Feuchte Küsse – Deswegen lecken Hunde Frauchen oder Herrchen ab

Wenn die Herrchen und Frauchen von ihren geliebten Vierbeinern herzlich abgeschleckt werden, gibt es verschiedene Reaktionen. Einige Menschen sehen es als puren Ausdruck der Liebe ihres Hundes an, andere wiederum empfinden dieses als ekelig. Doch was bedeutet es eigentlich wirklich, wenn der Hund seinen Besitzer mit feuchten Küssen überdeckt? Der folgende Beitrag liefert Antworten.

Egal, ob das Gesicht, die Füße oder die Hände – kaum ein Körperteil ist vor der Zunge des Hundes sicher. Doch was möchte der Vierbeiner mit dieser Geste eigentlich ausdrücken? Und ist es sinnvoll, diese Art des Kontaktes zu unterbinden?

Die Ursache für das Verhalten liegt im frühen Alter

Die Hundemutter beginnt direkt im Anschluss der Geburt damit, ihre frischgeborenen Welpen ausgiebig abzulecken. Es gibt dafür unterschiedliche Gründe. Zum einen wird durch das Ablecken eine gewisse Hygiene ausgeführt und die Mutter ist dadurch in der Lage, die Gerüche ihrer Welpen im Detail aufzunehmen. Ebenfalls steigert die Hundemama so das Wohlfühlgefühl der Welpen und regt ihre Verdauung an, wenn diese gerade Nahrung aufgenommen haben.

Den Welpen wird durch das Ablecken der Mutter ein Gefühl von Geborgenheit und Liebe vermittelt. Es dauert nach der Geburt gar nicht lange, bis auch die Welpen selbst damit beginnen. andere Vierbeiner und ihre Geschwister aus dem Rudel ebenfalls mit feuchten Küssen zu überziehen. Dadurch könnten auch die anderen Rudelmitglieder ein wenig vorverdaute Nahrung hervorwürgen. Ein praktischer Nahrungs-Aspekt steht bei dem Lecken der Hunde also im Vordergrund. Allerdings werden auch Gefühle der Unterwürfigkeit und der Zuneigung ausgedrückt.

Warum lecken Hunde Menschen ab?

Die Bedeutungen, die das Ablecken von Menschen für Hunde haben kann, sind vielfältig. Beispielsweise drücken sie damit die folgenden Gefühle oder Absichten aus:

  • Erkunden des Herrchens oder Frauchens
  • Erregung von Aufmerksamkeit
  • Kommunikation
  • Unterwürfigkeit
  • Zuneigung
  • Geruch und Geschmack aufnehmen

Wenn die Fellnase ein Baby ableckt, dann ist dies vor allen Dingen ein Zeichen der Zuneigung. Wird allerdings ein erwachsener Mensch abgelegt, dann könnte ebenfalls Zuneigung, allerdings auch eine gewisse Unterwürfigkeit dadurch ausgedrückt werden. Vielleicht möchte der Vierbeiner aber auch etwas spezielles mitteilen, zum Beispiel, dass er Hunger hat. Das Erregen von Aufmerksamkeit ist ebenfalls ein möglicher Grund, weshalb der Hund seinen Besitzer seine feuchte Zunge spüren lässt.

Hinter dem Lecken steckt oft auch der Versuch, den Menschen im Detail zu erkunden. Denn ihre Umwelt nehmen die Hunde in erster Linie immer durch ihre Zunge und ihre Schnauze wahr. Der Geschmack und der Geruch ihres Besitzers ist für jeden Hund absolut unverwechselbar und einzigartig. Durch das Lecken nehmen die Vierbeiner regelmäßig eine Rückversicherung vor, dass ihr Mensch noch immer der ist, den sie kennen und lieben.

Gibt es hygienische Risiken durch das Ablecken der Hunde?

Für Menschen ist der Speichel des Hundes hygienisch in jedem Fall nicht unbedenklich. Viele Stellen, an denen sich der Hund mit seiner Nase und Zunge rumtreibt, sind mit ungesunden Erregern überzogen, dass in das Maul des Hundes aufgenommen wird. Für den Menschen könnte dadurch durchaus eine gewisse Gefahr bestehen. Besonders im Gesicht sollten die Leckversuche des Hundes deswegen am besten unterbunden werden.

Ein grundsätzliches Verbot für das Lecken des Hundes wäre allerdings ebenfalls nicht richtig. Denn die Hunde möchten mit dem Verhalten ihre Zuneigung äußern und könnten nicht verstehen, weshalb ihnen dies untersagt wird. Wenn der Hund es möchte, sollte es ihm daher erlaubt werden, wenigsten die Hände abzulegen. Die Bindung zwischen Hund und Mensch wird dadurch gestärkt. Natürlich sollten im Anschluss die Hände gründlich gewaschen und gereinigt werden.

Bei Babys sollte mit dem Thema ein wenig vorsichtiger umgegangen werden, da ihr Immunsystem noch nicht so stark ist, wie das eines Erwachsenen. Sollte doch einmal ein Füßchen oder ein Händchen mit der Hundezunge in Berührung kommen, sollte der entsprechende Körperteil danach direkt gesäubert werden. Babys und Hunde sollten ohnehin niemals alleine in einem Raum ohne Beobachtung bleiben.

So lässt sich zusammenfassend festhalten, dass das Lecken des Hundes immer eine positive Geste ist, die tatsächlich in erster Linie Liebe und Zuneigung ausdrückt. Auch, wenn die feuchte Zunge ein wenig unangenehm sein kann, so sollte dieser Aspekt doch von allen Hundebesitzern wertgeschätzt werden.

Informatives für alle Hundefans

Die Entscheidung einen Hund aufzunehmen, fällt vielen Familien zu Recht sehr schwer. Die Adoption eines Hundes, ganz gleich wie alt dieser ist, bringt viele Fragen mit sich. Wie bekommt man den Welpen stubenrein? Welches Futter ist das Richtige? Wie befördert man den Hund optimal im Auto?
Sich einen Hund ins Haus zu holen, ist also wahrlich eine Mammutaufgabe.

Dikdiks weiß Bescheid

Unter – https://dikdiks.de/ finden Tierliebhaber informative Berichte und Wissenswertes zu den unterschiedlichsten Tieren. Nicht nur des Deutschen liebsten Haustiere, Hunde und Katzen, werden ausführlich vorgestellt, auch zu exotischen Tierarten findet man hier Berichte.

Die Qual der Wahl für Hundefreunde

Wer mit dem Gedanken spielt, einen Hund in seine Familie aufzunehmen, kann sich auf dikdiks.de über die vielen verschiedenen Hunderassen und ihre individuellen Bedürfnisse informieren. Wieviel Bewegung braucht der Labrador Retriever? Was frisst ein Dackel besonders gerne und wie alt kann ein Pudel werden?
Die Wahl der Hunderasse, die in die Familie adoptiert werden soll, muss schon im Vornherein gut überlegt sein. Schließlich soll das neue Gamilienmitglied möglichst optimal in die Familie passen und sie komplettieren.

Nach dem Einzug des Hundes kommen die Herausforderungen

Hat man sich für einen süßen Vierbeiner entschieden, ist die Freude zunächst groß. Doch schon bald können erste Probleme auftreten. Auch wer schon mal einen Hund hatte, kann mit dem individuellen Charakter des Tieres Schwierigkeiten haben. Auch erfahrene Hundeeltern müssen sich auf die neue Situation konzentrieren und können mit den Eigenheiten des Hundes konfrontiert werden.

Aber auch hier kann das Dikdiks Team helfen. In ausführlichen Berichten kann sich der neue Hundepapa oder die Hundemama über die Erziehung des Lieblings informieren und findet hilfreiche Tipps rund um das Leben mit dem besten Freund des Menschen. Ebenfalls stehen interessante Lernvideos für verschiedene Anlässe zur Verfügung.

Viel Spaß mit dem neuen Familienmitglied

Mit etwas Hilfe von erfahrenen Tierfreunden kann das neue Leben mit Hund eine wunderschöne Zeit werden, in der man einen vierbeinigen Freund fürs Leben gewinnt.
Wer sich gut auf die neue Situation vorbereitet, geht gelassener mit den ersten Hürden mit Hund um und erspart sich und dem Tier turbulente Momente.
Ein Zusammensein mit Hund bereichert das Leben.

Der Cavapoo – Eine Hybridhunderasse, die es in sich hat

Die Hunderasse Cavapoo ist auch unter der Bezeichnung Capoodle bekannt. Es handelt sich dabei um eine Hybridhunderasse, die sehr interessant ist. Anerkannt von der FCI ist diese allerdings, wie viele Hybridrassen, nicht. Dies macht den süßen Vierbeinern allerdings gar nichts aus.

Der Cavapoo ist eine Kreuzung aus dem Cavalier King Charles Spaniel und dem Pudel. Auch der Name ist somit eine Mischung der beiden bekannten und beliebten Rassen. Ursprünglich stammt die Hybridhunderasse aus dem fernen Australien, doch aufgrund ihrer steigenden Beliebtheit sind sie mittlerweile auf der ganzen Welt bekannt. Dies ist kein Wunder, denn ein Cavapoo ist ein toller Begleit- und Familienhund, der für jeden Hundehalter gut geeignet ist. Sie sind für den Alltag aufgrund ihres fröhlichen Wesens eine absolute Bereicherung.

Der Charakter und die Merkmale des Cavapoo

Innerhalb der Hunderassen zählt der Cavapoo zu den mittelgroßen bis kleinen Exemplaren. Im Allgemeinen gelten die Cavapoos als Begleithunde. Im Durchschnitt beträgt die Körpergröße des Tieres zwischen 30 und 35 Zentimetern. Entsprechend dieser Größe verhält sich auch ihr Gewicht, dass in der Regel zwischen fünf und sieben Kilogramm liegt. Der Körperbau der Hündinnen ist im Vergleich zu den Rüden oft ein wenig zierlicher, weshalb diese auch ein weniger Gewicht auf die Waage bringen können.

Generell ist der Körperbau des Cavapoo kompakt und robust. Sie fallen besonders durch ihr überdurchschnittlich niedliches Erscheinungsbild auf. Allerdings können die Kennzeichnungen sehr verschieden sein, was sich auf die Kreuzung der beiden Rassen Pudel und Spaniel zurückführen lässt.

Das Gesicht des Cavapoos ist besonders hübsch und gilt daher als besonderes Merkmal. Sie haben riesige dunkle Knopfaugen, womit sie das Herz der Menschen sehr schnell für sich gewinnen. Darüber hinaus sind die großen Schlappohren typisch für die Rasse, welche mit gewelltem, langem und sehr weichem Fell überzogen sind. Die Ohren brauchen deswegen eine ganz besondere Pflege. Das überaus flauschige Haar findet sich ebenfalls an der langen Rute des Cavapoo.

Optisch zeichnet sich der Cavapoo vor allem durch sein Fell aus, welches lockig oder stark gewellt und dabei unglaublich weis ist. Die Farben des Fells variieren stark. Es sind sowohl helle als auch dunkle Fellfarben möglich. Darüber hinaus ist es nicht ungewöhnlich, wenn im Fell Schattierungen oder Flecken zu finden sind.

Es ist daher nicht selten, dass im Fell auch unterschiedliche Farbtöne zu finden sind. Hierbei sind die Kombinationen dreifarbig, ruby und tan besonders häufig. Möglich sind darüber hinaus aber auch einfarbige, eher schlichte Nuancen, wie weiß, beige, rot, grau oder schwarz. Abhängig ist die Fellfarbe oft von der Hunderasse, die bei der Kreuzung dominiert hat. Deshalb kann sie bei den einzelnen Cavapoo-Vertretern sehr unterschiedlich gestaltet sein. Sogar in einem einzigen Wurf finden sich oft Welpen, deren Merkmale sehr unterschiedlich stark ausgeprägt sind – genau deswegen handelt es sich bei dem Cavapoo um eine so interessante Rasse.

Cavapoos haben eine überdurchschnittlich hohe Lebenserwartung, die im Durchschnitt zwischen 14 und 18 Jahren liegt. Unter anderem ist dafür die geringe Anfälligkeit gegenüber Krankheiten und die große Vitalität der Hunde verantwortlich. Anfällig für zuchtbedingte Gendefekte sind die Cavapoos nicht.

Besonders beliebt ist die Rasse des Cavapoos in Australien und den USA. Seinen Erfolg verdankt der Cavapoo nicht zuletzt seiner unkomplizierten und liebenswerten Natur. Die Hunde sind überaus aufgeweckt und aufgeschlossen. Ein aggressives Verhalten ist dem Cavapoo fremd – er liebt es, seine hohe Kontaktfreudigkeit auszuleben, sowohl anderen Tieren als auch Menschen gegenüber ist er immer freundlich und offen. Daher ist es in der Regel kein Problem, den Cavapoo gemeinsam mit anderen Tieren oder Artgenossen zu halten.

Als Familienhunde eigenen sich die süßen Cavapoos ideal.

Mit Kindern kommen sie sehr gut zurecht und dank ihres sehr stark ausgeprägten Spieltriebs werden sie schnell zu den besten Freunden. Die Cavapoos legen einen großen Wert darauf, ein fester Bestandteil der Familie zu werden und strengen sich deswegen immer an, dazu zu gehören.

Die Seele des Cavapoos ist vor allem eines: Unfassbar treu. Zu seinem Besitzer beziehungsweise seiner Familie baut er eine sehr enge Bindung auf, weshalb er des Öfteren sehr anhänglich wirkt. Allein sind die Cavapoos nicht gerne, denn schnell stellt sich dann bei ihnen ein Gefühl der Einsamkeit ein. Daher ist es ratsam, die Hunde nicht über eine längere Zeit alleine zu lassen, denn dann könnte der Cavapoo gekränkt und verunsichert werden.

Die Wachsamkeit des liebenswerten Cavapoos sollte allerdings nicht unterschätzt werden. Um seine Familie zu beschützen, würde der Vierbeiner alles tun. Obwohl er nicht der größte Hund ist, ist der Cavapoo tapfer und mutig. Am liebsten spielt und tobt der Cavapoo allerdings, denn er ist sehr lebendig und aktiv.

Bemerkenswert ist bei dieser Rasse ebenfalls ihre schnelle Auffassungsgabe. Tricks und Kunststücke zu erlernen ist für sie eine wahre Freude. Cavapoos mögen es generell, wenn sie gefordert werden. Durch ihre Besitzer fordern sie deswegen manches Mal eine Beschäftigung ein – aufdringlich werden sie dabei allerdings nicht.

Der Cavapoo bewegt sich zwar sehr gerne, gegen einen ruhigen Tag hat er allerdings auch nichts einzuwenden – Hauptsache, sie sind in der Nähe ihrer geliebten Menschen. Die Rasse ist sehr verschmust und braucht daher viele Streicheleinheiten und emotionale Zuwendung.

Zusammengefasst handelt es sich bei dem Cavapoo um eine Hybridhunderasse, die nicht unterschätzt werden sollte.

Die Cavapoos bestechen durch ihr ganz besonderes Wesen. Sie sind Seelentröster und Spaßvogel zugleich – eine Mischung, auf welche die Menschen, sobald sie diese einmal kennengelernt haben, nicht mehr verzichten möchten.

Pitbulls – Kampfhund oder Kuschelmonster

Kaum eine andere Hunderasse ruft so viele kontroverse Emotionen in Menschen hoch wie Pitbulls. Auf der einen Seite werden diese Vierbeiner als Kampfhunde und Listenhunde geführt. Auf der anderen Seite aber schwören viele Hundehalter darauf, noch nie so eine sanftmütige und folgsame Hunderasse wie den Pitbull besessen zu haben. Doch was ist nun wirklich daran und was steckt hinter dem Mythos Kampfhund gegen Nanny-Hund? Mit diesem Thema möchten wir uns in diesem Beitrag etwas näher befassen und dir diese Rasse auch etwas näher bringen.

Warum ist der Pitbull ein Kampfhund?

Pitbulls sind mittelgroße, aber sehr starke Hunde. Sie haben viel Energie und Kraft – und vor allem auch eine immense Beißkraft. Beim American Pit Bull Terrier handelt es sich um eine nicht vom FCI anerkannte Hunderasse. Die Vorfahren dieser Vierbeiner wurden bereits im Mittelalter gezüchtet und hatten den Zweck, gegen Stiere und Bären zu kämpfen. Daher hat auch der Name Kampfhund seinen Ursprung. Diese Hunde wurden für Hundekämpfe natürlich besonders muskulös und auch aggressiv gezüchtet. Das ging bei dieser Rasse auch sehr einfach, da sie genetisch gute Anlagen für einen definierten Körperbau hatten. Durch ihren großen Will-to-please ließen sie sich auch sehr gut abrichten und trainieren und wollten einfach immer nur gehorchen.

In Wahrheit haben diese Vierbeiner aber einen sehr sanftmütigen Charakter. Es liegt also immer nur an der Erziehung. Pitbulls sind gutmütig und verspielt. Wird ein Pit Bull bereits im Welpenalter mit sehr viel Liebe und Konsequenz erzogen und sozialisiert, so ist dieses Tier auch wunderbar mit anderen Artgenossen verträglich.

Wie muss ein Pit Bull ausgelastet werden?

Gerade bei diesen Energiebündeln ist es enorm wichtig, dass sie gut ausgelastet werden. Kommt bei den Pibulls Langeweile auf, so suchen sie sich häufig selbst eine Beschäftigung und im schlimmsten Fall muss vielleicht das neue Sofa daran glauben. Ist ein Pibull absolut unterfordert und hat keinerlei Aufgabe, so kann auch ein aggressives Verhalten auftreten.

Lange Ausläufe sind bei diesen Hunden ein absolutes Muss. Auch lieben diese Vierbeiner das Apportieren und sie schwimmen für ihr Leben gerne. Diese Rasse fühlt sich in einem Haus mit großem Garten natürlich am wohlsten. Wenn jedoch täglich für ein abwechslungsreiches Programm und viel Auslauf gesorgt wird, so kann der American Pit Bull Terrier auch in einer Stadtwohnung gehalten werden.

Der American Pit Bull Terrier und Kinder

Oft sieht man in Zeitungen Bilder von Pitbulls, die sich in Menschen verbissen haben. Genauso oft wird diese Rasse aber auch als Nanny-dog propagiert. Was stimmt denn nun?

Diese Frage lässt sich ganz schnell beantworten. Beide Behauptungen sind falsch. Weder ist der Pitbull von Grund auf aggressiv und ein Monster, noch eignet sich dieser Hund dafür, um mit Kleinkindern alleine gelassen zu werden.

Dies gilt jedoch für jeden Hund. Als verantwortungsvoller Hundehalter und gewissenhaftes Elternteil lässt man Kinder und Hunde niemals für längere Zeit unbeobachtet. Sowohl Kinder, als auch Hunde können unberechenbar sein.

Wichtig ist jedoch, dass Kinder von klein an lernen, mit Hunden umzugehen. Sie müssen erfahren, den Hunden nicht in den Futternapf zu greifen, nicht auf den Vierbeinern zu reiten und ihnen nicht weh zu tun. Ein Kind sollte von Anfang an erfahren, dass der liebe Hund auch ganz fürchterlich zuschnappen kann.

Pitbulls sind an und für sich jedoch sehr kinderlieb. Daher eignen sie sich auch wunderbar als Familienhunde. Sie haben jedoch auch einen ausgeprägten Beschützer-Instinkt. Dies kann zu Problemen führen, wenn Besuch kommt und das neue Baby aus der Wiege nehmen will. Hier muss besonders konsequent und liebevoll mit den Vierbeinern gearbeitet werden.

Pitbulls sind jedoch sehr intelligent und lernen schnell. Einziges Problem ist ihr Sturkopf. Diese Rasse wird gerne als stubborn bezeichnet. Oft hören sie einfach schlecht oder haben andere Pläne. Auch hier muss der Hundehalter konsequent eingreifen und den Hund vom Gegenteil überzeugen. Pitbulls sind nicht unbedingt für Anfänger geeignet, da man für diese Tiere eine starke, liebevolle aber konsequent strenge Hand benötigt.

Pit Bull Terrier sind sehr loyal und mutig. Daher eignen sie sich auch gut als Wachhunde. Seit neuestem werden Tiere dieser Rasse auch als Drogenspürhunde, Polizeihunde und Hunde zum Personenschutz ausgebildet.

Wer sich einen American Pit Bull Terrier zulegen möchte, der sollte vor allem darauf achten, dass er dieser Rasse gerecht wird. Für diese Hunde muss viel Zeit aufgebracht werden. Die Pitbulls sind nicht gerne den ganzen Tag alleine zu Hause. Hier könnte es wirklich sein, dass sie sich eine eigene Beschäftigung suchen und auch den Tisch aus massivem Holz anknabbern.

Zudem musst du dich informieren, inwieweit der Pitbull in deinem Wohngebiet auf der Rasseliste steht. In manchen Regionen bestehen viele Auflagen, die für die Haltung dieser Hunderasse erfüllt werden müssen. Zudem solltest du auch wissen, dass die Versicherung für einen Pitbull in der Regel viel teurer ist, als für einen Chihuahua.

Wer sich jedoch einmal in diese Hunderasse verliebt hat, der wird immer wieder einen Pitbull haben wollen. Diese Hunde, die bis zu 30 kg auf die Waage bringen können, denken oft, dass sie kleine und federleichte Schoßhunde sind. Mit viel Freude und Energie springen sie auf die Couch, um Herrchen und Frauchen zu beglücken und ausgiebig abzulecken. Pitbulls sind auch wahre Clowns und schaffen es immer, Sonnenschein in trübe Tage zu bringen.

Auf jeden Fall ist diese Hunderasse besser als ihr Ruf. Wichtig ist natürlich die Erziehung. Denn kommt es bei Pitbulls zu Problemen, so liegt meist die Schuld tatsächlich am anderen Ende der Leine, und nicht beim Tier selbst.

Portugiesische Wasserhunde

Die Fischer im Hundereich

Es wird gesagt diese Rasse sei um die Jahre 700 vor Christus, auf die iberische Halbinsel gebracht worden. Die sogenannten Goten, welche damals als Händler tätig waren, sollen ihn mitgebracht haben. Da sich der typische Hund der Ostgoten im Verlaufe der Zeit zum heute bekannten Pudel entwickelte und dessen Ähnlichkeit zum Porto verblüffend ist, wird dies in der Geschichte der Hunderassen und deren Herkunft nicht debattiert.
Diese Rasse wurde danach mit dem einheimischen Hirtenhund gekreuzt und ist uns später als Portugiesischer Wasserhund vorgeführt worden. Sein Name beschreibt nicht nur seine Herkunft, sondern auch seine höchst interessante Tätigkeit! Der Porto wurde nämlich als Unterstützung zum Fischen eingesetzt. Damals haben sie entkommene Fische apportiert oder später in der Geschichte sogar Nachrichten zwischen Flotten überbracht!
Noch bis heute werden Hunde dieser Rasse noch im Wasser ausgebildet, wobei das jetzt nicht mehr eine Berufung, sondern eher einen Sport für den Porto darstellt. Was diese Ausbildung und somit der natürlich angeborene Instinkt dieser Rasse von anderen Hunden unterscheidet, ist zum Beispiel die Tatsache, dass er von einem Boot ins Wasser springt, und danach bei einem anderen Boot an Bord geht. Normalerweise macht das ein Hund nicht – er würde natürlicherweise zurück zu seinem Ausgangspunkt kehren. Der Portugiesische Wasserhund wurde also als Hilfe bei der Fischerei und allgemein für Aufträge im Meer erfolgreich eingesetzt.

Ein sportlicher Begleiter

Mit der Zeit hat sich diese Verbindung zum Wasser jedoch ‚ausgezüchtet‘ und ist eher nicht mehr so typisch. Wenn man einen Hundehalter fragen würde, gäbe dieser eher an, der Hund sei zwar sehr aktiv und sportlich, jedoch nicht immer eine extreme Wasserratte. Auf jeden Fall sind sich bei einem Punkt alle einig – er ist eine Sportskanone!
Diese extrem bewegungsfreudige Rasse braucht sehr viel Action! Nicht bloß das gewöhnte Gassi gehen. Dieser Hund braucht Beschäftigung und Kopfarbeit. Diverse Hundesportarten wie beispielsweise Agility sind fast ein Muss für den Porto. Er geht gerne wandern und hat sehr viel Kraft und Ausdauer. Er liebt es, wenn die Halter sich ganz oft mit ihm beschäftigen und ihm Neues beibringen. So lernfreudig wie dieser ehemalige Fischereigehilfe ist nicht jeder.
Aber Vorsicht, wer den kleinen Wirbelsturm aufwühlt, muss ihn auch wieder zu beruhigen wissen, da er offenbar zum Überdrehen neigt. Im Großen und Ganzen ist zu sagen, das der Porto ein Hobby sein soll und seinem Halter viel Freude bereitet, wenn er klare Grenzen setzt und Regeln schon im Welpenalter aufstellt, die es zu befolgen gibt. Sie wollen keineswegs, dass es diesem Welpen langweilig wird, sonst werden Sie am Ende noch an der Nase herumgeführt!

Und nun: das erhabene Erscheinungsbild

Oft wird der Porto als hochmütig und stolz beschrieben. Dies mag wohl an seiner aufmerksamen und aufrechten Haltung liegen. Außerdem ist der typische Haarschnitt auch sehr speziell. Das krause oder gewellte lange Haar wird vorne nicht getrimmt (außer dem Gesicht) und auf der hinteren Hälfte des Hundes inklusive Schwanz kahlgeschoren! Klingt komisch, ist aber so. Diese Frisur wird die Löwenschur genannt. Bei der Retrieverschur wird das gesamte Fell auf eine Länge von 2,5 cm geschoren.
Auch bei Schönheitswettbewerben wird sehr viel Sorgfalt in die Haarpracht des Portugiesischen Wasserhundes gelegt.
Rüden sind idealerweise 50-55 cm hoch und die Weibchen 45-50 cm. Sie sollten zwischen 15 und 25 kg wiegen und kommen in den Farben schwarz, weiß und verschiedenen Brauntönen vor. Die Fellpflege nimmt viel Zeit in Anspruch, damit sich die Haare nicht verfilzen. Was hier noch zu erwähnen ist, wäre das die meisten Allergiker nicht auf diese Hunderasse reagieren und sie eher selten bei richtiger Pflege Haare verlieren.

Blindenführhunde – Helfer auf vier Pfoten

„Lesen Sie mal die Zahlen an der Tafel da vor!“
„Welche Tafel?“
„Die an der Wand hängt!“
„Welche Wand?“
„Mein Herr, Sie brauchen keine Brille, Sie brauchen einen Blindenhund.“
„Was soll ich denn mit einem blinden Hund?“

So ein Witz und ähnliche fallen uns ein, wenn wir von Blindenhunden hören oder sie sehen. Aber wer diese Hunde sind und was für wichtige Aufgabe sie im Alltag leisten, wissen die Wenigsten,

Aufgaben und Pflichten eines Blindenhundes

Seit 1916 unterstützen ausgebildete Blindenhunde (Blindenführhunde) stark sehbehinderte und blinde Menschen im Alltag. Den Meisten sind sie bekannt als Helfer im Straßenverkehr. Anstatt eines Blindenstocks wird ein Hund eingesetzt. Die Assistenzhunde erkennt man sofort an ihrem weißen Geschirr mit Bügel.
Auf Kommando finden Sie Zebrastreifen, Ampeln, Treppen und andere wichtige Punkte, die als Orientierung in der Umgebung nützlich sind. Dabei müssen Straßen und Wege überquert oder Hindernisse umrundet werden. Aber die Vierbeiner können noch mehr.
Sie geben ihren Besitzern auch das Gefühl, einen treuen Freund und Begleiter zu haben. Jemanden der für sie da ist und dem sie vertrauen. Die Bindung, die sich zwischen beiden im Laufe der Zeit intensiviert, fördert die Zusammenarbeit im Alltag und tut der Psyche des Menschen gut. Das bedeutet weniger Stress und eine bessere Lebensqualität.

Eigenschaften eines Blindenführhund

Um die geforderten Aufgaben bestmöglich erfüllen zu können, müssen Blindenführhunde bestimmte Eigenschaften besitzen. Beispielsweise sollten sie mindestens eine Schulterhöhe von 50 cm vorweisen. Je größer der Hund ist, umso einfacher fällt es ihm den Menschen durch die Umgebung zu führen. Außerdem sind wichtig:

– Ausgeglichenheit
– Freundlichkeit
– Belastbarkeit
– Intelligenz
– Mut
– Gelehrigkeit
– Selbstbewusstsein
– Selbstständigkeit

Das scheint eine willkürliche Ansammlung von Wesenszügen zu sein, die man bei jedem Hund gern hätte. Aber für einen Blindenführhund und seinen Besitzer, sind sie überlebenswichtig.

Wenn der Hund nicht ausgeglichen und belastbar ist, kann er niemanden durch eine große Menschenmasse oder hastigem lauten Straßenverkehr führen. Und um seine Aufgaben über einen langen Zeitraum zu erfüllen, sollte das Tier auch Spaß an seiner Arbeit haben und den Mut Neues auszuprobieren.
Ein ausgebildeter Führhund versteht am Ende der Ausbildung ca. 80 Kommandos. Intelligenz und Gelehrigkeit ist also unverzichtbar.

Aber neben dem Befolgen von Befehlen muss der vierbeinige Helfer auch in der Lage sein, selbstständig eine Situation zu bewerten und angemessen zu handeln. Notfalls auch entgegen den Anweisungen seines menschlichen Freundes. Der Fachbegriff dafür lautet „Intelligenter Gehorsam“. Erhält der Blindenführhund ein Kommando, dass beide in Gefahr bringt, verweigert er den Gehorsam. Das könnte z. B. eintreten, wenn der Hundeführer die Straße überqueren möchte und sich ein Fahrzeug nähert. Der Hund wird sich in diesem Fall vor den Menschen stellen, damit dieser nicht weitergehen und vom Auto angefahren werden kann.

Obwohl es keine Vorschriften für bestimmte Blindenführhund – Rassen gibt, haben sich einige Hunderassen als besonders geeignet herauskristallisiert. Dazu gehören:

– Golden Retriever
– Labrador Retriever
– Deutscher Schäferhund
– Königspudel
– Riesenschnauzer
– Mischlinge

Voraussetzungen und Kosten

Schon im Welpenalter werden die Hunde auf ihr Potenzial als Blindenführhund getestet. Geeignete Vierbeiner kommen anschließen für 1 bis 1,5 Jahre in eine Patenfamilie, wo man sich ihr junges Alter zunutze macht.
Hunde, in dieser Phase, nehmen alles in der Umgebung besonders intensiv und mit Neugierde auf. Was sie dabei erleben und die Eindrücke, die sie gewinnen, prägen das Tier für den Rest seines Lebens.
Deshalb konfrontiert die Patenfamilie den Welpen mit verschiedenen Situationen und Begegnungen wie Busfahren, laute Menschenmassen, Züge, andere Hunde, Kinder und Kindergeschrei, U-Bahn usw.
Von nun an ist er mit diesen Dingen vertraut und weiß, dass sie keine Gefahr darstellen. Welpen die Angst vor bestimmten Situationen zeigen oder einem unerwünschten Jagdtrieb nachgeben, werden von der weiteren Ausbildung ausgeschlossen. Sie würden sich und den Menschen später in Gefahr bringen.
Die anderen kommen direkt von der Patenfamilie in die Ausbildung, wo sie alle Kommandos lernen, die später der Hundeführer im Alltag braucht.
Das dauert einige Monate. Anschließend lernt der Vierbeiner seinen Besitzer kennen und beginnt mit ihm das Training.

Die aufwändige und lange Ausbildung hat natürlich ihren Preis. Ausgebildete Blindenführhunde werden für 20.000 bis 30.000 Euro abgegeben. Da Blindenführhunde in Deutschland als „Hilfsmittel“ eingestuft sind, beteiligt sich die Krankenkasse teilweise oder sogar komplett an den Kosten. Der Versicherte muss dafür ein Restsehvermögen von unter fünf Prozent nachweisen.

Es ist aber nicht automatisch jeder Sehbehinderte beziehungsweise Blinde berechtigt einen Assistenzhund als Begleiter zu haben. Der Helfer braucht genügend Platz in der Wohnung oder dem Haus des Besitzers. Außerdem muss dieser körperlich fit sein, damit er sich um den Hund kümmern kann.
Geduld und Durchsetzungsvermögen sind ebenfalls Voraussetzungen für einen Halter. Auch ein Assistenzhund ist ein normaler Hund, der seinem Besitzer auf der Nase herumtanzt, wenn dieser ihn nicht im Griff hat. Ständiges Training, klar verteilte Rollen sowie die Trennung von Freizeit und Arbeit sind ein Muss für gutes Teamwork.

Der richtige Umgang mit Blindenführhunden

– Wenn der Hund sein Geschirr trägt, ist er bei der Arbeit und muss sich auf seine Aufgaben konzentrieren. Das ist für ihn sehr anstrengend. Deshalb sollte er nicht angesprochen, gestreichelt oder gefüttert werden. Das würde ihn ablenken.

– Der Hundeführer sollte ebenfalls nicht berührt werden. Das verunsichert den Hund, weil er die Geste nicht zu deuten weiß.

– Blindenhunde können ihren Begleiter zu einer Ampel führen, diese aber nicht lesen. Ein Hinweis von Passanten ist deshalb eine große Hilfe.

– Der Hundebesitzer sollte einen Tipp bekommen, falls er und sein Hund auf eine Rolltreppe zusteuern. Die sind für Blindenführhunde tabu, da die Verletzungsgefahr für das Tier zu groß ist.

Ein Welpe hält Einzug in die Familie

Wenn ein Welpe in die Wohnung oder in das Haus einzieht, müssen sich die Halter nicht nur bezüglich der Erstausstattung für den Vierbeiner Gedanken machen. Sie sollten sich auch Gedanken machen, die Wohnung richtig vorzubereiten, bevor der Welpe mit einzieht. Zum Schutz des kleinen Vierbeiners sollte sich der Halter im Voraus informieren, welche der Zimmerpflanzen für den Hund giftig sind, denn viele Welpen knabbern gern an den Grünpflanzen oder werfen auch die Blumentöpfe um. Um sicher zu gehen, sollten alle Vasen, Pflanzen und andere gefährliche Dinge außer Reichweite gestellt werden. Auch wird es sich zu Anfang nicht vermeiden lassen, dass der Welpe sein Geschäft im Haus oder in der Wohnung verrichtet, weil dieser noch nicht stubenrein ist. Wer also Teppiche hat, sollte diese bestenfalls zu Anfang entfernen.
Die meisten Welpen werden es sich zu Anfang auch nicht trauen, die Treppe allein zu begehen. Wer ganz sicher gehen möchte, sollte die Treppenauf- und -abgänge mit speziellen Kindersicherungsgittern versperren, dass es in ungünstigen Momenten nicht zu einem Unfall kommen kann. Auch Kabel und Elektrogeräte sollten entfernt werden, bevor der Welpe in die Wohnung einzieht. Es sollte auch überlegt werden, den Bewegungsspielraum für den Welpen zu begrenzen. Neben den klassischen Vorfällen wie Möbelstücke anknabbern, Gegenstände erklimmen, Pantoffeln zerkauen oder an den Gardinen zu zerren, wird er mit vielen Ideen aufwarten, die dem Halter nicht im Traume gekommen wären. Selbstverständlich kann der neue Hausbewohner nicht vor allem Möglichen geschützt werden –und das soll er gar nicht, denn er muss viel Neues kennenlernen.

Wenn der Welpe einzieht, ist es ideal, wenn der Halter sich einige Tage Urlaub nimmt, damit er und das Tier sich in aneinander gewöhnen und eine gute Bindung aufbauen. Lässt sich dies nicht einrichten, sollte ein Samstagmorgen für die Abholung direkt vom Züchter oder auch aus dem Tierheim gewählt werden, dann haben die Halter ein komplettes Wochenende Zeit. Beim Züchter angekommen, müssen ihm wichtige Fragen gestellt werden, die wichtig sind. Hierzu gehört vor allem die Frage nach dem Futter. Was muss hier wie oft am Tag gefüttert werden? Auch die Fragen nach den Impfungen sind sehr wichtig.

Tipi für Hunde – so wohnen Hunde heute!

Gute Nacht und süße Träume

Kuscheldecke, Körbchen oder Hundebett, es ist gar nicht so einfach, den richtigen Schlafplatz für seinen Hund zu finden. Würde man die Vierbeiner fragen, wäre so mancher Hundebesitzer überrascht: Unsere Haustiere stecken fast alle unter der gleichen Decke. Weich und warm muss das Schlaflager sein und was würde sich dafür besser eignen als das kuschelige Bett des Halters? Also muss der Hundebesitzer dafür sorgen, dass vom Welpenalter an, sein vierbeiniger Liebling einen perfekten Schlaf- und Ruheplatz zur Verfügung hat.

Moderne Plätze zum Verweilen
Die meisten Hunde brauchen mehr Ruhephasen als ihre Besitzer. Die Vierbeiner schaffen es, bis zu zwanzig Stunden am Tag mit Schlafen, Dösen oder Träumen zu verbringen. Wobei sich auch fast alle Hunde einig sind: Sie genießen es, wenn sie zwei fix zugewiesene Plätze haben. Einen Schlafplatz in einer ruhigen Ecke der Wohnung und einen Ruheplatz in Rudel-Nähe. Eine gute Alternative zu Körbchen und Betten ist ein Hunde Tipi, denn der perfekte Schlaf- und Ruheplatz ist kein Zufall.

Die mobile Wohnung für den Hund
Wer erinnert sich nicht gerne an seine Kindheit? Ob im elterlichen Garten oder im Ferienlager, ein Tipi, auch als Indianerzelt bekannt, durfte nicht fehlen. Ein Hundetipi ist mehr als ein Unterschlupf für müde Tiere. Das Zelt aus Kunststoff oder Stoff hat längst Kultstatus erreicht und Hunde genießen im Tipi himmlische Ruhe und sind doch immer in der Nähe ihrer Besitzer. Vor allem Tipis aus Kunststoff eignen sich besonders gut für den Outdoorbereich. So ist der Vierbeiner an der frischen Luft im Kreise seiner Familie, aber dennoch vor Sonne, Wind und Wetter geschützt. Wer einmal die brütende Hitze in einer Hundehütte selbst erlebt hat, lässt sein Tier nie wieder in der heißen Jahreszeit in der Hütte verweilen.

Die Vorteile überzeugen
Selbst größte Skeptiker sind von den Vorteilen des Tipis überzeugt. Durch die unterschiedlichen Größen eignet sich das Hunde Tipi zum Schlafen für ganz kleine und ganz große Hunde. Das Holzgestell verleiht dem Tipi die typische Indianerzeltform und sorgt für den stabilen Stand. Die Stoff- oder Kunststoffbespannung gibt es in unterschiedlichen Farben und Muster, deshalb kommt die Individualität nicht zu kurz. Der Auf- und Abbau ist leicht und ermöglicht es jeden Tierhalter, einen platzsparenden sowie mobilen Unterschlupf auf Reisen mitzunehmen.

Welcher Staubsauger für Hunde- und Tierhaare?

Ein Thema, welches vor allem bei Katzen- und Hundebesitzern immer wieder auf kommt, ist neben der Entfernung von Schmutz und Staub, die Entfernung von Hundehaaren und Tierhaaren mit einem Sauger. Die losen Tierhaare, die sich kontinuierlich aus dem Fell lösen, verteilen sich meistens in der ganzen Wohnung – auf dem Teppich, auf Treppen, auf der Couch und auch im Bett sind die Haare unserer Vierbeiner zu finden. Für vielen Frauchen und Herrchen ist das Reinigen meistens kein großes Problem, aber für Allergiker sieht es schon anders aus. Ist also jeder Staubsauger für Tierhaare geeignet oder muss man beim saugen auf irgendwelche Details achten?

Welchen Staubsauger nun also nutzen zum Entfernen von Tierhaaren? Der Tierhaarstaubsauger Test hilft

Als erstes muss man sich entweder für einen herkömmlichen Bodenstaubsauger entscheiden oder man trifft seine Wahl für einen Handstaubsauger. Wenn diese Entscheidung gefallen ist geht es weiter mit der Qual der Wahl:

  • Welche Bürste?
  • Welche Beutel – oder sogar beutellose Staubsauger?
  • Welcher ist der beste Staubsauger mit Hundebürste für lose Haare?
  • Gibt es eventuell sogar spezielle Tierhaarstaubsauger? 
  • Ist die Reinigung des Staubsaugers, des Beutels und des Filters einfach?
  • gute Saugleistung und lange Laufzeit

Ein Vergleich der besten Tierhaar-Staubsauger hilft

Eine hilfreiche Seite zum Thema Staubsauger für Tierhaare im Jahre 2019 haben wir beim Reinigungsprofi gefunden. Hier gibt´s einen aktuellen Vergleich, Info´s und Tests zu Tierhaar-Staubsauger. Ob Hersteller wie Dyson, Thomas Pet, AEG oder die Serie PowerLine von Miele – jeder findet hier für seinen Geschmack einen passenden Animal-Staubsauger zum passenden Preis – denn auch hier gibt es gewaltige Unterschiede. Egal ob spezielle Staubsauger für Tierhaare, kabellose Staubsauger, Staubsauger Roboter oder Akku-Handstaubsauger, die Preise variieren zwischen 200 € bis über 600 €. Da helfen natürlich entsprechende Kundenbewertungen, die zu den Produkten zu finden sind.

Tipp: Schauen Sie sich auch das entsprechende Zubehör wie spezielle Düsen und den Energieverbrauch an!

Aus Sicht der Haustiere

Wer nun das passende Gerät für sich gefunden hat, sollte sich trotzdem noch ein paar Gedanken zu seinem Tier machen. Nicht jeder Hund oder Katze kommen problemlos mit den Geräuschen eines Staubsaugers klar. Nicht nur der Sauger macht Lärm, sondern auch die meist verbauten rotierenden Bürsten geben laute Geräusche von sich, die Hund und Mensch unangenehm sein können. Wer mit so einer Hundebürste saugt, sollte seinen Hund  oder Welpen langsam daran gewöhnen um ihm gleich nach dem Kauf des Tierhaarstaubsaugers die Angst vor dem neuen Gerät zu nehmen.

Auf einer sauberen Hundedecke fühlt sich der Hund wohl.
Frisch gesaugt – da fühlt sich der Hund wohl. (Quelle:  Autor: ivan kmit / Fotolia.com )

Kokosöl für Hunde

Kokosöl ist nicht nur für uns Menschen ein Allround-Produkt. Ebenfalls für unsere Vierbeiner ist es zu empfehlen. Es findet Verwendung für die Fellpflege des Hundes und kann als Beigabe zum Futter dienen. Schauen wir uns deshalb die Vorteile von Kokosöl detaillierter an.

Kokosöl für schönes Fell

Kokosöl verleiht dem Fell unseres Hundes einen natürlichen Glanz und unterstützt ein gesundes Haarwachstum. Kahlen Stellen kann es Abhilfe schaffen und den Wuchs von neuem Fell fördern. Schon etwas Öl genügt, um es in Richtung des Wuchses mit einem Kamm aufzutragen.

Zecken und Flöhe ade!

Allmählich startet die belastende Saison der Zecken. Diese kleinen Biester schützen auch unsere geliebten Vierbeiner nicht vor der gefährlichen Borreliose und anderen übertragbaren Krankheiten. Nehmen Sie ein wenig Kokosöl und massieren es sanft in das Fell ein. Für Zecken hat das Öl einen unangenehmen Geruch und sie verlieren das Interesse daran, sich einzunisten. Zumindest der Großteil von ihnen.
Leidet Ihr Hund an Flöhen, dann bietet es auch hierbei Vorteile. Im Kokosöl ist Laurinsäure enthalten und diese tötet bestehende Flöhe beim Hund ab.

Zur Vorbeugung von Parasiten

Die Entstehung von inneren Parasiten bekommen wir als Besitzer vorerst kaum mit. Um diesem Dilemma zu entgehen, einen Teelöffel (einen Teelöffel pro zehn Kilogramm Gewicht des Hundes) zum Futter hinzugeben. Im Gegensatz zu Zecken ist der Duft für Hunde sehr angenehm. Die Vierbeiner nehmen das Futtergemisch gerne an und deshalb ist es problemlos, es in den Alltag zu integrieren. Selbst wenn es dem Hund von Beginn an schmeckt, ist es sinnvoll, ihn langsam an die Nahrungsergänzung heranführen. Zu viel Öl kann weichen Kot verursachen. Die Empfehlung ist, mit 1/4 der Menge anzufangen und diese allmählich zu steigern.

Was ist beim Kauf zu beachten?

Zu kaufen gibt es das Kokosöl beinahe überall. Ebenfalls problemlos im Internet. Um unserem Hund jedoch nicht zu schaden, ist es wichtig auf die Packungsbeilage zu achten. Das Kokosöl sollte nativnicht raffiniert und kaltgepresst sein. Vorzugsweise ist die Herkunft ausgewiesen oder es Bio-zertifiziert. Der Laurinsäure-Gehalt sollte mindestens 50 Prozent betragen. Ist mehr davon enthalten, ist es noch besser.