Vermittlung und Kauf im Netz – Hunde und Welpen auf Online-Portalen

Ist man entschlossen, einen Hund bei sich aufzunehmen, so gibt es die Möglichkeit, online nach einem vierbeinigen Familienmitglied zu suchen. So bietet das Internet drei verschiedene Vermittlungswege für Hunde und Welpen: Kleinanzeigen-Portale, vernetzte Vermittlungsseiten und Homepages von Tierheimen und Züchtern. Doch wie findet man im Internet den passenden Anbieter und woran erkennt man eine seriöse Vermittlung?

Zwielichte Geschäfte auf Kleinanzeigen-Portalen

Nach wenigen Klicks stellt man fest, dass gerade Kleinanzeigen-Portale eine unerschöpfliche Auswahl an Hunden und Welpen verschiedenster Rassen und Größen offerieren. Versprechungen, wie „familiäre Handaufzucht“ oder „liebevolle Pflege“ und zuckersüße Bilder der Tiere gehen meist einher mit günstigen Dumpingpreisen. Schnell sieht man sich in Versuchung, einem dieser Fellnasen ein neues Zuhause zu bieten. Wie viel Leid hinter diesen Inseraten steckt, ahnt kaum jemand.

Viele dieser Hunde kommen aus Rumänien, den Niederlanden, Tschechien oder Ungarn und wachsen in gesundheitsgefährdenden und unwürdigen Verhältnissen auf. Ihre billigen Preise lassen sich durch die Massenproduktion und minderwertige Pflege und Versorgung erklären. Sie werden viel zu früh von den Müttern getrennt, in Kisten über die Grenzen geschmuggelt und haben in vielen Fällen schwerwiegende Krankheiten im Gepäck.

Dieses skrupellose Geschäft macht Hunde und Welpen zu einer Ware, deren Nachfrage leider ungebrochen scheint. So kommt es dazu, dass unwissende Käufer totkranke Welpen in Empfang nehmen und sich Tierheime um eine Masse von beschlagnahmten Tieren kümmern müssen. Es ist unabdingbar, Tiere niemals ohne vorherigen Besuch, anonym über Online-Portale zu erwerben, da man ansonsten schnell Gefahr läuft, eine kriminelle Mafia zu unterstützen, die mit Lebewesen Profit machen will.

Tierheime und Vermittlungsseiten im Internet

In Tierheimen und auf Pflegestellen warten ausgewachsene Hunde und Welpen auf eine neue Familie. Mit etwas Geduld findet man in vielen Fällen sogar das Tier der Wunschrasse. Damit die Suche nach dem idealen Partner erleichtert wird, stellen viele Tierheime ihre Vermittlungstiere auf Homepages vor und ermöglichen Suchenden somit eine Vorauswahl vor einem Besuch.

Außerdem gibt es im Netz Plattformen, auf denen sich Tierheime, Tierschutzorganisationen und Co. mit Tiersuchenden vernetzen, um die Auswahl möglichst groß zu gestalten. Meist werden darauf nicht nur Vermittlungstiere vorgestellt, sondern ebenfalls die Möglichkeiten geboten, sich durch Spenden oder Patenschaften am Wohle der Schützlinge zu beteiligen. Durch die weitreichende Vernetzung entlasten solche Online-Portale die ortsgebundenen Tierheime und ermöglichen somit eine wertvolle Vermittlungshilfe.

Seriöse Züchter Online finden

Manch ein Hundebesitzer in Spe entscheidet sich lieber für den Kauf beim Züchter. Dazu offeriert das Internet die Möglichkeit, Züchter in der Umgebung zu finden und sich in vielen Fällen über diese informieren zu können. So stellen zahlreiche Clubs ihre Arbeit und Zuchttiere auf Homepages vor und offerieren Suchenden transparente Informationen zu den angebotenen Rassen, Elterntieren, Ausstellungen, Mitgliederversammlungen und Co. Außerdem stößt man hier meist auf eine Übersicht über vergangene, aktuelle oder geplante Würfe, die wichtig für die Kaufplanung ist.

Gute Züchter legen großen Wert auf die Gesundheit und Sozialisation des Tieres. Die anfallenden Kosten sind dadurch nicht mit denen von unseriösen Welpenhändlern oder auch den Vermittlungsgebühren von Tierschützern zu vergleichen. Im Gegenzug erhält man fundierte Beratung, geleistete Vorsorgemaßnahmen und ein gesundes neues Familienmitglied.

Bouviers des Flandres – verlässlicher Familienbegleiter

Ursprünglich als Rindertreibhund hatte der Bouviers schon vielfältige Aufgaben als Gebrauchshund zu bewältigen. Früher wurde er das Pferd der armen Leute genannt, weil er zum Beispiel zum Ziehen der Milchkarren verwendet wurde. Auch wenn sein Erscheinungsbild quadratisch und kräftig ist, tritt der Bouvier alles andere als plump auf. Da der Bouvier zum selbstständigen Arbeiten gezüchtet wurde, hinterfragt er die ihm erteilten Befehle, doch einmal Gelerntes vergisst er nie. Deshalb ist er nicht unbedingt für absolute Anfänger geeignet.

Treue Seele, die beschäftigt werden möchte

Als Gebrauchshund gezüchtet ist der Bouvier kein Couchpotatoe, er möchte beschäftigt werden. Sei es durch ausgiebige Spaziergänge, am Fahrrad oder Pferd und/oder Hundesport. Mit Geduld begegnet er auch Kindern und eignet sich daher als Familienhund. Durch seine Furchtlosigkeit und imposante Erscheinung flösst der Bouvier Respekt ein und schützt seine ganze Familie. Daneben ist er aber auch ein liebevoller Hund, der mit seiner Familie gern kuschelt. Im Allgemeinen verfügt der Bouvier über keinen ausgeprägten Jagdtrieb. Die meisten Bouviers erweisen sich als wasserliebend und lassen keine Pfütze aus.
Nervenstärke und Verlässlichkeit zeichnen den robusten Bouvier aus, wodurch er lange Zeit gerne als Polizeihund genutzt wurde und teilweise noch wird.

Pflege des Bouviers des Flandres

Einigermaßen pflegeintensiv ist der eher zu den großen Rassen gehörende Bouvier. Kämmt man das raue Haar mit der guten Unterwolle nicht regelmäßig kann es zu Verfilzungen kommen. Ungefähr eine Stunde pro Woche ist für diese Arbeit von Nöten. Dies wird dem Besitzer aber nichts ausmachen, denn diese Hunde haben kaum Eigengeruch und haaren nicht. So kann man sich an dem schönen dunklen bis grauen Fell erfreuen. Zudem sollte das Fell in regelmäßigen Abständen auf eine Länge von circa 6 cm gekürzt werden.

Wofür eignen sich Bouviers des Flandres?

Bouviers sind vielseitige Hunde und werden sogar als Blinden- oder Rettungshunde eingesetzt. Allerdings muss man dieser Rasse genügend Zeit für die Entwicklung lassen.
Da der Bouvier kaum Haare verliert können sich auch Allergiker an seiner Gesellschaft erfreuen. Vom Fährtenlesen über Agility bis hin zum Schlittenziehen besitzt der Bouvier ein breites Spektrum an Talenten und zeigt diese gerne, möchte aber auch die dementsprechende Bestätigung erhalten.

Durch seinen Einsatz als Boten- und Sanitätshund im ersten und zweiten Weltkrieg wäre der Bouvier fast ausgestorben. Nur durch engagierte Züchter blieb dieser mutige und willensstarke Hund aus den französischen und belgischen Flandern erhalten. Wer sich einen dieser selbstbewussten und besonders intelligenten Hunde anschaffen möchte, der wendet sich am besten an einem dem VDH/FCI angeschlossenen Züchter. Diese Züchter achten besonders darauf, die Gesundheit des Bouviers zu erhalten. Er zeichnet sich dadurch aus, dass er weder sehr anfällig ist, noch unter großen erblichen Belastungen leidet.

Immer unter dem Motto: Einmal Bouvier, immer Bouvier!

Ferplast: Hunde Accessories und Halsbänder

Hunde sind in vielen Familien ein festes Mitglied. Sie gehören zu den beliebtesten Haustieren in Deutschland. Im eigenen Garten und Zuhause laufen die Hunde natürlich ohne Halsband und Leine herum. Sobald aber ein Spaziergang außerhalb des Gartens geplant ist, sollte dem Hund ein passendes Halsband und eine Hundeleine angelegt werden. Mit ihr sind Hund und Besitzer auf der sicheren Seite.

Unterschiedliche Halsbänder

Hundehalsbänder inklusive Leinen sind in vielen Städten und Gemeinden Pflicht, wenn eine Tour außer Haus vorgenommen wird. Die Bänder können nicht nur mit den verschiedensten Leinen, sondern auch mit Kennzeichnungen wie die Tollwut- oder Steuermarken in Form von Prägungen versehen werden. Auf diesen Prägungen kann aber auch die Adresse des Besitzers oder eine Telefonnummer hinterlegt werden. Viele unterschiedliche Modelle sind unter Ferplast zu einem fairen Preis erhältlich.

Die richtige Leine finden

Bei vielen Hundebesitzern liegt das Hundegeschirr oder ein klassisches Halsband im Trend. Gerade Welpen lassen sich nur schwer bändigen. Wenn Welpen zu stark an der Leine ziehen, dann verlagert sich durch eine spezielle Gurtführung der Druck auf den ganzen Körper. Das hat den Vorteil, dass beim starken Ziehen an der Leine, die Nackenmuskulatur des jungen Hundes nicht zu stark belastet wird. Bei einem Kauf sollte unbedingt auf die richtige Größe und Passform geachtet werden. Das Geschirr darf weder zu engsitzen, noch darf sie es ermöglichen, dass sich der Welpe beim Herumtollen daraus befreien kann.

Eine große Auswahl

Brust und Hundeleinen stehen in der Regel als Sattel- oder Brustgeschirr zur Verfügung. Das Führen an der Leine mit einem Hundegeschirr muss vorab mit dem geliebten Vierbeiner etwas geübt werden. Bei diesem Training stellt sich meistens schnell heraus, ob ein Geschirr oder ein klassisches Halsband für das Tier besser geeignet sind. Nicht in jedem Ort in Deutschland gibt es einen generellen Leinenzwang. In geschlossenen Ortschaften, öffentlichen Verkehrsmitteln oder im Stadtkern ist es aber schon notwendig, dass ein Hund an der Leine gehalten wird. Auch an stark befahrenen Straßen ist es sehr wichtig, dass der Hund durch eine Leine gesichert wird.

Der Bolonka Zwetna 

Dieser kleine Hund stammt ursprünglich aus Russland. Da er in vielen Farbkombinationen vorkommt, wird er oft auch als bunter Schoßhund bezeichnet. Den Bolonka Zwetna rechnet man zu der Familie der Bichons und man kann ihn bei den Gesellschafts- und Begleithunden einordnen.

Der Bolonka Zwetna hat ein nachwachsendes Fell ohne Unterwolle. Diese Hunderasse haart nicht und ist gerade daher sehr gut für Allergiker geeignet. Oftmals heißt es in den Rassebeschreibungen, dass der Bolonka Zwetna pflegeleicht sei. Zum Großteil stimmt diese Aussage. Allerdings bedeutet das nicht, dass man ihn nicht pflegen muss. Das Fell, das normalerweise lang und seidig ist, sollte jeden Tag oder spätestens jeden zweiten Tag sorgfältig gebürstet werden. Würde man dies nicht tun, dann verfilzt das Fell sehr schnell. Geht man nach dem Rassestandard, dann darf der Bolonka Zwetna nicht geschnitten oder geschoren werden. Allerdings gibt es immer wieder Halter, die das Wort pflegeleicht zu ernst nehmen. Die Folge ist, dass der Hund verfilzt und man nur noch mit der Schermaschine diesem Problem Herr wird. Als Hundehalter sollte man aber bedenken, dass bei jedem Scheren sich die Struktur des Felles verändert. War das Fell ursprünglich wellig, dann wird es lockig bis hin zum Pudelaussehen. Auch Farbveränderungen können durch das Schneiden auftreten. Je nach Ausprägung verändert der Bolonka Zwetna mehrmals im Leben seine Haarfarbe.

Charakter dieses kleinen quirligen Gesellen

Der Bolonka Zwetna hat ein sonniges Gemüt. Er ist in der Regel immer freundlich und für alles offen. Neuen Dingen gegenüber ist er aufgeschlossen und auch sehr lernbegierig. Mit dem Bolonka Zwetna macht es riesig Spaß sich an Agility zu beteiligen. Die Erziehung dieser Rasse ist relativ einfach. Allerdings sollte jeder Bolonka Zwetna Halter wissen, dass es sich bei dieser Rasse um keinen Hund handelt, den man stundenlang alleine lassen kann. Am liebsten ist der Hund immer bei seinem Herrchen oder Frauchen.

Bolonka Zwetna – Kleiner Wirbelwind

Der Bolonka Zwetna ist zwar ein kleiner Hund, aber er steht den großen in nichts nach. In seiner Art ist er ursprünglich geblieben. Bolonkas lieben lange Spaziergänge, sind aber auch mit einem großen Garten zufrieden. Kindern gegenüber ist er ein feinfühliger Spielkamerad und in der Regel auch sehr freundlich. Ihm macht es Spaß, wenn man ihm kleine Tricks beibringt. Am liebsten schmust der Bolonka natürlich mit seinen Haltern und liebt es natürlich, wenn er auf dem Sofa oder im Bett liegen darf. Leben andere Tiere im Haus, ist das kein Problem, denn der Bolonka Zwetna ist ein verträglicher Vertreter seiner Art. Er passt sich wunderbar und ist von der Art her ein ruhiger Hund. Dies heißt aber nicht, dass er nicht auch heftig bellen kann.

Das Aussehen des Bolonkas

Bolonka Zwetnas gibt es in einer riesigen Farbenvielfalt. Er ist in Schwarz, Brown und Tan,Black und Tan, Kaffeebraun, Schokoladenbraun Goldzobel, Falb, Goldfarben, Champagner und in Creme zu bekommen. Aber wie schon erwähnt, wird der Hund kaum seine Welpenfarbe behalten. Ist der Bolonka ganz weiß, dann spricht man von einem Bolonka Franzuska.
Ein Bolonka wird im Schnitt 3-5 kg schwer. Er hat eine Widerristhöhe von 24-26 cm. Im Großen und Ganzen ist der Hund etwas länger als hoch. Jedoch gibt es auch Bolonka Zwetnas , die deutlich schwerer sind und dennoch nicht überfüttert sein müssen.

Der Bolonka Zwetna ist bisher noch nicht vom FCI anerkannt.

Es juckt ihn gewaltig? – Allergien gegen das Futter oft ursächlich für Hautprobleme

Gelegentlich kratzen sich alle Hunde. Ein entgegen der Wuchsrichtung aufgestelltes Haar reicht aus, um für ein Missempfinden auf der Haut verantwortlich zu sein. Durch das Bearbeiten mit den Pfoten bringt der Vierbeiner es wieder in die richtige Position. Tritt das Kratzen häufig auf, muss davon ausgegangen werden, dass der Hund einen Juckreiz verspürt. Diesem sollte unbedingt nachgegangen werden. Wird das Übel nicht an der Wurzel gepackt und entsprechend behandelt, besteht die Gefahr, dass sich die Haut chronisch entzündet. Auch die Psyche des betroffenen Hundes leidet.

Grundsätzliche Ursachen für Juckreiz beim Hund

In erster Linie denken Laien an einen Flohbefall, wenn sich ihr Hund kratzt. Dieser kann tatsächlich den Ausschlag geben. Das Gute ist, dass sich diese Parasiten selbst mit bloßem Auge gut erkennen lassen oder zumindest der Kot, den sie hinterlassen. Er kann mit kleinen dunklen Kügelchen verglichen werden, die sich auf der Haut ansammeln. Leidet der Hund an Milben, sind diese nur unter dem Mikroskop erkennbar. Der Tierarzt entnimmt für diesen Zweck ein Hautgeschrabsel. Parasiten werden mit speziellen Anti-Parasitenmitteln bekämpft, die genau nach Vorschrift gehandhabt werden müssen. Sind sie abgetötet, verschwinden auch die Symptome.

Allergien durch Tests nachweisen

Ist der Parasitenbefall als Ursache für das Kratzen ausgeschlossen, kann eine Allergie das Jucken auf der Haut hervorrufen. Als Allergieauslöser können diverse Stoffe infrage kommen, mit denen der Hund Kontakt hatte. Dies kann über die Atemwege geschehen sein. Hier kommen Pollen in Betracht. Die Allergene können direkt über die Haut aufgenommen worden sein wie Duftstoffe von Weichspülern oder auch der Kot von Hausstaubmilben. Letztlich kann das Allergen auch den Verdauungstrakt passiert haben. Erste Aufschlüsse geben Blutuntersuchungen und sogenannte Pricktests, die der Tierarzt durchführt. Stellt sich heraus, dass eine Allergie gegen einen Futterbestandteil wahrscheinlich ist, muss herausgefunden werden, um welchen es sich handelt. Dies kann eine langwierige Aufgabe sein, die Geduld und Konsequenz erfordert.

Ausschlussdiät bringt Klarheit

Hunde reagieren gar nicht so selten auf bestimmte Eiweiße oder auf Kohlenhydrate. Wenn diese über einen längeren Zeitraum nicht mehr gefüttert werden, bessert sich der Hautzustand gleich in doppelter Hinsicht. Es fehlen die hautreizenden Allergene und der Hund kratzt sich weniger, so dass es nicht mehr zu Hautverletzungen kommt, die wiederum Eintrittspforten für Keime darstellen und sich entzünden. Aufschluss über das Allergen, das der Hund nicht verträgt, bringt die Ausschlussdiät. Sie beginnt mit einem Futter, das dem Hund bisher nie verabreicht worden ist. Es besteht aus einer Eiweiß- und einer Kohlenhydratquelle. Dies können beispielsweise Wild und Kartoffeln sein oder Strauß und Reis. Gefüttert wird es mindestens drei Monate lang. Erst dann lässt sich tatsächlich beurteilen, ob sich das Krankheitsbild bessert. So lange braucht die Haut, um sich zu regenerieren. Wer das Futter frühzeitiger umstellt, kann das Problem sogar verstärken, weil allergieanfällige Hunde auf ständig neue Reize mit immer neuen Allergien reagieren können. Erhält der Hund während der Diät juckreizhemmende Medikamente, verschwinden wahrscheinlich die Symptome. Doch die Ursache muss nicht beseitigt sein. Grundsätzlich macht es in der Folge Sinn, ein Futter ohne die individuellen Allergene zu verabreichen, das aus möglichst wenigen, aber dafür hochwertigen Zutaten besteht.

Der Husky als Familienhund

Die artgerechte Haltung von Siberian Huskies
Huskies sind Schlittenhunde und kommen aus dem Norden Sibiriens. Sie zeichnen sich besonders durch ihre Kraft und Ausdauer aus. Aber auch ihre Robustheit und Schnelligkeit machen diese Hunde zu ausgezeichneten Jägern und Überlebenskünstlern in dieser kalten Region.

Die erste Zucht außerhalb Sibiriens stammt aus dem 20. Jahrhundert. Seiner Zeit nahmen die ersten Huskies mit großem Erfolg an professionell veranstalteten Schlittenrennen in Alaska teil.

In den folgenden Jahrzehnten erfreuten sich Huskies immer größer werdender Beliebtheit.
Die Zucht der Tiere weitete sich immer mehr aus und so verbreitete sich der Husky immer weiter in Europa.

Aber nicht nur für die Zucht und die Teilnahme an Schlittenhunderennen gewann der Husky immer mehr an Popularität. Auch als treuer und loyaler Familienhund ist der heutzutage aus den Herzen vieler Hundebesitzer nicht mehr wegzudenken.

Das Verhalten und Wesen des Huskies

Huskies haben ein sehr menschenfreundliches Wesen und können sich gut in das Familienleben integrieren. Allerdings sind sie auch eigenständig und können auch mit mehreren Artgenossen in einem Rudel gehalten werden.

Huskies haben einen sehr großen Bewegungsdrang und einen ausgeprägten Jagdtrieb.
Daher sollten sich Hundehalter bewusst fragen, ob genügend Zeit und Platz für die artgerechte Haltung eines Huskies zur Verfügung steht, bevor sie über den Kauf eines solchen Hundes entscheiden.

Wenn Huskies nicht genügend Auslauf und Bewegung bekommen, suchen sie sich selbst nach einer Beschäftigung. Dies kann durchaus zu einer demolierten Wohnungseinrichtung führen.

Allgemein sind diese Tiere sehr aufgeschlossen und wissbegierig.
Daher sollte man seinem Hund regelmäßig neue Kommandos beibringen und nach Möglichkeit auch kleinere Aufgaben an den Husky stellen. Diese körperlichen sowie auch geistigen Betätigungen wirken sich positiv auf die Zufriedenheit des Hundes aus.

Die artgerechte Haltung und richtige Pflege des Hundes

Um einen Husky artgerecht zu halten, müssen ihm regelmüßig genügend Bewegungsmöglichkeiten gegeben werden. Hundesport wie Agility bietet hierfür ideale Voraussetzungen. Aber auch lange Spaziergänge und Fahrradtouren sind abwechslungsreiche Betätigungen für den Hund.

Beachtet werden sollte allerdings, dass der Husky kalte Temperaturen liebt und mit Hitze eher nichts anfangen kann. Daher sollte auch die Intensität des Sportprogramms auf die Außentemperaturen abgestimmt werden.

Huskies verfügen über ein dichtes Fell mit starker Unterwolle. Im Alltag benötigt dies aber nicht übermäßig mehr Pflege als bei anderen Rassen auch. Lediglich wenn der Fellwechsel ansteht, verlieren Huskies überdurchschnittlich viele Haare.

Ansonsten ist der Husky ein pflegeleichter Hund, der mit der nötigen Bewegung und Erziehung durch den Halter zu einem tollen Familienmitglied werden kann.

Barfen im Alltag – gesunde Ernährung für den Hund

Das Wort „BARF“ hat fast jeder Hundehalter schon einmal gehört. Hierbei geht es darum, den Vierbeiner so natürlich wie möglich zu ernähren. Dabei orientiert sich die Fütterung am Beutetierprinzip. Ein mittelgroßer Hund würde in der Natur pro Woche vielleicht ein oder 2 Kaninchen fressen, je nachdem wie viel Futter er jagt. Beim barfen wird ausgerechnet, welche Anteile in welcher Menge gefüttert werden.
Dabei besteht die Grundlage aus Muskelfleisch. Hinzu kommen Innereien wie Leber, Niere und Milz. Hin und wieder Herz (gehört zum Muskelfleisch) ist durch den natürlichen Gehalt an Taurin gesund. Lunge muss nicht unbedingt gefüttert werden. Sie hat eine weiche, eher wabbelige Konsistenz und wenig Nährwert. Bei der Fütterung von Hunden mit Übergewicht kann sie helfen, das Gewicht zu reduzieren und dennoch etwas im Magen zu haben.
Zum Fleisch werden Gemüse und Obst püriert dazu gegeben mit etwa 20-30 % Anteil an der Gesamtfuttermenge.
Einmal pro Woche sollte fleischfrei gefüttert werden. Warum? Damit sich der Organismus von der Verdauung erholen kann. Hier eignen sich Pansen, Blättermagen, Hüttenkäse, Joghurt oder auch Dinge wie Pfannkuchen und gedünstetes Gemüse.

Braucht es Zusätze zum Futter?

Ein gesunder Hund benötigt zusätzlich zum Futter Seealgen. Diese sorgen dafür, dass der Stoffwechsel ausreichend Iod aufnimmt und die Schilddrüse vernünftig arbeiten kann. Ausreichend Knochen oder Knochenmehl sind wichtig wegen ihrer Mineralstoffe. Sollte ein Hund beides nicht vertragen, kann mit Calciumcitrat oder Calciumcarbonat supplementiert werden. Achtung: vor dem Knochen füttern immer Muskelfleisch, am besten mit Blut oder Milz füttern. Dadurch wird die Produktion der Magensäure angeregt und die Knochen können besser verwertet werden.

Wie Fleisch und Co. lagern?

Am besten ist es, sich für den Hunde einen Gefrierschrank oder eine Gefriertruhe zuzulegen. Diese sollte mindestens minus 18 Grad Celsius an Temperatur haben.
Es lohnt sich, einen Vorrat zu kaufen und diesen nach und nach zu verfüttern.

Woher Fleisch und Co. beziehen?

Regionale Möglichkeiten wie beim Bauern und Schlachter zu kaufen, ist perfekt. Die wenigsten Menschen haben jedoch diese Möglichkeiten und bestellen ihr Futter daher im Internet. Bei den meisten Versendern sind pro Paket bis zu 26 kg Frostwaren möglich. Diese werden in den meisten Fällen mit Trockeneis gepackt und können gut 3-4 Tage in dem Paket bestehen, ohne aufzutauen.
Die beliebtesten Versender sind im Internet derzeit folgende: Das Tierhotel, Barfers Wellfood, Haustierkost, Frostfutter Perleberg und Barf Elbe Elster. Natürlich gibt es auch weitere Anbieter. Im Internet lassen sich diese problemlos finden.

Wie liefern lassen?

Am einfachsten ist es, sich einmal im Monat oder in einem anderen Intervall beliefern zu lassen und zu Hause zu sein. Falls das nicht möglich ist, kann die Ware auch an den Arbeitsort geliefert werden. Alternativ gibt es die Option der Abstellgenehmigung oder der Zustellung beim Nachbarn. Per Terminversand kann sogar gesteuert werden, an welchem Tag das Paket ankommen soll.

Ist barfen teurer als Fertigfutter?

Nein. Ein hochwertiges Fertigfutter ist nicht teurer als frisches Fleisch und Co. zu kaufen. Ein Golden Retriever um die 32 kg lässt sich bereits mit etwa 70 Euro im Monat barfen. Mehr finanzielle Aufwendungen sind natürlich immer möglich.

Hundehaltung in einer Mietswohnung

Hunde gelten als bester Freund des Menschen und viele Alleinstehende oder Familien mit Kindern, die in Wohnungen zur Miete wohnen, möchten sich gerne einen Hund anschaffen. Nicht immer sind jedoch die Nachbarn mit der Hundehaltung einverstanden. Sie haben oftmals Angst vor Lärmbelästigungen, allergischen Reaktionen oder Angriffen. Mietern, die sich einen Hund anschaffen möchten, wird daher dringend empfohlen, vorab das Gespräch mit den Nachbarn zu suchen, um den Frieden im Haus zu wahren. Hat man bereits einen Hund und beabsichtigt den Einzug in eine neue Wohnung, sollte man sich vorab davon überzeugen, dass im Haus eine „hundefreundliche Atmosphäre“ herrscht und dass Grünflächen für Spaziergänge und Spieleinheiten in der Nähe vorhanden sind. Auch sollten sich potenzielle Hundehalter genauestens überlegen, gerade wenn es sich um berufstätige und alleinstehende Personen handelt, ob dem Hund genügend Zeit und Aufmerksamkeit geschenkt werden kann. Besonders junge und große Hunde haben einen ausgeprägten Bewegungsdrang. Die Haltung in einer Wohnung, in der sie den ganzen Tag allein verbringen, kann eine starke Belastung für das Tier sein und Hund und Halter auf Dauer unglücklich machen.

In Mietverträgen finden sich häufig Klauseln zu einer möglichen Tierhaltung. Dennoch kann nicht allgemeingültig gesagt werden, ob die Haustierhaltung verboten oder erlaubt ist. Hunde können oftmals eine gesundheitsfördernde Funktion haben (beispielsweise Therapiehunde). Auch sind blinde Personen auf ihre Blindenführerhunde angewiesen. Die Haltung von Hunden in der Wohnung kann daher nicht pauschal verboten werden. Auch wenn im Mietvertrag keine Regelungen zur Haustierhaltung festgelegt sind, wird es schwer für den Vermieter, im Nachhinein die Hundehaltung zu untersagen. Selbst wenn der Mietvertag die Haustierhaltung ausdrücklich erlaubt, sollten Mieter in ihrem eigenen Interesse gewisse Grenzen nicht überschreiten. Große und aggressive Hunde und / oder Kampfhunde passen generell nicht in das soziale Gefüge eines Mietshauses. Die Haltung eines solchen Tieres verursacht in der Regel Misstrauen, Angst und übertriebene Vorsicht bei den Nachbarn. Die Halter solch gefährlicher Tiere sind den Tieren teilweise nicht körperlich gewachsen und können die Reaktionen des Tieres oftmals nicht richtig vorhersehen. Besonders Kinder, die auch im Haus wohnen, könnten, da sie sich oftmals plötzlich und hektisch auf die Tiere zubewegen, den Hund aufscheuchen, so dass dieser letztlich zubeißt. So wird der Besitzer eines solchen Tieres nicht nur zu einem Außenseiter in der Hausgemeinschaft, sondern muss sich im schlimmsten Fall sogar mit Schmerzensgeld und Schadensersatzforderungen auseinandersetzen. Kleine Hunde, beispielsweise Yorkshire-Terrier, gelten mietrechtlich oftmals als Kleintiere und die Haltung dieser kleinen Hunde wird meist nicht durch die Hausgemeinschaft oder den Vermieter beanstandet. Allerdings kann auch hier eine Haltung untersagt werden, wenn es sich um ein Tier handelt, das nachts laut bellt und so die Ruhe im Haus stört. Auch kann der Vermieter die Haltung eines kleinen und friedlichen Hundes verbieten, wenn der Hundehalter das Tier nicht richtig versorgt oder dieses sogar quält. Im Zweifelsfall, wenn der Mietvertrag keine Vorgaben zur Hundehaltung enthält, kann ein Gericht eine Einzelfallentscheidung im Interesse aller Beteiligten treffen. Diese Interessenwahrnehmung kann auch angewandt werden, wenn die Hundehaltung vertraglich zwar gestattet ist, in der Vergangenheit jedoch zu Problemen geführt hat.

Ist der Hund gesund, freut sich der Mensch

Der Leitsatz mag von einer Katzenwerbung des letzten Jahrtausends entlehnt sein, seine Aussage trifft aber nach wie vor zu und nicht minder für eine andere Tierart. Des Menschen bester Freund benötigt eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung. Sein Wohlbefinden und das seines Besitzers steht und fällt damit.

Dosenfutter, Trockenfutter oder frisches Fleisch?

Wie so oft liegt die Wahrheit irgendwo dazwischen. Keine der aufgeführten Varianten gewährleistet eine Ernährung, die ausgewogen genug ist. Ein Hund braucht von Allem etwas, so wie sein Vorfahr eben auch. Vielen der heute existierenden Hundearten mag man die Abstammung vom Wolf aus physischer Sicht schwer glauben, die Bedürfnisse sind jedoch ähnlich.

Ein Wolf reißt nicht einfach ein Beutetier und sucht sich die besten Fleischbrocken heraus. Instinktiv frisst er die Innereien und sorgt somit für den richtigen Cocktail an Nährstoffen, welcher aus nötigen Vitaminen, Antioxidantien und dergleichen mehr besteht. Da dies für den normalen Hundebesitzer schwerlich zu bewerkstelligen ist, muss sich dieser mit Nahrungsergänzungsmitteln, z.B. von PerNaturam, behelfen oder einfach hier auf https://www.dogs4friends.de stöbern.

Zahnpflege gehört auch dazu

Wie wichtig dem Hund seine Zähne sind, muss nicht erläutert werden. Umso wichtiger ist es, auf eine entsprechende Hygiene zu achten, und dem Hund die Möglichkeit zu geben, sein Gebiss auf natürlich Weise zu pflegen. Wie das am einfachsten geht und worauf geachtet werden sollte, wird unter http://hund-zahn.de erläutert. Hier liegt der Fokus mehr auf der Information als dem Verkauf von Produkten.

Im Zweifel hilft der Ernährungsplan

Unser Hund weiß nicht, dass er sich schlecht ernährt. Er frisst einfach was wir ihm vorsetzen. Schlechtes Futter macht jedoch krank und die Auswirkungen werden früher oder später zutage treten. Es gibt genug Anlaufstellen, um sich zu informieren und die richtigen Ergänzungsmittel zu besorgen. Um nicht den Überblick zu verlieren, bietet sich auch ein Ernährungsplan an.

Jeder Hund ist und frisst anders. Seine Vorlieben herauszufinden, sollte ein Leichtes sein. Als Besitzer sollte uns sein Wohlergehen am Herzen liegen. Mit der richtigen Futter- und Nährstoffkombination bleibt unser bester Freund lange vital und erfreut sich guter Gesundheit.

Wellness für Hund und Herrchen

Als Hundebesitzer stellt man sich oft die Frage, wenn es um das Thema Urlaub geht: Wohin mit dem Hund?

Meist findet sich im Verwandschafts – oder Freundeskreis ein Urlaubsdomizil für den Hund, am schönsten ist es doch allerdings, wenn man gemeinsam in den Urlaub gehen kann. So entsteht bei keinem – weder Herrchen bzw. Frauchen oder Hund – Sehnsucht nach dem anderen und man kann die Zeit gemeinsam genießen. Auch für Hunde ist ein Urlaub eine durchaus willkommende Abwechslung. Die Suche nach einem geeigneten Urlaubsziel gestaltet sich dennoch nicht immer einfach. Eine Flugreise kommt für viele Besitzer rein schon deshalb nicht in Frage, weil diese für viele Hunde reinen Stress bedeuten. Für eine Urlaubswoche also definitiv zu viel Aufwand.

Möglichst wenig Stress für den Hund durch Autoanreise

Ein Reiseziel in Deutschland oder den nah gelegenen Nachbarländern bietet den Vorteil, dass Sie mit dem Auto anreisen können, was für Ihren Hund die einfachste Reisemöglichkeit darstellt. Umso besser, dass es auch in Deutschland mittlerweile einige Hotels gibt, die Hunde willkommen heißen – hier sind Ihre Vierbeiner nicht nur ein akzeptiertes Mitbringsel, sondern gelten als Gast und werden auch dementsprechend behandelt.

Hunde ausdrücklich erwünscht

Wellnessurlaub für Hund und HerrchenGenau dies finden Sie im Fleesensee Resort & SPA – einem Sport-und Freizeithotel am Fleesensee, der zur Mecklenburgischen Seenplatte gehört. Hier werden nicht nur Sie als Besitzer verwöhnt mit einem umfangreichen Sport-und Wellnessangebot, sondern auch Ihr Hund kommt in den vollen Urlaubsgenuss. Zum Hotel gehören zwei Hunde, die Ihren eigenen schwanzwedelnd begrüßen werden, so kommt garantiert keine Langeweile auf! Wenn Herrchen und Frauchen sich mal etwas Zeit in dem hoteleigenen Spabereich gönnen möchten, bietet das Hotel die Möglichkeit einer Hundebetreuung an. Die Betreuer kennen sich bestens mit Hunden aus – somit ist Ihr vierbeiniger Liebling in den besten Händen.
Auch kulinarisch sollte Ihr Hund im Urlaub natürlich nicht zu kurz kommen – Sie gönnen sich selbst ja schließlich auch das ein oder andere Leckerchen! Dafür wird im Hotel auch bestens gesorgt, Ihr Hotelzimmer verfügt über ein eigenen Plätzchen mit Kuscheldecke und einem Fressnapf für den Hund. Natürlich dürfen auch die Begrüßungsleckerlis nicht fehlen!Wellness für Hund und Herrchen – unmöglich? Doch! Mehr Informationen zum Hotel gibt es unter http://ihr-resort-fleesensee.de/