Den passenden Familienhund finden

Familie ohne Hund geht nicht

Hunde gelten heutzutage absolut als vollständiges und vollwertiges Familienmitglied in kleinen oder großen Familien. Jeder 3 Haushalt besitzt mittlerweile ein Haustier, die meisten davon einen Hund. Und es stimmt, Familien mit Hund gelten als wohlhabend und glücklich in der Gesellschaft. Stimmt ja auch. Kinder die mit Tieren groß werden entwickeln ein ganz anderes Sozialverhalten, lernen früh mit Verantwortung umzugehen und sich um ein Lebewesen zu kümmern. Sie lernen, dass es auch andere Lebewesen gibt, welche umsorgt werden müssen. Kinder die mit Hunden oder allgemein mit Tieren aufwachsen, gliedern sich oftmals besser in die Gesellschaft ein als andere, sind toleranter, zeigen Verantwortungsbewusstsein und scheuen sich nicht, anderen zu helfen. Eine gute Entscheidung also, als Familie auch einen Hund aufzunehmen. Doch wie findet man nun den passenden Hund? Welche Eigenschaften sollte er haben, was darf er nicht haben? Tierheimhund oder lieber Zuchthund, reinrassig oder Mischling? Vor der Anschaffung häufen sich die Fragen rum um das Thema, den richtigen Hund zu finden. Verantwortungsvolle Familien wissen nämlich, dass ein Hund gute 12-15 Jahre alt werden können und es ein Unding ist, diesen nach nur wenigen Monaten im Tierheim abzugeben, weil es einfach nicht passt.

Rassen und ihre Eigenschaften

Natürlich können sich Charaktere und Verhaltensweisen nicht ausschließlich an der Rasse eines Hundes fest machen. Bei Mischlingen oder gar unbekannten Rassen, kann das ganz individuell ausfallen und überhaupt nichts mit der Rasse die drin ist zu tun haben. Dennoch gibt es bestimmte Eigenschaften, welche sehr wohl Rasse-bedingt sind und absehbar sind. Seien Sie sich deshalb genau darüber im klaren, welche Eigenschaften der Hund haben sollte. Sollten Sie eine sehr sportliche und agile Familie sein, die viele Reisen oder Ausflüge unternimmt, so können Sie sich einen Hund anschaffen, der Freude an viel Unternehmung hat. Beispielsweise kann dies ein Labrador oder Dalmatiner sein.
Wer beispielsweise viele Kleinkinder hat, sollte sich einen Hund zulegen, der lautes Kindergeschrei und hin und wieder rüpelhaftes Verhalten toleriert. Diese Eigenschaften finden Sie zum Beispiel im Jack-Russel oder im Australien Sheppart wieder. Besonders gelehrige und freundliche Hunde können Collies sein, denn diese gelten seit „Lassie“ als treue und familientaugliche Begleiter.

Unter Umständen den passenden Familien

Desweiteren sollten Sie sich Ihrer Umstände bewusst werden unter denen Sie einen Hund halten. Auch die Größe ist nicht irrelevant. Ein kleiner Chihuahua kann zwar problemlos in die Handtasche gepackt oder ins Büro mit genommen werden, wird aber wohl oder übel nicht viel Freude an stundenlangem herumtoben im Freien mit den Kindern haben. Wer ein Haus mit Garten besitzt hat Glück, denn das ist etwas, dass wohl jeder Hund gerne hat. Auch die anderen Arbeiten an einem Hund sind nicht weg zu denken. Langhaarhunde benötigen mehr Pflege als kurzhaarige, Große Hunde benötigen mehr Auslauf als kleine. Seien Sie sich deshalb auch der Verantwortung rund um das Thema Pflege bewusst ehe sie sich für eine Rasse entscheiden.

Tierheim oder Zucht?

Diese Frage ist eine der umstrittensten Fragen beim Thema Hunde kauf. Die einen sagen, dass Tierheimhunden eher die Chance auf ein glückliches Familienleben verdient haben, andere sagen, dass Hunde aus einer Zucht mit Papieren die sicherere Variante wären. Alles in allem bleibt es aber die Entscheidung der Familie, welcher Hund es werden soll und woher er kommen soll. Ein Besuch vor dem Kauf und ein ausgiebiges kennen lernen zwischen Hund und Familie ist ohnehin von Nöten.

Die Auswahl von dem richtigen Hundespielzeug für einen Vierbeiner

Hunde spielen
So haben die Hunde Spaß am Spielzeug. :-)

Sowohl Fachgeschäfte wie auch das Internet bieten eine mehr als umfangreiche Auswahl an Hundezubehör und Hundespielzeug an. Jedoch unterscheidet sich die Qualität der einzelnen Produkte mitunter sehr stark. Hinzu kommt, dass es zahlreiche differenzierte Spielzeugarten gibt, wie: Kauspielzeug, Beschäftigungsspielzeug und Produkte für die körperliche Betätigung der Hunde. Weiterhin gibt es Spielzeug, dass durch das regelmäßige Spielen die Intelligenz von dem Hund steigern kann, indem er kleine Rätsel lösen muss, um eine Belohnung zu erhalten. Entsprechend schwer haben es die Hundebesitzer, eine korrekte Auswahl treffen zu können. Aus diesem Grund sollte bei der Kaufentscheidung der Hundespielzeuge auf einige Aspekte geachtet werden.

Welche Aspekte sind bei der Auswahl der Hundespielzeuge für ausgewachsene Hunde zu beachten?

Ein wichtiger Faktor für die Auswahl von dem Spielzeug ist die Größe von dem jeweiligen Hund. Sollte das Hundespielzeug beispielsweise zu klein für den Vierbeiner ausfallen, besteht die akute Gefahr, dass das Produkt von dem Tier verschluckt wird und das der Hund daran erstickt. Im Gegensatz dazu sollte natürlich kein kleiner Hund ein großes Spielzeug erhalten, dass er mitunter nicht einmal richtig ins Maul nehmen kann.
Der zweite Faktor, der bei der Auswahl beachtet werden sollte, ist der persönliche Charakter von dem Hund. Wie jeder gute Hundebesitzer weiß, hat sein Vierbeiner andere Vorlieben, wie zum Beispiel das Spielen im Garten oder auch das Apportieren von Gegenständen. Dementsprechend sollte das ausgesuchte Hundespielzeug an die Vorlieben von dem jeweiligen Hund angepasst werden. Wenn sich die Hundebesitzer etwas Zeit nehmen und sich mit den Vorlieben von ihrem Haustier beschäftigen, kann somit recht genau das richtige Spielzeug ausgesucht werden.
Zuletzt muss noch auf das Material von dem Spielzeug geachtet werden. Hierbei ist es besonders wichtig, dass die Produkte keine Weichmacher, Bleichstoffe oder andere Schadstoffe enthalten, die für die Gesundheit von dem Hund schädlich sein könnten. Ebenso bedenklich wie die gesundheitsschädlichen Stoffe sind Produkte aus Textilien. Hierbei könnten die Hunde beim Spielen Teile von dem Spielzeug abreißen und verschlucken, was im schlimmsten Fall zum Erbrechen oder einem Magen- und Darmverschluss führen kann. Auch Produkte aus Kunststoff können bedenklich sein, da hier spröde Kunststoffteile von dem Spielzeug absplittern, und den Hund (Zahnfleisch) im Maulbereich verletzen könnten. Besser ist es, Hundespielzug aus natürlichen Materialien zu erwerben, wie Naturlatex oder auch Holz.

Das richtige Spielzeug für einen Welpen

Bei dem Kauf des Hundespielzeuges für einen Welpen oder Junghund sind selbstverständlich andere Aspekte zu beachten, wie bei dem Spielzeug für ausgewachsene Vierbeiner. Im jungen Alter des Hundelebens befindet sich das Tier entsprechend noch im Wachstum. Somit fallen die Knochen, Sehnen und die Muskulatur noch sehr weich aus. Dementsprechend sollten auf Wurfspielzeuge wie Frisbees oder Kongs verzichtet werden. Das ständige Animieren zum Springen bei diesen Spielzeugen kann zu Problemen im Wachstum und bei dem Bewegungsapparat des Tieres führen. Entsprechend bietet es sich an, mit leichten Spielen zu beginnen, wie Suchspielen oder auch Apportierübungen. Ebenso bieten sich Tunnel an, in denen sich die Welpen verstecken können. Darüber hinaus ist es natürlich entsprechend wichtig, das Hundespielzeug immer wieder an die aktuelle Größe von dem jungen Hund anzupassen. Im Allgemeinen muss hierbei alle 3 bis 5 Wochen ein neues Spielzeug erworben werden.

5 Goldene Regeln für ein glückliches Hundeleben

afghanischer Windhund Welpe
Schon Welpen benötigen von Anfang an klare Regeln damit Hund, Herrchen und Frauchen glücklich sein können.

Der Hund ist seit Jahrtausenden treuer Begleiter des Menschen. Allerdings hat sich seine Rolle in der modernen Zeit verändert. Aus dem Jagdbegleiter und Beschützer ist eher ein Freund und Familienmitglied geworden. Die besonderen Eigenschaften des Hundes wie z. B. seine Fähigkeit, Emotionen und den psychischen Zustand seines Besitzers zu erkennen und entsprechend Trost zu spenden, sind für viele Menschen ein Grund dafür, einen Hund zu halten. Eine harmonische Beziehung zu dem vierbeinigen Freund bei gleichzeitig artgerechter Haltung kann erreicht werden, wenn man ein paar einfache Regeln berücksichtigt.

Regel 1: Klare Kommunikation

Ein junger Hund (Welpe) hat eine ausgeprägte, schnelle Auffassungsgabe und Lernfreudigkeit. Nur so kann das Jungtier die Regeln des Rudels begreifen, und sein „Rudel“ ist in diesem Fall die menschliche Familie. Daher ist eine von Anfang an konsequente Hundeerziehung grundsätzlich erfolgreich. Alle Befehlsworte und Handlungen müssen dazu sehr klar und eindeutig sein. Der Hund muss seinen Rudelanführer, der zugleich seine wichtigste Bezugsperson ist, klar anerkennen. Man erreicht das z. B. dadurch, dass der Hundebesitzer das Tier stets zu gleichen Tageszeiten füttert, oder das „Gassigehen“ auf ganz bestimmte Strecken festlegt, wobei die Orte für das „große Geschäft“ definiert werden, und das Verhalten beim Überqueren einer Straße einstudiert wird. Belohnung und Bestrafung müssen unbedingt direkt nach einem Ereignis stattfinden, damit der Hund überhaupt eine Chance hat, den Zusammenhang zu erkennen. Die Sprache mit dem Tier muss einfach, kurz und prägnant sein, damit der Hund die einzelnen Befehlsworte erkennen und unterscheiden kann. Wir sollten wissen, dass der Hund dennoch unsere Emotionen, Mimik oder die Tonlage unserer Stimme sehr wohl zu unterscheiden vermag.

Regel 2: Der Hund braucht seine Privatsphäre

Ein Hund braucht unbedingt seinen eigenen Bereich in der Wohnung oder im Haus, wohin er sich jederzeit zurückziehen kann. Meistens ist das sein Schlafplatz ggf. nur im Korridor. Besonders wichtig ist dies in Familien mit Kindern, die den Hund als ständigen Spielkameraden betrachten. Und wenn sich das Tier dann tatsächlich mal zurückzieht, müssen wir das akzeptieren und den Hund wirklich in Ruhe lassen. Die Fress- und Trinkstelle soll jederzeit für das Tier zugänglich sein.

Regel 3: Wir beschäftigen uns mit dem Hund

In der Natur haben die Tiere ihre Beschäftigungsmöglichkeiten, können ihrem Bewegungsdrang jederzeit nachgehen oder neue eigene Erfahrungen machen. Genau das sollten die täglichen Spaziergänge dem Tier bieten. Das „Gassigehen“ darf also nicht nur der notwendigen Blasen- und Darmentleerung dienen, sondern auch der Reviererkundung und der Teilhabe am sozialen Hundeleben. Mindestens zwei Spaziergänge am Tag wären gut für das Tier. Wer den Tag so nicht organisieren kann, sollte sich dann aber die Zeit für einen ausgedehnten Rundgang nehmen und an den für den Hund besonders interessanten Ecken auch länger verweilen.

Regel 4: Aufmerksamkeit für das Tier

Hunde sind als soziale Wesen sehr angewiesen auf Kommunikation. Auch wenn man müde und abgespannt ist, darf man seine schlechte Stimmung nicht am Hund auslassen. Beispielsweise ist ein bestimmtes Begrüßungsritual bei der Ankunft zu Hause sehr wichtig für das Tier. Wenn der Hundehalter z. B. sein Tier wegen schlechter Laune ignoriert, interpretiert der Hund den Liebesentzug als seinen eigenen Fehler. Natürlich kann man seinem Hund beizubringen, dass auch Herrchen erst einmal eine Zeit Ruhe braucht, bevor es auf Tour geht. Die Signale, die man aussendet, müssen eindeutig und auf keinen Fall ungerecht dem Tier gegenüber sein. Der Hund muss immer wissen, dass er auf jeden Fall noch auf seine Kosten kommt. Selbstverständlich darf man seinem Hund darüber berichten, wie ungerecht doch die Welt ist, aber bitte streicheln Sie ihn dabei, denn kompliziert aneinandergereihte Phrasen spielen für das Tier eine eher untergeordnete Rolle, das ist eine Haltung, die wir noch von den Tieren lernen müssen.

Regel 5: Zugehörigkeiten

Der Hund soll und will auch lernen, wer da alles zum Rudel dazugehört und welcher Rang jedem Einzelnen zukommt. Gemeint sind alle Familienmitglieder, aber auch die Verwandten und Freunde der Familie bis hin zum Postboten. Alle diese Personen haben das Recht, in gewissen Grenzen mit dem Tier zu kommunizieren, es zu streicheln, auch liebevoll zu bolzen. Allein jedem beliebigen Fremden auf der Straße sollte dieses Recht so nicht eingeräumt werden.

Natürlich soll es ein Hund erdulden können, von einem Fremden berührt zu werden, ohne gleich zuzubeißen, das ist allein schon beim Tierarzt erforderlich, aber es soll unter wohlwollender Bewilligung durch den Tierhalter geschehen. Ein Hund ist kein Spielzeug, und wie ein Mensch mag auch er nicht von jedem „betatscht“ werden. Es ist nicht sinnvoll, wenn ein Hund jeden Fremden als Spielkameraden betrachtet.

Dem Besitzer eines intelligenten Tieres soll bewusst sein, dass unser eigenes Fehlverhalten meistens für die „schlechten Charakterzüge“ unseres Hundes verantwortlich ist. Im Laufe der Jahre wird ein Hund zu unserem Spiegelbild, und es liegt nur an uns, wie wir dabei herüberkommen wollen.

Der Shih Tzu – idealer Hund für Familien und ältere Menschen

Wer den Begriff Shih Tzu das erst Mal hört, fragt sich um was es sich dabei handelt. Hierbei handelt es sich um eine beliebte Hunderasse, die sich vor allem für Familien und ältere Menschen sehr gut eignet. Er ist bekannt für seine starke Behaarung und das sehr lange Fell, welches natürlich geschoren werden kann.

Der Shih Tzu – Die Charaktereigenschaften

Der Shi Tzu selbst ist ein sehr robuster Hund, der sich mit fast allen Hunden gut versteht und sich schnell in Gruppen integrieren kann. Auch mit Kindern kommt ein Shih Tzu sehr gut klar und durch seinen aufgeschlossenen Charakter hat man auch kaum Probleme mit dieser Rasse. Der Shih Tzu ist immer sehr gewillt neue Dinge zu lernen und und das macht die Rasse natürlich auch leicht erziehbar. So kommen auch Menschen ohne Hundeerfahrung sehr schnell auf den Geschmack, denn wer einmal einen Shih Tzu hat, möchte diesen auch so schnell nicht mehr missen. Der Shih Tzu ist ein sehr treuer Hund, der seinem Halter kaum noch von der Seite weicht, trotzdem aber problemlos ein paar Stunden alleine bleiben kann.

Die Pflege eines Shih Tzu’s

Da ein Shih Tzu eine langhaarige Hunderasse ist, benötigt dieser natürlich auch eine entsprechende Pflege. Möchte man das Fell lieber trimmen, kann man natürlich einen Hundefriseur aufsuchen oder das Fell mit den richtigen Geräten selbst schneiden. Viele Shih Tzu Liebhaber möchten das Fell des Shih Tzus lieber lang halten, sodass natürlich das tägliche Kämmen unvermeidbar ist. Hierfür sollte zuerst ein ein Kamm mit groberen Zinken und anschließend ein Kamm mit feineren Zinken verwendet werden. Das Deckhaar sollte auf keinen Fall in die Augen kommen, da Shih Tzu’s generell zu Augenentzündungen neigen. Das Deckhaar sollte deshalb mit einer entsprechenden Spange weggesteckt oder eben gekürzt werden. Gerade die Augen sollten jeden Tag auf Schleimansammlungen überprüft werden und bei Bedarf mit einem feuchten und fusselfreien Tuch gereinigt werden. Auch die Ohren sollten regelmäßig ausgezupft werden, da dadurch eventuelle Ohrenentzündungen vermieden werden können. Entsprechende Puder erleichtern dieses Vorhaben um ein Vielfaches und der Shih Tzu wird den Zupfvorgang kaum bemerken.

Wer über die Anschaffung eines Shih Tzu’s nachdenkt, sollte natürlich die aufwendige Pflege beachten, denn nur so wird man einen gesunden und glücklichen Hund vorfinden. Ansonsten sind Shih Tzus sehr anpassungsfähige Hunde, die sowohl in Familien mit Kindern als auch bei älteren Menschen sehr gut aufgehoben sind.

Die Bedürfnisse eines Hundes im Winter

Wenn die kalte Jahreszeit beginnt und der erste Schnee fällt, sind Menschen sowie Hunde oftmals fasziniert von der weißen Landschaft, die so schön funkelt und glänzt. Jedoch muss man sich selbst bei diesen Temperaturen besonders dick einkleiden. Ebenso haben auch Hunde besondere Bedürfnisse, auf die man als Hundebesitzer eingehen sollte.

Hunde im Winter
Hunde-Spaß im Schnee. Da macht das Toben gleich noch mehr Spaß.

Motivation zu mehr Bewegung hilft

Friert ein Hunde, kann man dies sehr schnell an seinem Zittern, seiner reduzierten Bewegungsgeschwindigkeit sowie an dem Einziehen seiner Rute erkennen. In solch einer Situation ist es empfehlenswert, den Hund zu mehr Bewegung zu motivieren. So wird ihm mit Sicherheit schnell wieder warm. In einigen Fällen hilft jedoch auch Hundekleidung. Dies ist vor allem bei kranken oder schwachen Hunden der Fall. Doch auch bei Hunden, die nur sehr wenig Fell besitzen, kann ein Hundemantel oder eine Decke viel bewirken.

Liegt zudem Schnee und Eis auf den Straßen, können manchmal auch Hundeschuhe hilfreich sein. Sie sorgen dafür, dass sich der Hund nicht an scharfen Eiskanten verletzt. Außerdem helfen sie dabei, dass die Ballen des Hundes nicht mit Streusalz in Kontakt kommen können.

Die Pflege der Pfoten im Winter

Die Pflege der Pfoten ist ein ganzes Jahr lang sehr wichtig, doch im Winter muss man hierauf besonders gut achten. Nach einem Spaziergang bei nassem und kaltem Wetter sollte man zum Beispiel ein Handtuch direkt beim Eingang lagern, sodass der Hund nach dem Spaziergang sofort trocken gerubbelt werden kann.

Weiterhin ist es wichtig, die Pfoten öfters einzucremen. Hierfür kann man am besten Vaseline oder Melkfett benutzen. Zusätzlich ist es ratsam, das Streusalz an den Pfoten zu entfernen. Dafür eignet sich ein lauwarmes Pfotenbad und ein anschließendes Eincremen der Ballen. Geschieht dies nicht, wird der Hund sich das Salz von den Pfoten ablecken. Dadurch kann es neben den Reizungen an den Pfoten auch zu Reizungen in den Augen oder sogar zu einer Magenverstimmung kommen.

Die Ernährung der Hunde

Die meisten Hunde benötigen auch im Winter keine andere Ernährung als sonst auch. Bei Hunden, die jedoch draußen leben oder sehr viel Zeit draußen verbringen, ist es sinnvoll, einige Nährstoffe um etwa fünf bis 15 % zu erhöhen. Dazu zählen Vitamine, Spurenelemente, Aminosäuren sowie ungesättigte Fettsäuren. Denn diese Stoffe werden vom Hund benötigt, um sich warm halten zu können. Schließlich verbraucht jeder Hund bei kalten bis eiskalten Temperaturen mehr Energie und somit auch mehr Nährstoffe als sonst. Jedoch sind zu viele Nährstoffe auch nicht gut, da sie beispielsweise zu Stoffwechselstörungen führen können.

Vermeiden von…?

Vermieden werden sollten im Winter unbedingt zwei Dinge: Zum einen sollte ein Hund nicht ins eiskalte Wasser springen. Denn so würde er schnell anfangen, zu frieren und könnte evtl. auch schneller krank werden. Zum anderen sollte ein Hund nicht zu lange draußen vor einem Geschäft angebunden werden. Denn auch so kann der Hund schnell anfangen, zu frieren, da ihm die Möglichkeit nach ausreichend Bewegung fehlt.

5 No-Gos in der Hungeerziehung

Damit zwischen Hundehalter und dem geliebten Vierbeiner auch eine gesunde Beziehung entstehen kann gibt es ein paar Dinge, die Sie in der Hundeerziehung besser bleiben lassen.

Natürlich ist jeder Hund – und auch jeder Mensch – verschieden und deshalb erzieht jeder Hundehalter seinen Hund auf „seine Weise“, allerdings gibt es ein paar Fehler, die Sie vermeiden sollten, damit eine gute Kommunikation zwischen Mensch und Hund gelingen kann. Als Hundehalter tragen Sie die Verantwortung für die Erziehung, und somit auch für das Verhalten des Hundes, deshalb sollten sie die 5 folgenden Dinge in ihrer Hundeerziehung nicht tun.

No-Go Nummer eins: Bestrafung durch Schläge oder Ähnliches

Was für die meisten Hundehalter selbstverständlich sein mag, ist leider noch nicht allen klar. Im Internet kann man immer wieder Angebote von Stachel- oder Elektroschock-Halsbänder finden, die angeblich bei der Erziehung helfen sollen. Allerdings verrichten sie vielmehr das Gegenteil. Hunde sind keine Menschen und verstehen deshalb auch nicht immer, was wir eigentlich von ihnen wollen und somit auch nicht wofür sie eigentlich bestraft werden sollen. Zu viele negative Einflüsse spiegeln sich auch im Verhalten des Hundes wieder und es kann durchaus passieren, dass ein Hund, der mit Gewalt bestraft wird auch irgendwann auf Menschen losgeht.

No-Go Nummer zwei: Den Hund mit der Nase voraus in den Urin oder Kot stupsen

Zwar ist die Stubenreinheit meist eines der größten Probleme, die ein Hundebesitzer haben kann, den Hund aber mit seiner Nase in seinen eigenen Kot und Urin zu stupsen ist hier allerdings nicht die richtige Erziehungsmethode. Eine Bestrafung, auch noch auf diese schreckliche und auch für den Hund eklige Art und Weise ist hier nicht der richtige Weg. Bei Welpen sollte darauf geachtet werden, regelmäßig raus zu gehen. Oft merkt man die Dringlichkeit am Verhalten des Hundes. Sollte es trotzdem mal eine Sauerei auf dem Teppich geben, ist es wichtig, dass der Welpe nicht mitbekommt, dass sein Herrchen seine verrichteten Dinge entfernt.

No-Go Nummer drei: Das Tolerieren falscher Verhaltensweisen

Der Hund sollte von klein auf lernen, wie er sich zu verhalten hat. Deshalb sollte falsches Verhalten auch bei jungen Hunden bestraft werden, damit der Hund nicht lernt, dass er mit seinem falschen Verhalten durchkommt. Darauf zu hoffen, dass sich falsches Verhalten verwächst klappt nicht, denn falsche Gewohnheiten, dürfen nicht zum Alltag gehören.

No-Go Nummer vier: Zu wenig Konsequenz

Ein Hundebesitzer der seinen Hund liebt, sollte nicht beim Anblick seines Dackelblicks schwach werden, sondern lieber zum Wohle des Hundes konsequent bleiben. Um richtiges Verhalten zu erlernen braucht ein Hund Regeln, die auch konsequent eingehalten werden und dadurch zum Alltag des Hundes gehören. Auch wenn es nicht immer leicht ist, es wird sich auszahlen – für Sie und für Ihren Vierbeiner!

No-Go Nummer fünf: Keine unmittelbare Belohnung

Hat ein Hund nun gelernt, wie er sich richtig zu verhalten hat, darf natürlich auch die Belohnung nicht fehlen. Hat Ihr Hund etwas richtig gemacht, muss er auch direkt nach der Handlung belohnt werden. Das ist wichtig, da der Hund ja wissen muss, wofür er überhaupt belohnt ist. Lässt die Belohnung zu lange auf sich warten, hat der Hund schnell vergessen, wofür er überhaupt belohnt werden soll und der gewünschte Lerneffekt bleibt aus.

Hunde und Welpen Online

Hunde und Welpen online kaufen

Heute hat jeder die Möglichkeit sich seinen Welpen oder auch einen erwachsenen Hund online auszusuchen. Dafür stehen die unterschiedlichsten Plattformen zur Verfügung, auf denen die Vierbeiner aller Rassen angeboten werden. Aber hierbei ist Vorsicht geboten, denn es gibt unglaublich viele Betrüger, die mit niedlichen Fotos von Welpen oder von treu schauenden Hunden locken. Aber diese Hunde gibt es gar nicht oder die Züchter entpuppen sich als Massenzüchter aus osteuropäischen Ländern. Die Tiere sind meistens krank, haben Verhaltensstörungen und überleben, wenn Sie denn versendet werden den Transport nicht. Die Summe für den vermeintlichen Rassehund ist man als Käufer aber in der Regel los.

Online den Züchter suchen

Sicherer ist man als Interessent, wenn man sich online nach einer Zucht in der Nähe erkundigt, so dass man auch die Gelegenheit hat, sich den Hund, den man sich ausgesucht hat, auch anzusehen, genauso wie die Zucht selbst. Das ist zumindest für den Kauf eines Welpen sehr vorteilhaft. Soll es schon ein erwachsener Hund sein, der aus privaten Gründen ein neues Zuhause sucht, sollte man sich das Tier ebenfalls ansehen und auch erleben können. So ist man als Interessent, der einem Hund ein neues Zuhause geben möchte, immer auf der sicheren Seite. Es hat auch den Vorteil, dass man das Tier erst einmal kennenlernen kann und auch der auserwählte Hund kann sich seine eventuelle neue Familie ansehen, ob der Funke überspringt.

Das Tierheim bietet auch eine große Auswahl

In einem Tierheim hat man ebenfalls die Möglichkeit einen Hund zu finden, der es verdient hat ein liebevolles Zuhause zu finden und der seine neue Familie sehr glücklich machen kann. So hat man auch die Möglichkeit mit dem Hund spazieren zu gehen und ihn kennenzulernen, bevor man ihn mit nach Hause nimmt. In der Regel ist es auch schon Liebe auf den ersten Blick von beiden Seiten. Dieses Gefühl hat man bei einem Hundekauf online nicht.

Hundezubehör online kaufen

Alles, was man für den Vierbeiner braucht, findet man dann online. Es wird für alles gesorgt, was dem Hund oder dem Welpen das Leben so angenehm wie möglich macht und das es ihm an nichts fehlt. So macht das Shoppen für den Hund richtig Spaß und man hat eine große Auswahl. Aber auch wenn man sich Tipps holen möchte für die Erziehung, findet man diese auf den Plattformen von Hundehaltern, die einem ihre eigene Erfahrung mitteilen können und wo man sich gute Tipps holen kann. Auch die Pflege eines Hundes ist immer ein Thema, vor allem bei langhaarigen Hunden findet man die richtigen Tipps für die Pflege. Außerdem hat man auch online die Möglichkeit neue Freunde kennenzulernen, die vielleicht mit ihrem Hund in der Nähe wohnen. Online sein hat auch seine Vorteile.

Im Internet findet man fast alles. Nicht nur dass man Hunde und Welpen online kaufen kann, sondern auch den ganzen Zubehör, vom Halsband und Leine bis zum Spielzeug und dem Schlafplatz. Alles rund um den Hund findet man online. Auch das hochwertigste Futter ist online zu bestellen und die besten Tipps zur Erziehung und zur Pflege der Fellnase werden im Internet vermittelt.

Der Dackel – Die Katze unter den Hunden?

Man hält sich einen Hund oder man hält sich einen Dackel.

Gleichermaßen belächelt wie heissgeliebt, steht die altehrwürdige Rasse der sogenannten Dachshunde für scheinbar untrennbare Klischees wie Sturheit, Spießigkeit oder auch Unbelehrbarkeit.
Während die Sippe der Dackel für eine treue Fangemeinde den einzig wahren Hund überhaupt darstellt, wird sie vom Gegenlager kategorisch abgelehnt. Aufgrund ihrer Eigensinnigkeit und vergleichsweise wenig hündischen Verhaltens, durch die es diese Tiere zu einiger Berühmtheit gebracht haben, werden sie manchmal sogar als die Katzen der Hundewelt bezeichnet.
Ob dieses Attribut wirklich gerechtfertigt ist, muss man am Ende wohl selbst erlebt haben. Doch in einem Punkt sind sich alle einig: Der Dackel ist ein besonderer Hund!

Woher stammt eigentlich die Rasse der Dackel?

Wie die Bezeichnung Dachshund schon vermuten lässt, wurden diese Hunde gezielt für die Jagd auf Kleinwild wie etwa Fuchs und Dachs gezüchtet. Durch seine geringe Schulterhöhe und die kurzen Läufe kann der Dackel auch in die engen, unterirdischen Bauten des Wildes vordringen und dieses „sprengen“, also aus der Erde herausjagen.
Doch auch bei der Jagd auf größeres Wild hat sich der Dackel bewährt, da es von diesem nicht derart in Panik versetzt wird wie von einem großen Jagdhund, was dem Jäger durchaus einen Vorteil verschaffen kann.
Heute werden die kurzbeinigen Teckel, wie sie im Jägerlatein genannt werden, auch gerne in kleineren Wohnungen gehalten, da der Bewegungsdrang vergleichsweise geringer ausfällt, was sich im Alltag ebenfalls vorteilhaft auswirken kann.

Lassen sich Dackel wirklich schwer erziehen?

Bevor auf diese Frage eine eindeutige Antwort gegeben werden kann, sollte man sich wiederum die Geschichte dieser Rasse genauer betrachten.
Für den Einsatz bei der Jagd war das ausgesprochene Selbstbewusstsein und das eigenständige Handeln der Dachshunde ein entscheidender Vorteil. Denn in einem unterirdischen Wildbau kann der Hundeführer keine Anweisungen geben – der Hund ist auf sich allein gestellt.
Was im Wald den Erfolg beschert, kann im Wohnzimmer allerdings problematisch sein. Das Vorurteil, dass Dackel mitunter störrisch sind und sich auch bei konsequenter Erziehung weniger stark an das Herrchen binden, wird von den meisten Hundehaltern bestätigt.
Liebhaber der Rasse werten den sprichwörtlichen Sturkopf aber als Persönlichkeit des Hundes und möchten diesen gegen keine allzu hündische Spezies tauschen.

Einmal Dackel – immer Dackel!

Der Umgang mit einem großen Hund, der die Charakterzüge eines typischen Dackels aufweist, könnte sich in der Tat schwierig gestalten. Doch aufgrund der geringen Körpermasse und dem durchaus gutmütigen Wesen des Teckels besteht hier keinerlei ernsthafte Gefahr.
Mit Sicherheit kann auch gesagt werden: Wer jemals selbst über Jahre mit der Persönlichkeit eines Dackels unter einem Dach gelebt und sich sowohl über dessen Eigenheiten gewundert hat, als auch wegen selbiger herzhaft lachen musste, der wird exakt diese Eigenheiten bei den anderen Rassen vermissen.
Wahre Dackelkenner proklamieren daher ihr Credo, dass der, der den etwas anderen Hund sucht, am Dackel nicht vorbeikommt und lernen wird, diese gewisse Schrulligkeit – pardon, den Stolz der Tiere mit der Zeit zu verehren.
Scherzhaft könnte man tatsächlich fast sagen, die Eigenschaften des Dackels machen diesen zu einem recht menschlichen Hund.

Hundeerziehung…

„Nächst Woche gehen wir in die Hundeschule, wenn es dann nicht besser wird muss er wieder weg“. So in etwa können Gedanken oder Diskussionen schon kurze Zeit nach der Anschaffung eines vierbeinigen Begleiters klingen. Damit Ihnen solch Gedanken erspart bleiben, wollen wir versuchen mit vorliegendem Text, einige wichtige Fragen für ein harmonisches Zusammenleben zu beantworten.

Wann soll mit der Erziehung begonnen werden ?

Zur Recherche gab ich einfach mal Hundetraining bei einem großen Onlineportal für Bücher, in die Suchleiste ein. Zu meiner Überraschung waren es doch wesentlich weniger Bücher als ich annahm.
Doch auch rund 23000 Bücher können einen neuen Hundebesitzer oder Welpenkäufer in spe etwas überfordern. Zumal hinzu kommen wird, dass jeder Autor von und für sich behaupten wird, die einzige, richtige und effektivste Methode gefunden zu haben und Ihnen anbieten zu können. Der richtige Zeitpunkt für die Erziehung ist immer sofort! Sie sollten jedoch zuerst auf den Kauf unzähliger Bücher verzichten und stattdessen verschieden Blickwinkel einnehmen. Üblicherweise wird immer noch Autorität und Führungsrolle des Menschen angenommen beziehungsweise vorausgesetzt. Es ist schon ein wenig verwunderlich, dass bei der Erziehung von Kindern und Jugendlichen, immer mehr Freiräume, Toleranz und ein sanftes Lenken der Elternteile bevorzugt wird, während für die Hundeerziehung immer noch Knüppel, Würger, Elektro/ Luftsprühhalsbender, Anschreien und Unterdrückung zum Einsatz kommt. Natürlich braucht ein Hund Führung und Grenzen! Hat Ihnen ihr Fahrlehrer während der ersten Fahrstunden, die Stvo ins Gesicht geschlagen weil Sie ein Einfahrt verboten Verkehrsschild übersehen haben? Vermutlich nicht. Versuchen Sie einmal den Blickwinkel, mein Hund mein Partner, einzunehmen. Aus diesem Blickwinkel können sehr viele grundlegende Frage leicht beantwortet werden.

Was Hänschen Hund nicht lernt….!

Wenn der Welpe zu Ihnen nach Hause kommt, sind Sie sein Held! In diesem Moment gilt es bereits, dies für sich zu nutzen. Der Welpe folgt Ihnen auf Schritt und Tritt, ist immer in Ihrer Nähe und beobachtet alles. Füttern Sie den Welpen in den ersten 9 Wochen aus der Hand und nicht aus dem Napf. Laufen Sie mit dem Futter in der Hand umher und Pfeifen Sie dabei. Immer wenn der Welpe bei Ihnen ist lassen Sie ihn 2-3 Stücken Futter fressen, dann laufen Sie weiter. Auch Ihre Partner oder Kinder sollten daran teilnehmen. Erst Pfeifen Sie, der Hund kommt wird mit 2-3 Stücken aus der Hand belohnt, dann Pfeift Ihr Partner oder Kind und der Hund bekommt die nächsten 2 Stücken bis seine Ration am Morgen, Mittag oder Abend aufgebraucht ist. Hier lernt der Hund sofort und unmittelbar ohne Kommandos et cetera, Pfeifen heißt zu meinen Leuten kommen und bringt Futter. Dafür ist weder Führleine, an welcher der Hund etwa heran gezogen wird, oder ein Klicker nötig.

Schaffen Sie Vertrauen und eine feste Bindung!

Die ersten 10 Wochen des Welpen bei Ihnen zu Hause sind entscheidend für Ihr künftiges Zusammenleben. Hier sollten Sie wie seine Mutter in dessen ersten acht Wochen agieren. Vertrauen, Sicherheit, Futter, Grenzen ziehen durch Reglementierung. Diese Reglementierung muss jedoch an die Situation angepasst sein. Hierzu ist es wichtig, dass Ihre Wörter für den Hund eine Bedeutung haben. Ja muss ja bedeuten und Nein nein. Auch die entsprechende Tonlage muss an Ja und Nein angepasst sein. Sie können sicher sein, dass Ihr Hund ein freundliches Ja und ein unfreundliches Nein verstehen wird. Lassen Sie Ihren Vierbeiner nicht in ungeklärten Situationen hängen! Das heißt, bestätigen Sie immer gewünschtes oder verändertes Verhalten positiv, mit Belohnung oder freundlichem Ja. Damit können Sie in den ersten Tagen gut arbeiten und binden den Hund fest an sich. Auch mit im Bett schlafen lassen schafft eine feste Bindung, ist jedoch nicht das wichtigste Element. Im Haus oder der Wohnung sollten Sie den Hund nicht spielen lassen. Keine Bälle jagen, Zerrspiele oder ähnliches. Ihr Hund soll sich an Ruhe im Haus gewöhnen, lediglich Futter und schmusen. Bedenken Sie, sollten Sie diese Spiele dem Hund in Haus oder Wohnung gestatten,dürfen Sie nicht böse sein, wenn er diese auch allein mit Schuhen oder Fernbedienung spielt.
Sind diese Grundsteine aus Herankommen, Ja und Nein einmal gelegt, können Sie sich für weiterführende Literatur oder Hundeschulen entscheiden. Eine sinnvolle Beschäftigung aus Suchen und Apportieren ist auf Grund der einmaligen Nase des Hundes zu bevorzugen. Blindes und stupides Ball hetzen fördert oder fordert den Hund nicht.

Hunde und das Wasser

Wer als Hundehalter ein lautes „Platsch“ hört, der weiß, dass sein vierbeiniger Freund gerade

Hunde im Wasser
Viele Hunde spielen und toben gerne im kühlen Nass.

Spaß hat. Die meisten Hunde lieben das nasse Element und schwimmen können sie allesamt, auch wenn man einige von ihnen erst daran erinnern muss. Doch öfter ist es der Halter, der lernen muss wie man mit einem Hund am Wasser richtig umgeht.

Erste Begegnung
Während Apportier- und Jagdhunde echte Wasserratten sind, müssen andere Rassen erst an den Umgang mit Wasser gewöhnt werden. Doch auch ein Neufundländer oder Labrador Retriever wird sich nicht Hals über Kopf ins kühle Nass werfen. Am besten lernen Hunde durch beobachten und nachahmen. Optimalerweise ist ein befreundeter Hund oder gar ein Elterntier dabei, welches sich sicher und gerne im Wasser bewegt. Alternativ können Sie auch selbst als Vorbild dienen.

Wählen Sie für die erste Begegnung mit offenen Gewässern einen flachen Uferabschnitt, damit Ihr Begleiter ein wenig im seichten Wasser planschen und wühlen kann, bevor er sich in tiefere Abschniten wagt. Der Schritt vom Planschen zum Schwimmen kann einige Zeit dauern, sollte aber ganz natürlich kommen. Schließlich muss der Hund einfach nur weiter laufen und wird schnell erkennen, dass er sich paddelnd sicher durchs Wasser bewegt.

Jeder Hund ist anders
Wie sonst auch gilt: Zwingen Sie Ihren Hund zu nichts! Wenn Ihr Hund sieht, wie Sie oder andere Hunde sich im Wasser bewegen, wird seine Neugierde ihn schon irgendwann ins Wasser treiben. Stellt er sich gut an, dann können Sie ihn belohnen, damit er sein Erlebnis im Wasser positiv in Erinnerung behält.

Falls Ihr Hund sich für einen Teich oder See nicht begeistern lässt, probieren Sie es alternativ mit einem Planschbecken, einem Brunnen (in dem Hunde schwimmen dürfen) oder einem Bach. Geschmäcker sind verschieden, sodass mancher Hund sich vielleicht nur ins Wasser legt, während ein anderer gerne schwimmt und ein dritter im Uferschlamm wühlen möchte.

Immer wachsam bleiben!
Auch beim Schwimmen lauern gefahren, weshalb Sie als Halter aufmerksam bleiben müssen. In öffentliche Seen können sich Scherben und andere scharfkantige Gegenstände befinden, weshalb Sie das Ufer absuchen sollten. In größeren Gewässern können zudem Fische leben, die einen kleinen Hund als potenzielle Mahlzeit betrachten. Schwimmen Sie im Meer, dann sollten Sie Ihren Hund auf Verletzungen untersuchen, insbesondere an den Pfoten. Salzwasser, das in kleine Schnitte gerät, brennt fürchterlich und kann zu Entzündungen führen! Ein enges Halsband sorgt dafür, dass Ihr Hund sich nirgendwo verheddert und stecken bleibt.

Am Ufer ist eher Rücksicht als Vorsicht geboten. Ein nasser Hund schüttelt sich mit einiger Kraft und wirft dabei Sand und kleine Steine auf. Wenn es kalt oder sehr sonnig ist lohnt es sich außerdem Ihren Hund abzutrocknen. Nasses Fell schützt weniger gut vor Kälte und UV Strahlung, wodurch Ihr Begleiter sich unterkühlen oder einen Sonnenbrand holen kann.

Wasserspiele machen nicht nur Spaß, sie sind auch gelenkschonend und helfen die Fitness im Alter zu bewahren, oder nach einer Verletzung wieder herzustellen. Achten Sie nur darauf, dass Ihr Hund sich nicht zu sehr verausgabt, denn in der Aufregung des Spiels unterschätzen viele Hunde wie anstrengend schwimmen ist. Sorgen Sie für regelmäßige Ruhephasen und dem Badespaß steht nichts im Wege.