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Feuchte Küsse – Deswegen lecken Hunde Frauchen oder Herrchen ab

Wenn die Herrchen und Frauchen von ihren geliebten Vierbeinern herzlich abgeschleckt werden, gibt es verschiedene Reaktionen. Einige Menschen sehen es als puren Ausdruck der Liebe ihres Hundes an, andere wiederum empfinden dieses als ekelig. Doch was bedeutet es eigentlich wirklich, wenn der Hund seinen Besitzer mit feuchten Küssen überdeckt? Der folgende Beitrag liefert Antworten.

Egal, ob das Gesicht, die Füße oder die Hände – kaum ein Körperteil ist vor der Zunge des Hundes sicher. Doch was möchte der Vierbeiner mit dieser Geste eigentlich ausdrücken? Und ist es sinnvoll, diese Art des Kontaktes zu unterbinden?

Die Ursache für das Verhalten liegt im frühen Alter

Die Hundemutter beginnt direkt im Anschluss der Geburt damit, ihre frischgeborenen Welpen ausgiebig abzulecken. Es gibt dafür unterschiedliche Gründe. Zum einen wird durch das Ablecken eine gewisse Hygiene ausgeführt und die Mutter ist dadurch in der Lage, die Gerüche ihrer Welpen im Detail aufzunehmen. Ebenfalls steigert die Hundemama so das Wohlfühlgefühl der Welpen und regt ihre Verdauung an, wenn diese gerade Nahrung aufgenommen haben.

Den Welpen wird durch das Ablecken der Mutter ein Gefühl von Geborgenheit und Liebe vermittelt. Es dauert nach der Geburt gar nicht lange, bis auch die Welpen selbst damit beginnen. andere Vierbeiner und ihre Geschwister aus dem Rudel ebenfalls mit feuchten Küssen zu überziehen. Dadurch könnten auch die anderen Rudelmitglieder ein wenig vorverdaute Nahrung hervorwürgen. Ein praktischer Nahrungs-Aspekt steht bei dem Lecken der Hunde also im Vordergrund. Allerdings werden auch Gefühle der Unterwürfigkeit und der Zuneigung ausgedrückt.

Warum lecken Hunde Menschen ab?

Die Bedeutungen, die das Ablecken von Menschen für Hunde haben kann, sind vielfältig. Beispielsweise drücken sie damit die folgenden Gefühle oder Absichten aus:

  • Erkunden des Herrchens oder Frauchens
  • Erregung von Aufmerksamkeit
  • Kommunikation
  • Unterwürfigkeit
  • Zuneigung
  • Geruch und Geschmack aufnehmen

Wenn die Fellnase ein Baby ableckt, dann ist dies vor allen Dingen ein Zeichen der Zuneigung. Wird allerdings ein erwachsener Mensch abgelegt, dann könnte ebenfalls Zuneigung, allerdings auch eine gewisse Unterwürfigkeit dadurch ausgedrückt werden. Vielleicht möchte der Vierbeiner aber auch etwas spezielles mitteilen, zum Beispiel, dass er Hunger hat. Das Erregen von Aufmerksamkeit ist ebenfalls ein möglicher Grund, weshalb der Hund seinen Besitzer seine feuchte Zunge spüren lässt.

Hinter dem Lecken steckt oft auch der Versuch, den Menschen im Detail zu erkunden. Denn ihre Umwelt nehmen die Hunde in erster Linie immer durch ihre Zunge und ihre Schnauze wahr. Der Geschmack und der Geruch ihres Besitzers ist für jeden Hund absolut unverwechselbar und einzigartig. Durch das Lecken nehmen die Vierbeiner regelmäßig eine Rückversicherung vor, dass ihr Mensch noch immer der ist, den sie kennen und lieben.

Gibt es hygienische Risiken durch das Ablecken der Hunde?

Für Menschen ist der Speichel des Hundes hygienisch in jedem Fall nicht unbedenklich. Viele Stellen, an denen sich der Hund mit seiner Nase und Zunge rumtreibt, sind mit ungesunden Erregern überzogen, dass in das Maul des Hundes aufgenommen wird. Für den Menschen könnte dadurch durchaus eine gewisse Gefahr bestehen. Besonders im Gesicht sollten die Leckversuche des Hundes deswegen am besten unterbunden werden.

Ein grundsätzliches Verbot für das Lecken des Hundes wäre allerdings ebenfalls nicht richtig. Denn die Hunde möchten mit dem Verhalten ihre Zuneigung äußern und könnten nicht verstehen, weshalb ihnen dies untersagt wird. Wenn der Hund es möchte, sollte es ihm daher erlaubt werden, wenigsten die Hände abzulegen. Die Bindung zwischen Hund und Mensch wird dadurch gestärkt. Natürlich sollten im Anschluss die Hände gründlich gewaschen und gereinigt werden.

Bei Babys sollte mit dem Thema ein wenig vorsichtiger umgegangen werden, da ihr Immunsystem noch nicht so stark ist, wie das eines Erwachsenen. Sollte doch einmal ein Füßchen oder ein Händchen mit der Hundezunge in Berührung kommen, sollte der entsprechende Körperteil danach direkt gesäubert werden. Babys und Hunde sollten ohnehin niemals alleine in einem Raum ohne Beobachtung bleiben.

So lässt sich zusammenfassend festhalten, dass das Lecken des Hundes immer eine positive Geste ist, die tatsächlich in erster Linie Liebe und Zuneigung ausdrückt. Auch, wenn die feuchte Zunge ein wenig unangenehm sein kann, so sollte dieser Aspekt doch von allen Hundebesitzern wertgeschätzt werden.

Informatives für alle Hundefans

Die Entscheidung einen Hund aufzunehmen, fällt vielen Familien zu Recht sehr schwer. Die Adoption eines Hundes, ganz gleich wie alt dieser ist, bringt viele Fragen mit sich. Wie bekommt man den Welpen stubenrein? Welches Futter ist das Richtige? Wie befördert man den Hund optimal im Auto?
Sich einen Hund ins Haus zu holen, ist also wahrlich eine Mammutaufgabe.

Dikdiks weiß Bescheid

Unter – https://dikdiks.de/ finden Tierliebhaber informative Berichte und Wissenswertes zu den unterschiedlichsten Tieren. Nicht nur des Deutschen liebsten Haustiere, Hunde und Katzen, werden ausführlich vorgestellt, auch zu exotischen Tierarten findet man hier Berichte.

Die Qual der Wahl für Hundefreunde

Wer mit dem Gedanken spielt, einen Hund in seine Familie aufzunehmen, kann sich auf dikdiks.de über die vielen verschiedenen Hunderassen und ihre individuellen Bedürfnisse informieren. Wieviel Bewegung braucht der Labrador Retriever? Was frisst ein Dackel besonders gerne und wie alt kann ein Pudel werden?
Die Wahl der Hunderasse, die in die Familie adoptiert werden soll, muss schon im Vornherein gut überlegt sein. Schließlich soll das neue Gamilienmitglied möglichst optimal in die Familie passen und sie komplettieren.

Nach dem Einzug des Hundes kommen die Herausforderungen

Hat man sich für einen süßen Vierbeiner entschieden, ist die Freude zunächst groß. Doch schon bald können erste Probleme auftreten. Auch wer schon mal einen Hund hatte, kann mit dem individuellen Charakter des Tieres Schwierigkeiten haben. Auch erfahrene Hundeeltern müssen sich auf die neue Situation konzentrieren und können mit den Eigenheiten des Hundes konfrontiert werden.

Aber auch hier kann das Dikdiks Team helfen. In ausführlichen Berichten kann sich der neue Hundepapa oder die Hundemama über die Erziehung des Lieblings informieren und findet hilfreiche Tipps rund um das Leben mit dem besten Freund des Menschen. Ebenfalls stehen interessante Lernvideos für verschiedene Anlässe zur Verfügung.

Viel Spaß mit dem neuen Familienmitglied

Mit etwas Hilfe von erfahrenen Tierfreunden kann das neue Leben mit Hund eine wunderschöne Zeit werden, in der man einen vierbeinigen Freund fürs Leben gewinnt.
Wer sich gut auf die neue Situation vorbereitet, geht gelassener mit den ersten Hürden mit Hund um und erspart sich und dem Tier turbulente Momente.
Ein Zusammensein mit Hund bereichert das Leben.

Der Cavapoo – Eine Hybridhunderasse, die es in sich hat

Die Hunderasse Cavapoo ist auch unter der Bezeichnung Capoodle bekannt. Es handelt sich dabei um eine Hybridhunderasse, die sehr interessant ist. Anerkannt von der FCI ist diese allerdings, wie viele Hybridrassen, nicht. Dies macht den süßen Vierbeinern allerdings gar nichts aus.

Der Cavapoo ist eine Kreuzung aus dem Cavalier King Charles Spaniel und dem Pudel. Auch der Name ist somit eine Mischung der beiden bekannten und beliebten Rassen. Ursprünglich stammt die Hybridhunderasse aus dem fernen Australien, doch aufgrund ihrer steigenden Beliebtheit sind sie mittlerweile auf der ganzen Welt bekannt. Dies ist kein Wunder, denn ein Cavapoo ist ein toller Begleit- und Familienhund, der für jeden Hundehalter gut geeignet ist. Sie sind für den Alltag aufgrund ihres fröhlichen Wesens eine absolute Bereicherung.

Der Charakter und die Merkmale des Cavapoo

Innerhalb der Hunderassen zählt der Cavapoo zu den mittelgroßen bis kleinen Exemplaren. Im Allgemeinen gelten die Cavapoos als Begleithunde. Im Durchschnitt beträgt die Körpergröße des Tieres zwischen 30 und 35 Zentimetern. Entsprechend dieser Größe verhält sich auch ihr Gewicht, dass in der Regel zwischen fünf und sieben Kilogramm liegt. Der Körperbau der Hündinnen ist im Vergleich zu den Rüden oft ein wenig zierlicher, weshalb diese auch ein weniger Gewicht auf die Waage bringen können.

Generell ist der Körperbau des Cavapoo kompakt und robust. Sie fallen besonders durch ihr überdurchschnittlich niedliches Erscheinungsbild auf. Allerdings können die Kennzeichnungen sehr verschieden sein, was sich auf die Kreuzung der beiden Rassen Pudel und Spaniel zurückführen lässt.

Das Gesicht des Cavapoos ist besonders hübsch und gilt daher als besonderes Merkmal. Sie haben riesige dunkle Knopfaugen, womit sie das Herz der Menschen sehr schnell für sich gewinnen. Darüber hinaus sind die großen Schlappohren typisch für die Rasse, welche mit gewelltem, langem und sehr weichem Fell überzogen sind. Die Ohren brauchen deswegen eine ganz besondere Pflege. Das überaus flauschige Haar findet sich ebenfalls an der langen Rute des Cavapoo.

Optisch zeichnet sich der Cavapoo vor allem durch sein Fell aus, welches lockig oder stark gewellt und dabei unglaublich weis ist. Die Farben des Fells variieren stark. Es sind sowohl helle als auch dunkle Fellfarben möglich. Darüber hinaus ist es nicht ungewöhnlich, wenn im Fell Schattierungen oder Flecken zu finden sind.

Es ist daher nicht selten, dass im Fell auch unterschiedliche Farbtöne zu finden sind. Hierbei sind die Kombinationen dreifarbig, ruby und tan besonders häufig. Möglich sind darüber hinaus aber auch einfarbige, eher schlichte Nuancen, wie weiß, beige, rot, grau oder schwarz. Abhängig ist die Fellfarbe oft von der Hunderasse, die bei der Kreuzung dominiert hat. Deshalb kann sie bei den einzelnen Cavapoo-Vertretern sehr unterschiedlich gestaltet sein. Sogar in einem einzigen Wurf finden sich oft Welpen, deren Merkmale sehr unterschiedlich stark ausgeprägt sind – genau deswegen handelt es sich bei dem Cavapoo um eine so interessante Rasse.

Cavapoos haben eine überdurchschnittlich hohe Lebenserwartung, die im Durchschnitt zwischen 14 und 18 Jahren liegt. Unter anderem ist dafür die geringe Anfälligkeit gegenüber Krankheiten und die große Vitalität der Hunde verantwortlich. Anfällig für zuchtbedingte Gendefekte sind die Cavapoos nicht.

Besonders beliebt ist die Rasse des Cavapoos in Australien und den USA. Seinen Erfolg verdankt der Cavapoo nicht zuletzt seiner unkomplizierten und liebenswerten Natur. Die Hunde sind überaus aufgeweckt und aufgeschlossen. Ein aggressives Verhalten ist dem Cavapoo fremd – er liebt es, seine hohe Kontaktfreudigkeit auszuleben, sowohl anderen Tieren als auch Menschen gegenüber ist er immer freundlich und offen. Daher ist es in der Regel kein Problem, den Cavapoo gemeinsam mit anderen Tieren oder Artgenossen zu halten.

Als Familienhunde eigenen sich die süßen Cavapoos ideal.

Mit Kindern kommen sie sehr gut zurecht und dank ihres sehr stark ausgeprägten Spieltriebs werden sie schnell zu den besten Freunden. Die Cavapoos legen einen großen Wert darauf, ein fester Bestandteil der Familie zu werden und strengen sich deswegen immer an, dazu zu gehören.

Die Seele des Cavapoos ist vor allem eines: Unfassbar treu. Zu seinem Besitzer beziehungsweise seiner Familie baut er eine sehr enge Bindung auf, weshalb er des Öfteren sehr anhänglich wirkt. Allein sind die Cavapoos nicht gerne, denn schnell stellt sich dann bei ihnen ein Gefühl der Einsamkeit ein. Daher ist es ratsam, die Hunde nicht über eine längere Zeit alleine zu lassen, denn dann könnte der Cavapoo gekränkt und verunsichert werden.

Die Wachsamkeit des liebenswerten Cavapoos sollte allerdings nicht unterschätzt werden. Um seine Familie zu beschützen, würde der Vierbeiner alles tun. Obwohl er nicht der größte Hund ist, ist der Cavapoo tapfer und mutig. Am liebsten spielt und tobt der Cavapoo allerdings, denn er ist sehr lebendig und aktiv.

Bemerkenswert ist bei dieser Rasse ebenfalls ihre schnelle Auffassungsgabe. Tricks und Kunststücke zu erlernen ist für sie eine wahre Freude. Cavapoos mögen es generell, wenn sie gefordert werden. Durch ihre Besitzer fordern sie deswegen manches Mal eine Beschäftigung ein – aufdringlich werden sie dabei allerdings nicht.

Der Cavapoo bewegt sich zwar sehr gerne, gegen einen ruhigen Tag hat er allerdings auch nichts einzuwenden – Hauptsache, sie sind in der Nähe ihrer geliebten Menschen. Die Rasse ist sehr verschmust und braucht daher viele Streicheleinheiten und emotionale Zuwendung.

Zusammengefasst handelt es sich bei dem Cavapoo um eine Hybridhunderasse, die nicht unterschätzt werden sollte.

Die Cavapoos bestechen durch ihr ganz besonderes Wesen. Sie sind Seelentröster und Spaßvogel zugleich – eine Mischung, auf welche die Menschen, sobald sie diese einmal kennengelernt haben, nicht mehr verzichten möchten.

Pitbulls – Kampfhund oder Kuschelmonster

Kaum eine andere Hunderasse ruft so viele kontroverse Emotionen in Menschen hoch wie Pitbulls. Auf der einen Seite werden diese Vierbeiner als Kampfhunde und Listenhunde geführt. Auf der anderen Seite aber schwören viele Hundehalter darauf, noch nie so eine sanftmütige und folgsame Hunderasse wie den Pitbull besessen zu haben. Doch was ist nun wirklich daran und was steckt hinter dem Mythos Kampfhund gegen Nanny-Hund? Mit diesem Thema möchten wir uns in diesem Beitrag etwas näher befassen und dir diese Rasse auch etwas näher bringen.

Warum ist der Pitbull ein Kampfhund?

Pitbulls sind mittelgroße, aber sehr starke Hunde. Sie haben viel Energie und Kraft – und vor allem auch eine immense Beißkraft. Beim American Pit Bull Terrier handelt es sich um eine nicht vom FCI anerkannte Hunderasse. Die Vorfahren dieser Vierbeiner wurden bereits im Mittelalter gezüchtet und hatten den Zweck, gegen Stiere und Bären zu kämpfen. Daher hat auch der Name Kampfhund seinen Ursprung. Diese Hunde wurden für Hundekämpfe natürlich besonders muskulös und auch aggressiv gezüchtet. Das ging bei dieser Rasse auch sehr einfach, da sie genetisch gute Anlagen für einen definierten Körperbau hatten. Durch ihren großen Will-to-please ließen sie sich auch sehr gut abrichten und trainieren und wollten einfach immer nur gehorchen.

In Wahrheit haben diese Vierbeiner aber einen sehr sanftmütigen Charakter. Es liegt also immer nur an der Erziehung. Pitbulls sind gutmütig und verspielt. Wird ein Pit Bull bereits im Welpenalter mit sehr viel Liebe und Konsequenz erzogen und sozialisiert, so ist dieses Tier auch wunderbar mit anderen Artgenossen verträglich.

Wie muss ein Pit Bull ausgelastet werden?

Gerade bei diesen Energiebündeln ist es enorm wichtig, dass sie gut ausgelastet werden. Kommt bei den Pibulls Langeweile auf, so suchen sie sich häufig selbst eine Beschäftigung und im schlimmsten Fall muss vielleicht das neue Sofa daran glauben. Ist ein Pibull absolut unterfordert und hat keinerlei Aufgabe, so kann auch ein aggressives Verhalten auftreten.

Lange Ausläufe sind bei diesen Hunden ein absolutes Muss. Auch lieben diese Vierbeiner das Apportieren und sie schwimmen für ihr Leben gerne. Diese Rasse fühlt sich in einem Haus mit großem Garten natürlich am wohlsten. Wenn jedoch täglich für ein abwechslungsreiches Programm und viel Auslauf gesorgt wird, so kann der American Pit Bull Terrier auch in einer Stadtwohnung gehalten werden.

Der American Pit Bull Terrier und Kinder

Oft sieht man in Zeitungen Bilder von Pitbulls, die sich in Menschen verbissen haben. Genauso oft wird diese Rasse aber auch als Nanny-dog propagiert. Was stimmt denn nun?

Diese Frage lässt sich ganz schnell beantworten. Beide Behauptungen sind falsch. Weder ist der Pitbull von Grund auf aggressiv und ein Monster, noch eignet sich dieser Hund dafür, um mit Kleinkindern alleine gelassen zu werden.

Dies gilt jedoch für jeden Hund. Als verantwortungsvoller Hundehalter und gewissenhaftes Elternteil lässt man Kinder und Hunde niemals für längere Zeit unbeobachtet. Sowohl Kinder, als auch Hunde können unberechenbar sein.

Wichtig ist jedoch, dass Kinder von klein an lernen, mit Hunden umzugehen. Sie müssen erfahren, den Hunden nicht in den Futternapf zu greifen, nicht auf den Vierbeinern zu reiten und ihnen nicht weh zu tun. Ein Kind sollte von Anfang an erfahren, dass der liebe Hund auch ganz fürchterlich zuschnappen kann.

Pitbulls sind an und für sich jedoch sehr kinderlieb. Daher eignen sie sich auch wunderbar als Familienhunde. Sie haben jedoch auch einen ausgeprägten Beschützer-Instinkt. Dies kann zu Problemen führen, wenn Besuch kommt und das neue Baby aus der Wiege nehmen will. Hier muss besonders konsequent und liebevoll mit den Vierbeinern gearbeitet werden.

Pitbulls sind jedoch sehr intelligent und lernen schnell. Einziges Problem ist ihr Sturkopf. Diese Rasse wird gerne als stubborn bezeichnet. Oft hören sie einfach schlecht oder haben andere Pläne. Auch hier muss der Hundehalter konsequent eingreifen und den Hund vom Gegenteil überzeugen. Pitbulls sind nicht unbedingt für Anfänger geeignet, da man für diese Tiere eine starke, liebevolle aber konsequent strenge Hand benötigt.

Pit Bull Terrier sind sehr loyal und mutig. Daher eignen sie sich auch gut als Wachhunde. Seit neuestem werden Tiere dieser Rasse auch als Drogenspürhunde, Polizeihunde und Hunde zum Personenschutz ausgebildet.

Wer sich einen American Pit Bull Terrier zulegen möchte, der sollte vor allem darauf achten, dass er dieser Rasse gerecht wird. Für diese Hunde muss viel Zeit aufgebracht werden. Die Pitbulls sind nicht gerne den ganzen Tag alleine zu Hause. Hier könnte es wirklich sein, dass sie sich eine eigene Beschäftigung suchen und auch den Tisch aus massivem Holz anknabbern.

Zudem musst du dich informieren, inwieweit der Pitbull in deinem Wohngebiet auf der Rasseliste steht. In manchen Regionen bestehen viele Auflagen, die für die Haltung dieser Hunderasse erfüllt werden müssen. Zudem solltest du auch wissen, dass die Versicherung für einen Pitbull in der Regel viel teurer ist, als für einen Chihuahua.

Wer sich jedoch einmal in diese Hunderasse verliebt hat, der wird immer wieder einen Pitbull haben wollen. Diese Hunde, die bis zu 30 kg auf die Waage bringen können, denken oft, dass sie kleine und federleichte Schoßhunde sind. Mit viel Freude und Energie springen sie auf die Couch, um Herrchen und Frauchen zu beglücken und ausgiebig abzulecken. Pitbulls sind auch wahre Clowns und schaffen es immer, Sonnenschein in trübe Tage zu bringen.

Auf jeden Fall ist diese Hunderasse besser als ihr Ruf. Wichtig ist natürlich die Erziehung. Denn kommt es bei Pitbulls zu Problemen, so liegt meist die Schuld tatsächlich am anderen Ende der Leine, und nicht beim Tier selbst.

Den passenden Familienhund finden

Familie ohne Hund geht nicht

Hunde gelten heutzutage absolut als vollständiges und vollwertiges Familienmitglied in kleinen oder großen Familien. Jeder 3 Haushalt besitzt mittlerweile ein Haustier, die meisten davon einen Hund. Und es stimmt, Familien mit Hund gelten als wohlhabend und glücklich in der Gesellschaft. Stimmt ja auch. Kinder die mit Tieren groß werden entwickeln ein ganz anderes Sozialverhalten, lernen früh mit Verantwortung umzugehen und sich um ein Lebewesen zu kümmern. Sie lernen, dass es auch andere Lebewesen gibt, welche umsorgt werden müssen. Kinder die mit Hunden oder allgemein mit Tieren aufwachsen, gliedern sich oftmals besser in die Gesellschaft ein als andere, sind toleranter, zeigen Verantwortungsbewusstsein und scheuen sich nicht, anderen zu helfen. Eine gute Entscheidung also, als Familie auch einen Hund aufzunehmen. Doch wie findet man nun den passenden Hund? Welche Eigenschaften sollte er haben, was darf er nicht haben? Tierheimhund oder lieber Zuchthund, reinrassig oder Mischling? Vor der Anschaffung häufen sich die Fragen rum um das Thema, den richtigen Hund zu finden. Verantwortungsvolle Familien wissen nämlich, dass ein Hund gute 12-15 Jahre alt werden können und es ein Unding ist, diesen nach nur wenigen Monaten im Tierheim abzugeben, weil es einfach nicht passt.

Rassen und ihre Eigenschaften

Natürlich können sich Charaktere und Verhaltensweisen nicht ausschließlich an der Rasse eines Hundes fest machen. Bei Mischlingen oder gar unbekannten Rassen, kann das ganz individuell ausfallen und überhaupt nichts mit der Rasse die drin ist zu tun haben. Dennoch gibt es bestimmte Eigenschaften, welche sehr wohl Rasse-bedingt sind und absehbar sind. Seien Sie sich deshalb genau darüber im klaren, welche Eigenschaften der Hund haben sollte. Sollten Sie eine sehr sportliche und agile Familie sein, die viele Reisen oder Ausflüge unternimmt, so können Sie sich einen Hund anschaffen, der Freude an viel Unternehmung hat. Beispielsweise kann dies ein Labrador oder Dalmatiner sein.
Wer beispielsweise viele Kleinkinder hat, sollte sich einen Hund zulegen, der lautes Kindergeschrei und hin und wieder rüpelhaftes Verhalten toleriert. Diese Eigenschaften finden Sie zum Beispiel im Jack-Russel oder im Australien Sheppart wieder. Besonders gelehrige und freundliche Hunde können Collies sein, denn diese gelten seit „Lassie“ als treue und familientaugliche Begleiter.

Unter Umständen den passenden Familien

Desweiteren sollten Sie sich Ihrer Umstände bewusst werden unter denen Sie einen Hund halten. Auch die Größe ist nicht irrelevant. Ein kleiner Chihuahua kann zwar problemlos in die Handtasche gepackt oder ins Büro mit genommen werden, wird aber wohl oder übel nicht viel Freude an stundenlangem herumtoben im Freien mit den Kindern haben. Wer ein Haus mit Garten besitzt hat Glück, denn das ist etwas, dass wohl jeder Hund gerne hat. Auch die anderen Arbeiten an einem Hund sind nicht weg zu denken. Langhaarhunde benötigen mehr Pflege als kurzhaarige, Große Hunde benötigen mehr Auslauf als kleine. Seien Sie sich deshalb auch der Verantwortung rund um das Thema Pflege bewusst ehe sie sich für eine Rasse entscheiden.

Tierheim oder Zucht?

Diese Frage ist eine der umstrittensten Fragen beim Thema Hunde kauf. Die einen sagen, dass Tierheimhunden eher die Chance auf ein glückliches Familienleben verdient haben, andere sagen, dass Hunde aus einer Zucht mit Papieren die sicherere Variante wären. Alles in allem bleibt es aber die Entscheidung der Familie, welcher Hund es werden soll und woher er kommen soll. Ein Besuch vor dem Kauf und ein ausgiebiges kennen lernen zwischen Hund und Familie ist ohnehin von Nöten.

Die Auswahl von dem richtigen Hundespielzeug für einen Vierbeiner

Hunde spielen
So haben die Hunde Spaß am Spielzeug. 🙂

Sowohl Fachgeschäfte wie auch das Internet bieten eine mehr als umfangreiche Auswahl an Hundezubehör und Hundespielzeug an. Jedoch unterscheidet sich die Qualität der einzelnen Produkte mitunter sehr stark. Hinzu kommt, dass es zahlreiche differenzierte Spielzeugarten gibt, wie: Kauspielzeug, Beschäftigungsspielzeug und Produkte für die körperliche Betätigung der Hunde. Weiterhin gibt es Spielzeug, dass durch das regelmäßige Spielen die Intelligenz von dem Hund steigern kann, indem er kleine Rätsel lösen muss, um eine Belohnung zu erhalten. Entsprechend schwer haben es die Hundebesitzer, eine korrekte Auswahl treffen zu können. Aus diesem Grund sollte bei der Kaufentscheidung der Hundespielzeuge auf einige Aspekte geachtet werden.

Welche Aspekte sind bei der Auswahl der Hundespielzeuge für ausgewachsene Hunde zu beachten?

Ein wichtiger Faktor für die Auswahl von dem Spielzeug ist die Größe von dem jeweiligen Hund. Sollte das Hundespielzeug beispielsweise zu klein für den Vierbeiner ausfallen, besteht die akute Gefahr, dass das Produkt von dem Tier verschluckt wird und das der Hund daran erstickt. Im Gegensatz dazu sollte natürlich kein kleiner Hund ein großes Spielzeug erhalten, dass er mitunter nicht einmal richtig ins Maul nehmen kann.
Der zweite Faktor, der bei der Auswahl beachtet werden sollte, ist der persönliche Charakter von dem Hund. Wie jeder gute Hundebesitzer weiß, hat sein Vierbeiner andere Vorlieben, wie zum Beispiel das Spielen im Garten oder auch das Apportieren von Gegenständen. Dementsprechend sollte das ausgesuchte Hundespielzeug an die Vorlieben von dem jeweiligen Hund angepasst werden. Wenn sich die Hundebesitzer etwas Zeit nehmen und sich mit den Vorlieben von ihrem Haustier beschäftigen, kann somit recht genau das richtige Spielzeug ausgesucht werden.
Zuletzt muss noch auf das Material von dem Spielzeug geachtet werden. Hierbei ist es besonders wichtig, dass die Produkte keine Weichmacher, Bleichstoffe oder andere Schadstoffe enthalten, die für die Gesundheit von dem Hund schädlich sein könnten. Ebenso bedenklich wie die gesundheitsschädlichen Stoffe sind Produkte aus Textilien. Hierbei könnten die Hunde beim Spielen Teile von dem Spielzeug abreißen und verschlucken, was im schlimmsten Fall zum Erbrechen oder einem Magen- und Darmverschluss führen kann. Auch Produkte aus Kunststoff können bedenklich sein, da hier spröde Kunststoffteile von dem Spielzeug absplittern, und den Hund (Zahnfleisch) im Maulbereich verletzen könnten. Besser ist es, Hundespielzug aus natürlichen Materialien zu erwerben, wie Naturlatex oder auch Holz.

Das richtige Spielzeug für einen Welpen

Bei dem Kauf des Hundespielzeuges für einen Welpen oder Junghund sind selbstverständlich andere Aspekte zu beachten, wie bei dem Spielzeug für ausgewachsene Vierbeiner. Im jungen Alter des Hundelebens befindet sich das Tier entsprechend noch im Wachstum. Somit fallen die Knochen, Sehnen und die Muskulatur noch sehr weich aus. Dementsprechend sollten auf Wurfspielzeuge wie Frisbees oder Kongs verzichtet werden. Das ständige Animieren zum Springen bei diesen Spielzeugen kann zu Problemen im Wachstum und bei dem Bewegungsapparat des Tieres führen. Entsprechend bietet es sich an, mit leichten Spielen zu beginnen, wie Suchspielen oder auch Apportierübungen. Ebenso bieten sich Tunnel an, in denen sich die Welpen verstecken können. Darüber hinaus ist es natürlich entsprechend wichtig, das Hundespielzeug immer wieder an die aktuelle Größe von dem jungen Hund anzupassen. Im Allgemeinen muss hierbei alle 3 bis 5 Wochen ein neues Spielzeug erworben werden.

5 Goldene Regeln für ein glückliches Hundeleben

afghanischer Windhund Welpe
Schon Welpen benötigen von Anfang an klare Regeln damit Hund, Herrchen und Frauchen glücklich sein können.

Der Hund ist seit Jahrtausenden treuer Begleiter des Menschen. Allerdings hat sich seine Rolle in der modernen Zeit verändert. Aus dem Jagdbegleiter und Beschützer ist eher ein Freund und Familienmitglied geworden. Die besonderen Eigenschaften des Hundes wie z. B. seine Fähigkeit, Emotionen und den psychischen Zustand seines Besitzers zu erkennen und entsprechend Trost zu spenden, sind für viele Menschen ein Grund dafür, einen Hund zu halten. Eine harmonische Beziehung zu dem vierbeinigen Freund bei gleichzeitig artgerechter Haltung kann erreicht werden, wenn man ein paar einfache Regeln berücksichtigt.

Regel 1: Klare Kommunikation

Ein junger Hund (Welpe) hat eine ausgeprägte, schnelle Auffassungsgabe und Lernfreudigkeit. Nur so kann das Jungtier die Regeln des Rudels begreifen, und sein „Rudel“ ist in diesem Fall die menschliche Familie. Daher ist eine von Anfang an konsequente Hundeerziehung grundsätzlich erfolgreich. Alle Befehlsworte und Handlungen müssen dazu sehr klar und eindeutig sein. Der Hund muss seinen Rudelanführer, der zugleich seine wichtigste Bezugsperson ist, klar anerkennen. Man erreicht das z. B. dadurch, dass der Hundebesitzer das Tier stets zu gleichen Tageszeiten füttert, oder das „Gassigehen“ auf ganz bestimmte Strecken festlegt, wobei die Orte für das „große Geschäft“ definiert werden, und das Verhalten beim Überqueren einer Straße einstudiert wird. Belohnung und Bestrafung müssen unbedingt direkt nach einem Ereignis stattfinden, damit der Hund überhaupt eine Chance hat, den Zusammenhang zu erkennen. Die Sprache mit dem Tier muss einfach, kurz und prägnant sein, damit der Hund die einzelnen Befehlsworte erkennen und unterscheiden kann. Wir sollten wissen, dass der Hund dennoch unsere Emotionen, Mimik oder die Tonlage unserer Stimme sehr wohl zu unterscheiden vermag.

Regel 2: Der Hund braucht seine Privatsphäre

Ein Hund braucht unbedingt seinen eigenen Bereich in der Wohnung oder im Haus, wohin er sich jederzeit zurückziehen kann. Meistens ist das sein Schlafplatz ggf. nur im Korridor. Besonders wichtig ist dies in Familien mit Kindern, die den Hund als ständigen Spielkameraden betrachten. Und wenn sich das Tier dann tatsächlich mal zurückzieht, müssen wir das akzeptieren und den Hund wirklich in Ruhe lassen. Die Fress- und Trinkstelle soll jederzeit für das Tier zugänglich sein.

Regel 3: Wir beschäftigen uns mit dem Hund

In der Natur haben die Tiere ihre Beschäftigungsmöglichkeiten, können ihrem Bewegungsdrang jederzeit nachgehen oder neue eigene Erfahrungen machen. Genau das sollten die täglichen Spaziergänge dem Tier bieten. Das „Gassigehen“ darf also nicht nur der notwendigen Blasen- und Darmentleerung dienen, sondern auch der Reviererkundung und der Teilhabe am sozialen Hundeleben. Mindestens zwei Spaziergänge am Tag wären gut für das Tier. Wer den Tag so nicht organisieren kann, sollte sich dann aber die Zeit für einen ausgedehnten Rundgang nehmen und an den für den Hund besonders interessanten Ecken auch länger verweilen.

Regel 4: Aufmerksamkeit für das Tier

Hunde sind als soziale Wesen sehr angewiesen auf Kommunikation. Auch wenn man müde und abgespannt ist, darf man seine schlechte Stimmung nicht am Hund auslassen. Beispielsweise ist ein bestimmtes Begrüßungsritual bei der Ankunft zu Hause sehr wichtig für das Tier. Wenn der Hundehalter z. B. sein Tier wegen schlechter Laune ignoriert, interpretiert der Hund den Liebesentzug als seinen eigenen Fehler. Natürlich kann man seinem Hund beizubringen, dass auch Herrchen erst einmal eine Zeit Ruhe braucht, bevor es auf Tour geht. Die Signale, die man aussendet, müssen eindeutig und auf keinen Fall ungerecht dem Tier gegenüber sein. Der Hund muss immer wissen, dass er auf jeden Fall noch auf seine Kosten kommt. Selbstverständlich darf man seinem Hund darüber berichten, wie ungerecht doch die Welt ist, aber bitte streicheln Sie ihn dabei, denn kompliziert aneinandergereihte Phrasen spielen für das Tier eine eher untergeordnete Rolle, das ist eine Haltung, die wir noch von den Tieren lernen müssen.

Regel 5: Zugehörigkeiten

Der Hund soll und will auch lernen, wer da alles zum Rudel dazugehört und welcher Rang jedem Einzelnen zukommt. Gemeint sind alle Familienmitglieder, aber auch die Verwandten und Freunde der Familie bis hin zum Postboten. Alle diese Personen haben das Recht, in gewissen Grenzen mit dem Tier zu kommunizieren, es zu streicheln, auch liebevoll zu bolzen. Allein jedem beliebigen Fremden auf der Straße sollte dieses Recht so nicht eingeräumt werden.

Natürlich soll es ein Hund erdulden können, von einem Fremden berührt zu werden, ohne gleich zuzubeißen, das ist allein schon beim Tierarzt erforderlich, aber es soll unter wohlwollender Bewilligung durch den Tierhalter geschehen. Ein Hund ist kein Spielzeug, und wie ein Mensch mag auch er nicht von jedem „betatscht“ werden. Es ist nicht sinnvoll, wenn ein Hund jeden Fremden als Spielkameraden betrachtet.

Dem Besitzer eines intelligenten Tieres soll bewusst sein, dass unser eigenes Fehlverhalten meistens für die „schlechten Charakterzüge“ unseres Hundes verantwortlich ist. Im Laufe der Jahre wird ein Hund zu unserem Spiegelbild, und es liegt nur an uns, wie wir dabei herüberkommen wollen.

Hunde und das Wasser

Wer als Hundehalter ein lautes „Platsch“ hört, der weiß, dass sein vierbeiniger Freund gerade

Hunde im Wasser
Viele Hunde spielen und toben gerne im kühlen Nass.

Spaß hat. Die meisten Hunde lieben das nasse Element und schwimmen können sie allesamt, auch wenn man einige von ihnen erst daran erinnern muss. Doch öfter ist es der Halter, der lernen muss wie man mit einem Hund am Wasser richtig umgeht.

Erste Begegnung
Während Apportier- und Jagdhunde echte Wasserratten sind, müssen andere Rassen erst an den Umgang mit Wasser gewöhnt werden. Doch auch ein Neufundländer oder Labrador Retriever wird sich nicht Hals über Kopf ins kühle Nass werfen. Am besten lernen Hunde durch beobachten und nachahmen. Optimalerweise ist ein befreundeter Hund oder gar ein Elterntier dabei, welches sich sicher und gerne im Wasser bewegt. Alternativ können Sie auch selbst als Vorbild dienen.

Wählen Sie für die erste Begegnung mit offenen Gewässern einen flachen Uferabschnitt, damit Ihr Begleiter ein wenig im seichten Wasser planschen und wühlen kann, bevor er sich in tiefere Abschniten wagt. Der Schritt vom Planschen zum Schwimmen kann einige Zeit dauern, sollte aber ganz natürlich kommen. Schließlich muss der Hund einfach nur weiter laufen und wird schnell erkennen, dass er sich paddelnd sicher durchs Wasser bewegt.

Jeder Hund ist anders
Wie sonst auch gilt: Zwingen Sie Ihren Hund zu nichts! Wenn Ihr Hund sieht, wie Sie oder andere Hunde sich im Wasser bewegen, wird seine Neugierde ihn schon irgendwann ins Wasser treiben. Stellt er sich gut an, dann können Sie ihn belohnen, damit er sein Erlebnis im Wasser positiv in Erinnerung behält.

Falls Ihr Hund sich für einen Teich oder See nicht begeistern lässt, probieren Sie es alternativ mit einem Planschbecken, einem Brunnen (in dem Hunde schwimmen dürfen) oder einem Bach. Geschmäcker sind verschieden, sodass mancher Hund sich vielleicht nur ins Wasser legt, während ein anderer gerne schwimmt und ein dritter im Uferschlamm wühlen möchte.

Immer wachsam bleiben!
Auch beim Schwimmen lauern gefahren, weshalb Sie als Halter aufmerksam bleiben müssen. In öffentliche Seen können sich Scherben und andere scharfkantige Gegenstände befinden, weshalb Sie das Ufer absuchen sollten. In größeren Gewässern können zudem Fische leben, die einen kleinen Hund als potenzielle Mahlzeit betrachten. Schwimmen Sie im Meer, dann sollten Sie Ihren Hund auf Verletzungen untersuchen, insbesondere an den Pfoten. Salzwasser, das in kleine Schnitte gerät, brennt fürchterlich und kann zu Entzündungen führen! Ein enges Halsband sorgt dafür, dass Ihr Hund sich nirgendwo verheddert und stecken bleibt.

Am Ufer ist eher Rücksicht als Vorsicht geboten. Ein nasser Hund schüttelt sich mit einiger Kraft und wirft dabei Sand und kleine Steine auf. Wenn es kalt oder sehr sonnig ist lohnt es sich außerdem Ihren Hund abzutrocknen. Nasses Fell schützt weniger gut vor Kälte und UV Strahlung, wodurch Ihr Begleiter sich unterkühlen oder einen Sonnenbrand holen kann.

Wasserspiele machen nicht nur Spaß, sie sind auch gelenkschonend und helfen die Fitness im Alter zu bewahren, oder nach einer Verletzung wieder herzustellen. Achten Sie nur darauf, dass Ihr Hund sich nicht zu sehr verausgabt, denn in der Aufregung des Spiels unterschätzen viele Hunde wie anstrengend schwimmen ist. Sorgen Sie für regelmäßige Ruhephasen und dem Badespaß steht nichts im Wege.

Die 5 beliebtesten Stadthunde

Hunde sind die treuen Begleiter eines Menschen. Sie sind Freunde für das ganze Leben und folgen einem auf Schritt und Tritt. Manche Rassen erfüllen einen bestimmten Zweck, wie beispielsweise das Behüten einer Schafherde oder eines Anwesens. Jedoch gibt es da auch noch die andere Seite des Hundelebens: die des Begleiters, die in einer kleinen 3-Raum-Wohnung leben und zum Gassi gehen in den Park nebenan spazieren. Die so genannten Stadthunde sind beliebter denn je, denn sie sind meist klein, benötoigen nicht sehr viel Auslauf und sind günstig im Unterhalt.

Stadthunde - die richtige Hunderasse für die Stadt
Stadthunde sind meist kleinere Sorten und werden immer beliebter.

Welche Rassen die geeignetsten und beliebtesten bei Städtern sind und warum, wird in der folgenden Top 5 aufgelistet:

Platz 5: Der Pudel

Wer einen lebhaften und treuen Begleiter sucht, ist mit dem Pudel bestens bedient. Ihn gibt es in verschiedenen Größen: Von großen Königspudeln bis hin zum Toy-Pudel gibt es die unterschiedlichsten Größen und Farbkombinationen. Der Pudel ist ein sympathischer und freundlicher Begleiter, der neben seiner lebhaften und spielerischen Art auch noch besonders intelligent ist. Er ist sehr lernwillig und besonders Agility-Übungen gefallen dieser Rasse.

Platz 4: Der Mops

Möpse sieht man besonders oft in Großstädten. Sie sind nicht nur wegen ihres entzückenden Aussehens beliebte Stadthunde, sondern auch wegen ihrer ruhigen und gemütlichen Art. Es ist eine umgängliche und charmante Rasse, die sehr pflegeleicht und leicht zu erziehen ist. Durch ihre kleine Größe benötigen sie auch nicht besonders viel Auslauf und können ebenso in kleineren Wohnungen gehalten werden.

Platz 3: Der Shih Tzu

Shih Tzus sind ebenso, wie Möpse und Pudel in der Gruppierung Gesellschafts- und Begleithunde angesiedelt. Sie sind kleine, majestätische Hunde, die früher in den Tempeln Asiens heimisch waren. Die kleinen Löwenhunde haben ein angenehmes Wesen und sind sehr verspielt. Es sind die idealen Familienhunde, da sie Kinder regelrecht lieben. Zudem sind sie sehr intelligente Hunde und benötigen nur wenig Auslauf.

Platz 2: Der Chihuahua

Chihuahuas kennt wohl jeder, ganz egal ob vom TV mit Paris Hilton oder von der Nachbarin im Block gegenüber. Der kleine, aber tapfere Begleithund ist der ideale Haushund, der sich in Großstädten, sowie auf dem Land prächtig fühlt. Er benötigt nur sehr wenig Auslauf und ist pflegeleicht. Bei Chihuahuas gibt es zwei verschiedene Arten: den Kurzhaar- und den Langhaarchihuahua, den es in den unterschiedlichsten Farbkombinationen von hell bis dunkel und gefleckt gibt. Die mexikanische Hunderasse ist die kleinste weltweit und aus diesem Grund sehr beliebt, vor allem in Städten. Besonders durch sein geringes Gewicht von 1,5 bis 3 Kilogramm ist der Chihuahua ein gutter Begleiter für große Städte, da er leicht mit in die U-Bahn oder in die Innenstadt mitgenommen werden kann.

Platz 1: Maltester

Der absolute Städtehund ist der kleine aber feine Malteser. Durch sein freundliches und angenehmes Wesen sind Malteser eine der beliebtesten Hunderassen für Städter. Sie sind lebhaft, aber dennoch keine Kläffer. Sie sind verspielt, lieben es aber genauso mal auf der Couch zu liegen und zu dösen. Kurze Spaziergänge machen ihnen nichts aus, dennoch möchten sie zur Abwechslung auch mal eine etwas größere Runde machen. Sie sind nicht zu klein, aber auch nicht zu groß. Und durch ihr Gewicht von 3 bis 5 Kilogramm können sie, ebenso wie Chihuahuas, jederzeit mitgenommen werden können. Der ideale Familien- und Stadthund.

Ein tolles Forum zu dem Thema findet ihr unter http://www.stadthunde.com/

 

Tierheimhund, Hund vom Züchter oder von Privatpersonen?

Wenn ein Mensch sich dafür entscheidet, einen Weggefährten auf vier Pfoten aufzunehmen, stellt sich zuerst die Frage:

„Welchen Hund nehme ich denn?“

Natürlich gilt das auch für Rassen, da je nach Lebenssituation unterschiedliche Rassen geeignet sind. Vorrangig ist aber wichtig, ob ein Hund aus dem Tierheim willkommen ist, vom Züchter oder aus einem Privathaushalt.

Ein Hund vom Züchter

In einigen Fällen kann es sein, dass ein reinrassiger Hund vom Züchter aufgenommen werden soll. Verfügt eine Rasse über die Eigenschaften, die für sehr wichtig gehalten werden oder soll der Hund an Hundewettbewerben teilnehmen? Bei einem Züchter können gezielt entsprechende reinrassige Hunde erworben werden. Allerdings ist hier zu beachten, dass es bei den Züchtern viele schwarze Schafe gibt, sodass auf einige Kriterien zu achten sind, wenn unliebsame Überraschungen vermieden werden sollen. Die Anlagen, in denen die Hunde gehalten werden, müssen sauber und gepflegt sein. Gleiches gilt auch für die Hunde: Wirken die Hunde lebhaft, haben einen klaren Blick und ein gepflegtes Fell? Können die Eltern des gewünschten Zuchtwelpen angesehen werden?Weiterhin sollte sich der Interessent über Züchter im Vorfeld informieren. Im Internet können Name und Ort des Züchters eingegeben werden und oft finden sich Erfahrungsberichte oder aufschlussreiche Informationen über den Hundezüchter. Rassehunde sind teurer in der Anschaffung als Hunde aus einem Privathaushalt oder aus dem Tierheim, werden aber in der Regel mit Papieren abgegeben. Hierzu gehört ein Tierarztdokument, indem die anfänglichen Tierarztuntersuchungen und Impfungen aufgeführt sind und Nachweise über die Ahnenreihe des Welpen. Des Weiteren kann jeder seriöse Züchter eine VDH-Bescheinigung nachweisen.

Ein Hund aus Privathaushalten

Werden Hunde aus Privathaushalten abgegeben, kann es möglich sein, dass der Interessent Glück hat und einen gesunden Hund übernimmt, aber er kann auch Pech haben und einen kranken Hund erwerben. Viele Welpen von Privatpersonen werden ungeimpft und ohne entwurmt zu sein abgegeben. Wird ein Hund auf Grund von Problemen abgegeben, werden diese häufig verschwiegen. Der Interessent sollte in jedem Fall mit einem Vierbeiner aus privater Haltung direkt einen Tierarzt aufsuchen um eventuelle gesundheitliche Probleme direkt behandeln zu können. Wichtig ist es, dass bei einer Übernahme eines Hundes von Privatpersonen ein Tierabgabevertrag geschlossen wird. Die Vordrucke hierfür lassen sich im Internet finden und können individuell angepasst werden. Des Weiteren kann es sein, dass der Kaufinteressent sich zwar auf Anhieb in den Freund auf vier Pfoten unsterblich verliebt, aber dass dieser im Verhalten Probleme aufweist. Wer einen Hund aus Privathaushalten übernimmt, sollte bereit sein, Erziehungsfehler korrigieren zu wollen oder eine Hundeschule oder Tiertrainer aufzusuchen. Hunde, die aus schlechter Haltung kommen, können mit viel Geduld und professioneller Unterstützung zu einem treuen Freund werden, der sich genauso normal verhält wie jeder andere Hund auch.

Ein Hund aus dem Tierheim

Tierheime freuen sich über Familien oder einzelne Personen, die einen Hund aufnehmen möchten und sich dafür entscheiden, diesen aus dem Tierheim zu nehmen. Nicht immer finden sich dort kleine Welpen, die ein neues Zuhause suchen, aber oft Hunde, die ein warmherziges Zuhause dringend benötigen und verdient haben. Die Hunde aus einem Tierarzt sind kastriert, geimpft und entwurmt und die Mitarbeiter eines Tierheimes sind mit dem Wesen der dort lebenden Hunde vertraut. Die Interessenten werden informiert darüber, ob ein Hund als Familienhund taugt oder sich mit anderen Tieren verträgt und auch über seine Vorgeschichte. Selten passiert es bei der Übernahme eines Hundes aus dem Tierheim, dass die Interessenten unangenehme Überraschungen erleben, über die sie vorher nicht informiert wurden. Grundsätzlich fallen hier Schutzgebühren an und oft erfolgen Nachkontrollen durch das Tierheim. Bei auftretenden Problemen erhalten die neuen Hundebesitzer professionelle Hilfe, um diese bewältigen zu können.

Weitere wichtige Überlegungen für eine Aufnahme eines Hundes

Sind die Überlegungen abgeschlossen darüber, welcher Vierbeiner aufgenommen werden soll, ist es wichtig, selbst zu sich ehrlich zu sein: Besteht genug Zeit für einen Hund? Natürlich ist es möglich, normal arbeiten zu gehen, wenn ein Vierbeiner daheim wartet. Wie sieht es aber aus, wenn die Familie in Urlaub fährt? In anderen Ländern gibt es sehr spezielle Einreisebedingungen für die Vierbeiner und nicht jedes Urlaubshotel oder Campingplatz erlaubt das Mitbringen von Hunden. Wenn der Hund nicht mitgenommen werden soll oder kann im Urlaub, muss klar sein, wo der Hund alternativ unterkommen kann. Tierheime bieten für diese Fälle auch die Möglichkeit an, den Freund auf vier Pfoten in dieser Zeit aufzunehmen. Des Weiteren muss geprüft werden vor der Anschaffung eines Hundes, ob in der Wohnung oder im Haus die Haltung von Hunden erlaubt ist. Oft muss eine Genehmigung eingeholt werden, damit es nicht im Nachhinein zu Problemen kommt, die dazu führen, dass der Hund wieder abgegeben werden muss. Auch die Wahl des Tierarztes spielt eine wichtige Rolle. Ist das eigene finanzielle Budget sehr knapp bemessen, macht es Sinn, einen Tierarzt zu wählen, der eine Ratenzahlung akzeptiert. Viele Tierärzte wollen eine direkte Bezahlung für durchgeführte Behandlungen, andere bieten eine Bezahlung auf Raten an. Für einen Hund fallen weiterhin Hundesteuer an und er benötigt eine Grundausstattung sowie einen eigenen Platz. Weder im Bett noch auf der Couch sollte dieser Platz sein, sondern in einer Ecke, an dem ein Hundekorb oder eine Decke platziert werden kann. Die erste Zeit sollten die neuen Besitzer sich Zeit nehmen für den neuen Vierbeiner, da dieser sich vollständig umgewöhnen muss. Bevor ein Hund fest aufgenommen wird, sollte gut überlegt werden, ob langfristig ein Zuhause gegeben werden kann. Mag jemand Hunde, hat aber oft nicht ausreichend Zeit oder kann keine Hunde halten, ist es besser, nur stundenweise Hunde zu betreuen. Viele Tierheime bieten an, dass Vierbeiner stundenweise ausgeführt werden können.