Archiv der Kategorie: Hunderassen

Der Cavapoo – Eine Hybridhunderasse, die es in sich hat

Die Hunderasse Cavapoo ist auch unter der Bezeichnung Capoodle bekannt. Es handelt sich dabei um eine Hybridhunderasse, die sehr interessant ist. Anerkannt von der FCI ist diese allerdings, wie viele Hybridrassen, nicht. Dies macht den süßen Vierbeinern allerdings gar nichts aus.

Der Cavapoo ist eine Kreuzung aus dem Cavalier King Charles Spaniel und dem Pudel. Auch der Name ist somit eine Mischung der beiden bekannten und beliebten Rassen. Ursprünglich stammt die Hybridhunderasse aus dem fernen Australien, doch aufgrund ihrer steigenden Beliebtheit sind sie mittlerweile auf der ganzen Welt bekannt. Dies ist kein Wunder, denn ein Cavapoo ist ein toller Begleit- und Familienhund, der für jeden Hundehalter gut geeignet ist. Sie sind für den Alltag aufgrund ihres fröhlichen Wesens eine absolute Bereicherung.

Der Charakter und die Merkmale des Cavapoo

Innerhalb der Hunderassen zählt der Cavapoo zu den mittelgroßen bis kleinen Exemplaren. Im Allgemeinen gelten die Cavapoos als Begleithunde. Im Durchschnitt beträgt die Körpergröße des Tieres zwischen 30 und 35 Zentimetern. Entsprechend dieser Größe verhält sich auch ihr Gewicht, dass in der Regel zwischen fünf und sieben Kilogramm liegt. Der Körperbau der Hündinnen ist im Vergleich zu den Rüden oft ein wenig zierlicher, weshalb diese auch ein weniger Gewicht auf die Waage bringen können.

Generell ist der Körperbau des Cavapoo kompakt und robust. Sie fallen besonders durch ihr überdurchschnittlich niedliches Erscheinungsbild auf. Allerdings können die Kennzeichnungen sehr verschieden sein, was sich auf die Kreuzung der beiden Rassen Pudel und Spaniel zurückführen lässt.

Das Gesicht des Cavapoos ist besonders hübsch und gilt daher als besonderes Merkmal. Sie haben riesige dunkle Knopfaugen, womit sie das Herz der Menschen sehr schnell für sich gewinnen. Darüber hinaus sind die großen Schlappohren typisch für die Rasse, welche mit gewelltem, langem und sehr weichem Fell überzogen sind. Die Ohren brauchen deswegen eine ganz besondere Pflege. Das überaus flauschige Haar findet sich ebenfalls an der langen Rute des Cavapoo.

Optisch zeichnet sich der Cavapoo vor allem durch sein Fell aus, welches lockig oder stark gewellt und dabei unglaublich weis ist. Die Farben des Fells variieren stark. Es sind sowohl helle als auch dunkle Fellfarben möglich. Darüber hinaus ist es nicht ungewöhnlich, wenn im Fell Schattierungen oder Flecken zu finden sind.

Es ist daher nicht selten, dass im Fell auch unterschiedliche Farbtöne zu finden sind. Hierbei sind die Kombinationen dreifarbig, ruby und tan besonders häufig. Möglich sind darüber hinaus aber auch einfarbige, eher schlichte Nuancen, wie weiß, beige, rot, grau oder schwarz. Abhängig ist die Fellfarbe oft von der Hunderasse, die bei der Kreuzung dominiert hat. Deshalb kann sie bei den einzelnen Cavapoo-Vertretern sehr unterschiedlich gestaltet sein. Sogar in einem einzigen Wurf finden sich oft Welpen, deren Merkmale sehr unterschiedlich stark ausgeprägt sind – genau deswegen handelt es sich bei dem Cavapoo um eine so interessante Rasse.

Cavapoos haben eine überdurchschnittlich hohe Lebenserwartung, die im Durchschnitt zwischen 14 und 18 Jahren liegt. Unter anderem ist dafür die geringe Anfälligkeit gegenüber Krankheiten und die große Vitalität der Hunde verantwortlich. Anfällig für zuchtbedingte Gendefekte sind die Cavapoos nicht.

Besonders beliebt ist die Rasse des Cavapoos in Australien und den USA. Seinen Erfolg verdankt der Cavapoo nicht zuletzt seiner unkomplizierten und liebenswerten Natur. Die Hunde sind überaus aufgeweckt und aufgeschlossen. Ein aggressives Verhalten ist dem Cavapoo fremd – er liebt es, seine hohe Kontaktfreudigkeit auszuleben, sowohl anderen Tieren als auch Menschen gegenüber ist er immer freundlich und offen. Daher ist es in der Regel kein Problem, den Cavapoo gemeinsam mit anderen Tieren oder Artgenossen zu halten.

Als Familienhunde eigenen sich die süßen Cavapoos ideal.

Mit Kindern kommen sie sehr gut zurecht und dank ihres sehr stark ausgeprägten Spieltriebs werden sie schnell zu den besten Freunden. Die Cavapoos legen einen großen Wert darauf, ein fester Bestandteil der Familie zu werden und strengen sich deswegen immer an, dazu zu gehören.

Die Seele des Cavapoos ist vor allem eines: Unfassbar treu. Zu seinem Besitzer beziehungsweise seiner Familie baut er eine sehr enge Bindung auf, weshalb er des Öfteren sehr anhänglich wirkt. Allein sind die Cavapoos nicht gerne, denn schnell stellt sich dann bei ihnen ein Gefühl der Einsamkeit ein. Daher ist es ratsam, die Hunde nicht über eine längere Zeit alleine zu lassen, denn dann könnte der Cavapoo gekränkt und verunsichert werden.

Die Wachsamkeit des liebenswerten Cavapoos sollte allerdings nicht unterschätzt werden. Um seine Familie zu beschützen, würde der Vierbeiner alles tun. Obwohl er nicht der größte Hund ist, ist der Cavapoo tapfer und mutig. Am liebsten spielt und tobt der Cavapoo allerdings, denn er ist sehr lebendig und aktiv.

Bemerkenswert ist bei dieser Rasse ebenfalls ihre schnelle Auffassungsgabe. Tricks und Kunststücke zu erlernen ist für sie eine wahre Freude. Cavapoos mögen es generell, wenn sie gefordert werden. Durch ihre Besitzer fordern sie deswegen manches Mal eine Beschäftigung ein – aufdringlich werden sie dabei allerdings nicht.

Der Cavapoo bewegt sich zwar sehr gerne, gegen einen ruhigen Tag hat er allerdings auch nichts einzuwenden – Hauptsache, sie sind in der Nähe ihrer geliebten Menschen. Die Rasse ist sehr verschmust und braucht daher viele Streicheleinheiten und emotionale Zuwendung.

Zusammengefasst handelt es sich bei dem Cavapoo um eine Hybridhunderasse, die nicht unterschätzt werden sollte.

Die Cavapoos bestechen durch ihr ganz besonderes Wesen. Sie sind Seelentröster und Spaßvogel zugleich – eine Mischung, auf welche die Menschen, sobald sie diese einmal kennengelernt haben, nicht mehr verzichten möchten.

Pitbulls – Kampfhund oder Kuschelmonster

Kaum eine andere Hunderasse ruft so viele kontroverse Emotionen in Menschen hoch wie Pitbulls. Auf der einen Seite werden diese Vierbeiner als Kampfhunde und Listenhunde geführt. Auf der anderen Seite aber schwören viele Hundehalter darauf, noch nie so eine sanftmütige und folgsame Hunderasse wie den Pitbull besessen zu haben. Doch was ist nun wirklich daran und was steckt hinter dem Mythos Kampfhund gegen Nanny-Hund? Mit diesem Thema möchten wir uns in diesem Beitrag etwas näher befassen und dir diese Rasse auch etwas näher bringen.

Warum ist der Pitbull ein Kampfhund?

Pitbulls sind mittelgroße, aber sehr starke Hunde. Sie haben viel Energie und Kraft – und vor allem auch eine immense Beißkraft. Beim American Pit Bull Terrier handelt es sich um eine nicht vom FCI anerkannte Hunderasse. Die Vorfahren dieser Vierbeiner wurden bereits im Mittelalter gezüchtet und hatten den Zweck, gegen Stiere und Bären zu kämpfen. Daher hat auch der Name Kampfhund seinen Ursprung. Diese Hunde wurden für Hundekämpfe natürlich besonders muskulös und auch aggressiv gezüchtet. Das ging bei dieser Rasse auch sehr einfach, da sie genetisch gute Anlagen für einen definierten Körperbau hatten. Durch ihren großen Will-to-please ließen sie sich auch sehr gut abrichten und trainieren und wollten einfach immer nur gehorchen.

In Wahrheit haben diese Vierbeiner aber einen sehr sanftmütigen Charakter. Es liegt also immer nur an der Erziehung. Pitbulls sind gutmütig und verspielt. Wird ein Pit Bull bereits im Welpenalter mit sehr viel Liebe und Konsequenz erzogen und sozialisiert, so ist dieses Tier auch wunderbar mit anderen Artgenossen verträglich.

Wie muss ein Pit Bull ausgelastet werden?

Gerade bei diesen Energiebündeln ist es enorm wichtig, dass sie gut ausgelastet werden. Kommt bei den Pibulls Langeweile auf, so suchen sie sich häufig selbst eine Beschäftigung und im schlimmsten Fall muss vielleicht das neue Sofa daran glauben. Ist ein Pibull absolut unterfordert und hat keinerlei Aufgabe, so kann auch ein aggressives Verhalten auftreten.

Lange Ausläufe sind bei diesen Hunden ein absolutes Muss. Auch lieben diese Vierbeiner das Apportieren und sie schwimmen für ihr Leben gerne. Diese Rasse fühlt sich in einem Haus mit großem Garten natürlich am wohlsten. Wenn jedoch täglich für ein abwechslungsreiches Programm und viel Auslauf gesorgt wird, so kann der American Pit Bull Terrier auch in einer Stadtwohnung gehalten werden.

Der American Pit Bull Terrier und Kinder

Oft sieht man in Zeitungen Bilder von Pitbulls, die sich in Menschen verbissen haben. Genauso oft wird diese Rasse aber auch als Nanny-dog propagiert. Was stimmt denn nun?

Diese Frage lässt sich ganz schnell beantworten. Beide Behauptungen sind falsch. Weder ist der Pitbull von Grund auf aggressiv und ein Monster, noch eignet sich dieser Hund dafür, um mit Kleinkindern alleine gelassen zu werden.

Dies gilt jedoch für jeden Hund. Als verantwortungsvoller Hundehalter und gewissenhaftes Elternteil lässt man Kinder und Hunde niemals für längere Zeit unbeobachtet. Sowohl Kinder, als auch Hunde können unberechenbar sein.

Wichtig ist jedoch, dass Kinder von klein an lernen, mit Hunden umzugehen. Sie müssen erfahren, den Hunden nicht in den Futternapf zu greifen, nicht auf den Vierbeinern zu reiten und ihnen nicht weh zu tun. Ein Kind sollte von Anfang an erfahren, dass der liebe Hund auch ganz fürchterlich zuschnappen kann.

Pitbulls sind an und für sich jedoch sehr kinderlieb. Daher eignen sie sich auch wunderbar als Familienhunde. Sie haben jedoch auch einen ausgeprägten Beschützer-Instinkt. Dies kann zu Problemen führen, wenn Besuch kommt und das neue Baby aus der Wiege nehmen will. Hier muss besonders konsequent und liebevoll mit den Vierbeinern gearbeitet werden.

Pitbulls sind jedoch sehr intelligent und lernen schnell. Einziges Problem ist ihr Sturkopf. Diese Rasse wird gerne als stubborn bezeichnet. Oft hören sie einfach schlecht oder haben andere Pläne. Auch hier muss der Hundehalter konsequent eingreifen und den Hund vom Gegenteil überzeugen. Pitbulls sind nicht unbedingt für Anfänger geeignet, da man für diese Tiere eine starke, liebevolle aber konsequent strenge Hand benötigt.

Pit Bull Terrier sind sehr loyal und mutig. Daher eignen sie sich auch gut als Wachhunde. Seit neuestem werden Tiere dieser Rasse auch als Drogenspürhunde, Polizeihunde und Hunde zum Personenschutz ausgebildet.

Wer sich einen American Pit Bull Terrier zulegen möchte, der sollte vor allem darauf achten, dass er dieser Rasse gerecht wird. Für diese Hunde muss viel Zeit aufgebracht werden. Die Pitbulls sind nicht gerne den ganzen Tag alleine zu Hause. Hier könnte es wirklich sein, dass sie sich eine eigene Beschäftigung suchen und auch den Tisch aus massivem Holz anknabbern.

Zudem musst du dich informieren, inwieweit der Pitbull in deinem Wohngebiet auf der Rasseliste steht. In manchen Regionen bestehen viele Auflagen, die für die Haltung dieser Hunderasse erfüllt werden müssen. Zudem solltest du auch wissen, dass die Versicherung für einen Pitbull in der Regel viel teurer ist, als für einen Chihuahua.

Wer sich jedoch einmal in diese Hunderasse verliebt hat, der wird immer wieder einen Pitbull haben wollen. Diese Hunde, die bis zu 30 kg auf die Waage bringen können, denken oft, dass sie kleine und federleichte Schoßhunde sind. Mit viel Freude und Energie springen sie auf die Couch, um Herrchen und Frauchen zu beglücken und ausgiebig abzulecken. Pitbulls sind auch wahre Clowns und schaffen es immer, Sonnenschein in trübe Tage zu bringen.

Auf jeden Fall ist diese Hunderasse besser als ihr Ruf. Wichtig ist natürlich die Erziehung. Denn kommt es bei Pitbulls zu Problemen, so liegt meist die Schuld tatsächlich am anderen Ende der Leine, und nicht beim Tier selbst.

Der Deutsche Pinscher

Vom Jagdhund zum treuen Familienmitglied

Vor rund 100 Jahren begann die Rassenhundezucht des Deutschen Pinschers. Bekannt war er zu dieser Zeit als Jagd- und Wachhund. Das große Augenmerk lag darauf, dass er Mäuse und Ratten auf dem Hofe ausfindig machte. Diese kamen gleichzeitig mit auf seinen Speiseplan. Heutzutage ist er ein beliebtes und vor allem treues Familienmitglied.

Besondere Merkmale des Pinschers

Der klassische Deutsche Pinscher besitzt ein kurzes, dicht anliegendes und glatthaariges Fell. Dies ermöglicht eine einfache Fellpflege für Frauchen und Herrchen. Er erreicht eine Körperhöhe von 45 bis 50 Zentimeter und ein Durchschnittsgewicht von 14 bis 20 Kilogramm. Der Rassehund ist mit wenig Hundekrankheiten und weiteren Problemen in der Gesundheit belastet und erreicht ein Alter zwischen 14 und 16 Jahren.

Temperamentvoll und charakterstark

Wer mit dem Gedanken spielt eine solche Rasse in seine Familie zu holen, dem ist viel Eifer und Spielbegeisterung nahe zu legen. Der Deutsche Pinscher ist in der Wohnung ein ruhiger Artgenosse, heraußen jedoch ein wahres Energiebündel.
Er wacht über sein Areal, doch ist bei guter Erziehung kein allzu großer Kläffer. Nur selten bleibt ihm eine Veränderung in seinem Domizil unbemerkt.
Der Vierbeiner weiß was er will und ist sehr lernfähig. Durch das hohe Maß an Aufmerksamkeit, Gelehrsamkeit und Ausdauer benötigt er viel Beschäftigung. Er liebt es zu spielen, hört jedoch auf, wenn es ihm nicht gut genug erscheint. Abwechslung ist bei dieser charakterstarken Hunderasse enorm wichtig.

Toller Begleithund mit sportlicher Begabung

Er ist noch heute ein beliebter Begleithund für einen Ausritt zu Pferd. Somit ist er auch ein guter Mitläufer, wenn die Besitzer einen Ausflug mit dem Fahrrad unternehmen möchten oder es eine Runde zum Joggen gehen soll.
Neben langen Spaziergängen mag es der Deutsche Pinscher auch etwas sportiver. Durch seine hohe Lernfähigkeit, hat er nichts gegen ein gutes Training einzuwenden. Bei dieser Rasse eignet sich besonders die Hundesportart Agility. Hier muss der Hund eine bestimmte Reihenfolge eines Parcours einhalten und bewältigen.

Kleine Zusammenfassung

Der Deutsche Pinscher benötigt eine konsequente und gute Erziehung. Dieser elegante Vierbeiner zeichnet sich durch eine große Charakterstärke aus und ist voller Temperament. Für ihn ist viel Zuwendung und ein abwechslungsreicher Tagesablauf wichtig. Für diesen Einsatz gibt es einen liebenswerten und treuen Familienhund, der ebenfalls mit Kindern sehr gut zurecht kommt.
Wichtig ist, diesen Hund bitte nicht im Zwinger zu halten. Er braucht die Nähe zu seinen vierbeinigen Besitzern.

Der Rottweiler – ein ruhiger, freundlicher Artgenosse

Die Rasse der Rottweiler gehört mit zu den ältesten Hunderassen. Rottweiler, auch liebevoll Rottis genannt, verfügen über eine Vielzahl an positiven Charaktereigenschaften.
Geschürt durch mediale Panikmache über einige Beißvorfälle, hat das zur Folge, dass viele Menschen diesem von Natur aus freundlichen Hund mit Skepsis oder gar Angst gegenüberstehen. Dabei ist der Rotti in seinem ruhigen und freundlichen Wesen dem Menschen ein freundlicher und anhänglicher Begleiter.

Aussehen

Rottweiler haben ein stattliches Erscheinungsbild.
Rüden erreichen eine Widerristhöhe von durchschnittlich 68 cm, bei Weibchen beträgt diese 63 cm. Das Körpergewicht des Rüden liegt bei etwa 50 kg, Weibchen wiegen durchschnittlich mit 42 kg etwas weniger.
Ein muskulöser Körperbau, ein breiter Brustkorb und harmonische Gesamtproportionen sind dem Rottweiler gegeben. Trotz seiner kräftigen Statur ist er nicht schwerfällig. Vielmehr ist der Rotti ein sportlicher Hund mit einem hohen Maß an Kraft, Ausdauer und Wendigkeit.
Das Haarkleid ist mittellang und schmiegt sich eng an den Körper an. Rottweiler haben eine schwarze Grundfarbe mit rotbraunen charakteristischen Abzeichen, die im Gesicht, im Brustbereich und an den Läufen vorkommen können.

Ursprung/ Geschichte des Rottweilers

Rottweiler gehören mit zu den ältesten Hunderassen. Bereits vor 2000 Jahren wurden sie im Römischen Reich als Herdenschutzhunde eingesetzt.
Die Stadt Rottweil im heutigen Baden-Württemberg war im 19. Jahrhundert ein wichtiges Zentrum für den Viehhandel. Der Viehhandel fiel damals mit in den Aufgabenbereich der Metzger. Diese wussten die Ausdauer und den Beschützerinstinkt des Rottweilers zu schätzen und setzten ihn zur Bewachung und für das Zusammentreiben ihrer Herden ein. Es etablierte sich der Begriff des Metzgerhundes.
Er behütete nicht nur Vieh und Hof der Metzger. Er wurde auch dazu auserkoren, beim Handel mit Vieh und Fleisch das Geld seiner Besitzer zu bewachen. Hierzu wurde dem Rottweiler ein Halsband mit einer Geldbörse umgelegt, in der die Einnahmen verstaut wurden. Schon damals war diese Hunderasse für ihren Schutzinstinkt und ihre Charakterstärke bekannt. Kombiniert mit der ihr eigenen imposanten Erscheinung, wagte sich niemand an die Geldbörse heran.

Charakter

Rottweiler haben starke Nerven und ein ruhiges, freundliches Wesen. Sie verfügen über große Charakterstärke und ein ausgeprägtes Selbstvertrauen. Bei richtiger Führung findet man in diesem Hund einen liebevollen Begleiter, der die ihm übertragenen Aufgaben gerne übernimmt. Der Rottweiler verfügt über einen starken Beschützerinstinkt, er ist seinen Menschen treu ergeben. Trotz seiner eindrucksvollen Gestalt legt er Wert auf Kuscheleinheiten.
Aufgrund seiner Wesensart und seinen körperlichen Merkmalen wird der Rottweiler oft als Polizeihund eingesetzt. Seine Intelligenz und Dienstbereitschaft machen ihn zu einem idealen Schutzhund, und sein ausgeprägter Beschützerinstinkt macht ihn zu einem wertvollen Haus- und Hofhund.
Aufgrund seines freundlichen und ruhigen Wesens kann der Rottweiler als Familienhund gehalten werden. Kindern gegenüber verhält er sich im Normalfall freundlich und sanft. Dennoch sollte stets ein Erwachsener zugegen sein, der das Spiel von Kind und Hund überwacht.

Wie jeder andere Hund auch, braucht der Rottweiler eine Aufgabe, die seinem Bewegungsdrang und seiner Intelligenz gerecht wird.
In jedem Fall beengtigt der Rottweiler eine erfahrene, liebevolle und konsequente Führung, die es ihm ermöglicht, seine positiven Charakterzüge zu entfalten.

Bouviers des Flandres – verlässlicher Familienbegleiter

Ursprünglich als Rindertreibhund hatte der Bouviers schon vielfältige Aufgaben als Gebrauchshund zu bewältigen. Früher wurde er das Pferd der armen Leute genannt, weil er zum Beispiel zum Ziehen der Milchkarren verwendet wurde. Auch wenn sein Erscheinungsbild quadratisch und kräftig ist, tritt der Bouvier alles andere als plump auf. Da der Bouvier zum selbstständigen Arbeiten gezüchtet wurde, hinterfragt er die ihm erteilten Befehle, doch einmal Gelerntes vergisst er nie. Deshalb ist er nicht unbedingt für absolute Anfänger geeignet.

Treue Seele, die beschäftigt werden möchte

Als Gebrauchshund gezüchtet ist der Bouvier kein Couchpotatoe, er möchte beschäftigt werden. Sei es durch ausgiebige Spaziergänge, am Fahrrad oder Pferd und/oder Hundesport. Mit Geduld begegnet er auch Kindern und eignet sich daher als Familienhund. Durch seine Furchtlosigkeit und imposante Erscheinung flösst der Bouvier Respekt ein und schützt seine ganze Familie. Daneben ist er aber auch ein liebevoller Hund, der mit seiner Familie gern kuschelt. Im Allgemeinen verfügt der Bouvier über keinen ausgeprägten Jagdtrieb. Die meisten Bouviers erweisen sich als wasserliebend und lassen keine Pfütze aus.
Nervenstärke und Verlässlichkeit zeichnen den robusten Bouvier aus, wodurch er lange Zeit gerne als Polizeihund genutzt wurde und teilweise noch wird.

Pflege des Bouviers des Flandres

Einigermaßen pflegeintensiv ist der eher zu den großen Rassen gehörende Bouvier. Kämmt man das raue Haar mit der guten Unterwolle nicht regelmäßig kann es zu Verfilzungen kommen. Ungefähr eine Stunde pro Woche ist für diese Arbeit von Nöten. Dies wird dem Besitzer aber nichts ausmachen, denn diese Hunde haben kaum Eigengeruch und haaren nicht. So kann man sich an dem schönen dunklen bis grauen Fell erfreuen. Zudem sollte das Fell in regelmäßigen Abständen auf eine Länge von circa 6 cm gekürzt werden.

Wofür eignen sich Bouviers des Flandres?

Bouviers sind vielseitige Hunde und werden sogar als Blinden- oder Rettungshunde eingesetzt. Allerdings muss man dieser Rasse genügend Zeit für die Entwicklung lassen.
Da der Bouvier kaum Haare verliert können sich auch Allergiker an seiner Gesellschaft erfreuen. Vom Fährtenlesen über Agility bis hin zum Schlittenziehen besitzt der Bouvier ein breites Spektrum an Talenten und zeigt diese gerne, möchte aber auch die dementsprechende Bestätigung erhalten.

Durch seinen Einsatz als Boten- und Sanitätshund im ersten und zweiten Weltkrieg wäre der Bouvier fast ausgestorben. Nur durch engagierte Züchter blieb dieser mutige und willensstarke Hund aus den französischen und belgischen Flandern erhalten. Wer sich einen dieser selbstbewussten und besonders intelligenten Hunde anschaffen möchte, der wendet sich am besten an einem dem VDH/FCI angeschlossenen Züchter. Diese Züchter achten besonders darauf, die Gesundheit des Bouviers zu erhalten. Er zeichnet sich dadurch aus, dass er weder sehr anfällig ist, noch unter großen erblichen Belastungen leidet.

Immer unter dem Motto: Einmal Bouvier, immer Bouvier!

Der Bolonka Zwetna 

Dieser kleine Hund stammt ursprünglich aus Russland. Da er in vielen Farbkombinationen vorkommt, wird er oft auch als bunter Schoßhund bezeichnet. Den Bolonka Zwetna rechnet man zu der Familie der Bichons und man kann ihn bei den Gesellschafts- und Begleithunden einordnen.

Der Bolonka Zwetna hat ein nachwachsendes Fell ohne Unterwolle. Diese Hunderasse haart nicht und ist gerade daher sehr gut für Allergiker geeignet. Oftmals heißt es in den Rassebeschreibungen, dass der Bolonka Zwetna pflegeleicht sei. Zum Großteil stimmt diese Aussage. Allerdings bedeutet das nicht, dass man ihn nicht pflegen muss. Das Fell, das normalerweise lang und seidig ist, sollte jeden Tag oder spätestens jeden zweiten Tag sorgfältig gebürstet werden. Würde man dies nicht tun, dann verfilzt das Fell sehr schnell. Geht man nach dem Rassestandard, dann darf der Bolonka Zwetna nicht geschnitten oder geschoren werden. Allerdings gibt es immer wieder Halter, die das Wort pflegeleicht zu ernst nehmen. Die Folge ist, dass der Hund verfilzt und man nur noch mit der Schermaschine diesem Problem Herr wird. Als Hundehalter sollte man aber bedenken, dass bei jedem Scheren sich die Struktur des Felles verändert. War das Fell ursprünglich wellig, dann wird es lockig bis hin zum Pudelaussehen. Auch Farbveränderungen können durch das Schneiden auftreten. Je nach Ausprägung verändert der Bolonka Zwetna mehrmals im Leben seine Haarfarbe.

Charakter dieses kleinen quirligen Gesellen

Der Bolonka Zwetna hat ein sonniges Gemüt. Er ist in der Regel immer freundlich und für alles offen. Neuen Dingen gegenüber ist er aufgeschlossen und auch sehr lernbegierig. Mit dem Bolonka Zwetna macht es riesig Spaß sich an Agility zu beteiligen. Die Erziehung dieser Rasse ist relativ einfach. Allerdings sollte jeder Bolonka Zwetna Halter wissen, dass es sich bei dieser Rasse um keinen Hund handelt, den man stundenlang alleine lassen kann. Am liebsten ist der Hund immer bei seinem Herrchen oder Frauchen.

Bolonka Zwetna – Kleiner Wirbelwind

Der Bolonka Zwetna ist zwar ein kleiner Hund, aber er steht den großen in nichts nach. In seiner Art ist er ursprünglich geblieben. Bolonkas lieben lange Spaziergänge, sind aber auch mit einem großen Garten zufrieden. Kindern gegenüber ist er ein feinfühliger Spielkamerad und in der Regel auch sehr freundlich. Ihm macht es Spaß, wenn man ihm kleine Tricks beibringt. Am liebsten schmust der Bolonka natürlich mit seinen Haltern und liebt es natürlich, wenn er auf dem Sofa oder im Bett liegen darf. Leben andere Tiere im Haus, ist das kein Problem, denn der Bolonka Zwetna ist ein verträglicher Vertreter seiner Art. Er passt sich wunderbar und ist von der Art her ein ruhiger Hund. Dies heißt aber nicht, dass er nicht auch heftig bellen kann.

Das Aussehen des Bolonkas

Bolonka Zwetnas gibt es in einer riesigen Farbenvielfalt. Er ist in Schwarz, Brown und Tan,Black und Tan, Kaffeebraun, Schokoladenbraun Goldzobel, Falb, Goldfarben, Champagner und in Creme zu bekommen. Aber wie schon erwähnt, wird der Hund kaum seine Welpenfarbe behalten. Ist der Bolonka ganz weiß, dann spricht man von einem Bolonka Franzuska.
Ein Bolonka wird im Schnitt 3-5 kg schwer. Er hat eine Widerristhöhe von 24-26 cm. Im Großen und Ganzen ist der Hund etwas länger als hoch. Jedoch gibt es auch Bolonka Zwetnas , die deutlich schwerer sind und dennoch nicht überfüttert sein müssen.

Der Bolonka Zwetna ist bisher noch nicht vom FCI anerkannt.

Der Dackel – Die Katze unter den Hunden?

Man hält sich einen Hund oder man hält sich einen Dackel.

Gleichermaßen belächelt wie heissgeliebt, steht die altehrwürdige Rasse der sogenannten Dachshunde für scheinbar untrennbare Klischees wie Sturheit, Spießigkeit oder auch Unbelehrbarkeit.
Während die Sippe der Dackel für eine treue Fangemeinde den einzig wahren Hund überhaupt darstellt, wird sie vom Gegenlager kategorisch abgelehnt. Aufgrund ihrer Eigensinnigkeit und vergleichsweise wenig hündischen Verhaltens, durch die es diese Tiere zu einiger Berühmtheit gebracht haben, werden sie manchmal sogar als die Katzen der Hundewelt bezeichnet.
Ob dieses Attribut wirklich gerechtfertigt ist, muss man am Ende wohl selbst erlebt haben. Doch in einem Punkt sind sich alle einig: Der Dackel ist ein besonderer Hund!

Woher stammt eigentlich die Rasse der Dackel?

Wie die Bezeichnung Dachshund schon vermuten lässt, wurden diese Hunde gezielt für die Jagd auf Kleinwild wie etwa Fuchs und Dachs gezüchtet. Durch seine geringe Schulterhöhe und die kurzen Läufe kann der Dackel auch in die engen, unterirdischen Bauten des Wildes vordringen und dieses „sprengen“, also aus der Erde herausjagen.
Doch auch bei der Jagd auf größeres Wild hat sich der Dackel bewährt, da es von diesem nicht derart in Panik versetzt wird wie von einem großen Jagdhund, was dem Jäger durchaus einen Vorteil verschaffen kann.
Heute werden die kurzbeinigen Teckel, wie sie im Jägerlatein genannt werden, auch gerne in kleineren Wohnungen gehalten, da der Bewegungsdrang vergleichsweise geringer ausfällt, was sich im Alltag ebenfalls vorteilhaft auswirken kann.

Lassen sich Dackel wirklich schwer erziehen?

Bevor auf diese Frage eine eindeutige Antwort gegeben werden kann, sollte man sich wiederum die Geschichte dieser Rasse genauer betrachten.
Für den Einsatz bei der Jagd war das ausgesprochene Selbstbewusstsein und das eigenständige Handeln der Dachshunde ein entscheidender Vorteil. Denn in einem unterirdischen Wildbau kann der Hundeführer keine Anweisungen geben – der Hund ist auf sich allein gestellt.
Was im Wald den Erfolg beschert, kann im Wohnzimmer allerdings problematisch sein. Das Vorurteil, dass Dackel mitunter störrisch sind und sich auch bei konsequenter Erziehung weniger stark an das Herrchen binden, wird von den meisten Hundehaltern bestätigt.
Liebhaber der Rasse werten den sprichwörtlichen Sturkopf aber als Persönlichkeit des Hundes und möchten diesen gegen keine allzu hündische Spezies tauschen.

Einmal Dackel – immer Dackel!

Der Umgang mit einem großen Hund, der die Charakterzüge eines typischen Dackels aufweist, könnte sich in der Tat schwierig gestalten. Doch aufgrund der geringen Körpermasse und dem durchaus gutmütigen Wesen des Teckels besteht hier keinerlei ernsthafte Gefahr.
Mit Sicherheit kann auch gesagt werden: Wer jemals selbst über Jahre mit der Persönlichkeit eines Dackels unter einem Dach gelebt und sich sowohl über dessen Eigenheiten gewundert hat, als auch wegen selbiger herzhaft lachen musste, der wird exakt diese Eigenheiten bei den anderen Rassen vermissen.
Wahre Dackelkenner proklamieren daher ihr Credo, dass der, der den etwas anderen Hund sucht, am Dackel nicht vorbeikommt und lernen wird, diese gewisse Schrulligkeit – pardon, den Stolz der Tiere mit der Zeit zu verehren.
Scherzhaft könnte man tatsächlich fast sagen, die Eigenschaften des Dackels machen diesen zu einem recht menschlichen Hund.

Schäferhund oder Labrador – Welche Rasse sollte ich mir kaufen?

Die Anschaffung eines Hundes: Schäferhund oder Labrador

Ganz gleich, für welche Rasse man sich entscheidet. Zunächst muss man sich und auch dem Hund (was aber auch für alle Tierarten gilt) gegenüber fair sein und sich wichtigen Fragen wie: Habe ich genug Zeit um ihn zu beschäftigen, ihm gerecht zu werden? Welche Haltung kann ich ihm bieten? Was erhoffe ich mir von der Haltung eines Hundes? Wie möchte ich ihn ernähren? Was ist, wenn er mal krank wird? stellen.
Wenn es auf diese Fragen (und das sind längst noch nicht alle Fragen!) eine Antwort gibt und auch kein „wenn und aber“, dann ist es an der Zeit sich darüber Gedanken zu machen, ob nun ein Schäferhund oder ein Labrador zu einem passt.

Hunderasse Labrador oder Schäferhund
Welche Hunderasse soll es sein? Jeder Hund ist nicht nur vom aussehen unterschiedlich. 🙂

Bei der Anschaffung eines Schäferhundes oder Labradors sollte man nicht außer Acht lassen, dass beide Hunderassen „Gebrauchshunde“ sind, was aber nicht ausschließt, dass sie auch gut geeignete Familienhunde sind.

Was ist ein Gebrauchshund?

Der Schäferhund, ursprünglich zum Hüten und Treiben von Schafen eingesetzt, wird er mittlerweile mit sehr gutem Erfolg unter anderem als Schutz- und Wachhund eingesetzt, während der Labrador für die Jagd als Apportierhund gezogen worden ist. Dennoch sind beide Rassen äußerst vielseitig einsetzbar und brauchen auch eine Aufgabe um sich wohlzufühlen. Beide Rassen lieben lange Spaziergänge, laufen gern am Rad nebenher, eignen sich als Suchhunde (Trümmersuchhund, Personensuchhund…) und brauchen beide eine gute und solide Ausbildung.
Hier kommen wir dann wieder bei der Frage an: Wie möchte ich ihn beschäftigen, ihm gerecht werden? Beide Rassen bringen Intelligenz und ein hohes Maß an Lernverhalten mit. Beide Rassen bringen das „will to please“ mit. Dennoch unterscheiden sie sich in ihren wesentlichen typischen Eigenschaften und im Aussehen.

Der Schäferhund

Der Schäferhund (auch: Deutscher Schäferhund) ist absolut unbefangen und gutartig, außerdem ausgeglichen und lernwillig. Seine Aufmerksam,- und Führigkeit sind enorm. Nicht zu unterschätzen ist sein Selbstbewusstsein. Daher ist eine anhaltende konsequente Erziehung mit viel Geduld, positiver Verstärkung und Verständnis zu empfehlen. Bedingt durch seine niedrige Reizschwelle, als auch sein mitunter stark ausgeprägtes Schutzverhalten, wird er sehr gern als Begleit-, Wach-, Schutz,- Dienst- und Hütehund eingesetzt. Viel Auslauf und Beschäftigung sind für den Schäferhund wichtig. Sehr gut geeignet ist da unter anderem der Hundesport, um ihn sowohl geistig, als auch rein körperlich auszulasten. Sein Haarkleid ist kurz (stockhaarig), aber auch der langhaarige Schäferhund erfreut sich großer Beliebtheit. Seine Fellfarben sind vielschichtig „bunt“ und meist mit Abzeichen, aber auch einfarbig (schwarz).

Der Labrador

Der Labrador (auch: Labrador Retriever) ist ein beliebter Anfängerhund. Er ist gutmütig und freundlich sowie geduldig und ausgeglichen. Jegliche Art von Schärfe, Aggressivität oder Scheu gegenüber Menschen sind dem rassetypischen Labrador fern. Freundlich, aufgeschlossen und neugierig begegnet er seiner Umwelt und Menschen. Er fühlt sich in Gegenwart derer wohl und zeigt auch keine Scheu, Angst oder Unsicherheit, wenn diese ihm zu nahe kommen. Aber trotz seiner sehr ruhigen Art benötigt auch der Labrador viel geistige und körperliche Beschäftigung. Sein Haarkleid ist kurz, glatt und dicht anliegend. Die Hauptfellfarben sind schwarz, schokobraun oder gelb (creme).

Den Mops neu entdecken

Der Mops – eine der ältesten Hunderassen.

Nach Europa kamen diese Hunde zirka 1400 nach Christi. Lange galten sie als „FETT,FAUL und GEFRÄSSIG“. Wer diese Rasse kennt, weiß, es ist ein Irrtum. Der Mops ist ein lebenslustiger, treuer und anhänglicher Freund des Menschen.

Man kann schon sagen ein Mops ist Kult und kommt immer mehr in Mode. Gehen Sie auf die Strasse und schauen Sie, Sie werden sehen, Ihnen werden bestimmt einige Möpse begegnen.
Die Rasse Mops gibt es in beige oder auch schwarz. Ob Welpe oder ein erwachsener Mops, man muß sie lieben. Ihre großen Augen, die Falten an Kopf und Rücken, einfach knuddelig. Der Mops, ein Familienhund. Gut geeignet wenn Kinder mit im Haushalt leben. Bei der Wahl eines so süßen Haustiers sollten Sie nicht vergessen, es ist ein Lebewesen, ein Tier.
Der Mops ist treu, immer in der Nähe des Menschen. Es braucht Geduld bei der Erziehung des Mopses, er ist jedoch sehr gelehrig, manchmal etwas stur, aber bei genug Geduld des Menschen führt die Erziehung des Mops zum Erfolg.

Der Mops ist immer dort, wo auch sein Mensch ist.

Der Mops ist genauso gern mal faul, aber dann wieder sehr agil. Genau wie wir Menschen.
Ein Mops kann durchaus 15 Jahre alt werden, und wenn gesundheitlich keine größeren Probleme sind, ist der Mops bis ins hohe Alter frisch und fit.
Wenn Sie einmal dieser Rasse verfallen sind, wird es nicht bei einem Tier bleiben, oft haben die Menschen mindestens zwei. Wenn man diese Tiere ansieht, ist man ihrem Scham verfallen, sie schauen so treuherzig, der Mensch kann ihnen dann nichts mehr abschlagen.
Aber trotzdem sollten die Menschen ein wenig konsequent sein, denn der
Mops merkt schnell wie er seinen Menschen um den Finger wickeln kann.
Der Mops braucht auch Pflege, dazu gehört unter anderen die Fellpflege,regelmäßig die Falten reinigen, sowie auch Ohren und Nase.
Ein Mops oder zwei sind liebenswerte Gesellen der Menschen. Sie bereichern unser Leben, machen es heller und fröhlicher.

Kinder und Hunde – Welche Rasse passt?

Die 5 geeignetsten Rassen für Kinder

Wer möchte, dass das geliebte Kind seinen Eltern in der Liebe zum Tier in nichts nachstehen soll, kann sich schon früh für die Haltung eines Hundes entscheiden. Die Frage dabei lautet: Welche Hunderassen kommen insbesondere infrage? Gibt es Hunderassen, die auch schon mit Kleinkindern bestens harmonieren und dem Kind wertvolle Erfahrungen schenken?

Natürlich bedarf es großer Verantwortung, die bestehende Familie um ein weiteres Mitglied zu bereichern. Gerade im Hinblick darauf, dass ein Hund kein einfach zu haltendes Tier ist, welches keinesfalls nur mit reiner Futtergabe und gelegentlichen Spaziergängen zufriedenzustellen ist. Auch der Hund empfindet Sehnsucht, benötigt Liebe und Aufmerksamkeit oder kann sich mitunter eifersüchtig zeigen. Wer allerdings sich dieser Herausforderung gewachsen sieht, wird schnell sein Glück finden, da die Haltung eines Hundes zweifellos mit zu den schönsten Erfahrungen im Leben eines Kindes gehört.

Im Folgenden werden 5 Rassen vorgestellt, die – je nach Charakter Ihres Kindes – zur Anschaffung ideale Voraussetzungen mitbringen.

Bulldogge:

Die Bulldogge kommt besonders für lebendige, aktive Kinder infrage. Auch in mittelgroßen Wohnungen kommt die Bulldogge gut zurecht, da sie besonders für ihr ruhiges und weniger aufgeregtes Gemüt bekannt ist. Vielleicht ja deshalb der ideale Gegenpart für Ihr Kind?

Beagle:

Der Beagle ist ideal für besonders spielfreudige Kinder, da ihn sein Charakter als Jagdhund problemlos auch zu längeren, Kräfte zerrenden Spielen befähigt. Mit seiner Frohnatur baut er schnell ein freundschaftliches Verhältnis zu Kindern auf und versteht sich nicht selten auch prächtig mit anderen Haustieren.

Collie:

Diese Rasse zeichnet sich durch ein Höchstmaß an Zugänglichkeit und Sanftmut aus. Familien, die noch keine oder nur wenig Erfahrungen mit Hundehaltung haben, können sich ohne Bedenken einen Collie anschaffen, da er sehr lernfähig ist und eine stark soziale Ader hat. Bedingt durch sein ausgeprägten Beschützerinstinkt steht er auch jedem kleinen Familienmitglied gehorsam zur Seite.

Vizsla:

Einer der noch relativ unbekanntesten, aber nicht weniger für Kinder geeigneten Hunderassen ist der ungarische Vorstehhund. Dieser kurzhaarige Typ erfreut die Herzen nicht nur durch seine überdurchschnittliche Intelligenz und Treue, sondern auch über seine Eigenschaft nur wenig zu bellen. Gerade ruhige Kinder kommen daher mit dieser Rasse prima zurecht. Zudem ist er sehr stubenrein und riecht kaum.

Pudel:

Selbst wenn einige Zeitgenossen den Pudel lediglich zum kostümierten Schauhund stilisieren, zählt er auch darüber hinaus zu den beliebtesten Hunderassen. Gerade im Bezug auf eine Anschaffung in Haushalte mit Kleinkind stellt der Pudel eine ideale Lösung dar, da er nicht haart und somit sich gegebenenfalls auch für Allergiker eignet.
Sein in sich ruhendes Wesen verleiht ihm besondere Fähigkeiten zur Geduld und sozialem Verhalten. Wenn beispielsweise das Kind mal alle Aufmerksamkeit auf sich zieht und der Pudel erst an zweiter Stelle zu seinem Futter kommt, bleibt er die Besonnenheit in Person und verhält sich insgesamt äußerst altruistisch.

Als Fazit bleibt anzumerken, dass das Halten von Hunden eine große Verantwortung mit sich bringt, da diese wunderbaren Wesen – ähnlich wie mit Kindern – einzigartige Charaktere besitzen. Charaktere, mit denen Sie und Ihr Kind bestenfalls 15-20 Jahre ihres Lebens verbringen können. Bleibt zu wünschen, dass Sie eine gute Entscheidung treffen. Viel Glück bei der Auswahl.