Es juckt ihn gewaltig? – Allergien gegen das Futter oft ursächlich für Hautprobleme

Gelegentlich kratzen sich alle Hunde. Ein entgegen der Wuchsrichtung aufgestelltes Haar reicht aus, um für ein Missempfinden auf der Haut verantwortlich zu sein. Durch das Bearbeiten mit den Pfoten bringt der Vierbeiner es wieder in die richtige Position. Tritt das Kratzen häufig auf, muss davon ausgegangen werden, dass der Hund einen Juckreiz verspürt. Diesem sollte unbedingt nachgegangen werden. Wird das Übel nicht an der Wurzel gepackt und entsprechend behandelt, besteht die Gefahr, dass sich die Haut chronisch entzündet. Auch die Psyche des betroffenen Hundes leidet.

Grundsätzliche Ursachen für Juckreiz beim Hund

In erster Linie denken Laien an einen Flohbefall, wenn sich ihr Hund kratzt. Dieser kann tatsächlich den Ausschlag geben. Das Gute ist, dass sich diese Parasiten selbst mit bloßem Auge gut erkennen lassen oder zumindest der Kot, den sie hinterlassen. Er kann mit kleinen dunklen Kügelchen verglichen werden, die sich auf der Haut ansammeln. Leidet der Hund an Milben, sind diese nur unter dem Mikroskop erkennbar. Der Tierarzt entnimmt für diesen Zweck ein Hautgeschrabsel. Parasiten werden mit speziellen Anti-Parasitenmitteln bekämpft, die genau nach Vorschrift gehandhabt werden müssen. Sind sie abgetötet, verschwinden auch die Symptome.

Allergien durch Tests nachweisen

Ist der Parasitenbefall als Ursache für das Kratzen ausgeschlossen, kann eine Allergie das Jucken auf der Haut hervorrufen. Als Allergieauslöser können diverse Stoffe infrage kommen, mit denen der Hund Kontakt hatte. Dies kann über die Atemwege geschehen sein. Hier kommen Pollen in Betracht. Die Allergene können direkt über die Haut aufgenommen worden sein wie Duftstoffe von Weichspülern oder auch der Kot von Hausstaubmilben. Letztlich kann das Allergen auch den Verdauungstrakt passiert haben. Erste Aufschlüsse geben Blutuntersuchungen und sogenannte Pricktests, die der Tierarzt durchführt. Stellt sich heraus, dass eine Allergie gegen einen Futterbestandteil wahrscheinlich ist, muss herausgefunden werden, um welchen es sich handelt. Dies kann eine langwierige Aufgabe sein, die Geduld und Konsequenz erfordert.

Ausschlussdiät bringt Klarheit

Hunde reagieren gar nicht so selten auf bestimmte Eiweiße oder auf Kohlenhydrate. Wenn diese über einen längeren Zeitraum nicht mehr gefüttert werden, bessert sich der Hautzustand gleich in doppelter Hinsicht. Es fehlen die hautreizenden Allergene und der Hund kratzt sich weniger, so dass es nicht mehr zu Hautverletzungen kommt, die wiederum Eintrittspforten für Keime darstellen und sich entzünden. Aufschluss über das Allergen, das der Hund nicht verträgt, bringt die Ausschlussdiät. Sie beginnt mit einem Futter, das dem Hund bisher nie verabreicht worden ist. Es besteht aus einer Eiweiß- und einer Kohlenhydratquelle. Dies können beispielsweise Wild und Kartoffeln sein oder Strauß und Reis. Gefüttert wird es mindestens drei Monate lang. Erst dann lässt sich tatsächlich beurteilen, ob sich das Krankheitsbild bessert. So lange braucht die Haut, um sich zu regenerieren. Wer das Futter frühzeitiger umstellt, kann das Problem sogar verstärken, weil allergieanfällige Hunde auf ständig neue Reize mit immer neuen Allergien reagieren können. Erhält der Hund während der Diät juckreizhemmende Medikamente, verschwinden wahrscheinlich die Symptome. Doch die Ursache muss nicht beseitigt sein. Grundsätzlich macht es in der Folge Sinn, ein Futter ohne die individuellen Allergene zu verabreichen, das aus möglichst wenigen, aber dafür hochwertigen Zutaten besteht.

Der Husky als Familienhund

Die artgerechte Haltung von Siberian Huskies
Huskies sind Schlittenhunde und kommen aus dem Norden Sibiriens. Sie zeichnen sich besonders durch ihre Kraft und Ausdauer aus. Aber auch ihre Robustheit und Schnelligkeit machen diese Hunde zu ausgezeichneten Jägern und Überlebenskünstlern in dieser kalten Region.

Die erste Zucht außerhalb Sibiriens stammt aus dem 20. Jahrhundert. Seiner Zeit nahmen die ersten Huskies mit großem Erfolg an professionell veranstalteten Schlittenrennen in Alaska teil.

In den folgenden Jahrzehnten erfreuten sich Huskies immer größer werdender Beliebtheit.
Die Zucht der Tiere weitete sich immer mehr aus und so verbreitete sich der Husky immer weiter in Europa.

Aber nicht nur für die Zucht und die Teilnahme an Schlittenhunderennen gewann der Husky immer mehr an Popularität. Auch als treuer und loyaler Familienhund ist der heutzutage aus den Herzen vieler Hundebesitzer nicht mehr wegzudenken.

Das Verhalten und Wesen des Huskies

Huskies haben ein sehr menschenfreundliches Wesen und können sich gut in das Familienleben integrieren. Allerdings sind sie auch eigenständig und können auch mit mehreren Artgenossen in einem Rudel gehalten werden.

Huskies haben einen sehr großen Bewegungsdrang und einen ausgeprägten Jagdtrieb.
Daher sollten sich Hundehalter bewusst fragen, ob genügend Zeit und Platz für die artgerechte Haltung eines Huskies zur Verfügung steht, bevor sie über den Kauf eines solchen Hundes entscheiden.

Wenn Huskies nicht genügend Auslauf und Bewegung bekommen, suchen sie sich selbst nach einer Beschäftigung. Dies kann durchaus zu einer demolierten Wohnungseinrichtung führen.

Allgemein sind diese Tiere sehr aufgeschlossen und wissbegierig.
Daher sollte man seinem Hund regelmäßig neue Kommandos beibringen und nach Möglichkeit auch kleinere Aufgaben an den Husky stellen. Diese körperlichen sowie auch geistigen Betätigungen wirken sich positiv auf die Zufriedenheit des Hundes aus.

Die artgerechte Haltung und richtige Pflege des Hundes

Um einen Husky artgerecht zu halten, müssen ihm regelmüßig genügend Bewegungsmöglichkeiten gegeben werden. Hundesport wie Agility bietet hierfür ideale Voraussetzungen. Aber auch lange Spaziergänge und Fahrradtouren sind abwechslungsreiche Betätigungen für den Hund.

Beachtet werden sollte allerdings, dass der Husky kalte Temperaturen liebt und mit Hitze eher nichts anfangen kann. Daher sollte auch die Intensität des Sportprogramms auf die Außentemperaturen abgestimmt werden.

Huskies verfügen über ein dichtes Fell mit starker Unterwolle. Im Alltag benötigt dies aber nicht übermäßig mehr Pflege als bei anderen Rassen auch. Lediglich wenn der Fellwechsel ansteht, verlieren Huskies überdurchschnittlich viele Haare.

Ansonsten ist der Husky ein pflegeleichter Hund, der mit der nötigen Bewegung und Erziehung durch den Halter zu einem tollen Familienmitglied werden kann.

Barfen im Alltag – gesunde Ernährung für den Hund

Das Wort „BARF“ hat fast jeder Hundehalter schon einmal gehört. Hierbei geht es darum, den Vierbeiner so natürlich wie möglich zu ernähren. Dabei orientiert sich die Fütterung am Beutetierprinzip. Ein mittelgroßer Hund würde in der Natur pro Woche vielleicht ein oder 2 Kaninchen fressen, je nachdem wie viel Futter er jagt. Beim barfen wird ausgerechnet, welche Anteile in welcher Menge gefüttert werden.
Dabei besteht die Grundlage aus Muskelfleisch. Hinzu kommen Innereien wie Leber, Niere und Milz. Hin und wieder Herz (gehört zum Muskelfleisch) ist durch den natürlichen Gehalt an Taurin gesund. Lunge muss nicht unbedingt gefüttert werden. Sie hat eine weiche, eher wabbelige Konsistenz und wenig Nährwert. Bei der Fütterung von Hunden mit Übergewicht kann sie helfen, das Gewicht zu reduzieren und dennoch etwas im Magen zu haben.
Zum Fleisch werden Gemüse und Obst püriert dazu gegeben mit etwa 20-30 % Anteil an der Gesamtfuttermenge.
Einmal pro Woche sollte fleischfrei gefüttert werden. Warum? Damit sich der Organismus von der Verdauung erholen kann. Hier eignen sich Pansen, Blättermagen, Hüttenkäse, Joghurt oder auch Dinge wie Pfannkuchen und gedünstetes Gemüse.

Braucht es Zusätze zum Futter?

Ein gesunder Hund benötigt zusätzlich zum Futter Seealgen. Diese sorgen dafür, dass der Stoffwechsel ausreichend Iod aufnimmt und die Schilddrüse vernünftig arbeiten kann. Ausreichend Knochen oder Knochenmehl sind wichtig wegen ihrer Mineralstoffe. Sollte ein Hund beides nicht vertragen, kann mit Calciumcitrat oder Calciumcarbonat supplementiert werden. Achtung: vor dem Knochen füttern immer Muskelfleisch, am besten mit Blut oder Milz füttern. Dadurch wird die Produktion der Magensäure angeregt und die Knochen können besser verwertet werden.

Wie Fleisch und Co. lagern?

Am besten ist es, sich für den Hunde einen Gefrierschrank oder eine Gefriertruhe zuzulegen. Diese sollte mindestens minus 18 Grad Celsius an Temperatur haben.
Es lohnt sich, einen Vorrat zu kaufen und diesen nach und nach zu verfüttern.

Woher Fleisch und Co. beziehen?

Regionale Möglichkeiten wie beim Bauern und Schlachter zu kaufen, ist perfekt. Die wenigsten Menschen haben jedoch diese Möglichkeiten und bestellen ihr Futter daher im Internet. Bei den meisten Versendern sind pro Paket bis zu 26 kg Frostwaren möglich. Diese werden in den meisten Fällen mit Trockeneis gepackt und können gut 3-4 Tage in dem Paket bestehen, ohne aufzutauen.
Die beliebtesten Versender sind im Internet derzeit folgende: Das Tierhotel, Barfers Wellfood, Haustierkost, Frostfutter Perleberg und Barf Elbe Elster. Natürlich gibt es auch weitere Anbieter. Im Internet lassen sich diese problemlos finden.

Wie liefern lassen?

Am einfachsten ist es, sich einmal im Monat oder in einem anderen Intervall beliefern zu lassen und zu Hause zu sein. Falls das nicht möglich ist, kann die Ware auch an den Arbeitsort geliefert werden. Alternativ gibt es die Option der Abstellgenehmigung oder der Zustellung beim Nachbarn. Per Terminversand kann sogar gesteuert werden, an welchem Tag das Paket ankommen soll.

Ist barfen teurer als Fertigfutter?

Nein. Ein hochwertiges Fertigfutter ist nicht teurer als frisches Fleisch und Co. zu kaufen. Ein Golden Retriever um die 32 kg lässt sich bereits mit etwa 70 Euro im Monat barfen. Mehr finanzielle Aufwendungen sind natürlich immer möglich.

Hundehaltung in einer Mietswohnung

Hunde gelten als bester Freund des Menschen und viele Alleinstehende oder Familien mit Kindern, die in Wohnungen zur Miete wohnen, möchten sich gerne einen Hund anschaffen. Nicht immer sind jedoch die Nachbarn mit der Hundehaltung einverstanden. Sie haben oftmals Angst vor Lärmbelästigungen, allergischen Reaktionen oder Angriffen. Mietern, die sich einen Hund anschaffen möchten, wird daher dringend empfohlen, vorab das Gespräch mit den Nachbarn zu suchen, um den Frieden im Haus zu wahren. Hat man bereits einen Hund und beabsichtigt den Einzug in eine neue Wohnung, sollte man sich vorab davon überzeugen, dass im Haus eine „hundefreundliche Atmosphäre“ herrscht und dass Grünflächen für Spaziergänge und Spieleinheiten in der Nähe vorhanden sind. Auch sollten sich potenzielle Hundehalter genauestens überlegen, gerade wenn es sich um berufstätige und alleinstehende Personen handelt, ob dem Hund genügend Zeit und Aufmerksamkeit geschenkt werden kann. Besonders junge und große Hunde haben einen ausgeprägten Bewegungsdrang. Die Haltung in einer Wohnung, in der sie den ganzen Tag allein verbringen, kann eine starke Belastung für das Tier sein und Hund und Halter auf Dauer unglücklich machen.

In Mietverträgen finden sich häufig Klauseln zu einer möglichen Tierhaltung. Dennoch kann nicht allgemeingültig gesagt werden, ob die Haustierhaltung verboten oder erlaubt ist. Hunde können oftmals eine gesundheitsfördernde Funktion haben (beispielsweise Therapiehunde). Auch sind blinde Personen auf ihre Blindenführerhunde angewiesen. Die Haltung von Hunden in der Wohnung kann daher nicht pauschal verboten werden. Auch wenn im Mietvertrag keine Regelungen zur Haustierhaltung festgelegt sind, wird es schwer für den Vermieter, im Nachhinein die Hundehaltung zu untersagen. Selbst wenn der Mietvertag die Haustierhaltung ausdrücklich erlaubt, sollten Mieter in ihrem eigenen Interesse gewisse Grenzen nicht überschreiten. Große und aggressive Hunde und / oder Kampfhunde passen generell nicht in das soziale Gefüge eines Mietshauses. Die Haltung eines solchen Tieres verursacht in der Regel Misstrauen, Angst und übertriebene Vorsicht bei den Nachbarn. Die Halter solch gefährlicher Tiere sind den Tieren teilweise nicht körperlich gewachsen und können die Reaktionen des Tieres oftmals nicht richtig vorhersehen. Besonders Kinder, die auch im Haus wohnen, könnten, da sie sich oftmals plötzlich und hektisch auf die Tiere zubewegen, den Hund aufscheuchen, so dass dieser letztlich zubeißt. So wird der Besitzer eines solchen Tieres nicht nur zu einem Außenseiter in der Hausgemeinschaft, sondern muss sich im schlimmsten Fall sogar mit Schmerzensgeld und Schadensersatzforderungen auseinandersetzen. Kleine Hunde, beispielsweise Yorkshire-Terrier, gelten mietrechtlich oftmals als Kleintiere und die Haltung dieser kleinen Hunde wird meist nicht durch die Hausgemeinschaft oder den Vermieter beanstandet. Allerdings kann auch hier eine Haltung untersagt werden, wenn es sich um ein Tier handelt, das nachts laut bellt und so die Ruhe im Haus stört. Auch kann der Vermieter die Haltung eines kleinen und friedlichen Hundes verbieten, wenn der Hundehalter das Tier nicht richtig versorgt oder dieses sogar quält. Im Zweifelsfall, wenn der Mietvertrag keine Vorgaben zur Hundehaltung enthält, kann ein Gericht eine Einzelfallentscheidung im Interesse aller Beteiligten treffen. Diese Interessenwahrnehmung kann auch angewandt werden, wenn die Hundehaltung vertraglich zwar gestattet ist, in der Vergangenheit jedoch zu Problemen geführt hat.

Ist der Hund gesund, freut sich der Mensch

Der Leitsatz mag von einer Katzenwerbung des letzten Jahrtausends entlehnt sein, seine Aussage trifft aber nach wie vor zu und nicht minder für eine andere Tierart. Des Menschen bester Freund benötigt eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung. Sein Wohlbefinden und das seines Besitzers steht und fällt damit.

Dosenfutter, Trockenfutter oder frisches Fleisch?

Wie so oft liegt die Wahrheit irgendwo dazwischen. Keine der aufgeführten Varianten gewährleistet eine Ernährung, die ausgewogen genug ist. Ein Hund braucht von Allem etwas, so wie sein Vorfahr eben auch. Vielen der heute existierenden Hundearten mag man die Abstammung vom Wolf aus physischer Sicht schwer glauben, die Bedürfnisse sind jedoch ähnlich.

Ein Wolf reißt nicht einfach ein Beutetier und sucht sich die besten Fleischbrocken heraus. Instinktiv frisst er die Innereien und sorgt somit für den richtigen Cocktail an Nährstoffen, welcher aus nötigen Vitaminen, Antioxidantien und dergleichen mehr besteht. Da dies für den normalen Hundebesitzer schwerlich zu bewerkstelligen ist, muss sich dieser mit Nahrungsergänzungsmitteln, z.B. von PerNaturam, behelfen oder einfach hier auf https://www.dogs4friends.de stöbern.

Zahnpflege gehört auch dazu

Wie wichtig dem Hund seine Zähne sind, muss nicht erläutert werden. Umso wichtiger ist es, auf eine entsprechende Hygiene zu achten, und dem Hund die Möglichkeit zu geben, sein Gebiss auf natürlich Weise zu pflegen. Wie das am einfachsten geht und worauf geachtet werden sollte, wird unter http://hund-zahn.de erläutert. Hier liegt der Fokus mehr auf der Information als dem Verkauf von Produkten.

Im Zweifel hilft der Ernährungsplan

Unser Hund weiß nicht, dass er sich schlecht ernährt. Er frisst einfach was wir ihm vorsetzen. Schlechtes Futter macht jedoch krank und die Auswirkungen werden früher oder später zutage treten. Es gibt genug Anlaufstellen, um sich zu informieren und die richtigen Ergänzungsmittel zu besorgen. Um nicht den Überblick zu verlieren, bietet sich auch ein Ernährungsplan an.

Jeder Hund ist und frisst anders. Seine Vorlieben herauszufinden, sollte ein Leichtes sein. Als Besitzer sollte uns sein Wohlergehen am Herzen liegen. Mit der richtigen Futter- und Nährstoffkombination bleibt unser bester Freund lange vital und erfreut sich guter Gesundheit.

Wellness für Hund und Herrchen

Als Hundebesitzer stellt man sich oft die Frage, wenn es um das Thema Urlaub geht: Wohin mit dem Hund?

Meist findet sich im Verwandschafts – oder Freundeskreis ein Urlaubsdomizil für den Hund, am schönsten ist es doch allerdings, wenn man gemeinsam in den Urlaub gehen kann. So entsteht bei keinem – weder Herrchen bzw. Frauchen oder Hund – Sehnsucht nach dem anderen und man kann die Zeit gemeinsam genießen. Auch für Hunde ist ein Urlaub eine durchaus willkommende Abwechslung. Die Suche nach einem geeigneten Urlaubsziel gestaltet sich dennoch nicht immer einfach. Eine Flugreise kommt für viele Besitzer rein schon deshalb nicht in Frage, weil diese für viele Hunde reinen Stress bedeuten. Für eine Urlaubswoche also definitiv zu viel Aufwand.

Möglichst wenig Stress für den Hund durch Autoanreise

Ein Reiseziel in Deutschland oder den nah gelegenen Nachbarländern bietet den Vorteil, dass Sie mit dem Auto anreisen können, was für Ihren Hund die einfachste Reisemöglichkeit darstellt. Umso besser, dass es auch in Deutschland mittlerweile einige Hotels gibt, die Hunde willkommen heißen – hier sind Ihre Vierbeiner nicht nur ein akzeptiertes Mitbringsel, sondern gelten als Gast und werden auch dementsprechend behandelt.

Hunde ausdrücklich erwünscht

Wellnessurlaub für Hund und HerrchenGenau dies finden Sie im Fleesensee Resort & SPA – einem Sport-und Freizeithotel am Fleesensee, der zur Mecklenburgischen Seenplatte gehört. Hier werden nicht nur Sie als Besitzer verwöhnt mit einem umfangreichen Sport-und Wellnessangebot, sondern auch Ihr Hund kommt in den vollen Urlaubsgenuss. Zum Hotel gehören zwei Hunde, die Ihren eigenen schwanzwedelnd begrüßen werden, so kommt garantiert keine Langeweile auf! Wenn Herrchen und Frauchen sich mal etwas Zeit in dem hoteleigenen Spabereich gönnen möchten, bietet das Hotel die Möglichkeit einer Hundebetreuung an. Die Betreuer kennen sich bestens mit Hunden aus – somit ist Ihr vierbeiniger Liebling in den besten Händen.
Auch kulinarisch sollte Ihr Hund im Urlaub natürlich nicht zu kurz kommen – Sie gönnen sich selbst ja schließlich auch das ein oder andere Leckerchen! Dafür wird im Hotel auch bestens gesorgt, Ihr Hotelzimmer verfügt über ein eigenen Plätzchen mit Kuscheldecke und einem Fressnapf für den Hund. Natürlich dürfen auch die Begrüßungsleckerlis nicht fehlen!Wellness für Hund und Herrchen – unmöglich? Doch! Mehr Informationen zum Hotel gibt es unter http://ihr-resort-fleesensee.de/

Die Grünlipp-Muschel (Perna canaliculus) als Nahrungsergänzung für Hunde

Was Frauchen u. Herrchen gut tut, ist auch für Hund gut 😉

Tatsache ist ja, dass die Organismen des Hundes und des Menschen relativ gleich sind – nur der Stoffwechsel des Hundes erhöht ist, deshalb werden die Tiere auch nicht so alt.

Ursprung und Inhaltsstoffe

Die Grünlippmuschel enthält viele hilfreiche Bio-Wirkstoffe für ein gesundes Knochenwachstum.
Die Grünlippmuschel enthält viele hilfreiche Bio-Wirkstoffe für ein gesundes Knochenwachstum.

Es gibt mittlerweile sehr gute Erfahrungswerte, im Nahrungsergänzungsbereich auch für Tiere speziell mit der Grünlipp-Muschel, welche aus Neuseeland kommt.

Dort steht sie seit Jahrhunderten auf dem Speiseplan der Maoris, der Ureinwohner Neuseelands. Bei diesen Menschen sind Gelenkerkrankungen nahezu unbekannt.

Beim Untersuchen fand man heraus, dass die Inhaltsstoffe eine auffällig hohe Dichte an hilfreichen Biowirkstoffen aufzeigen, die für die Nährstoffversorgung der Gelenke von Wichtigkeit sind.

Durch Alter, falsche Ernährung oder Krankheit kann es zur Unterproduktion der Gelenkflüssigkeit führen. Der wichtigste Wirkstoff des Extraktes ist Glyco­sa­mi­no­glykane . Damit lässt sich Knorpel wieder aufbauen.

Einsatzgebiete und Wirkung

Das Grünlipp-Muschel-Extrakt  wird am häufigsten bei Gelen­ker­kran­kungen, wie beispielsweise:

  • Arthrose,
  • Gelenkverschleiß (was bei jedem Tier und ja auch beim Menschen mehrheitlich in der 2. Lebenshälfte vorkommt)
  • aber auch bei schweren Knochenbrüchen, Kreuzbandrissen
  • sowie HD (bei einer Fehlentwicklung des Hüftgelenkes) angewendet.

Zusätzlich zu der positiven Wirkung auf die Knochen und Gelenke wird dem Grunlipp­-  muschelextrakt auch eine schmerz- und entzün­dungs­hemmende Wirkung nachgesagt.

 

Wie können wir unseren lieben Freunden helfen um die Schmerzen zu lindern und den Heilprozess auf natürliche Art und Weise ohne chemische Zusatzstoffe zu fördern?

Grünlip­p-Mu­schel-Extrakt im Hundefutter

Das Grünlipp-Muschel-Extrakt kann zusätzlich direkt mit dem Futter gegeben werden.

Egal ob eine Gelenkerkrankung bereits vorhanden ist oder dem vorgebeugt werden soll, ist es wichtig das Augenmerk auf ein hochwertiges Futter mit einer entsprechenden Nahrungsergänzung zu legen. Das versorgt die Muskeln und Gelenke mit den wichtigsten Nährstoffen, maximiert damit mehr Lebensfreude und wahrt dadurch auch die jugendliche Flexibilität und Beweglichkeit ihrer liebsten.

Wir von Hunde & Welpen können Ihnen hochwertig reine und naturbelassene Produkte empfehlen, die sie zum Hundefutter zusätzlich ergänzen. Bei Interesse tragen Sie sich gerne hier ein.

 

Den passenden Familienhund finden

Familie ohne Hund geht nicht

Hunde gelten heutzutage absolut als vollständiges und vollwertiges Familienmitglied in kleinen oder großen Familien. Jeder 3 Haushalt besitzt mittlerweile ein Haustier, die meisten davon einen Hund. Und es stimmt, Familien mit Hund gelten als wohlhabend und glücklich in der Gesellschaft. Stimmt ja auch. Kinder die mit Tieren groß werden entwickeln ein ganz anderes Sozialverhalten, lernen früh mit Verantwortung umzugehen und sich um ein Lebewesen zu kümmern. Sie lernen, dass es auch andere Lebewesen gibt, welche umsorgt werden müssen. Kinder die mit Hunden oder allgemein mit Tieren aufwachsen, gliedern sich oftmals besser in die Gesellschaft ein als andere, sind toleranter, zeigen Verantwortungsbewusstsein und scheuen sich nicht, anderen zu helfen. Eine gute Entscheidung also, als Familie auch einen Hund aufzunehmen. Doch wie findet man nun den passenden Hund? Welche Eigenschaften sollte er haben, was darf er nicht haben? Tierheimhund oder lieber Zuchthund, reinrassig oder Mischling? Vor der Anschaffung häufen sich die Fragen rum um das Thema, den richtigen Hund zu finden. Verantwortungsvolle Familien wissen nämlich, dass ein Hund gute 12-15 Jahre alt werden können und es ein Unding ist, diesen nach nur wenigen Monaten im Tierheim abzugeben, weil es einfach nicht passt.

Rassen und ihre Eigenschaften

Natürlich können sich Charaktere und Verhaltensweisen nicht ausschließlich an der Rasse eines Hundes fest machen. Bei Mischlingen oder gar unbekannten Rassen, kann das ganz individuell ausfallen und überhaupt nichts mit der Rasse die drin ist zu tun haben. Dennoch gibt es bestimmte Eigenschaften, welche sehr wohl Rasse-bedingt sind und absehbar sind. Seien Sie sich deshalb genau darüber im klaren, welche Eigenschaften der Hund haben sollte. Sollten Sie eine sehr sportliche und agile Familie sein, die viele Reisen oder Ausflüge unternimmt, so können Sie sich einen Hund anschaffen, der Freude an viel Unternehmung hat. Beispielsweise kann dies ein Labrador oder Dalmatiner sein.
Wer beispielsweise viele Kleinkinder hat, sollte sich einen Hund zulegen, der lautes Kindergeschrei und hin und wieder rüpelhaftes Verhalten toleriert. Diese Eigenschaften finden Sie zum Beispiel im Jack-Russel oder im Australien Sheppart wieder. Besonders gelehrige und freundliche Hunde können Collies sein, denn diese gelten seit „Lassie“ als treue und familientaugliche Begleiter.

Unter Umständen den passenden Familien

Desweiteren sollten Sie sich Ihrer Umstände bewusst werden unter denen Sie einen Hund halten. Auch die Größe ist nicht irrelevant. Ein kleiner Chihuahua kann zwar problemlos in die Handtasche gepackt oder ins Büro mit genommen werden, wird aber wohl oder übel nicht viel Freude an stundenlangem herumtoben im Freien mit den Kindern haben. Wer ein Haus mit Garten besitzt hat Glück, denn das ist etwas, dass wohl jeder Hund gerne hat. Auch die anderen Arbeiten an einem Hund sind nicht weg zu denken. Langhaarhunde benötigen mehr Pflege als kurzhaarige, Große Hunde benötigen mehr Auslauf als kleine. Seien Sie sich deshalb auch der Verantwortung rund um das Thema Pflege bewusst ehe sie sich für eine Rasse entscheiden.

Tierheim oder Zucht?

Diese Frage ist eine der umstrittensten Fragen beim Thema Hunde kauf. Die einen sagen, dass Tierheimhunden eher die Chance auf ein glückliches Familienleben verdient haben, andere sagen, dass Hunde aus einer Zucht mit Papieren die sicherere Variante wären. Alles in allem bleibt es aber die Entscheidung der Familie, welcher Hund es werden soll und woher er kommen soll. Ein Besuch vor dem Kauf und ein ausgiebiges kennen lernen zwischen Hund und Familie ist ohnehin von Nöten.

Die Auswahl von dem richtigen Hundespielzeug für einen Vierbeiner

Hunde spielen
So haben die Hunde Spaß am Spielzeug. 🙂

Sowohl Fachgeschäfte wie auch das Internet bieten eine mehr als umfangreiche Auswahl an Hundezubehör und Hundespielzeug an. Jedoch unterscheidet sich die Qualität der einzelnen Produkte mitunter sehr stark. Hinzu kommt, dass es zahlreiche differenzierte Spielzeugarten gibt, wie: Kauspielzeug, Beschäftigungsspielzeug und Produkte für die körperliche Betätigung der Hunde. Weiterhin gibt es Spielzeug, dass durch das regelmäßige Spielen die Intelligenz von dem Hund steigern kann, indem er kleine Rätsel lösen muss, um eine Belohnung zu erhalten. Entsprechend schwer haben es die Hundebesitzer, eine korrekte Auswahl treffen zu können. Aus diesem Grund sollte bei der Kaufentscheidung der Hundespielzeuge auf einige Aspekte geachtet werden.

Welche Aspekte sind bei der Auswahl der Hundespielzeuge für ausgewachsene Hunde zu beachten?

Ein wichtiger Faktor für die Auswahl von dem Spielzeug ist die Größe von dem jeweiligen Hund. Sollte das Hundespielzeug beispielsweise zu klein für den Vierbeiner ausfallen, besteht die akute Gefahr, dass das Produkt von dem Tier verschluckt wird und das der Hund daran erstickt. Im Gegensatz dazu sollte natürlich kein kleiner Hund ein großes Spielzeug erhalten, dass er mitunter nicht einmal richtig ins Maul nehmen kann.
Der zweite Faktor, der bei der Auswahl beachtet werden sollte, ist der persönliche Charakter von dem Hund. Wie jeder gute Hundebesitzer weiß, hat sein Vierbeiner andere Vorlieben, wie zum Beispiel das Spielen im Garten oder auch das Apportieren von Gegenständen. Dementsprechend sollte das ausgesuchte Hundespielzeug an die Vorlieben von dem jeweiligen Hund angepasst werden. Wenn sich die Hundebesitzer etwas Zeit nehmen und sich mit den Vorlieben von ihrem Haustier beschäftigen, kann somit recht genau das richtige Spielzeug ausgesucht werden.
Zuletzt muss noch auf das Material von dem Spielzeug geachtet werden. Hierbei ist es besonders wichtig, dass die Produkte keine Weichmacher, Bleichstoffe oder andere Schadstoffe enthalten, die für die Gesundheit von dem Hund schädlich sein könnten. Ebenso bedenklich wie die gesundheitsschädlichen Stoffe sind Produkte aus Textilien. Hierbei könnten die Hunde beim Spielen Teile von dem Spielzeug abreißen und verschlucken, was im schlimmsten Fall zum Erbrechen oder einem Magen- und Darmverschluss führen kann. Auch Produkte aus Kunststoff können bedenklich sein, da hier spröde Kunststoffteile von dem Spielzeug absplittern, und den Hund (Zahnfleisch) im Maulbereich verletzen könnten. Besser ist es, Hundespielzug aus natürlichen Materialien zu erwerben, wie Naturlatex oder auch Holz.

Das richtige Spielzeug für einen Welpen

Bei dem Kauf des Hundespielzeuges für einen Welpen oder Junghund sind selbstverständlich andere Aspekte zu beachten, wie bei dem Spielzeug für ausgewachsene Vierbeiner. Im jungen Alter des Hundelebens befindet sich das Tier entsprechend noch im Wachstum. Somit fallen die Knochen, Sehnen und die Muskulatur noch sehr weich aus. Dementsprechend sollten auf Wurfspielzeuge wie Frisbees oder Kongs verzichtet werden. Das ständige Animieren zum Springen bei diesen Spielzeugen kann zu Problemen im Wachstum und bei dem Bewegungsapparat des Tieres führen. Entsprechend bietet es sich an, mit leichten Spielen zu beginnen, wie Suchspielen oder auch Apportierübungen. Ebenso bieten sich Tunnel an, in denen sich die Welpen verstecken können. Darüber hinaus ist es natürlich entsprechend wichtig, das Hundespielzeug immer wieder an die aktuelle Größe von dem jungen Hund anzupassen. Im Allgemeinen muss hierbei alle 3 bis 5 Wochen ein neues Spielzeug erworben werden.

5 Goldene Regeln für ein glückliches Hundeleben

afghanischer Windhund Welpe
Schon Welpen benötigen von Anfang an klare Regeln damit Hund, Herrchen und Frauchen glücklich sein können.

Der Hund ist seit Jahrtausenden treuer Begleiter des Menschen. Allerdings hat sich seine Rolle in der modernen Zeit verändert. Aus dem Jagdbegleiter und Beschützer ist eher ein Freund und Familienmitglied geworden. Die besonderen Eigenschaften des Hundes wie z. B. seine Fähigkeit, Emotionen und den psychischen Zustand seines Besitzers zu erkennen und entsprechend Trost zu spenden, sind für viele Menschen ein Grund dafür, einen Hund zu halten. Eine harmonische Beziehung zu dem vierbeinigen Freund bei gleichzeitig artgerechter Haltung kann erreicht werden, wenn man ein paar einfache Regeln berücksichtigt.

Regel 1: Klare Kommunikation

Ein junger Hund (Welpe) hat eine ausgeprägte, schnelle Auffassungsgabe und Lernfreudigkeit. Nur so kann das Jungtier die Regeln des Rudels begreifen, und sein „Rudel“ ist in diesem Fall die menschliche Familie. Daher ist eine von Anfang an konsequente Hundeerziehung grundsätzlich erfolgreich. Alle Befehlsworte und Handlungen müssen dazu sehr klar und eindeutig sein. Der Hund muss seinen Rudelanführer, der zugleich seine wichtigste Bezugsperson ist, klar anerkennen. Man erreicht das z. B. dadurch, dass der Hundebesitzer das Tier stets zu gleichen Tageszeiten füttert, oder das „Gassigehen“ auf ganz bestimmte Strecken festlegt, wobei die Orte für das „große Geschäft“ definiert werden, und das Verhalten beim Überqueren einer Straße einstudiert wird. Belohnung und Bestrafung müssen unbedingt direkt nach einem Ereignis stattfinden, damit der Hund überhaupt eine Chance hat, den Zusammenhang zu erkennen. Die Sprache mit dem Tier muss einfach, kurz und prägnant sein, damit der Hund die einzelnen Befehlsworte erkennen und unterscheiden kann. Wir sollten wissen, dass der Hund dennoch unsere Emotionen, Mimik oder die Tonlage unserer Stimme sehr wohl zu unterscheiden vermag.

Regel 2: Der Hund braucht seine Privatsphäre

Ein Hund braucht unbedingt seinen eigenen Bereich in der Wohnung oder im Haus, wohin er sich jederzeit zurückziehen kann. Meistens ist das sein Schlafplatz ggf. nur im Korridor. Besonders wichtig ist dies in Familien mit Kindern, die den Hund als ständigen Spielkameraden betrachten. Und wenn sich das Tier dann tatsächlich mal zurückzieht, müssen wir das akzeptieren und den Hund wirklich in Ruhe lassen. Die Fress- und Trinkstelle soll jederzeit für das Tier zugänglich sein.

Regel 3: Wir beschäftigen uns mit dem Hund

In der Natur haben die Tiere ihre Beschäftigungsmöglichkeiten, können ihrem Bewegungsdrang jederzeit nachgehen oder neue eigene Erfahrungen machen. Genau das sollten die täglichen Spaziergänge dem Tier bieten. Das „Gassigehen“ darf also nicht nur der notwendigen Blasen- und Darmentleerung dienen, sondern auch der Reviererkundung und der Teilhabe am sozialen Hundeleben. Mindestens zwei Spaziergänge am Tag wären gut für das Tier. Wer den Tag so nicht organisieren kann, sollte sich dann aber die Zeit für einen ausgedehnten Rundgang nehmen und an den für den Hund besonders interessanten Ecken auch länger verweilen.

Regel 4: Aufmerksamkeit für das Tier

Hunde sind als soziale Wesen sehr angewiesen auf Kommunikation. Auch wenn man müde und abgespannt ist, darf man seine schlechte Stimmung nicht am Hund auslassen. Beispielsweise ist ein bestimmtes Begrüßungsritual bei der Ankunft zu Hause sehr wichtig für das Tier. Wenn der Hundehalter z. B. sein Tier wegen schlechter Laune ignoriert, interpretiert der Hund den Liebesentzug als seinen eigenen Fehler. Natürlich kann man seinem Hund beizubringen, dass auch Herrchen erst einmal eine Zeit Ruhe braucht, bevor es auf Tour geht. Die Signale, die man aussendet, müssen eindeutig und auf keinen Fall ungerecht dem Tier gegenüber sein. Der Hund muss immer wissen, dass er auf jeden Fall noch auf seine Kosten kommt. Selbstverständlich darf man seinem Hund darüber berichten, wie ungerecht doch die Welt ist, aber bitte streicheln Sie ihn dabei, denn kompliziert aneinandergereihte Phrasen spielen für das Tier eine eher untergeordnete Rolle, das ist eine Haltung, die wir noch von den Tieren lernen müssen.

Regel 5: Zugehörigkeiten

Der Hund soll und will auch lernen, wer da alles zum Rudel dazugehört und welcher Rang jedem Einzelnen zukommt. Gemeint sind alle Familienmitglieder, aber auch die Verwandten und Freunde der Familie bis hin zum Postboten. Alle diese Personen haben das Recht, in gewissen Grenzen mit dem Tier zu kommunizieren, es zu streicheln, auch liebevoll zu bolzen. Allein jedem beliebigen Fremden auf der Straße sollte dieses Recht so nicht eingeräumt werden.

Natürlich soll es ein Hund erdulden können, von einem Fremden berührt zu werden, ohne gleich zuzubeißen, das ist allein schon beim Tierarzt erforderlich, aber es soll unter wohlwollender Bewilligung durch den Tierhalter geschehen. Ein Hund ist kein Spielzeug, und wie ein Mensch mag auch er nicht von jedem „betatscht“ werden. Es ist nicht sinnvoll, wenn ein Hund jeden Fremden als Spielkameraden betrachtet.

Dem Besitzer eines intelligenten Tieres soll bewusst sein, dass unser eigenes Fehlverhalten meistens für die „schlechten Charakterzüge“ unseres Hundes verantwortlich ist. Im Laufe der Jahre wird ein Hund zu unserem Spiegelbild, und es liegt nur an uns, wie wir dabei herüberkommen wollen.