Der Mops – wirklich nur ein Modehund?

Der Mops hat in den letzten Jahren einen wahren Boom erfahren, obgleich seines Aussehens. Drollig sieht er aus, klein und kompakt in der Statur und er sieht auch ganz entzückend in maßgeschneiderter „Mopskleidung“ aus. Auch wenn der Eindruck entsteht, dass sich viele Menschen diese Rasse nur anschaffen, weil er bei den Stars und in der Werbung hoch im Kurs steht, so ist der Mops doch ein Lebewesen mit vielen typischen Eigenheiten. So, wie es eben auch bei jeder anderen Rasse der Fall ist. Ein Mops sollte nicht nur wegen seines Aussehens angeschafft werden. Man muss sich auch überlegen, was dieser Hund für Pflege beansprucht und was für einen Charakter er hat. Ist man also ein sportbegeisterter Mensch und möchte mit seinem Hund gerne kilometerlange Strecken laufen, so wird der Mops früher oder später streiken, da ist ein spritziger Border Collie vielleicht doch die bessere Wahl.

Typisch Mops…

Der Mops ist ein Gesellschafts- und Begleithund, also ideal für Menschen, die für den Hund genügend Zeit haben, um sich mit ihm zu beschäftigen, da der Mops eine sehr anhängliche Hunderasse ist. Interessant ist auch die Rute des Mops. Geht es dem Hund prächtig, so merkt man es an seiner typisch eingerollten Rute, doch stimmt mit dem Hund etwas nicht, so lässt er die Rute gerade nach unten fallen. Durch die Form seiner Nase sollte man sich als Besitzer auch im Klaren sein, dass der Mops zu vielen Geräuschen neigt. So gibt er bei Freude oder Missmut eine Art Grunzgeräusch von sich und kann im Schlaf auch extrem schnarchen. Wenn es Zeit für die Pflege des Hundes wird, dann ist das Säubern der Ohren einmal in der Woche ein Muss und die Nase bei Trockenheit mit Vaseline einreiben. Einen großen Pluspunkt hat der Mops mit seinem kurzen Fell, was diesen Hund auch pflegeleicht macht, aber gegen ein paar Bürstenstriche hat der Mops nichts einzuwenden und genießt das sogar sehr.

Der Mops gilt als sehr gelehriger Hund und lernt die Kommandos seiner Halter sehr schnell, doch der Mops kann auch sehr stur werden, weswegen er sich oft auch nicht mit Leckerli bestechen lässt. Hier ist es, wie bei vielen anderen Rassen auch, epfehlenswert eine Welpenschule zu besuchen, damit der Mops die Grundregeln sicher erlernt. Der Mops hat vor nichts und niemandem Angst, auch nicht vor größeren Hunden. Da sich nun viele Hunde durch die Geräusche des Mopses irritiert oder auch provoziert fühlen, sollte man seinem Hund unbedingt Gehorsam anerziehen, damit Konfrontationen im Hundepark gar nicht erst ausarten können.

Hat man sich also erst ausreichlich über das Wesen des Mops informiert und kennt man dessen Eigenheiten und Bedürfnisse, dann ist die Zeit auch gekommen, einem Mopswelpen ein schönes Zuhause zu schenken. Ist man aber auf der Suche nach einem neuen modischen „Hingucker“ so ist die Anschaffung dieser Hunderasse abzuraten. Ansonsten ist der Mops ein perfekter, liebevoller und anhänglicher Begleit- und Familienhund, der für einige Späße zu haben ist.

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