Kokosöl für Hunde

Kokosöl ist nicht nur für uns Menschen ein Allround-Produkt. Ebenfalls für unsere Vierbeiner ist es zu empfehlen. Es findet Verwendung für die Fellpflege des Hundes und kann als Beigabe zum Futter dienen. Schauen wir uns deshalb die Vorteile von Kokosöl detaillierter an.

Kokosöl für schönes Fell

Kokosöl verleiht dem Fell unseres Hundes einen natürlichen Glanz und unterstützt ein gesundes Haarwachstum. Kahlen Stellen kann es Abhilfe schaffen und den Wuchs von neuem Fell fördern. Schon etwas Öl genügt, um es in Richtung des Wuchses mit einem Kamm aufzutragen.

Zecken und Flöhe ade!

Allmählich startet die belastende Saison der Zecken. Diese kleinen Biester schützen auch unsere geliebten Vierbeiner nicht vor der gefährlichen Borreliose und anderen übertragbaren Krankheiten. Nehmen Sie ein wenig Kokosöl und massieren es sanft in das Fell ein. Für Zecken hat das Öl einen unangenehmen Geruch und sie verlieren das Interesse daran, sich einzunisten. Zumindest der Großteil von ihnen.
Leidet Ihr Hund an Flöhen, dann bietet es auch hierbei Vorteile. Im Kokosöl ist Laurinsäure enthalten und diese tötet bestehende Flöhe beim Hund ab.

Zur Vorbeugung von Parasiten

Die Entstehung von inneren Parasiten bekommen wir als Besitzer vorerst kaum mit. Um diesem Dilemma zu entgehen, einen Teelöffel (einen Teelöffel pro zehn Kilogramm Gewicht des Hundes) zum Futter hinzugeben. Im Gegensatz zu Zecken ist der Duft für Hunde sehr angenehm. Die Vierbeiner nehmen das Futtergemisch gerne an und deshalb ist es problemlos, es in den Alltag zu integrieren. Selbst wenn es dem Hund von Beginn an schmeckt, ist es sinnvoll, ihn langsam an die Nahrungsergänzung heranführen. Zu viel Öl kann weichen Kot verursachen. Die Empfehlung ist, mit 1/4 der Menge anzufangen und diese allmählich zu steigern.

Was ist beim Kauf zu beachten?

Zu kaufen gibt es das Kokosöl beinahe überall. Ebenfalls problemlos im Internet. Um unserem Hund jedoch nicht zu schaden, ist es wichtig auf die Packungsbeilage zu achten. Das Kokosöl sollte nativnicht raffiniert und kaltgepresst sein. Vorzugsweise ist die Herkunft ausgewiesen oder es Bio-zertifiziert. Der Laurinsäure-Gehalt sollte mindestens 50 Prozent betragen. Ist mehr davon enthalten, ist es noch besser.

Hunde haben immer den richtigen Riecher

Jeder kennt die Redewendung „eine Nasenlänge voraus sein“. Für Hundebesitzer hat sie jedoch oftmals eine ganz andere Bedeutung.
Die Informationsverarbeitung der Sinne funktioniert bei allen Säugetieren ähnlich. Eindrücke werden über das Nervensystem ans Gehirn weitergeleitet, was wiederrum eine hormonelle Reaktion hervorruft und für die Entstehung von Gefühlen und Triebverhalten verantwortlich ist.
Jedoch hat der Hund gegenüber Herrchen und Frauchen definitiv die Nase vorne.

Wunderwerkzeug Schnüffelnase

Unsere treuen Freunde gehören somit zu den Makrosmatikern. Das ist die Bezeichnung für Lebewesen, bei denen der Geruchssinn außergewöhnlich gut entwickelt ist. Die größere Nasenschleimhaut lässt keinen Duftstoff unbemerkt und zusätzlich „schmecken“ unsere vierbeinigen Freunde Gerüche über das Jacobsonsche Organ in der Mundhöhle. So erkennt der Hund die Sexualduftstoffe seines Gegenübers und in welchem Gemütszustand dieser ist. Des Weiteren genügt dem Tier ein Kontakt von wenigen Sekunden um einen Geruch einzuordnen, zu differenzieren oder ihm zu folgen – dies gilt selbst für sehr alte Fährten. Somit kann die empfindliche Nase gezielt eingesetzt werden, um gewisse Stoffe zu entdecken, die auch bei geringen Duftkonzentrationen erfolgreicher ist als technische Geräte.

Welche Rasse hat die Nase vorne?

Hunde haben einen besseren Geruchssinn als wir Menschen. Dieser Umstand ist keine neue Erkenntnis. Weniger vertraut sind die meisten mit der wissenschaftlich belegten Tatsache, dass verschiedene Hunderassen unterschiedlich gut riechen können. Vor allem Rassen mit platten Gesichtern sind hierbei eher benachteiligt. Bulldogenarten oder Möpse erschnüffeln aufgrund ihrer Anatomie deutlich weniger als andere Artgenossen. In der Knochenleiste der Nase haben die Geruchszellen ihren angestammten Platz. Vereinfacht ausgedrückt heißt das, desto länger und breiter die Nase, desto ausgeprägter ist der Geruchssinn. Die Gruppen der Fährtenhunde und Schweißhunde sind mit einer besonders feinen Hundenase ausgestattet. Mit seinen 300 Millionen Geruchsrezeptoren ist der Bloodhound das non-plus-ultra unter den Spürhunden. Selbst nach einigen Tagen kann er vertrocknete Blutspuren mit absoluter Sicherheit folgen. Die Nase des Hundes kann ebenso die Spur von Hautteilchen aufnehmen, die wir Menschen zwangsläufig hinterlassen. Daher sind Hunde, zum Beispiel Schäferhunde mit ihren 225 Millionen Riechrezeptoren, eine wahre Wunderwaffe beim Aufstöbern von Verbrechern. Auch die Größe des Hundes spielt keine unwesentliche Rolle, da in kleineren Schnauzen natürlich nicht so viele Riechzellen Platz finden, wie in großen Hundenasen. So hat ein Fox Terrier etwa 147 Millionen und ein Dackel im Schnitt 125 Millionen Geruchsrezeptoren.
Wie man erkennen kann, liegen wir Menschen mit gerade mal 5 Millionen Riechzellen weit hinter unseren besten Freunden, die uns somit mehr als nur eine Nasenlänge voraus sind.

Wie riechst du heute?

Nicht umsonst wird der Hund als sozialer Weggefährte mehr geschätzt, als jedes andere Tier. Wir Menschen behaupten oft, er hätte einen sechsten Sinn, mit dem er Ereignisse vorausahnen und Gemütszustände erspüren könnte. Doch liegt es tatsächlich an ihrem einmaligen Geruchssinn, dass Hunde die Fähigkeit besitzen, das Wohlbefinden ihres Halters zu bemerken oder sogar Krankheiten und Anfälle „zu erahnen“. Denn je nach Emotionslage setzen wir biochemische Prozesse im Körper frei und produzieren somit bestimmte Geruchsstoffe. Menschen ist die Wahrnehmung dieser Veränderung nicht möglich, ein Hund jedoch kann erschnüffeln ob wir bekümmert, gestresst, freudig, glücklich, fahrig oder innerlich ruhig sind.
Diese aus uns herausquellenden Duftstoffe ermöglichen uns also die Ausbildung von Helden auf vier Pfoten. Abgesehen von speziell abgerichteten Signalhunden, die für Diabetiker und Epileptiker im Einsatz sind, gibt es sogar Vierbeiner, die Krebs wittern können. Die Trefferquote bei Brustkrebs ist bei Hunden mit 88 % höher als bei der Mammografie und bei Lungenkrebs sind sie zu 99 % zuverlässig.

Unsere Hunde sind somit nicht nur unsere besten Freunde, sondern auch unvergleichliche Werkzeuge, Verbrechensbekämpfer, Seelentröster und Lebensretter.

Der Deutsche Pinscher

Vom Jagdhund zum treuen Familienmitglied

Vor rund 100 Jahren begann die Rassenhundezucht des Deutschen Pinschers. Bekannt war er zu dieser Zeit als Jagd- und Wachhund. Das große Augenmerk lag darauf, dass er Mäuse und Ratten auf dem Hofe ausfindig machte. Diese kamen gleichzeitig mit auf seinen Speiseplan. Heutzutage ist er ein beliebtes und vor allem treues Familienmitglied.

Besondere Merkmale des Pinschers

Der klassische Deutsche Pinscher besitzt ein kurzes, dicht anliegendes und glatthaariges Fell. Dies ermöglicht eine einfache Fellpflege für Frauchen und Herrchen. Er erreicht eine Körperhöhe von 45 bis 50 Zentimeter und ein Durchschnittsgewicht von 14 bis 20 Kilogramm. Der Rassehund ist mit wenig Hundekrankheiten und weiteren Problemen in der Gesundheit belastet und erreicht ein Alter zwischen 14 und 16 Jahren.

Temperamentvoll und charakterstark

Wer mit dem Gedanken spielt eine solche Rasse in seine Familie zu holen, dem ist viel Eifer und Spielbegeisterung nahe zu legen. Der Deutsche Pinscher ist in der Wohnung ein ruhiger Artgenosse, heraußen jedoch ein wahres Energiebündel.
Er wacht über sein Areal, doch ist bei guter Erziehung kein allzu großer Kläffer. Nur selten bleibt ihm eine Veränderung in seinem Domizil unbemerkt.
Der Vierbeiner weiß was er will und ist sehr lernfähig. Durch das hohe Maß an Aufmerksamkeit, Gelehrsamkeit und Ausdauer benötigt er viel Beschäftigung. Er liebt es zu spielen, hört jedoch auf, wenn es ihm nicht gut genug erscheint. Abwechslung ist bei dieser charakterstarken Hunderasse enorm wichtig.

Toller Begleithund mit sportlicher Begabung

Er ist noch heute ein beliebter Begleithund für einen Ausritt zu Pferd. Somit ist er auch ein guter Mitläufer, wenn die Besitzer einen Ausflug mit dem Fahrrad unternehmen möchten oder es eine Runde zum Joggen gehen soll.
Neben langen Spaziergängen mag es der Deutsche Pinscher auch etwas sportiver. Durch seine hohe Lernfähigkeit, hat er nichts gegen ein gutes Training einzuwenden. Bei dieser Rasse eignet sich besonders die Hundesportart Agility. Hier muss der Hund eine bestimmte Reihenfolge eines Parcours einhalten und bewältigen.

Kleine Zusammenfassung

Der Deutsche Pinscher benötigt eine konsequente und gute Erziehung. Dieser elegante Vierbeiner zeichnet sich durch eine große Charakterstärke aus und ist voller Temperament. Für ihn ist viel Zuwendung und ein abwechslungsreicher Tagesablauf wichtig. Für diesen Einsatz gibt es einen liebenswerten und treuen Familienhund, der ebenfalls mit Kindern sehr gut zurecht kommt.
Wichtig ist, diesen Hund bitte nicht im Zwinger zu halten. Er braucht die Nähe zu seinen vierbeinigen Besitzern.

Der Rottweiler – ein ruhiger, freundlicher Artgenosse

Die Rasse der Rottweiler gehört mit zu den ältesten Hunderassen. Rottweiler, auch liebevoll Rottis genannt, verfügen über eine Vielzahl an positiven Charaktereigenschaften.
Geschürt durch mediale Panikmache über einige Beißvorfälle, hat das zur Folge, dass viele Menschen diesem von Natur aus freundlichen Hund mit Skepsis oder gar Angst gegenüberstehen. Dabei ist der Rotti in seinem ruhigen und freundlichen Wesen dem Menschen ein freundlicher und anhänglicher Begleiter.

Aussehen

Rottweiler haben ein stattliches Erscheinungsbild.
Rüden erreichen eine Widerristhöhe von durchschnittlich 68 cm, bei Weibchen beträgt diese 63 cm. Das Körpergewicht des Rüden liegt bei etwa 50 kg, Weibchen wiegen durchschnittlich mit 42 kg etwas weniger.
Ein muskulöser Körperbau, ein breiter Brustkorb und harmonische Gesamtproportionen sind dem Rottweiler gegeben. Trotz seiner kräftigen Statur ist er nicht schwerfällig. Vielmehr ist der Rotti ein sportlicher Hund mit einem hohen Maß an Kraft, Ausdauer und Wendigkeit.
Das Haarkleid ist mittellang und schmiegt sich eng an den Körper an. Rottweiler haben eine schwarze Grundfarbe mit rotbraunen charakteristischen Abzeichen, die im Gesicht, im Brustbereich und an den Läufen vorkommen können.

Ursprung/ Geschichte des Rottweilers

Rottweiler gehören mit zu den ältesten Hunderassen. Bereits vor 2000 Jahren wurden sie im Römischen Reich als Herdenschutzhunde eingesetzt.
Die Stadt Rottweil im heutigen Baden-Württemberg war im 19. Jahrhundert ein wichtiges Zentrum für den Viehhandel. Der Viehhandel fiel damals mit in den Aufgabenbereich der Metzger. Diese wussten die Ausdauer und den Beschützerinstinkt des Rottweilers zu schätzen und setzten ihn zur Bewachung und für das Zusammentreiben ihrer Herden ein. Es etablierte sich der Begriff des Metzgerhundes.
Er behütete nicht nur Vieh und Hof der Metzger. Er wurde auch dazu auserkoren, beim Handel mit Vieh und Fleisch das Geld seiner Besitzer zu bewachen. Hierzu wurde dem Rottweiler ein Halsband mit einer Geldbörse umgelegt, in der die Einnahmen verstaut wurden. Schon damals war diese Hunderasse für ihren Schutzinstinkt und ihre Charakterstärke bekannt. Kombiniert mit der ihr eigenen imposanten Erscheinung, wagte sich niemand an die Geldbörse heran.

Charakter

Rottweiler haben starke Nerven und ein ruhiges, freundliches Wesen. Sie verfügen über große Charakterstärke und ein ausgeprägtes Selbstvertrauen. Bei richtiger Führung findet man in diesem Hund einen liebevollen Begleiter, der die ihm übertragenen Aufgaben gerne übernimmt. Der Rottweiler verfügt über einen starken Beschützerinstinkt, er ist seinen Menschen treu ergeben. Trotz seiner eindrucksvollen Gestalt legt er Wert auf Kuscheleinheiten.
Aufgrund seiner Wesensart und seinen körperlichen Merkmalen wird der Rottweiler oft als Polizeihund eingesetzt. Seine Intelligenz und Dienstbereitschaft machen ihn zu einem idealen Schutzhund, und sein ausgeprägter Beschützerinstinkt macht ihn zu einem wertvollen Haus- und Hofhund.
Aufgrund seines freundlichen und ruhigen Wesens kann der Rottweiler als Familienhund gehalten werden. Kindern gegenüber verhält er sich im Normalfall freundlich und sanft. Dennoch sollte stets ein Erwachsener zugegen sein, der das Spiel von Kind und Hund überwacht.

Wie jeder andere Hund auch, braucht der Rottweiler eine Aufgabe, die seinem Bewegungsdrang und seiner Intelligenz gerecht wird.
In jedem Fall beengtigt der Rottweiler eine erfahrene, liebevolle und konsequente Führung, die es ihm ermöglicht, seine positiven Charakterzüge zu entfalten.

Vermittlung und Kauf im Netz – Hunde und Welpen auf Online-Portalen

Ist man entschlossen, einen Hund bei sich aufzunehmen, so gibt es die Möglichkeit, online nach einem vierbeinigen Familienmitglied zu suchen. So bietet das Internet drei verschiedene Vermittlungswege für Hunde und Welpen: Kleinanzeigen-Portale, vernetzte Vermittlungsseiten und Homepages von Tierheimen und Züchtern. Doch wie findet man im Internet den passenden Anbieter und woran erkennt man eine seriöse Vermittlung?

Zwielichte Geschäfte auf Kleinanzeigen-Portalen

Nach wenigen Klicks stellt man fest, dass gerade Kleinanzeigen-Portale eine unerschöpfliche Auswahl an Hunden und Welpen verschiedenster Rassen und Größen offerieren. Versprechungen, wie „familiäre Handaufzucht“ oder „liebevolle Pflege“ und zuckersüße Bilder der Tiere gehen meist einher mit günstigen Dumpingpreisen. Schnell sieht man sich in Versuchung, einem dieser Fellnasen ein neues Zuhause zu bieten. Wie viel Leid hinter diesen Inseraten steckt, ahnt kaum jemand.

Viele dieser Hunde kommen aus Rumänien, den Niederlanden, Tschechien oder Ungarn und wachsen in gesundheitsgefährdenden und unwürdigen Verhältnissen auf. Ihre billigen Preise lassen sich durch die Massenproduktion und minderwertige Pflege und Versorgung erklären. Sie werden viel zu früh von den Müttern getrennt, in Kisten über die Grenzen geschmuggelt und haben in vielen Fällen schwerwiegende Krankheiten im Gepäck.

Dieses skrupellose Geschäft macht Hunde und Welpen zu einer Ware, deren Nachfrage leider ungebrochen scheint. So kommt es dazu, dass unwissende Käufer totkranke Welpen in Empfang nehmen und sich Tierheime um eine Masse von beschlagnahmten Tieren kümmern müssen. Es ist unabdingbar, Tiere niemals ohne vorherigen Besuch, anonym über Online-Portale zu erwerben, da man ansonsten schnell Gefahr läuft, eine kriminelle Mafia zu unterstützen, die mit Lebewesen Profit machen will.

Tierheime und Vermittlungsseiten im Internet

In Tierheimen und auf Pflegestellen warten ausgewachsene Hunde und Welpen auf eine neue Familie. Mit etwas Geduld findet man in vielen Fällen sogar das Tier der Wunschrasse. Damit die Suche nach dem idealen Partner erleichtert wird, stellen viele Tierheime ihre Vermittlungstiere auf Homepages vor und ermöglichen Suchenden somit eine Vorauswahl vor einem Besuch.

Außerdem gibt es im Netz Plattformen, auf denen sich Tierheime, Tierschutzorganisationen und Co. mit Tiersuchenden vernetzen, um die Auswahl möglichst groß zu gestalten. Meist werden darauf nicht nur Vermittlungstiere vorgestellt, sondern ebenfalls die Möglichkeiten geboten, sich durch Spenden oder Patenschaften am Wohle der Schützlinge zu beteiligen. Durch die weitreichende Vernetzung entlasten solche Online-Portale die ortsgebundenen Tierheime und ermöglichen somit eine wertvolle Vermittlungshilfe.

Seriöse Züchter Online finden

Manch ein Hundebesitzer in Spe entscheidet sich lieber für den Kauf beim Züchter. Dazu offeriert das Internet die Möglichkeit, Züchter in der Umgebung zu finden und sich in vielen Fällen über diese informieren zu können. So stellen zahlreiche Clubs ihre Arbeit und Zuchttiere auf Homepages vor und offerieren Suchenden transparente Informationen zu den angebotenen Rassen, Elterntieren, Ausstellungen, Mitgliederversammlungen und Co. Außerdem stößt man hier meist auf eine Übersicht über vergangene, aktuelle oder geplante Würfe, die wichtig für die Kaufplanung ist.

Gute Züchter legen großen Wert auf die Gesundheit und Sozialisation des Tieres. Die anfallenden Kosten sind dadurch nicht mit denen von unseriösen Welpenhändlern oder auch den Vermittlungsgebühren von Tierschützern zu vergleichen. Im Gegenzug erhält man fundierte Beratung, geleistete Vorsorgemaßnahmen und ein gesundes neues Familienmitglied.

Bouviers des Flandres – verlässlicher Familienbegleiter

Ursprünglich als Rindertreibhund hatte der Bouviers schon vielfältige Aufgaben als Gebrauchshund zu bewältigen. Früher wurde er das Pferd der armen Leute genannt, weil er zum Beispiel zum Ziehen der Milchkarren verwendet wurde. Auch wenn sein Erscheinungsbild quadratisch und kräftig ist, tritt der Bouvier alles andere als plump auf. Da der Bouvier zum selbstständigen Arbeiten gezüchtet wurde, hinterfragt er die ihm erteilten Befehle, doch einmal Gelerntes vergisst er nie. Deshalb ist er nicht unbedingt für absolute Anfänger geeignet.

Treue Seele, die beschäftigt werden möchte

Als Gebrauchshund gezüchtet ist der Bouvier kein Couchpotatoe, er möchte beschäftigt werden. Sei es durch ausgiebige Spaziergänge, am Fahrrad oder Pferd und/oder Hundesport. Mit Geduld begegnet er auch Kindern und eignet sich daher als Familienhund. Durch seine Furchtlosigkeit und imposante Erscheinung flösst der Bouvier Respekt ein und schützt seine ganze Familie. Daneben ist er aber auch ein liebevoller Hund, der mit seiner Familie gern kuschelt. Im Allgemeinen verfügt der Bouvier über keinen ausgeprägten Jagdtrieb. Die meisten Bouviers erweisen sich als wasserliebend und lassen keine Pfütze aus.
Nervenstärke und Verlässlichkeit zeichnen den robusten Bouvier aus, wodurch er lange Zeit gerne als Polizeihund genutzt wurde und teilweise noch wird.

Pflege des Bouviers des Flandres

Einigermaßen pflegeintensiv ist der eher zu den großen Rassen gehörende Bouvier. Kämmt man das raue Haar mit der guten Unterwolle nicht regelmäßig kann es zu Verfilzungen kommen. Ungefähr eine Stunde pro Woche ist für diese Arbeit von Nöten. Dies wird dem Besitzer aber nichts ausmachen, denn diese Hunde haben kaum Eigengeruch und haaren nicht. So kann man sich an dem schönen dunklen bis grauen Fell erfreuen. Zudem sollte das Fell in regelmäßigen Abständen auf eine Länge von circa 6 cm gekürzt werden.

Wofür eignen sich Bouviers des Flandres?

Bouviers sind vielseitige Hunde und werden sogar als Blinden- oder Rettungshunde eingesetzt. Allerdings muss man dieser Rasse genügend Zeit für die Entwicklung lassen.
Da der Bouvier kaum Haare verliert können sich auch Allergiker an seiner Gesellschaft erfreuen. Vom Fährtenlesen über Agility bis hin zum Schlittenziehen besitzt der Bouvier ein breites Spektrum an Talenten und zeigt diese gerne, möchte aber auch die dementsprechende Bestätigung erhalten.

Durch seinen Einsatz als Boten- und Sanitätshund im ersten und zweiten Weltkrieg wäre der Bouvier fast ausgestorben. Nur durch engagierte Züchter blieb dieser mutige und willensstarke Hund aus den französischen und belgischen Flandern erhalten. Wer sich einen dieser selbstbewussten und besonders intelligenten Hunde anschaffen möchte, der wendet sich am besten an einem dem VDH/FCI angeschlossenen Züchter. Diese Züchter achten besonders darauf, die Gesundheit des Bouviers zu erhalten. Er zeichnet sich dadurch aus, dass er weder sehr anfällig ist, noch unter großen erblichen Belastungen leidet.

Immer unter dem Motto: Einmal Bouvier, immer Bouvier!

Ferplast: Hunde Accessories und Halsbänder

Hunde sind in vielen Familien ein festes Mitglied. Sie gehören zu den beliebtesten Haustieren in Deutschland. Im eigenen Garten und Zuhause laufen die Hunde natürlich ohne Halsband und Leine herum. Sobald aber ein Spaziergang außerhalb des Gartens geplant ist, sollte dem Hund ein passendes Halsband und eine Hundeleine angelegt werden. Mit ihr sind Hund und Besitzer auf der sicheren Seite.

Unterschiedliche Halsbänder

Hundehalsbänder inklusive Leinen sind in vielen Städten und Gemeinden Pflicht, wenn eine Tour außer Haus vorgenommen wird. Die Bänder können nicht nur mit den verschiedensten Leinen, sondern auch mit Kennzeichnungen wie die Tollwut- oder Steuermarken in Form von Prägungen versehen werden. Auf diesen Prägungen kann aber auch die Adresse des Besitzers oder eine Telefonnummer hinterlegt werden. Viele unterschiedliche Modelle sind unter Ferplast zu einem fairen Preis erhältlich.

Die richtige Leine finden

Bei vielen Hundebesitzern liegt das Hundegeschirr oder ein klassisches Halsband im Trend. Gerade Welpen lassen sich nur schwer bändigen. Wenn Welpen zu stark an der Leine ziehen, dann verlagert sich durch eine spezielle Gurtführung der Druck auf den ganzen Körper. Das hat den Vorteil, dass beim starken Ziehen an der Leine, die Nackenmuskulatur des jungen Hundes nicht zu stark belastet wird. Bei einem Kauf sollte unbedingt auf die richtige Größe und Passform geachtet werden. Das Geschirr darf weder zu engsitzen, noch darf sie es ermöglichen, dass sich der Welpe beim Herumtollen daraus befreien kann.

Eine große Auswahl

Brust und Hundeleinen stehen in der Regel als Sattel- oder Brustgeschirr zur Verfügung. Das Führen an der Leine mit einem Hundegeschirr muss vorab mit dem geliebten Vierbeiner etwas geübt werden. Bei diesem Training stellt sich meistens schnell heraus, ob ein Geschirr oder ein klassisches Halsband für das Tier besser geeignet sind. Nicht in jedem Ort in Deutschland gibt es einen generellen Leinenzwang. In geschlossenen Ortschaften, öffentlichen Verkehrsmitteln oder im Stadtkern ist es aber schon notwendig, dass ein Hund an der Leine gehalten wird. Auch an stark befahrenen Straßen ist es sehr wichtig, dass der Hund durch eine Leine gesichert wird.

Der Bolonka Zwetna 

Dieser kleine Hund stammt ursprünglich aus Russland. Da er in vielen Farbkombinationen vorkommt, wird er oft auch als bunter Schoßhund bezeichnet. Den Bolonka Zwetna rechnet man zu der Familie der Bichons und man kann ihn bei den Gesellschafts- und Begleithunden einordnen.

Der Bolonka Zwetna hat ein nachwachsendes Fell ohne Unterwolle. Diese Hunderasse haart nicht und ist gerade daher sehr gut für Allergiker geeignet. Oftmals heißt es in den Rassebeschreibungen, dass der Bolonka Zwetna pflegeleicht sei. Zum Großteil stimmt diese Aussage. Allerdings bedeutet das nicht, dass man ihn nicht pflegen muss. Das Fell, das normalerweise lang und seidig ist, sollte jeden Tag oder spätestens jeden zweiten Tag sorgfältig gebürstet werden. Würde man dies nicht tun, dann verfilzt das Fell sehr schnell. Geht man nach dem Rassestandard, dann darf der Bolonka Zwetna nicht geschnitten oder geschoren werden. Allerdings gibt es immer wieder Halter, die das Wort pflegeleicht zu ernst nehmen. Die Folge ist, dass der Hund verfilzt und man nur noch mit der Schermaschine diesem Problem Herr wird. Als Hundehalter sollte man aber bedenken, dass bei jedem Scheren sich die Struktur des Felles verändert. War das Fell ursprünglich wellig, dann wird es lockig bis hin zum Pudelaussehen. Auch Farbveränderungen können durch das Schneiden auftreten. Je nach Ausprägung verändert der Bolonka Zwetna mehrmals im Leben seine Haarfarbe.

Charakter dieses kleinen quirligen Gesellen

Der Bolonka Zwetna hat ein sonniges Gemüt. Er ist in der Regel immer freundlich und für alles offen. Neuen Dingen gegenüber ist er aufgeschlossen und auch sehr lernbegierig. Mit dem Bolonka Zwetna macht es riesig Spaß sich an Agility zu beteiligen. Die Erziehung dieser Rasse ist relativ einfach. Allerdings sollte jeder Bolonka Zwetna Halter wissen, dass es sich bei dieser Rasse um keinen Hund handelt, den man stundenlang alleine lassen kann. Am liebsten ist der Hund immer bei seinem Herrchen oder Frauchen.

Bolonka Zwetna – Kleiner Wirbelwind

Der Bolonka Zwetna ist zwar ein kleiner Hund, aber er steht den großen in nichts nach. In seiner Art ist er ursprünglich geblieben. Bolonkas lieben lange Spaziergänge, sind aber auch mit einem großen Garten zufrieden. Kindern gegenüber ist er ein feinfühliger Spielkamerad und in der Regel auch sehr freundlich. Ihm macht es Spaß, wenn man ihm kleine Tricks beibringt. Am liebsten schmust der Bolonka natürlich mit seinen Haltern und liebt es natürlich, wenn er auf dem Sofa oder im Bett liegen darf. Leben andere Tiere im Haus, ist das kein Problem, denn der Bolonka Zwetna ist ein verträglicher Vertreter seiner Art. Er passt sich wunderbar und ist von der Art her ein ruhiger Hund. Dies heißt aber nicht, dass er nicht auch heftig bellen kann.

Das Aussehen des Bolonkas

Bolonka Zwetnas gibt es in einer riesigen Farbenvielfalt. Er ist in Schwarz, Brown und Tan,Black und Tan, Kaffeebraun, Schokoladenbraun Goldzobel, Falb, Goldfarben, Champagner und in Creme zu bekommen. Aber wie schon erwähnt, wird der Hund kaum seine Welpenfarbe behalten. Ist der Bolonka ganz weiß, dann spricht man von einem Bolonka Franzuska.
Ein Bolonka wird im Schnitt 3-5 kg schwer. Er hat eine Widerristhöhe von 24-26 cm. Im Großen und Ganzen ist der Hund etwas länger als hoch. Jedoch gibt es auch Bolonka Zwetnas , die deutlich schwerer sind und dennoch nicht überfüttert sein müssen.

Der Bolonka Zwetna ist bisher noch nicht vom FCI anerkannt.

Es juckt ihn gewaltig? – Allergien gegen das Futter oft ursächlich für Hautprobleme

Gelegentlich kratzen sich alle Hunde. Ein entgegen der Wuchsrichtung aufgestelltes Haar reicht aus, um für ein Missempfinden auf der Haut verantwortlich zu sein. Durch das Bearbeiten mit den Pfoten bringt der Vierbeiner es wieder in die richtige Position. Tritt das Kratzen häufig auf, muss davon ausgegangen werden, dass der Hund einen Juckreiz verspürt. Diesem sollte unbedingt nachgegangen werden. Wird das Übel nicht an der Wurzel gepackt und entsprechend behandelt, besteht die Gefahr, dass sich die Haut chronisch entzündet. Auch die Psyche des betroffenen Hundes leidet.

Grundsätzliche Ursachen für Juckreiz beim Hund

In erster Linie denken Laien an einen Flohbefall, wenn sich ihr Hund kratzt. Dieser kann tatsächlich den Ausschlag geben. Das Gute ist, dass sich diese Parasiten selbst mit bloßem Auge gut erkennen lassen oder zumindest der Kot, den sie hinterlassen. Er kann mit kleinen dunklen Kügelchen verglichen werden, die sich auf der Haut ansammeln. Leidet der Hund an Milben, sind diese nur unter dem Mikroskop erkennbar. Der Tierarzt entnimmt für diesen Zweck ein Hautgeschrabsel. Parasiten werden mit speziellen Anti-Parasitenmitteln bekämpft, die genau nach Vorschrift gehandhabt werden müssen. Sind sie abgetötet, verschwinden auch die Symptome.

Allergien durch Tests nachweisen

Ist der Parasitenbefall als Ursache für das Kratzen ausgeschlossen, kann eine Allergie das Jucken auf der Haut hervorrufen. Als Allergieauslöser können diverse Stoffe infrage kommen, mit denen der Hund Kontakt hatte. Dies kann über die Atemwege geschehen sein. Hier kommen Pollen in Betracht. Die Allergene können direkt über die Haut aufgenommen worden sein wie Duftstoffe von Weichspülern oder auch der Kot von Hausstaubmilben. Letztlich kann das Allergen auch den Verdauungstrakt passiert haben. Erste Aufschlüsse geben Blutuntersuchungen und sogenannte Pricktests, die der Tierarzt durchführt. Stellt sich heraus, dass eine Allergie gegen einen Futterbestandteil wahrscheinlich ist, muss herausgefunden werden, um welchen es sich handelt. Dies kann eine langwierige Aufgabe sein, die Geduld und Konsequenz erfordert.

Ausschlussdiät bringt Klarheit

Hunde reagieren gar nicht so selten auf bestimmte Eiweiße oder auf Kohlenhydrate. Wenn diese über einen längeren Zeitraum nicht mehr gefüttert werden, bessert sich der Hautzustand gleich in doppelter Hinsicht. Es fehlen die hautreizenden Allergene und der Hund kratzt sich weniger, so dass es nicht mehr zu Hautverletzungen kommt, die wiederum Eintrittspforten für Keime darstellen und sich entzünden. Aufschluss über das Allergen, das der Hund nicht verträgt, bringt die Ausschlussdiät. Sie beginnt mit einem Futter, das dem Hund bisher nie verabreicht worden ist. Es besteht aus einer Eiweiß- und einer Kohlenhydratquelle. Dies können beispielsweise Wild und Kartoffeln sein oder Strauß und Reis. Gefüttert wird es mindestens drei Monate lang. Erst dann lässt sich tatsächlich beurteilen, ob sich das Krankheitsbild bessert. So lange braucht die Haut, um sich zu regenerieren. Wer das Futter frühzeitiger umstellt, kann das Problem sogar verstärken, weil allergieanfällige Hunde auf ständig neue Reize mit immer neuen Allergien reagieren können. Erhält der Hund während der Diät juckreizhemmende Medikamente, verschwinden wahrscheinlich die Symptome. Doch die Ursache muss nicht beseitigt sein. Grundsätzlich macht es in der Folge Sinn, ein Futter ohne die individuellen Allergene zu verabreichen, das aus möglichst wenigen, aber dafür hochwertigen Zutaten besteht.

Der Husky als Familienhund

Die artgerechte Haltung von Siberian Huskies
Huskies sind Schlittenhunde und kommen aus dem Norden Sibiriens. Sie zeichnen sich besonders durch ihre Kraft und Ausdauer aus. Aber auch ihre Robustheit und Schnelligkeit machen diese Hunde zu ausgezeichneten Jägern und Überlebenskünstlern in dieser kalten Region.

Die erste Zucht außerhalb Sibiriens stammt aus dem 20. Jahrhundert. Seiner Zeit nahmen die ersten Huskies mit großem Erfolg an professionell veranstalteten Schlittenrennen in Alaska teil.

In den folgenden Jahrzehnten erfreuten sich Huskies immer größer werdender Beliebtheit.
Die Zucht der Tiere weitete sich immer mehr aus und so verbreitete sich der Husky immer weiter in Europa.

Aber nicht nur für die Zucht und die Teilnahme an Schlittenhunderennen gewann der Husky immer mehr an Popularität. Auch als treuer und loyaler Familienhund ist der heutzutage aus den Herzen vieler Hundebesitzer nicht mehr wegzudenken.

Das Verhalten und Wesen des Huskies

Huskies haben ein sehr menschenfreundliches Wesen und können sich gut in das Familienleben integrieren. Allerdings sind sie auch eigenständig und können auch mit mehreren Artgenossen in einem Rudel gehalten werden.

Huskies haben einen sehr großen Bewegungsdrang und einen ausgeprägten Jagdtrieb.
Daher sollten sich Hundehalter bewusst fragen, ob genügend Zeit und Platz für die artgerechte Haltung eines Huskies zur Verfügung steht, bevor sie über den Kauf eines solchen Hundes entscheiden.

Wenn Huskies nicht genügend Auslauf und Bewegung bekommen, suchen sie sich selbst nach einer Beschäftigung. Dies kann durchaus zu einer demolierten Wohnungseinrichtung führen.

Allgemein sind diese Tiere sehr aufgeschlossen und wissbegierig.
Daher sollte man seinem Hund regelmäßig neue Kommandos beibringen und nach Möglichkeit auch kleinere Aufgaben an den Husky stellen. Diese körperlichen sowie auch geistigen Betätigungen wirken sich positiv auf die Zufriedenheit des Hundes aus.

Die artgerechte Haltung und richtige Pflege des Hundes

Um einen Husky artgerecht zu halten, müssen ihm regelmüßig genügend Bewegungsmöglichkeiten gegeben werden. Hundesport wie Agility bietet hierfür ideale Voraussetzungen. Aber auch lange Spaziergänge und Fahrradtouren sind abwechslungsreiche Betätigungen für den Hund.

Beachtet werden sollte allerdings, dass der Husky kalte Temperaturen liebt und mit Hitze eher nichts anfangen kann. Daher sollte auch die Intensität des Sportprogramms auf die Außentemperaturen abgestimmt werden.

Huskies verfügen über ein dichtes Fell mit starker Unterwolle. Im Alltag benötigt dies aber nicht übermäßig mehr Pflege als bei anderen Rassen auch. Lediglich wenn der Fellwechsel ansteht, verlieren Huskies überdurchschnittlich viele Haare.

Ansonsten ist der Husky ein pflegeleichter Hund, der mit der nötigen Bewegung und Erziehung durch den Halter zu einem tollen Familienmitglied werden kann.