großer Beliebtheit. Seine Fellfarben sind vielschichtig „bunt“ und meist mit Abzeichen, aber auch einfarbig (schwarz).

Der Labrador

Der Labrador (auch: Labrador Retriever) ist ein beliebter Anfängerhund. Er ist gutmütig und freundlich sowie geduldig und ausgeglichen. Jegliche Art von Schärfe, Aggressivität oder Scheu gegenüber Menschen sind dem rassetypischen Labrador fern. Freundlich, aufgeschlossen und neugierig begegnet er seiner Umwelt und Menschen. Er fühlt sich in Gegenwart derer wohl und zeigt auch keine Scheu, Angst oder Unsicherheit, wenn diese ihm zu nahe kommen. Aber trotz seiner sehr ruhigen Art benötigt auch der Labrador viel geistige und körperliche Beschäftigung. Sein Haarkleid ist kurz, glatt und dicht anliegend. Die Hauptfellfarben sind schwarz, schokobraun oder gelb (creme).

Den Mops neu entdecken

Der Mops – eine der ältesten Hunderassen.

Nach Europa kamen diese Hunde zirka 1400 nach Christi. Lange galten sie als „FETT,FAUL und GEFRÄSSIG“. Wer diese Rasse kennt, weiß, es ist ein Irrtum. Der Mops ist ein lebenslustiger, treuer und anhänglicher Freund des Menschen.

Man kann schon sagen ein Mops ist Kult und kommt immer mehr in Mode. Gehen Sie auf die Strasse und schauen Sie, Sie werden sehen, Ihnen werden bestimmt einige Möpse begegnen.
Die Rasse Mops gibt es in beige oder auch schwarz. Ob Welpe oder ein erwachsener Mops, man muß sie lieben. Ihre großen Augen, die Falten an Kopf und Rücken, einfach knuddelig. Der Mops, ein Familienhund. Gut geeignet wenn Kinder mit im Haushalt leben. Bei der Wahl eines so süßen Haustiers sollten Sie nicht vergessen, es ist ein Lebewesen, ein Tier.
Der Mops ist treu, immer in der Nähe des Menschen. Es braucht Geduld bei der Erziehung des Mopses, er ist jedoch sehr gelehrig, manchmal etwas stur, aber bei genug Geduld des Menschen führt die Erziehung des Mops zum Erfolg.

Der Mops ist immer dort, wo auch sein Mensch ist.

Der Mops ist genauso gern mal faul, aber dann wieder sehr agil. Genau wie wir Menschen.
Ein Mops kann durchaus 15 Jahre alt werden, und wenn gesundheitlich keine größeren Probleme sind, ist der Mops bis ins hohe Alter frisch und fit.
Wenn Sie einmal dieser Rasse verfallen sind, wird es nicht bei einem Tier bleiben, oft haben die Menschen mindestens zwei. Wenn man diese Tiere ansieht, ist man ihrem Scham verfallen, sie schauen so treuherzig, der Mensch kann ihnen dann nichts mehr abschlagen.
Aber trotzdem sollten die Menschen ein wenig konsequent sein, denn der
Mops merkt schnell wie er seinen Menschen um den Finger wickeln kann.
Der Mops braucht auch Pflege, dazu gehört unter anderen die Fellpflege,regelmäßig die Falten reinigen, sowie auch Ohren und Nase.
Ein Mops oder zwei sind liebenswerte Gesellen der Menschen. Sie bereichern unser Leben, machen es heller und fröhlicher.

Kinder und Hunde – Welche Rasse passt?

Die 5 geeignetsten Rassen für Kinder

Wer möchte, dass das geliebte Kind seinen Eltern in der Liebe zum Tier in nichts nachstehen soll, kann sich schon früh für die Haltung eines Hundes entscheiden. Die Frage dabei lautet: Welche Hunderassen kommen insbesondere infrage? Gibt es Hunderassen, die auch schon mit Kleinkindern bestens harmonieren und dem Kind wertvolle Erfahrungen schenken?

Natürlich bedarf es großer Verantwortung, die bestehende Familie um ein weiteres Mitglied zu bereichern. Gerade im Hinblick darauf, dass ein Hund kein einfach zu haltendes Tier ist, welches keinesfalls nur mit reiner Futtergabe und gelegentlichen Spaziergängen zufriedenzustellen ist. Auch der Hund empfindet Sehnsucht, benötigt Liebe und Aufmerksamkeit oder kann sich mitunter eifersüchtig zeigen. Wer allerdings sich dieser Herausforderung gewachsen sieht, wird schnell sein Glück finden, da die Haltung eines Hundes zweifellos mit zu den schönsten Erfahrungen im Leben eines Kindes gehört.

Im Folgenden werden 5 Rassen vorgestellt, die – je nach Charakter Ihres Kindes – zur Anschaffung ideale Voraussetzungen mitbringen.

Bulldogge:

Die Bulldogge kommt besonders für lebendige, aktive Kinder infrage. Auch in mittelgroßen Wohnungen kommt die Bulldogge gut zurecht, da sie besonders für ihr ruhiges und weniger aufgeregtes Gemüt bekannt ist. Vielleicht ja deshalb der ideale Gegenpart für Ihr Kind?

Beagle:

Der Beagle ist ideal für besonders spielfreudige Kinder, da ihn sein Charakter als Jagdhund problemlos auch zu längeren, Kräfte zerrenden Spielen befähigt. Mit seiner Frohnatur baut er schnell ein freundschaftliches Verhältnis zu Kindern auf und versteht sich nicht selten auch prächtig mit anderen Haustieren.

Collie:

Diese Rasse zeichnet sich durch ein Höchstmaß an Zugänglichkeit und Sanftmut aus. Familien, die noch keine oder nur wenig Erfahrungen mit Hundehaltung haben, können sich ohne Bedenken einen Collie anschaffen, da er sehr lernfähig ist und eine stark soziale Ader hat. Bedingt durch sein ausgeprägten Beschützerinstinkt steht er auch jedem kleinen Familienmitglied gehorsam zur Seite.

Vizsla:

Einer der noch relativ unbekanntesten, aber nicht weniger für Kinder geeigneten Hunderassen ist der ungarische Vorstehhund. Dieser kurzhaarige Typ erfreut die Herzen nicht nur durch seine überdurchschnittliche Intelligenz und Treue, sondern auch über seine Eigenschaft nur wenig zu bellen. Gerade ruhige Kinder kommen daher mit dieser Rasse prima zurecht. Zudem ist er sehr stubenrein und riecht kaum.

Pudel:

Selbst wenn einige Zeitgenossen den Pudel lediglich zum kostümierten Schauhund stilisieren, zählt er auch darüber hinaus zu den beliebtesten Hunderassen. Gerade im Bezug auf eine Anschaffung in Haushalte mit Kleinkind stellt der Pudel eine ideale Lösung dar, da er nicht haart und somit sich gegebenenfalls auch für Allergiker eignet.
Sein in sich ruhendes Wesen verleiht ihm besondere Fähigkeiten zur Geduld und sozialem Verhalten. Wenn beispielsweise das Kind mal alle Aufmerksamkeit auf sich zieht und der Pudel erst an zweiter Stelle zu seinem Futter kommt, bleibt er die Besonnenheit in Person und verhält sich insgesamt äußerst altruistisch.

Als Fazit bleibt anzumerken, dass das Halten von Hunden eine große Verantwortung mit sich bringt, da diese wunderbaren Wesen – ähnlich wie mit Kindern – einzigartige Charaktere besitzen. Charaktere, mit denen Sie und Ihr Kind bestenfalls 15-20 Jahre ihres Lebens verbringen können. Bleibt zu wünschen, dass Sie eine gute Entscheidung treffen. Viel Glück bei der Auswahl.

Der Mops – wirklich nur ein Modehund?

Der Mops hat in den letzten Jahren einen wahren Boom erfahren, obgleich seines Aussehens. Drollig sieht er aus, klein und kompakt in der Statur und er sieht auch ganz entzückend in maßgeschneiderter „Mopskleidung“ aus. Auch wenn der Eindruck entsteht, dass sich viele Menschen diese Rasse nur anschaffen, weil er bei den Stars und in der Werbung hoch im Kurs steht, so ist der Mops doch ein Lebewesen mit vielen typischen Eigenheiten. So, wie es eben auch bei jeder anderen Rasse der Fall ist. Ein Mops sollte nicht nur wegen seines Aussehens angeschafft werden. Man muss sich auch überlegen, was dieser Hund für Pflege beansprucht und was für einen Charakter er hat. Ist man also ein sportbegeisterter Mensch und möchte mit seinem Hund gerne kilometerlange Strecken laufen, so wird der Mops früher oder später streiken, da ist ein spritziger Border Collie vielleicht doch die bessere Wahl.

Typisch Mops…

Der Mops ist ein Gesellschafts- und Begleithund, also ideal für Menschen, die für den Hund genügend Zeit haben, um sich mit ihm zu beschäftigen, da der Mops eine sehr anhängliche Hunderasse ist. Interessant ist auch die Rute des Mops. Geht es dem Hund prächtig, so merkt man es an seiner typisch eingerollten Rute, doch stimmt mit dem Hund etwas nicht, so lässt er die Rute gerade nach unten fallen. Durch die Form seiner Nase sollte man sich als Besitzer auch im Klaren sein, dass der Mops zu vielen Geräuschen neigt. So gibt er bei Freude oder Missmut eine Art Grunzgeräusch von sich und kann im Schlaf auch extrem schnarchen. Wenn es Zeit für die Pflege des Hundes wird, dann ist das Säubern der Ohren einmal in der Woche ein Muss und die Nase bei Trockenheit mit Vaseline einreiben. Einen großen Pluspunkt hat der Mops mit seinem kurzen Fell, was diesen Hund auch pflegeleicht macht, aber gegen ein paar Bürstenstriche hat der Mops nichts einzuwenden und genießt das sogar sehr.

Der Mops gilt als sehr gelehriger Hund und lernt die Kommandos seiner Halter sehr schnell, doch der Mops kann auch sehr stur werden, weswegen er sich oft auch nicht mit Leckerli bestechen lässt. Hier ist es, wie bei vielen anderen Rassen auch, epfehlenswert eine Welpenschule zu besuchen, damit der Mops die Grundregeln sicher erlernt. Der Mops hat vor nichts und niemandem Angst, auch nicht vor größeren Hunden. Da sich nun viele Hunde durch die Geräusche des Mopses irritiert oder auch provoziert fühlen, sollte man seinem Hund unbedingt Gehorsam anerziehen, damit Konfrontationen im Hundepark gar nicht erst ausarten können.

Hat man sich also erst ausreichlich über das Wesen des Mops informiert und kennt man dessen Eigenheiten und Bedürfnisse, dann ist die Zeit auch gekommen, einem Mopswelpen ein schönes Zuhause zu schenken. Ist man aber auf der Suche nach einem neuen modischen „Hingucker“ so ist die Anschaffung dieser Hunderasse abzuraten. Ansonsten ist der Mops ein perfekter, liebevoller und anhänglicher Begleit- und Familienhund, der für einige Späße zu haben ist.

Detaillierte Krankheiten beim Collie

Mit den Anfängen der 80er Jahre wurde publik, dass Collies empfindliche Reaktionen auf auserwählte Medikamente zeigen und daran schlimmstenfalls sterben werden. Der Collie reagierte mit Störungen im Bewegungssystem, oraler Entleerung des Mageninhaltes, Koma, bis zum Sterben einiger Tiere. Dabei wurde festgestellt, dass sich bei anderen Hunden der gleichen Rasse keine Beeinträchtigungen feststellen ließen.

Durch Forschungen im molekulargenetischen Bereich zeigten in den letzten zwei Jahrzehnten, dass der Auslöser ein Defekt im MDR1-Gen ist. Dadurch kommt es zu einer fehlenden oder schwachen Neubildung eines bestimmten Proteins. Der Defekt ist bei allen Hunderassen bekannt, trifft aber hauptsächlich auf den Collie zu. Collies zeigen darüber hinaus eine Zunahme der Dermatomyositis, eine Haus-Muskel-Erkrankung bei Jungtieren, die genetisch bedingt ihren Ursprung haben.