Tierheimhund, Hund vom Züchter oder von Privatpersonen?

Wenn ein Mensch sich dafür entscheidet, einen Weggefährten auf vier Pfoten aufzunehmen, stellt sich zuerst die Frage:

“Welchen Hund nehme ich denn?”

Natürlich gilt das auch für Rassen, da je nach Lebenssituation unterschiedliche Rassen geeignet sind. Vorrangig ist aber wichtig, ob ein Hund aus dem Tierheim willkommen ist, vom Züchter oder aus einem Privathaushalt.

Ein Hund vom Züchter

In einigen Fällen kann es sein, dass ein reinrassiger Hund vom Züchter aufgenommen werden soll. Verfügt eine Rasse über die Eigenschaften, die für sehr wichtig gehalten werden oder soll der Hund an Hundewettbewerben teilnehmen? Bei einem Züchter können gezielt entsprechende reinrassige Hunde erworben werden. Allerdings ist hier zu beachten, dass es bei den Züchtern viele schwarze Schafe gibt, sodass auf einige Kriterien zu achten sind, wenn unliebsame Überraschungen vermieden werden sollen. Die Anlagen, in denen die Hunde gehalten werden, müssen sauber und gepflegt sein. Gleiches gilt auch für die Hunde: Wirken die Hunde lebhaft, haben einen klaren Blick und ein gepflegtes Fell? Können die Eltern des gewünschten Zuchtwelpen angesehen werden?Weiterhin sollte sich der Interessent über Züchter im Vorfeld informieren. Im Internet können Name und Ort des Züchters eingegeben werden und oft finden sich Erfahrungsberichte oder aufschlussreiche Informationen über den Hundezüchter. Rassehunde sind teurer in der Anschaffung als Hunde aus einem Privathaushalt oder aus dem Tierheim, werden aber in der Regel mit Papieren abgegeben. Hierzu gehört ein Tierarztdokument, indem die anfänglichen Tierarztuntersuchungen und Impfungen aufgeführt sind und Nachweise über die Ahnenreihe des Welpen. Des Weiteren kann jeder seriöse Züchter eine VDH-Bescheinigung nachweisen.

Ein Hund aus Privathaushalten

Werden Hunde aus Privathaushalten abgegeben, kann es möglich sein, dass der Interessent Glück hat und einen gesunden Hund übernimmt, aber er kann auch Pech haben und einen kranken Hund erwerben. Viele Welpen von Privatpersonen werden ungeimpft und ohne entwurmt zu sein abgegeben. Wird ein Hund auf Grund von Problemen abgegeben, werden diese häufig verschwiegen. Der Interessent sollte in jedem Fall mit einem Vierbeiner aus privater Haltung direkt einen Tierarzt aufsuchen um eventuelle gesundheitliche Probleme direkt behandeln zu können. Wichtig ist es, dass bei einer Übernahme eines Hundes von Privatpersonen ein Tierabgabevertrag geschlossen wird. Die Vordrucke hierfür lassen sich im Internet finden und können individuell angepasst werden. Des Weiteren kann es sein, dass der Kaufinteressent sich zwar auf Anhieb in den Freund auf vier Pfoten unsterblich verliebt, aber dass dieser im Verhalten Probleme aufweist. Wer einen Hund aus Privathaushalten übernimmt, sollte bereit sein, Erziehungsfehler korrigieren zu wollen oder eine Hundeschule oder Tiertrainer aufzusuchen. Hunde, die aus schlechter Haltung kommen, können mit viel Geduld und professioneller Unterstützung zu einem treuen Freund werden, der sich genauso normal verhält wie jeder andere Hund auch.

Ein Hund aus dem Tierheim

Tierheime freuen sich über Familien oder einzelne Personen, die einen Hund aufnehmen möchten und sich dafür entscheiden, diesen aus dem Tierheim zu nehmen. Nicht immer finden sich dort kleine Welpen, die ein neues Zuhause suchen, aber oft Hunde, die ein warmherziges Zuhause dringend benötigen und verdient haben. Die Hunde aus einem Tierarzt sind kastriert, geimpft und entwurmt und die Mitarbeiter eines Tierheimes sind mit dem Wesen der dort lebenden Hunde vertraut. Die Interessenten werden informiert darüber, ob ein Hund als Familienhund taugt oder sich mit anderen Tieren verträgt und auch über seine Vorgeschichte. Selten passiert es bei der Übernahme eines Hundes aus dem Tierheim, dass die Interessenten unangenehme Überraschungen erleben, über die sie vorher nicht informiert wurden. Grundsätzlich fallen hier Schutzgebühren an und oft erfolgen Nachkontrollen durch das Tierheim. Bei auftretenden Problemen erhalten die neuen Hundebesitzer professionelle Hilfe, um diese bewältigen zu können.

Weitere wichtige Überlegungen für eine Aufnahme eines Hundes

Sind die Überlegungen abgeschlossen darüber, welcher Vierbeiner aufgenommen werden soll, ist es wichtig, selbst zu sich ehrlich zu sein: Besteht genug Zeit für einen Hund? Natürlich ist es möglich, normal arbeiten zu gehen, wenn ein Vierbeiner daheim wartet. Wie sieht es aber aus, wenn die Familie in Urlaub fährt? In anderen Ländern gibt es sehr spezielle Einreisebedingungen für die Vierbeiner und nicht jedes Urlaubshotel oder Campingplatz erlaubt das Mitbringen von Hunden. Wenn der Hund nicht mitgenommen werden soll oder kann im Urlaub, muss klar sein, wo der Hund alternativ unterkommen kann. Tierheime bieten für diese Fälle auch die Möglichkeit an, den Freund auf vier Pfoten in dieser Zeit aufzunehmen. Des Weiteren muss geprüft werden vor der Anschaffung eines Hundes, ob in der Wohnung oder im Haus die Haltung von Hunden erlaubt ist. Oft muss eine Genehmigung eingeholt werden, damit es nicht im Nachhinein zu Problemen kommt, die dazu führen, dass der Hund wieder abgegeben werden muss. Auch die Wahl des Tierarztes spielt eine wichtige Rolle. Ist das eigene finanzielle Budget sehr knapp bemessen, macht es Sinn, einen Tierarzt zu wählen, der eine Ratenzahlung akzeptiert. Viele Tierärzte wollen eine direkte Bezahlung für durchgeführte Behandlungen, andere bieten eine Bezahlung auf Raten an. Für einen Hund fallen weiterhin Hundesteuer an und er benötigt eine Grundausstattung sowie einen eigenen Platz. Weder im Bett noch auf der Couch sollte dieser Platz sein, sondern in einer Ecke, an dem ein Hundekorb oder eine Decke platziert werden kann. Die erste Zeit sollten die neuen Besitzer sich Zeit nehmen für den neuen Vierbeiner, da dieser sich vollständig umgewöhnen muss. Bevor ein Hund fest aufgenommen wird, sollte gut überlegt werden, ob langfristig ein Zuhause gegeben werden kann. Mag jemand Hunde, hat aber oft nicht ausreichend Zeit oder kann keine Hunde halten, ist es besser, nur stundenweise Hunde zu betreuen. Viele Tierheime bieten an, dass Vierbeiner stundenweise ausgeführt werden können.

Den Mops neu entdecken

Der Mops – eine der ältesten Hunderassen.

Nach Europa kamen diese Hunde zirka 1400 nach Christi. Lange galten sie als “FETT,FAUL und GEFRÄSSIG”. Wer diese Rasse kennt, weiß, es ist ein Irrtum. Der Mops ist ein lebenslustiger, treuer und anhänglicher Freund des Menschen.

Man kann schon sagen ein Mops ist Kult und kommt immer mehr in Mode. Gehen Sie auf die Strasse und schauen Sie, Sie werden sehen, Ihnen werden bestimmt einige Möpse begegnen.
Die Rasse Mops gibt es in beige oder auch schwarz. Ob Welpe oder ein erwachsener Mops, man muß sie lieben. Ihre großen Augen, die Falten an Kopf und Rücken, einfach knuddelig. Der Mops, ein Familienhund. Gut geeignet wenn Kinder mit im Haushalt leben. Bei der Wahl eines so süßen Haustiers sollten Sie nicht vergessen, es ist ein Lebewesen, ein Tier.
Der Mops ist treu, immer in der Nähe des Menschen. Es braucht Geduld bei der Erziehung des Mopses, er ist jedoch sehr gelehrig, manchmal etwas stur, aber bei genug Geduld des Menschen führt die Erziehung des Mops zum Erfolg.

Der Mops ist immer dort, wo auch sein Mensch ist.

Der Mops ist genauso gern mal faul, aber dann wieder sehr agil. Genau wie wir Menschen.
Ein Mops kann durchaus 15 Jahre alt werden, und wenn gesundheitlich keine größeren Probleme sind, ist der Mops bis ins hohe Alter frisch und fit.
Wenn Sie einmal dieser Rasse verfallen sind, wird es nicht bei einem Tier bleiben, oft haben die Menschen mindestens zwei. Wenn man diese Tiere ansieht, ist man ihrem Scham verfallen, sie schauen so treuherzig, der Mensch kann ihnen dann nichts mehr abschlagen.
Aber trotzdem sollten die Menschen ein wenig konsequent sein, denn der
Mops merkt schnell wie er seinen Menschen um den Finger wickeln kann.
Der Mops braucht auch Pflege, dazu gehört unter anderen die Fellpflege,regelmäßig die Falten reinigen, sowie auch Ohren und Nase.
Ein Mops oder zwei sind liebenswerte Gesellen der Menschen. Sie bereichern unser Leben, machen es heller und fröhlicher.

Wachhund – Alarmanlage mit Seele

Die effektive Bewachung von Haus und Hof darf keinesfalls der einzige Grund, für die Entscheidung einen (Wach-) Hund zu halten, sein.

Schließlich ist er ein Lebewesen. Und er benötigt Liebe und Aufmerksamkeit, seinen fixen Platz in der Familienhierarchie, eine solide Ausbildung, und vor allem tägliche Spaziergänge.

Haus oder Garten?

Den Hund einfach nur im Garten laufen zu lassen, ist definitiv gar keine gute Idee. Je nach Rasse, Temperament und Alter müssen jeden Tag ein bis zwei Stunden, für einen gemeinsamen Streifzug durch das Revier, unbedingt eingeplant werden können. Nur so wird der treue Wachdienst auch glücklich sein. Und dann ist der Garten für den Hund meist ohnehin nur mehr in Begleitung interessant. Und das ist auch gut für die Bewachung. Im Haus ist er viel besser aufgehoben! Denn, erfahrene Einbrecher locken Hunde vielleicht mit leckerem Futter, in welchem sich vielleicht sogar Schlafmittel befinden, oder gar Gift enthalten ist. Und dann ist der gewünschte Effekt dahin. Manche Rassen sind aber lieber draußen, andere vor allem im Winter lieber drinnen. So kann ein geschützter Zwinger, der schwer zugänglich, unmittelbar beim Haus platziert ist, vielleicht auch in Frage kommen.

Die natürliche Aufmerksamkeit

Es ist gar noch nicht lange her, da prägte das Bild des Kettenhundes die Assoziation für Bewachung. Gott sei Dank ist das vorbei. Alle Hunde haben das natürliche Verlangen ein Territorium zu beanspruchen, und jede Ungewöhnlichkeit in diesem zu melden. Trotzdem bellen manche Rassen mehr und lauter, als andere es tun. Rottweiler, Dobermänner und Terrier sind sicher besser als Wachhunde geeignet, als Berner Sennenhunde und Schäfer.

Welche Rasse auswählen?

Alleine die Tatsache, dass ein Hund im Haus ist, schreckt bereits viele Einbrecher von vorne herein ab. Daher ist die Rasse nicht ganz so wichtig. Und es muss nicht ein äußerst aggressiver Kerl sein, der schon beim Besuch eines Freundes vorher unbedingt sicher verwahrt werden muss. Speziell mit Familie sind solche Hunde einfach gefährlich. Aber eine gewisse Größe darf er gerne haben, weil die Erscheinung damit imposanter wird. Seine Lautstärke ist unabhängig von der Größe. Und so können auch kleine Hund ihren Dienst oft bestens erfüllen.

Dürfen Wachhunde den Einbrecher beißen?

Im Haus ist das sicher eher erlaubt, als im Garten. Vor Schildern mit Warnungen vor bissigen Hunden ist abzuraten, weil damit zugegeben wird, dass ein gefährliches Tier gehalten wird. Und im schlimmsten Fall kann gerichtlich sogar dem Einbrecher Schmerzensgeld wegen fahrlässiger Körperverletzung zugesprochen werden. Vor Gericht wird immer die Verhältnismäßigkeit in den Mittelpunkt gerückt. Das Betreten von privatem Terrain alleine ist da eher nicht ausreichend. Erst ein Angriff rechtfertigt Notwehr.

Oder doch besser eine Alarmanlage?

Steuerlich gesehen ist eine Alarmanlage beim Finanzamt leichter als Betriebsausgabe durchsetzbar. Hundefutter und Tierarzt werden nur im Falle eines völlig abgeschotteten Anwesens, und wahrscheinlich da nur teilweise, akzeptiert werden. Die optimale Sicherheit erreicht erst eine Kombination aus aufmerksamen Eigenverhalten, soliden Türen und Fenstern, Tarnung mit Beleuchtungseffekten, Alarmanlage, Hund(en) und vielleicht noch Gänsen.

Hunde im Schnee

Der Hund als perfekter sportlicher Begleiter

Gerade im Winter fällt es wohl jedem schwer, sich zu mehr als nur mürrisch zur Arbeit zu gehen und den Einkauf zu erledigen aufzuraffen. Dabei tut frische Luft auch oder sogar besonders im Winter gut, da sie der trockenen Heizungsluft etwas entgegen setzt. Nun kann man sagen, dass Hundebesitzer auch hier wieder privilegiert sind, denn sie haben sozusagen einen lebendigen Grund, sich regelmäßig außer Haus zu bequemen und der Bewegung zu frönen. Nicht nur das ohnehin nötige alltägliche Gassigehen kann man prima mit ihnen zu einem Spaziergang nutzen, auch ein richtiges Training mit “Schmackes” macht sich mit Bello sehr viel besser.

Kleine Wettläufe schweißen Hund und Mensch zusammen

Wenn der Hund gerne läuft, und das tun die meisten Hunde, wird man sie gar nicht lange bitten müssen, um mit ihnen zusammen den Park joggend zu durchstreifen. Natürlich ist darauf zu achten, dass man nicht gerade am beliebtesten Treffpunkt für die Fifis seine Runden dreht, denn dann kann man so gut wie sicher sein, dass der Hund sich sehr leicht von anderen Hunden ablenken lässt. Also sollten schon ein Stück einsamer Wald oder eine wenig frequentierte Wiese her – im Winter sind diese sicher leichter zu finden als im Sommer. Und dann kann es losgehen. Wenn man den Hund an der Leine führt, muss man einfach selbst in den Trab verfallen, schon wird der Hund freudig einstimmen, sich dem Tempo anpassen und vielleicht sogar als eine Art “Zugpferd” dienen. Wunderbar, vor allen Dingen, da auf diese Art noch eine größere Verbindung zwischen dem Herrchen oder Frauchen und dem Hund entsteht.

Was bietet sich außer einem Lauftraining an?

Der Hund kann wirklich als sportliche Hilfe und als Impulsgeber sehr gute Dienste tun, ohne dass man seine Natur verbiegen muss. Wer mit einem Hund Werfen und Ball oder Stock Suchen und Apportieren in etwas ernsthafterem Umfang anberaumt, wird selber auch ordentlich ins Schwitzen geraten. Den Stock oder den Ball mit voller Wucht zu werfen, erinnert das nicht sogar an lange vergangene sportliche Meriten, die in der Schule zu einem Jugendsportabzeichen gehörten? Das kann man sich also ganz spielerisch wieder aneignen, Hund und Mensch treten hier als perfektes Duo auf.

Ein Strandspaziergang als echtes Highlight

Und wenn man den Hund und die sportliche Betätigung gerade so sehr genossen hat: Was spricht denn gegen einen Ausflug ans Meer? Der Hund darf rennen, wie er will, sich gerne auch einmal ins Wasser stürzen, Möwen jagen, und Frauchen oder Herrchen genießt derweil den Wind, das sich kräftig dagegen Stemmen. Davon haben beide etwas, und der Hund wird genau so zufrieden nach dem Naturerlebnis wieder zu Hause seinen wohl verdienten Platz an der Heizung einnehmen. Und seine Augen, das kann man ganz deutlich erkennen, sagen: Das machen wir morgen wieder. Aber ja!

Kinder und Hunde – Welche Rasse passt?

Die 5 geeignetsten Rassen für Kinder

Wer möchte, dass das geliebte Kind seinen Eltern in der Liebe zum Tier in nichts nachstehen soll, kann sich schon früh für die Haltung eines Hundes entscheiden. Die Frage dabei lautet: Welche Hunderassen kommen insbesondere infrage? Gibt es Hunderassen, die auch schon mit Kleinkindern bestens harmonieren und dem Kind wertvolle Erfahrungen schenken?

Natürlich bedarf es großer Verantwortung, die bestehende Familie um ein weiteres Mitglied zu bereichern. Gerade im Hinblick darauf, dass ein Hund kein einfach zu haltendes Tier ist, welches keinesfalls nur mit reiner Futtergabe und gelegentlichen Spaziergängen zufriedenzustellen ist. Auch der Hund empfindet Sehnsucht, benötigt Liebe und Aufmerksamkeit oder kann sich mitunter eifersüchtig zeigen. Wer allerdings sich dieser Herausforderung gewachsen sieht, wird schnell sein Glück finden, da die Haltung eines Hundes zweifellos mit zu den schönsten Erfahrungen im Leben eines Kindes gehört.

Im Folgenden werden 5 Rassen vorgestellt, die – je nach Charakter Ihres Kindes – zur Anschaffung ideale Voraussetzungen mitbringen.

Bulldogge:

Die Bulldogge kommt besonders für lebendige, aktive Kinder infrage. Auch in mittelgroßen Wohnungen kommt die Bulldogge gut zurecht, da sie besonders für ihr ruhiges und weniger aufgeregtes Gemüt bekannt ist. Vielleicht ja deshalb der ideale Gegenpart für Ihr Kind?

Beagle:

Der Beagle ist ideal für besonders spielfreudige Kinder, da ihn sein Charakter als Jagdhund problemlos auch zu längeren, Kräfte zerrenden Spielen befähigt. Mit seiner Frohnatur baut er schnell ein freundschaftliches Verhältnis zu Kindern auf und versteht sich nicht selten auch prächtig mit anderen Haustieren.

Collie:

Diese Rasse zeichnet sich durch ein Höchstmaß an Zugänglichkeit und Sanftmut aus. Familien, die noch keine oder nur wenig Erfahrungen mit Hundehaltung haben, können sich ohne Bedenken einen Collie anschaffen, da er sehr lernfähig ist und eine stark soziale Ader hat. Bedingt durch sein ausgeprägten Beschützerinstinkt steht er auch jedem kleinen Familienmitglied gehorsam zur Seite.

Vizsla:

Einer der noch relativ unbekanntesten, aber nicht weniger für Kinder geeigneten Hunderassen ist der ungarische Vorstehhund. Dieser kurzhaarige Typ erfreut die Herzen nicht nur durch seine überdurchschnittliche Intelligenz und Treue, sondern auch über seine Eigenschaft nur wenig zu bellen. Gerade ruhige Kinder kommen daher mit dieser Rasse prima zurecht. Zudem ist er sehr stubenrein und riecht kaum.

Pudel:

Selbst wenn einige Zeitgenossen den Pudel lediglich zum kostümierten Schauhund stilisieren, zählt er auch darüber hinaus zu den beliebtesten Hunderassen. Gerade im Bezug auf eine Anschaffung in Haushalte mit Kleinkind stellt der Pudel eine ideale Lösung dar, da er nicht haart und somit sich gegebenenfalls auch für Allergiker eignet.
Sein in sich ruhendes Wesen verleiht ihm besondere Fähigkeiten zur Geduld und sozialem Verhalten. Wenn beispielsweise das Kind mal alle Aufmerksamkeit auf sich zieht und der Pudel erst an zweiter Stelle zu seinem Futter kommt, bleibt er die Besonnenheit in Person und verhält sich insgesamt äußerst altruistisch.

Als Fazit bleibt anzumerken, dass das Halten von Hunden eine große Verantwortung mit sich bringt, da diese wunderbaren Wesen – ähnlich wie mit Kindern – einzigartige Charaktere besitzen. Charaktere, mit denen Sie und Ihr Kind bestenfalls 15-20 Jahre ihres Lebens verbringen können. Bleibt zu wünschen, dass Sie eine gute Entscheidung treffen. Viel Glück bei der Auswahl.

Der beste Freund der Kinder – ein Hund.

Kinder und Hunde kommen in der Regel wunderbar miteinander klar. Sie haben die gleichen Interessen nach Spielen, Toben und Laufen. Ein Hund in der Familie kann für Ihre Kinder Seelentröster und Spielgefährte sein. Die Kinder lernen rücksichtsichtvoll und verantwortungsbewusst zu handeln. Einige Regeln sollten Sie dennoch beherzigen, damit Ihr Hund sein freundliches Wesen behält.

Lassen Sie Ihre Kinder nie alleine mit einem Hund

Kinder unter 12 Jahren sollten immer unter Aufsicht mit einem Hund spielen und toben. Oft akzeptieren Hunde kleine Kinder nur als gleichrangige Spielgefährten. Kinder sind in ihrem Spiel unbedarft und naiv. Daher müssen Sie als Erwachsener die Körpersprache des Hundes genau kennen und nach und nach auch von ihren Kindern einfordern, diese zu beachten. Gutmütige und vor allem kleine Hunde werden gerne wie Spielzeug behandelt. Der Hund soll ein T-Shirt anziehen, soll sich neben die Kinder legen und sich zudecken lassen, er soll kommen, hüpfen, springen – und die Kinder hüpfen mit vor Freude. Wird das Toben zu wild, werden die Kinder zu laut, muss ein Erwachsener das Spiel unterbrechen. Denn Hundezähne und Krallen bleiben auch im Spaß scharf und spitz und verletzten die empfindliche Kinderhaut schnell. Ein typischer Familienhund genießt die Aufmerksamkeit und die Streicheleinheiten in der Regel, und macht alles gerne mit. Zieht sich der Hund aber auf seinen Platz zurück, müssen die Kinder das akzeptieren. Auf keinen Fall darf ein Hund knurren oder gar andere Anzeichen von aggressivem Verhalten zeigen.

Ein Welpe zieht ein

Sie haben sich dafür entschieden, einen kleinen Welpen in ihre Familie aufzunehmen. Sie haben die Hunderasse gefunden, die zu Ihnen passt oder im Tierheim Ihren Lieblingshund gefunden. Für den Tag der Ankunft des Kleinen ist alles vorbereitet – der Schlafplatz, das entsprechende Futter, Fressnäpfe, eine leichte Leine und ein passendes Halsband. Lassen Sie sich und ihrem Welpen Zeit, sich einzugewöhnen. Denken Sie daran, er hat seine Geschwister, seine Hundefamilie oder seine vertraute Umgebung verlassen und muss sich jetzt neu orientieren und Vertrauen fassen. Vor allem die Freunde der Kinder, die alle den süßen Hund sehen und streicheln wollen, müssen sich in Geduld üben. Sagen Sie die ersten Tage alle Kinderbesuche ab. Sorgen Sie für möglichst viel Ruhe, behandeln Sie ihren Hund mit viel Liebe und Rücksicht, streicheln Sie ihn liebevoll und lassen Sie den Kleinen die ersten Nächte nicht alleine schlafen. Sie werden sehen, sobald er sich bei Ihnen eingelebt und seinen festen Schlafplatz akzeptiert hat, wird er ohne Probleme auch alleine schlafen.
Der übermütige und verspielte Schwanzwedler wird bald der beste Freund Ihrer Kinder sein. Geben Sie Ihren Kindern ein paar wesentliche Tipps im Umgang mit dem kleinen Rabauken.
Die Kinder (oder Sie selbst) entscheiden, wann das Spielen beginnt und wann es endet. Absolut Tabu ist das Knabbern des Welpen an den Händen der Kinder oder das Ziehen an der Kleidung. Dann unterbrechen Sie das Spiel sofort. Springt der Welpe hoch, drehen die Kinder sich um und beachten ihn nicht mehr.
Wenn der Hund frisst oder schläft, darf er nicht gestört werden. Vor allem ein Welpe braucht seine Ruhepausen und seinen Frieden. Hunde besitzen sehr gute Ohren. Leise, freundliche Worte und Leckerlis als Belohnung sind immer besser als lautes Schreien und Schimpfen.
Bleiben Sie ruhig, aber konsequent, haben Sie Geduld – Ihr Hund wird es Ihnen ein Leben lang danken.

Hunde = Freunde fürs Leben

” Man kann auch ohne Hund leben – aber es lohnt sich nicht ” ein Zitat von Heinz Rühmann dessen Aussage viele Deutsche bestätigen. In Deutschland leben ca. 5 Millionen Hunde, das bedeutet statistisch gesehen in jedem 13. Haushalt lebt ein Hund.

Hunde sind Freunde, Beschützer, Weggefährten, Familienmitglieder, treue Begleiter und vieles mehr.

Ein Hund ist ein Rudel Tier und schließt sich als solches seiner Bezugsperson gerne an. Der überaus eigenständige Charakter, zum Beispiel einer Katze, ist ihm fremd und somit gilt der Hund als sozialstes, beliebtestes aller Haustiere.

Senioren und Hunde

Viele ältere Menschen sind auch nach dem Eintritt in das Rentenalter noch körperlich fit und fühlen sich vom nunmehr unstrukturiertem Alltag gelangweilt. Oft kommt der Gedanke auf wie gerne man schon immer einen Hund gehabt hätte. Einen vierbeinigen Freund an der Seite, dem viel Liebe und Zeit geschenkt werden könnte, ist für viele ältere Menschen ein erfüllbarer Wunsch.
Geeignet für Senioren sind kleine bis mittelgroße Hunderassen damit das Tier nicht irgendwann stärker ist als der Mensch, der ihn führt. Ein kleinerer Hund kann auch ohne große Anstrengung mal hochgehoben werden. Auch und gerade für alleinstehende Senioren kann die Haltung eines Hundes geradezu therapeutische Wirkung haben.
Regelmäßige Bewegung an frischer Luft, das Gefühl gebraucht zu werden, einen “Ansprechpartner” zu haben und der Empfänger der tiefen, treuen Liebe die nur ein Hund verschenken kann, zu sein, sorgt bei vielen Senioren für ein zufriedeneres Lebensgefühl.
Bei der Auswahl des Hundes ist in diesem Fall neben der schon angesprochenen Größe auch das Alter und die Rasse des Hundes wichtig. Einen Welpen zu erziehen wäre eventuell zu aufwendig für einen schon älteren Menschen. Idealerweise sollte der Hund ab ca 5 Jahre alt sein und schon einmal die Grundbegriffe einer Hundeerziehung verinnerlicht haben. Eine Rasse mit stark ausgeprägtem Jagdtrieb ist nicht zu empfehlen.
Möglicherweise findet sich bei einem Besuch im Tierheim eine ” Promenadenmischung ” mit sanftem Charakter als idealer Lebensbegleiter für den älteren Menschen.

Welcher Hundenamen?

Der Kreativität bei der Namensfindung für das neue Familienmitglied sind keine Grenzen gesetzt.
Handelt es sich beispielsweise um einen Familienhund, gehen speziell die Kinder. mit großer Phantasie an die Suche eines passenden Namens für den Hund.
Im alltäglichen Umgang sind Hundenamen aus einer oder zwei Silben bestehend ideal.
Die Klassiker Bello, Waldi oder Hasso werden mehr und mehr durch trendige Namen ersetzt. Solange Rasse, Größe und Charakter des Hundes noch ein wenig als Kriterium bei der Namensfindung einfließen, ist das auch nicht negativ zu sehen.
Leicht befremdliche Reaktionen könnte höchsten eine stattliche Deutsche Dogge von ca 80 cm Körperhöhe und einem Körpergewicht von 60 Kilo, die auf den Namen ” Pinki ” hört, oder ein Zwerg – Cihuahua namens ” Brutus “, hervorrufen.
Letztendlich liegt die Namensgebung jedoch im persönlichem Geschmack von Frauchen und Herrchen – dem Hund ist es egal.

Therapiehunde – Möglichkeiten einer tiergestützten Therapie

Treue, bedingungslose Liebe, manchmal auch Trost – das sind wohl die Eigenschaften, die wir unseren Vierbeinern, den Hunden am ehesten zuschreiben. Dass Hunde aber noch viel mehr können, als nur Haustier zu sein ist inzwischen bewiesen. Sie retten Menschen aus Lawinen, dienen als Hüte- oder Polizeihunde. Eine weitere Sparte ihrer Tätigkeit erfreut sich ebenfalls großer Beliebtheit – der Therapiehund bzw. tiergestützte Therapie. Was so ein Hund den ganzen Tag treibt, für wen er geeignet ist und noch vieles mehr, klären wir in diesem Beitrag.

Was bedeutet tiergestützte Therapie?
Die Therapie mit Tieren wurde bereits im 18. Jahrhundert praktiziert. Besonderen Anklang fand sie zur damaligen Zeit besonders in angelsächsischen Ländern. Zunächst fand die Therapie mit Hunden vorzugsweise im psychiatrischen Bereich statt. Therapiehunde können gleichermaßen als Assistenzhunde ausgebildet werden. Die Hunde mit diesem Hintergrund helfen in der Regel Menschen mit einer schweren Behinderung. Sie dienen aber nicht dem therapeutischen Zweck. Vorzugsweise sind sie darauf geschult Sachen aufzuheben oder zu bringen, etc. Sie machen also alles, was ein Mensch im Rollstuhl nicht kann. Therapiehunde haben nicht zwingend immer die Ausbildung für die Rolle eines Begleithundes genossen.

TherapiehundeDie tiergestützte Therapie stützt sich auf die Annahme und Beobachtung, dass Tiere eine positive Ausstrahlung auf Menschen haben. Darauf beziehend werden die Hunde für den Einsatz psychisch kranker, aber auch für körperbehinderter Personen geschult. Ziel ist es, den betroffenen Menschen mithilfe eines Therapiehundes positive Assosationen zu vermitteln. Damit sollen psychische und körperliche Leiden gelindert und Verhaltensweisen, aber auch die Wahrnehmung der eigenen Umwelt, verbessert werden. Außerdem werden die Hunde auch auf dem Gebiet der tiergestützten Pädagogik eingesetzt. Auf diese Weise helfen sie unter Umtständen also nicht nur einer Einzelperson, sondern eventuell sogar einer ganzen Gruppe. Ein weiteres Aufgabengebiet eröffnet sich für den Therapiehund im Besuchsdienst. Dies kommt vor allem älteren Menschen zugute, die sich manchmal einsam fühlen. Der Hund hat hier allerdings weniger den Posten eines Therapiehundes. Hauptsächlich soll er in einem solchen Fall mehr die zwischenmenschlichen Bedürfnisse nach Nähe und Wärme befriedigen.

Wo wird der Therapiehund eingesetzt?
Die tiergestützte Therapie wird überwiegend in den Berufsgruppen mit therapeutischen Hintergrund eingesetzt.

Hierzu zählen :

  • Kranken- und Altenpflege
  • Krankengymnastik
  • Arztpraxen
  • Kindergärten
  • Ergotherapie
  • Sozialarbeit
  • Psychotherapie

Ansonsten wird ein Therapiehund gerne in Familien vermittelt, die ein Kind mit einer autistischen Erkrankung oder mit ADHS haben. Umfassend kann man sagen, dass die Therapie mit Hunden Geborgenheit und Wohlbefinden auslöst. Sie eignen sich außerdem bestens als “Therapeut”, weil sie nur zuhören und den Menschen nicht nach seinem Handeln und seinen Fähigkeiten bewerten. Der Mensch erfährt auf diesem Weg eine Akzeptanz, wie sie unter Menschen wohl kaum möglich wäre. Hunde sind außerdem wahre Muntermacher und helfen depressiven Menschen aus ihrer Lethargie heraus. Sie verhelfen einfach zu mehr Glück und Zufriedenheit.

Welche Arten von Therapiehunden bzw. welche Therapietypen gibt es? Die tiergestützte Therapie ist in drei Arten unterteilt:

  • tiergestützte Therapie (Animal Assisted Therapy = AAT)
  • tiergestütze Aktivitäten (Animal Assisted Activities = AAA)
  • tiergestütze Pädagogik (Animal Assisted Pedagogy = AAP)

In Verbindung mit den einzelnen Therapieformen finden zwei unterschiedliche Typen der Hundeart Anwendung. Die tiergestützte Therapie richtet sich an Menschen mit einer bestimmten Erkrankung. Die Zielsetzung ist auf die Verbesserung des Patienten im sozialen, physischen und psychischen Bereich. Je nach Erkrankung ist entweder ein aktiver oder ein reaktiver Therapiehund gefordert. Der aktive Hund soll den Patienten fordern. Er animiert zur Bewegung und zum Spielen. Den reaktiven Hund zeichnen eher ruhige Eigenschaften aus. Er ist somit eher darauf geschult, menschlichen Regungen in liebevoller Weise zu begegnen und Menschen zu beruhigen oder zu trösten. In den meisten Fällen wird der aktive Hund in der tiergestützten Therapie dem reaktiven Therapietier allerdings vorgezogen.

Tiergestützte Aktivitäten
Bei der tiergestützten Aktivitätentherapie ist der Einsatz von aktiven und reaktiven Hunden denkbar. Diese Therapieform beschreibt in erster Linie das Besuchen von Menschen. Voraussetzung ist natürlich der absolute Gehorsam und Freundlichkeit des Hundes. Dies sollte sowieso immer gegeben sein. Bei den tiergestützten Aktivitäten wird auf eine Interaktion zwischen Mensch und Tier gesetzt. Da diese aber nicht zwingend erfolgen muss, spricht man entweder von einer aktiven oder passiven Form der Therapie.

Tiergestützte Pädagogik
Die tiergestützte Pädagogik wird in der Regel eingesetzt, um Kindern mit einer Lernbehinderung oder generell verhaltensauffälligen Kindern zu helfen.

Diese Hunde eignen sich am besten für therapeutische Zwecke
Je nach Therapieform ist es entweder sinnvoll kleine oder große Hunde zu wählen. Ein kleiner Hund wird niemals große Lasten tragen können. Der Einsatz in einem Heim ist andererseits durchaus zuträglich für ihn. Er kann gut auf den Arm genommen werden oder auch mal auf ein Bett springen. Das lässt eine noch größere Nähe zwischen ihm und den Patienten zu. An Schulen ist ein etwas größerer Hund besser geeignet. Er flößt den teils jugendlichen Kindern genügend Respekt ein und wird als echter Freund angesehen. Trotzdem gilt jeder einzelne Patient braucht einen auf ihn zugeschnittenen Hund. Da kann die Größe schon mal variieren.

Welpe oder ausgewachsener Hund?
Allgemein passt hier schon das Sprichwort “Früh übt sich, was ein Meister werden will”. Deshalb taugt ein Welpe für die Ausbildung zum Therapiehund sicherlich am besten. Andererseits hat es sich in der Vergangenheit schon häufig gezeigt, dass auch Hunde in einem fortgeschritten Alter der Eignung eines Therapiehundes entsprechen. Voraussetzung für alle Hunde ist natürlich immer ein ruhiges Wesen und die passenden Charaktereigenschaften.

Welche Rasse soll es sein?
Sehr beliebt sind Golden Retriever und Labradore. Aber auch der Bearded Collie und der Havaneser sind gut für die Ausbildung zum Therapiehund geeignet.Natürlich sind viele weitere Hunde einsetzbar. Familien, – Gesellschaft, – oder Begleithunde haben beste Voraussetzungen, wenn sie die richtigen Eigenschaften mitbringen. Ob kurz oder langhaarig spielt eine kleine, untergeordnete Rolle. Hier sollte sich jeder den Hund wählen, der den eigenen Vorlieben genüge tut. Der wichtigste Punkt bei der Auswahl liegt auf der Bindung, zwischen dem Tier und seinem zukünftigen Halter, die auf Anhieb entsteht oder eben nicht. Eine besonnene Auswahl ist aus diesem Grund von großer und wichtiger Bedeutung.

Wie wird ein Therapiehund ausgebildet?
Ein Hund mit zukünftiger Therapieabsicht wird meist von bereits ausgebildeten Hunden angelernt. Im fachmännischen Jargon nennt man das auch Tradieren. Die Ausbildung in einem dafür ausgerichteten Schulungsort bringt dem Hund daneben noch etwaige Belastungssituationen näher. So lernt er, mit Stresssituationen gelassen umzugehen und gehorsam auf seinen zukünftigen Halter zu hören. Zu der Ausbildung gehört weiterhin, vorhandene Fähigkeiten geschickt auszubauen, die Zusammenarbeit mit körperlich behinderten Menschen (angemessenes Tempo, etc.). Einrichtungsbesuche gehören ebenfalls in den Plan der Ausbildung.

Neben dem Therapiehund muss sich natürlich auch sein zukünftiger Halter einer Ausbildung unterziehen. Schließlich will er den Hund ja zu Therapiezwecken einsetzen. Für den Halter stehen in der Ausbildung Dinge, wie Rassekunde, Entwicklungsphasen, Signale eines Hundes, Kommunikation und Erkrankungen auf dem Plan. Die Vorrausetzung für den Hundeführer ist außerdem dass er in einem sozialen oder einem pädagogischen Beruf arbeitet. Nur dann darf er einen Hund für Therapiezwecke nutzen.

Weitere Voraussetzung für die Arbeit mit einem Therapiehund
Die Arbeitszeit eines Therapiehundes darf täglich nicht länger sein als 45 Minuten. Wöchentlich darf er höchstens dreimal eingesetzt werden. Die Bestimmungen variieren jedoch je nach Ort und Begebenheit. Außerdem muss ein Therapiehund gesund sein und bedarf einer vierteljährlichen Entwurmung. Die Hunde dürfen zudem nicht an ihrem Wirkungsort (z. B. Altenheim) gehalten werden.

Sind Therapiehunde zufrieden mit ihrem Leben?
Therapiehunde sind natürlich rund um die Uhr beschäftigt. Andere Hunde, die nicht so eine interessante Tätigkeit haben verfallen schnell in Langeweile. Und obwohl der Therapie – oder auch der Begleithund – so sehr gefordert ist, kann man umfassend sagen, dass sie mit ihrer Berufung in den allermeisten Fällen rundum zufrieden zu sein scheinen. Dies könnte vielleicht auch unter dem Aspekt, dass sie sehr eng mit lieben Menschen zusammenarbeiten, einleuchtend sein. Therapiehunde führen deshalb wohl ein glückliches Hundeleben.

6 goldene Regeln für Hundebesitzer

Wenn Ihr Hund gut erzogen ist, umso besser.

Allerdings wird auch vom Besitzer des Selbigen erwartet, sich an gewisse “Spielregeln zu halten. Nicht immer ganz einfach, gewiss. Musste doch schon der eine oder andere Hundefreund gar mit den Gesetzeshütern Bekanntschaft machen, weil er es mit den Pflichten nicht so genau nahm. Dies muss nicht sein. Schließlich sind die Regeln sehr einfach und daher für jeden zu erlernen.

Hundekot
“Was du nicht willst das man dir tu’ das füg’ auch keinem andern zu”, ist ein bekanntes Sprichwort, welches hier wunderbar passt. Wer möchte schon gerne einen Haufen fremden Drecks vor seiner Haustür haben?! Gleiches gilt für Parkwiesen. In den meisten Städten stehen inzwischen Automaten. Sie enthalten Tüten die zur Entfernung der Hinterlassenschaften des Vierbeiners dienlich sein können. Bei Unterlassung winkt zunächst eine Verwarnung. Eine Wiederholungstat kostet bis zu 300 Euro Bußgeld. Nicht gerade billig also. Geplant ist zudem eine Verschärfung der Kontrollen. Besser für den Geldbeutel und das Gewissen also einfach hinter sich sauberzumachen.

Hunde an die Leine
Die Leinenpflicht ist ein viel diskutiertes Thema. Generell besteht sie allerdings nicht überall für alle Hunde. Die sog. Listenhunde sind ausschließlich angeleint und mit Maulkorb versehen, auszuführen. Zu den Listenhunden gehören u. a. Bullterrier und Terrier. Unter Umständen zählen auch noch weitere Rassen dazu. Dies ist jedoch je nach Bundesland unterschiedlich.

Wer zwischen dem 1. April und dem 15. Juli im Wald oder auf dem Feld mit seinem tierischen Freund spazieren geht, der muss ihn dabei fortwährend an der Leine halten. In diesem Zeitraum findet nämlich die Brut- und Setzzeit der Feld- und Waldtiere statt. Selbst ein Hund, der nur aus reiner Neugier schnuppern wollen würde, könnte Hasen, Enten & Co einen derartig großen Schreck einjagen, dass sie ihren Nachwuchs anschließend nicht mehr füttern würden. Manche Bundesländer weiten das Gebot auch aus und setzen den Beginntermin auf Anfang März. Wie schon beim Leinenzwang gibt es auch hier je nach Region Unterschiede. Genaue Informationen darüber liegen z. B. im Ordnungsamt aus.
Falls Ihrem Hund der Freilauf in der Brutzeit zu kurz kommt, erkundigen Sie sich doch mal nach Freilaufstellen. Gegebenenfalls kann auch in Hundeschulen getobt werden, die meist eine große eingezäunte Fläche anbei besitzen.

Muss ein Hund gechipt und / oder geimpft sein?
Zunächst einmal eine grundsätzliche Erklärung, welchen Zweck ein Chip überhaupt erfüllen soll. Der Chip ist ein Erkennungszeichen. Er kann hilfreich sein, etwa wenn das Tier einmal weggelaufen oder auf anderen Wegen abhandengekommen ist. Der Chip wird dem Hund linksseitig im Bereich des Halses injiziert und hält für ein ganzes Hundeleben. Wie immer gibt es auch hier deutschlandweit uneinheitliche Regelungen. So ist in Berlin bspw. Chippflicht für alle Hunde, in Nordrhein-Westfalen hingegen müssen z. B. nur die als gefährlich eingestuften Hunde gekennzeichnet werden.

Eine gesetzliche Impfpflicht gibt es für Hundehalter bisher noch nicht. Wird eine Reise in ein anderes EU-Land geplant, kommt der Besitzer bzw. der Hund jedoch nicht um eine Impfung herum. Trotzdem sollte dem Tier zuliebe nicht darauf verzichtet werden. Immerhin wollen wir doch immer das Beste für unser Tier und da wäre eine Impfung mit Sicherheit eine gute Anlagemöglichkeit.

Hundesteuer- immer eine Pflicht
Leider ist es auch heute noch so, dass Tiere als Objekte, nicht als Subjekte angesehen werden. Außerdem zählt der Hund zu den sogenannten Luxusgütern eines deutschen Einwohners. Deshalb hat jeder Besitzer eines Hundes Hundesteuer abzuführen. Sie ist einkommensunabhängig. Die Höhe ist ortsabhängigen Schwankungen unterlegen. Kampfhundebesitzer müssen auch hier wieder mal tiefer in die Tasche greifen. Allein, wer Hunde aus gewerblichen Zwecken hält, ist von der Zahlung ausgeschlossen. Blinden, Hüte-Polizeihunde und andere Hunde mit einem ähnlichen Hintergrund müssen zwar meist ebenfalls Steuern zahlen, allerdings sind die im Vergleich deutlich geringer. Manchmal werden sie auch vollkommen von dieser Pflicht freigesprochen.

Die Haftpflicht
Wie auch bei uns Menschen ist eine Haftpflicht für den Vierbeiner durchaus sinnvoll. Schon wildes Spielen kann einen größeren oder kleineren Schaden hinterlassen. Ganz zu Schweigen von der möglichen Situation eines Bisses. Genau hier greift die Haftpflichtversicherung und bewahrt den Halter vor einem möglicherweise großen Kostenberg. Die zu zahlenden Gebühren richten sich nach Größe und Rasse des Hundes. So werden große Hunde teuerer versichert als kleine Hunde. Listenhunde haben es noch schwerer. Manche Versicherungen nehmen sie gar nicht, oder wenn, dann nur unter einem hohen Kostenaufwand. Auch die Deckungssumme spielt eine große Rolle. Deshalb will gut überlegt sein, welche Versicherung man in Anspruch nimmt. Ein Vergleich lohnt sich immer.

Welpenschule – Worauf jeder Hundebesitzer achten sollte

Wer sich auf der Suche nach einem Haustier für einen Welpen entschieden hat, wird nicht nur mit viel spielerischer Lebensfreude belohnt,

.. sondern übernimmt ebenfalls große Verantwortung für das Tier. Für eine lebenslange, tolle Mensch-Hund-Beziehung ist es wichtig, dass die Erziehung der Kleinen bereits im Welpenalter beginnt. Dennoch fällt es vielen Neu-Hundebesitzern schwer, bei dem Anblick des niedlichen Tierkindes strenge als auch konsequente Erziehung vorzunehmen. Wer die rechtzeitige Welpenerziehung versäumt, muss später vielleicht eine Hundeschule besuchen, welche nicht nur kosten-, sondern auch zeitintensiv wird.

Früh übt sich: Kommandos verstehen und Gehorsamkeit lernen

Es ist wichtig, dass die Welpen nicht überfordert werden, indem gleich zu Beginn ein hohes Input an Kommandos erfolgt. Sie sind schnell wieder unkonzentriert, da sie sich nur für maximal 10 Minuten auf eine Sache fokussieren können. Daher ist es ratsam, täglich mehrere kurze Lernphasen einzuplanen und diese in kleinen Schritten auf 30 Minuten zu verlängern.

Ist der kleine Vierbeiner überfordert, sendet er Signale. Ob Hinlegen, Gähnen oder Kratzen: Dieses Verhalten zeigt deutlich, dass er eine Pause braucht. Jetzt kann der Hundefreund die Zeit nutzen und sich zu ihm auf den Boden legen. Durch das Kontaktsuchen wird das Vertrauen zueinander verstärkt.

Die Kommandos zu vermitteln ist keine eilige Sache. Daher ist es umso wichtiger, bei den Übungen geduldig und ruhig zu bleiben. Denn nur so bleibt es der Welpe auch und lernt schnell dazu.

Ebenfalls gehört Kontinuität der Übungen zum Alltag der Welpenschule. Durch regelmäßige Wiederholungen stellt sich die Gewohnheit bei dem jungen Hund ein und aus der Gewohnheit entwickelt sich schließlich Gehorsam.

Sind die ersten Kommandos bei dem kleinen Vierbeiner erlernt, sollten sie an anderen Orten wiederholt werden, damit er die Befehle nicht nur mit einem bestimmten Platz in Verbindung bringt. Nur so kann er den Befehl jederzeit richtig umsetzen.

Zudem müssen die Kommandos eindeutig und klar sein. Wenn das Wort mit einem Handzeichen kombiniert wird, kann er sie sogar aus einiger Entfernung verstehen. Dabei gilt: Erst das Handzeichen, dann der gesprochene Befehl.

Was sollte der Hundebesitzer unbedingt vermeiden? Die Top 10

1. Falsches Verhalten tolerieren

Auf Fehlverhalten muss auch im jungen Alter schon reagiert werden.

2. Welpen bei Erziehung überlasten

Wenn der Welpe signalisiert, dass die Übung zu schwer ist, sollte eine einfacherer Übung (für den Erfolg) durchgeführt und eine Pause gemacht werden.

3. Hund „vermenschlichen“

Auch wenn der Hund oft als festes Familienmitglied angesehen wird, denkt und handelt er nicht wie ein Mensch.

4. Fehlende Konsequenz signalisieren

Die aufgestellten Regeln sind für Mensch und Hund zu beachten! Bereits ein einmaliges Abweichen von diesen kann den Hund zum Zweifeln bringen und somit dauerhaftes Fehlverhalten folgen.

5. Fehlverhalten belohnen

Die Hundeerziehung gelingt über Belohnungen. Daher sollten niemals falsche Verhaltensweisen belohnt werden, da der Hund diese Fehlverhalten dann wiederholen wird.

6. Grob bestrafen

Ein Hund sollte niemals bestraft werden, insbesondere handgreiflich. Dieses zerstört nur die positive Hund-Mensch-Beziehung, erzielt jedoch keinen Lernerfolg.

7. Ziehen an der Hundeleine akzeptieren

Zieht der Hund einmal an der Leine und der Herrchen gibt nach, ist dieses einer Belohnung gleichzustellen. Hier sollte er einen Moment stehen bleiben oder sogar die Richtung ändern, um Gewohnheit zu vermeiden.

8. Betteln nachgeben

Betteln am Tisch – jeder Hundebesitzer kennt diese Versuche des Hundes, an einen kleinen Snack zu gelangen. Auch der süße Hundeblick darf ihn niemals zum Nachgeben überreden. Daher gilt: ignorieren.

9. Kontakt zu anderen Artgenossen versäumen

Der Hund sollte frühzeitig an Artgenossen und andere Tiere gewöhnt werden. Andernfalls kann es später zu ängstlichen und aggressiven Reaktionen kommen.

10. Auslastung des Hundes vernachlässigen

Bei zu wenig Auslastung des Tieres ist es möglich, dass er seinem Jagdtrieb mit Fehlverhalten nachgeht. Es ist wichtig, dass regelmäßiges Gassigehen, Toben und auch geistige Herausforderungen durch verschiedene Übungen stattfindet.