Der Dackel – Die Katze unter den Hunden?

Man hält sich einen Hund oder man hält sich einen Dackel.

Gleichermaßen belächelt wie heissgeliebt, steht die altehrwürdige Rasse der sogenannten Dachshunde für scheinbar untrennbare Klischees wie Sturheit, Spießigkeit oder auch Unbelehrbarkeit.
Während die Sippe der Dackel für eine treue Fangemeinde den einzig wahren Hund überhaupt darstellt, wird sie vom Gegenlager kategorisch abgelehnt. Aufgrund ihrer Eigensinnigkeit und vergleichsweise wenig hündischen Verhaltens, durch die es diese Tiere zu einiger Berühmtheit gebracht haben, werden sie manchmal sogar als die Katzen der Hundewelt bezeichnet.
Ob dieses Attribut wirklich gerechtfertigt ist, muss man am Ende wohl selbst erlebt haben. Doch in einem Punkt sind sich alle einig: Der Dackel ist ein besonderer Hund!

Woher stammt eigentlich die Rasse der Dackel?

Wie die Bezeichnung Dachshund schon vermuten lässt, wurden diese Hunde gezielt für die Jagd auf Kleinwild wie etwa Fuchs und Dachs gezüchtet. Durch seine geringe Schulterhöhe und die kurzen Läufe kann der Dackel auch in die engen, unterirdischen Bauten des Wildes vordringen und dieses „sprengen“, also aus der Erde herausjagen.
Doch auch bei der Jagd auf größeres Wild hat sich der Dackel bewährt, da es von diesem nicht derart in Panik versetzt wird wie von einem großen Jagdhund, was dem Jäger durchaus einen Vorteil verschaffen kann.
Heute werden die kurzbeinigen Teckel, wie sie im Jägerlatein genannt werden, auch gerne in kleineren Wohnungen gehalten, da der Bewegungsdrang vergleichsweise geringer ausfällt, was sich im Alltag ebenfalls vorteilhaft auswirken kann.

Lassen sich Dackel wirklich schwer erziehen?

Bevor auf diese Frage eine eindeutige Antwort gegeben werden kann, sollte man sich wiederum die Geschichte dieser Rasse genauer betrachten.
Für den Einsatz bei der Jagd war das ausgesprochene Selbstbewusstsein und das eigenständige Handeln der Dachshunde ein entscheidender Vorteil. Denn in einem unterirdischen Wildbau kann der Hundeführer keine Anweisungen geben – der Hund ist auf sich allein gestellt.
Was im Wald den Erfolg beschert, kann im Wohnzimmer allerdings problematisch sein. Das Vorurteil, dass Dackel mitunter störrisch sind und sich auch bei konsequenter Erziehung weniger stark an das Herrchen binden, wird von den meisten Hundehaltern bestätigt.
Liebhaber der Rasse werten den sprichwörtlichen Sturkopf aber als Persönlichkeit des Hundes und möchten diesen gegen keine allzu hündische Spezies tauschen.

Einmal Dackel – immer Dackel!

Der Umgang mit einem großen Hund, der die Charakterzüge eines typischen Dackels aufweist, könnte sich in der Tat schwierig gestalten. Doch aufgrund der geringen Körpermasse und dem durchaus gutmütigen Wesen des Teckels besteht hier keinerlei ernsthafte Gefahr.
Mit Sicherheit kann auch gesagt werden: Wer jemals selbst über Jahre mit der Persönlichkeit eines Dackels unter einem Dach gelebt und sich sowohl über dessen Eigenheiten gewundert hat, als auch wegen selbiger herzhaft lachen musste, der wird exakt diese Eigenheiten bei den anderen Rassen vermissen.
Wahre Dackelkenner proklamieren daher ihr Credo, dass der, der den etwas anderen Hund sucht, am Dackel nicht vorbeikommt und lernen wird, diese gewisse Schrulligkeit – pardon, den Stolz der Tiere mit der Zeit zu verehren.
Scherzhaft könnte man tatsächlich fast sagen, die Eigenschaften des Dackels machen diesen zu einem recht menschlichen Hund.

Hunde und das Wasser

Wer als Hundehalter ein lautes „Platsch“ hört, der weiß, dass sein vierbeiniger Freund gerade

Hunde im Wasser
Viele Hunde spielen und toben gerne im kühlen Nass.

Spaß hat. Die meisten Hunde lieben das nasse Element und schwimmen können sie allesamt, auch wenn man einige von ihnen erst daran erinnern muss. Doch öfter ist es der Halter, der lernen muss wie man mit einem Hund am Wasser richtig umgeht.

Erste Begegnung
Während Apportier- und Jagdhunde echte Wasserratten sind, müssen andere Rassen erst an den Umgang mit Wasser gewöhnt werden. Doch auch ein Neufundländer oder Labrador Retriever wird sich nicht Hals über Kopf ins kühle Nass werfen. Am besten lernen Hunde durch beobachten und nachahmen. Optimalerweise ist ein befreundeter Hund oder gar ein Elterntier dabei, welches sich sicher und gerne im Wasser bewegt. Alternativ können Sie auch selbst als Vorbild dienen.

Wählen Sie für die erste Begegnung mit offenen Gewässern einen flachen Uferabschnitt, damit Ihr Begleiter ein wenig im seichten Wasser planschen und wühlen kann, bevor er sich in tiefere Abschniten wagt. Der Schritt vom Planschen zum Schwimmen kann einige Zeit dauern, sollte aber ganz natürlich kommen. Schließlich muss der Hund einfach nur weiter laufen und wird schnell erkennen, dass er sich paddelnd sicher durchs Wasser bewegt.

Jeder Hund ist anders
Wie sonst auch gilt: Zwingen Sie Ihren Hund zu nichts! Wenn Ihr Hund sieht, wie Sie oder andere Hunde sich im Wasser bewegen, wird seine Neugierde ihn schon irgendwann ins Wasser treiben. Stellt er sich gut an, dann können Sie ihn belohnen, damit er sein Erlebnis im Wasser positiv in Erinnerung behält.

Falls Ihr Hund sich für einen Teich oder See nicht begeistern lässt, probieren Sie es alternativ mit einem Planschbecken, einem Brunnen (in dem Hunde schwimmen dürfen) oder einem Bach. Geschmäcker sind verschieden, sodass mancher Hund sich vielleicht nur ins Wasser legt, während ein anderer gerne schwimmt und ein dritter im Uferschlamm wühlen möchte.

Immer wachsam bleiben!
Auch beim Schwimmen lauern gefahren, weshalb Sie als Halter aufmerksam bleiben müssen. In öffentliche Seen können sich Scherben und andere scharfkantige Gegenstände befinden, weshalb Sie das Ufer absuchen sollten. In größeren Gewässern können zudem Fische leben, die einen kleinen Hund als potenzielle Mahlzeit betrachten. Schwimmen Sie im Meer, dann sollten Sie Ihren Hund auf Verletzungen untersuchen, insbesondere an den Pfoten. Salzwasser, das in kleine Schnitte gerät, brennt fürchterlich und kann zu Entzündungen führen! Ein enges Halsband sorgt dafür, dass Ihr Hund sich nirgendwo verheddert und stecken bleibt.

Am Ufer ist eher Rücksicht als Vorsicht geboten. Ein nasser Hund schüttelt sich mit einiger Kraft und wirft dabei Sand und kleine Steine auf. Wenn es kalt oder sehr sonnig ist lohnt es sich außerdem Ihren Hund abzutrocknen. Nasses Fell schützt weniger gut vor Kälte und UV Strahlung, wodurch Ihr Begleiter sich unterkühlen oder einen Sonnenbrand holen kann.

Wasserspiele machen nicht nur Spaß, sie sind auch gelenkschonend und helfen die Fitness im Alter zu bewahren, oder nach einer Verletzung wieder herzustellen. Achten Sie nur darauf, dass Ihr Hund sich nicht zu sehr verausgabt, denn in der Aufregung des Spiels unterschätzen viele Hunde wie anstrengend schwimmen ist. Sorgen Sie für regelmäßige Ruhephasen und dem Badespaß steht nichts im Wege.

Schäferhund oder Labrador – Welche Rasse sollte ich mir kaufen?

Die Anschaffung eines Hundes: Schäferhund oder Labrador

Ganz gleich, für welche Rasse man sich entscheidet. Zunächst muss man sich und auch dem Hund (was aber auch für alle Tierarten gilt) gegenüber fair sein und sich wichtigen Fragen wie: Habe ich genug Zeit um ihn zu beschäftigen, ihm gerecht zu werden? Welche Haltung kann ich ihm bieten? Was erhoffe ich mir von der Haltung eines Hundes? Wie möchte ich ihn ernähren? Was ist, wenn er mal krank wird? stellen.
Wenn es auf diese Fragen (und das sind längst noch nicht alle Fragen!) eine Antwort gibt und auch kein „wenn und aber“, dann ist es an der Zeit sich darüber Gedanken zu machen, ob nun ein Schäferhund oder ein Labrador zu einem passt.

Hunderasse Labrador oder Schäferhund
Welche Hunderasse soll es sein? Jeder Hund ist nicht nur vom aussehen unterschiedlich. :-)

Bei der Anschaffung eines Schäferhundes oder Labradors sollte man nicht außer Acht lassen, dass beide Hunderassen „Gebrauchshunde“ sind, was aber nicht ausschließt, dass sie auch gut geeignete Familienhunde sind.

Was ist ein Gebrauchshund?

Der Schäferhund, ursprünglich zum Hüten und Treiben von Schafen eingesetzt, wird er mittlerweile mit sehr gutem Erfolg unter anderem als Schutz- und Wachhund eingesetzt, während der Labrador für die Jagd als Apportierhund gezogen worden ist. Dennoch sind beide Rassen äußerst vielseitig einsetzbar und brauchen auch eine Aufgabe um sich wohlzufühlen. Beide Rassen lieben lange Spaziergänge, laufen gern am Rad nebenher, eignen sich als Suchhunde (Trümmersuchhund, Personensuchhund…) und brauchen beide eine gute und solide Ausbildung.
Hier kommen wir dann wieder bei der Frage an: Wie möchte ich ihn beschäftigen, ihm gerecht werden? Beide Rassen bringen Intelligenz und ein hohes Maß an Lernverhalten mit. Beide Rassen bringen das „will to please“ mit. Dennoch unterscheiden sie sich in ihren wesentlichen typischen Eigenschaften und im Aussehen.

Der Schäferhund

Der Schäferhund (auch: Deutscher Schäferhund) ist absolut unbefangen und gutartig, außerdem ausgeglichen und lernwillig. Seine Aufmerksam,- und Führigkeit sind enorm. Nicht zu unterschätzen ist sein Selbstbewusstsein. Daher ist eine anhaltende konsequente Erziehung mit viel Geduld, positiver Verstärkung und Verständnis zu empfehlen. Bedingt durch seine niedrige Reizschwelle, als auch sein mitunter stark ausgeprägtes Schutzverhalten, wird er sehr gern als Begleit-, Wach-, Schutz,- Dienst- und Hütehund eingesetzt. Viel Auslauf und Beschäftigung sind für den Schäferhund wichtig. Sehr gut geeignet ist da unter anderem der Hundesport, um ihn sowohl geistig, als auch rein körperlich auszulasten. Sein Haarkleid ist kurz (stockhaarig), aber auch der langhaarige Schäferhund erfreut sich großer Beliebtheit. Seine Fellfarben sind vielschichtig „bunt“ und meist mit Abzeichen, aber auch einfarbig (schwarz).

Der Labrador

Der Labrador (auch: Labrador Retriever) ist ein beliebter Anfängerhund. Er ist gutmütig und freundlich sowie geduldig und ausgeglichen. Jegliche Art von Schärfe, Aggressivität oder Scheu gegenüber Menschen sind dem rassetypischen Labrador fern. Freundlich, aufgeschlossen und neugierig begegnet er seiner Umwelt und Menschen. Er fühlt sich in Gegenwart derer wohl und zeigt auch keine Scheu, Angst oder Unsicherheit, wenn diese ihm zu nahe kommen. Aber trotz seiner sehr ruhigen Art benötigt auch der Labrador viel geistige und körperliche Beschäftigung. Sein Haarkleid ist kurz, glatt und dicht anliegend. Die Hauptfellfarben sind schwarz, schokobraun oder gelb (creme).

Die 5 beliebtesten Stadthunde

Hunde sind die treuen Begleiter eines Menschen. Sie sind Freunde für das ganze Leben und folgen einem auf Schritt und Tritt. Manche Rassen erfüllen einen bestimmten Zweck, wie beispielsweise das Behüten einer Schafherde oder eines Anwesens. Jedoch gibt es da auch noch die andere Seite des Hundelebens: die des Begleiters, die in einer kleinen 3-Raum-Wohnung leben und zum Gassi gehen in den Park nebenan spazieren. Die so genannten Stadthunde sind beliebter denn je, denn sie sind meist klein, benötoigen nicht sehr viel Auslauf und sind günstig im Unterhalt.

Stadthunde - die richtige Hunderasse für die Stadt
Stadthunde sind meist kleinere Sorten und werden immer beliebter.

Welche Rassen die geeignetsten und beliebtesten bei Städtern sind und warum, wird in der folgenden Top 5 aufgelistet:

Platz 5: Der Pudel

Wer einen lebhaften und treuen Begleiter sucht, ist mit dem Pudel bestens bedient. Ihn gibt es in verschiedenen Größen: Von großen Königspudeln bis hin zum Toy-Pudel gibt es die unterschiedlichsten Größen und Farbkombinationen. Der Pudel ist ein sympathischer und freundlicher Begleiter, der neben seiner lebhaften und spielerischen Art auch noch besonders intelligent ist. Er ist sehr lernwillig und besonders Agility-Übungen gefallen dieser Rasse.

Platz 4: Der Mops

Möpse sieht man besonders oft in Großstädten. Sie sind nicht nur wegen ihres entzückenden Aussehens beliebte Stadthunde, sondern auch wegen ihrer ruhigen und gemütlichen Art. Es ist eine umgängliche und charmante Rasse, die sehr pflegeleicht und leicht zu erziehen ist. Durch ihre kleine Größe benötigen sie auch nicht besonders viel Auslauf und können ebenso in kleineren Wohnungen gehalten werden.

Platz 3: Der Shih Tzu

Shih Tzus sind ebenso, wie Möpse und Pudel in der Gruppierung Gesellschafts- und Begleithunde angesiedelt. Sie sind kleine, majestätische Hunde, die früher in den Tempeln Asiens heimisch waren. Die kleinen Löwenhunde haben ein angenehmes Wesen und sind sehr verspielt. Es sind die idealen Familienhunde, da sie Kinder regelrecht lieben. Zudem sind sie sehr intelligente Hunde und benötigen nur wenig Auslauf.

Platz 2: Der Chihuahua

Chihuahuas kennt wohl jeder, ganz egal ob vom TV mit Paris Hilton oder von der Nachbarin im Block gegenüber. Der kleine, aber tapfere Begleithund ist der ideale Haushund, der sich in Großstädten, sowie auf dem Land prächtig fühlt. Er benötigt nur sehr wenig Auslauf und ist pflegeleicht. Bei Chihuahuas gibt es zwei verschiedene Arten: den Kurzhaar- und den Langhaarchihuahua, den es in den unterschiedlichsten Farbkombinationen von hell bis dunkel und gefleckt gibt. Die mexikanische Hunderasse ist die kleinste weltweit und aus diesem Grund sehr beliebt, vor allem in Städten. Besonders durch sein geringes Gewicht von 1,5 bis 3 Kilogramm ist der Chihuahua ein gutter Begleiter für große Städte, da er leicht mit in die U-Bahn oder in die Innenstadt mitgenommen werden kann.

Platz 1: Maltester

Der absolute Städtehund ist der kleine aber feine Malteser. Durch sein freundliches und angenehmes Wesen sind Malteser eine der beliebtesten Hunderassen für Städter. Sie sind lebhaft, aber dennoch keine Kläffer. Sie sind verspielt, lieben es aber genauso mal auf der Couch zu liegen und zu dösen. Kurze Spaziergänge machen ihnen nichts aus, dennoch möchten sie zur Abwechslung auch mal eine etwas größere Runde machen. Sie sind nicht zu klein, aber auch nicht zu groß. Und durch ihr Gewicht von 3 bis 5 Kilogramm können sie, ebenso wie Chihuahuas, jederzeit mitgenommen werden können. Der ideale Familien- und Stadthund.

Ein tolles Forum zu dem Thema findet ihr unter http://www.stadthunde.com/

 

Darauf sollten Hundebesitzer beim Fliegen mit Hunden achten

Fliegen mit Hund bedeutet meistens sowohl für die Hunde als auch für ihre Besitzer enormen Stress. Wenn nur irgend möglich, sollte deshalb natürlich auf das Fliegen verzichten werden. Manchmal gibt es aber Situationen, in denen eine Reise mit dem Flugzeug unbedingt notwendig ist oder der Hund nicht in der Nähe des Heimatortes während einer Urlaubsreise seiner Besitzer untergebracht werden kann.
Einige kleine Tipps können jedoch dabei helfen, die Flugreise für Hund und Halter so angenehm wie möglich zu gestalten.

Frühzeitige Planung vor dem Fliegen mit Hund

Ein rechtzeitiger Kontakt zur gewünschten Airline oder auch einem Reisebüro, welches dem Halter sicher gut dabei behilflich ist, gezielt geeignete Fluggesellschaften herauszusuchen, ist absolut notwendig. Grund dafür ist, dass die meisten Fluggesellschaften pro Flug nur eine begrenzte Anzahl an Tieren erlauben. Nur wer wirklich früh bucht, kann sicherstellen, dass sein Hund auch in dem gewählten Flugzeug transportiert werden kann. Ebenso gibt es bestimmte Fluggesellschaften, die überhaupt keine Tiere oder nur eingeschränkt befördern. Hier gilt es, sich unbedingt rechtzeitig über die Internetseite oder besser durch einen Telefonanruf bei der jeweiligen Airline zu versichern. Außerdem braucht der Hund genau wie das Herrchen oder Frauchen ein Flugticket. Die Preise variieren hier stark. Es kommt auf die Größe des Hundes, die Strecke und die Fluggesellschaft an.

Gewicht entscheidet: Hund als Handgepäck oder im Frachtraum

Bis zu einem Gewicht von fünf Kilo dürfen Hunde in der Regel mit in die Kabine. Dieses bedeutet natürlich vor allem für den Vierbeiner viel größere Sicherheit durch das Beisein einer vertrauten Person. Doch auch die Tiere in der Kabine dürfen nicht auf den Schoß, sondern müssen in einer Box verstaut werden. Die Transportbox darf in der Regel nicht größer als 48x40x20 cm sein und ein Gewicht von fünf Kilogramm nicht überschreiten.
Größere Hunde müssen grundsätzlich in einer Transportbox im Frachtraum mitfliegen. Diese Box muss stabil, wasserdicht und luftdurchlässig sein. Wichtig ist auch, dass der Hund in der Box stehen kann und ein Drehen und Hinlegen bequem möglich ist. In der Transportbox sollten die dem Tier bekannten, rutschfesten und saugfähigen Hundedecken liegen. Der Wasserbehälter sollte gut befestigt und mit Wasser, vielleicht bei langen Flügen zunächst teilweise mit Eiswürfeln, befüllt werden.
Es sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass die Kontaktdaten der Besitzer und alle wichtigen Informationen zum Hund wie zum Beispiel bestimmte Verhaltensinformationen gut sichtbar auf einem Zettel an der Box befestigt werden. Oftmals haben die Boxen auch eine transparente Folienhülle, worin alle wichtigen Papiere und Informationen zu dem Hund sicher verstaut werden können. Sollte dieses nicht der Fall sein, ist einem auch gut mit selbstklebender Folie geholfen.

Letzte Vorbereitungen vor dem Flug mit dem Hund

Wer mit seinem Hund fliegt, sollte diesen unbedingt bereits vorher an die Transportbox gewöhnen. Der Hund muss die Box mit etwas Positivem verbinden. Auch sollte der Hund seine letzte Mahlzeit einige Stunden vor dem Abflug erhalten, um ein Einkoten zu vermeiden. Ein langer, ausgedehnter Spaziergang vor dem Abflug ist natürlich ebenso zeitlich einzuplanen.

Wenn man all diese Dinge beherzigt, kann der Stressfaktor für den Hund und das Herrchen auf das Minimalste reduziert werden. So kann die Flugreise beginnen.

Alles neu, macht der Mai! Fitness für Hund und Halter!

Wie wäre es mit kombiniertem Training für Hund und Halter?

Der Winter ist vorbei. Mit ihm auch lange Abende am Ofen bzw. im Warmen, mit Leckereien aller Art. Nicht nur der Halter ist leicht aus der Form geraten. Ein paar Weihnachtskekse, die Gans und leckere Schokolade haben es leider auf die Hüfte geschafft. Im Frühling wird die Bekleidung leichter und die Pfunde lassen sich nicht mehr unter dicken Pullovern verstecken. Auch der Hund verliert das dickere Winterfell und nun sieht man es auch bei dem Vierbeiner. Und zwar, dass im Winter der Weg zwar aus dem Haus führte, aber nach dem Geschäft schnell wieder hinein. Der Winter war nass und kalt oder eisig und weder der Hund noch das Herrchen hatten Lust, sich länger als nötig draußen aufzuhalten. Nun sieht man alle Bewegungsdefizite und für den kommenden Sommer muss eine Strandfigur her. Da ja bekanntlich geteiltes Leid nur halbes Leid bedeutet, nimmt man den Hund einfach mit.

Die Luft ist mild, die Sonnenstunden werden länger und es ist einem einfach ein Bedürfnis, sich draußen zu bewegen. Wer sich im Winter eher selten bis kaum bewegt hat, kann nun auch nicht von 0 auf 100 gehen und sofort einen 10 km Jogging-Lauf hinlegen. Wer wieder fit ins Jahr gehen möchte, der sollte sanft starten und sich dann immer weiter steigern, bis die alte Form wieder da ist. Als Erstes wird ein Besuch beim Hausarzt vereinbart und auch beim Haustierarzt. Der Doktor kann den allgemeinen Gesundheitszustand überprüfen, notwendige Impfungen vornehmen und den Hund wiegen. Der Tierarzt führt dazu eine Akte, in der die Gewichte vom letzten Jahr vermerkt sind. Ist der Hund noch im Bereich des normalen Gewichtes bzw. leicht darüber, kann man den Arzt bitten auch alle Gelenke des Hundes zu kontrollieren. Im Grunde ist es immer besser, wenn besonders die großen Hunderassen normalgewichtig bzw. leicht darunter wiegen. Große Zuchthunde haben sehr oft Gelenkprobleme, neigen zur Arthrose und mit zunehmendem Alter, zu Diabetes oder Rheuma. Mit dem Tierarzt kann besprochen werden, was der Hund zu fressen bekommen soll, um etwas Gewicht zu reduzieren(selbstverständlich nur wenn notwendig). Außerdem sollte man es vom Arzt absegnen lassen, mit dem Hund Sport zu treiben. Und wenn alles in Ordnung ist kann es losgehen. Im Wald, im Park oder auf dem Hundeplatz gibt es ausreichend Möglichkeiten sich zu bewegen. Speziell auf dem Hundeplatz können Hund und Halter so manch einen Schweißtropfen vergießen.

Parcours für Hund und Herrchen / Frauchen!

Ob man nun einmal die Woche zum Training geht oder alle zwei Tage, kommt auf die Fitness des Hundes an und auf die Rasse bzw. Größe. Während Schäferhunde, Rottweiler oder Jack Russel sehr viel Bewegung benötigen und auch vertragen, wird das beim Mops oder beim Pekinesen eher nicht der Fall sein. Zum Training benötigt man auch nichts weiter als Leine und vielleicht eine Hundepfeife. Der Halter benötigt ein Paar gute Turnschuhe und beide sollten Wasser dabei haben, um nach dem Training auch wieder ausreichend Flüssigkeit aufnehmen zu können. Dann steht der Fitness auch nichts mehr im Weg.

Pflege-Tipps bei langhaarigen Hunden

Bei besonders langhaarigen Rassen wie Lhasa- oder Tibet Apso, Afghane, Bobtail, Komondor, Malteser oder Puli wird der Hundetyp maßgeblich durch die haarige Pracht bestimmt. Collies, Deutsch Langhaar , Havaneser, Hovawart, Irish Setter, Bergamasker Hirtenhund oder Affenpinscher gibt es sowohl in lang, mittel und kurz – abhängig von Frauchens oder Herrchens Geschmack. Wer weniger Zeit mit Hundehaarpflege verbringen will, der ist mit einem kurzhaarigen Gefährten gut beraten. Denn regelmäßige Haarpflege bei den langhaarigen Schönen ist ein Muss!

langhaariger Windhund
langhaarige Hunde wie z.B. Afghanen benötigen viel Fellpflege

Außer der optischen Wirkung der attraktiven Fellstruktur hat das Haar ja noch viel wichtigere Funktionen: als Schutz vor Kälte, hohen Temperaturen, Nässe, Staub und Dreck. Die gute Nachricht ist, dass einige langhaarige Hunderassen ohne Unterwolle relativ leicht zu pflegen sind, z. B. der Langhaar-Chihuahua, Malteser, Yorkshire und Tibet Terrier. Sie sind daher auch Allergikern zu empfehlen, weil sie nicht zwei Mal im Jahr einen Fellwechsel haben. Pflegeleicht heißt aber, dass auch deren Fell mindestens wöchentlich gründlich ausgebürstet werden muss – am besten zusammen mit einer Streicheleinheit durchführen. Wer kuschelt und gleichzeitig die Bürste betätigt, hat bei seinem Liebling schon gewonnen!

Damit hängengebliebene Pflanzenteile, getrockneter Schlamm, abgestorbenes Haar und Parasiten effektiv entfernt werden, benutzt man Kämme mit feinen und groben Zinken und Skelettbürsten mit ummantelten Borsten. Wenn es juckt und die Verfilzung schon zu weit fortgeschritten ist, muss das Entfilzungsmesser ran. Wer rechtzeitig die spezielle Unterwollbürste mit langen Stiften regelmäßig eingesetzt hat, erspart sich das. Die Schere bitte nur im Notfall bei Knoten im Fell ansetzen. Langhaarige Hunde mit Unterwolle nicht scheren, weil sonst das Deckhaar ausdünnt und der Unterwollfilz noch mehr zunimmt und zur Schädlingshochburg wird. Bei Fellwechsel herrscht allerdings Ausnahmezustand! Hier kann mit Vitamin B, Zink, Biotin und hochungesättigten Fettsäuren geholfen werden.

Erst, wenn es vorher gekämmt und gebürstet wurde, wird das Fell mit Hundeshampoo mit hundegerechtem pH-Wert gewaschen. Das sollte selten – höchstens einmal im Monat – geschehen oder, wenn der Vierbeiner sich richtig eingesaut hat. Das Bad oder die Dusche nur ganz kurz ausfallen lassen, das anschließende Trocknen ist richtig wichtig.
Bei Malteser oder Terrier ist es sinnvoll, die langen Haare regelmäßig maschinell zu scheren. Das macht die tägliche Pflege wesentlich leichter und verhindert das Verfilzen. Ob man diese Prozedur selbst mit einer gut funktionierenden Schermaschine vornimmt oder die Schur der Fachkraft im Hundesalon überlässt – wichtig ist in jedem Fall, dass der kleine Liebling schon vorher daran gewöhnt wird. So kann man es einrichten, dass die Frisörsitzung immer vor dem Gassigehen stattfindet, also einen positiven Ausgang hat. Auch das Stillhalten wird geübt und belohnt: mit Leckerli für das Tier und Stressfreiheit für den Menschen.

Der Besuch im Hundesalon einmal im Jahr ist wegen der Kontrolle von Krallen, Pfoten und Ohren unerlässlich. Schlappohren sind durch schlechte Belüftung, Parasiten ( Milben), Bakterien oder Verunreinigung gefährdet. Sie verursachen böse Entzündungen und schmierige riechende Absonderungen ( feuchtes Ohr). Einmal in der Woche das Außenohr mit einem Babyreinigungstuch auswischen, vom Tierarzt wird Epi-Otic/ Epi-Bac empfohlen. Einmal in 14 Tagen mit Surolan, Aurizon oder Propolistropfen in Glycerin behandeln, auch Ohrpuder von BioGroom hilft beim Austrocknen. Das alles haben Stehohren nicht auszuhalten, da reicht Ohrenkraulen!

Tierheimhund, Hund vom Züchter oder von Privatpersonen?

Wenn ein Mensch sich dafür entscheidet, einen Weggefährten auf vier Pfoten aufzunehmen, stellt sich zuerst die Frage:

„Welchen Hund nehme ich denn?“

Natürlich gilt das auch für Rassen, da je nach Lebenssituation unterschiedliche Rassen geeignet sind. Vorrangig ist aber wichtig, ob ein Hund aus dem Tierheim willkommen ist, vom Züchter oder aus einem Privathaushalt.

Ein Hund vom Züchter

In einigen Fällen kann es sein, dass ein reinrassiger Hund vom Züchter aufgenommen werden soll. Verfügt eine Rasse über die Eigenschaften, die für sehr wichtig gehalten werden oder soll der Hund an Hundewettbewerben teilnehmen? Bei einem Züchter können gezielt entsprechende reinrassige Hunde erworben werden. Allerdings ist hier zu beachten, dass es bei den Züchtern viele schwarze Schafe gibt, sodass auf einige Kriterien zu achten sind, wenn unliebsame Überraschungen vermieden werden sollen. Die Anlagen, in denen die Hunde gehalten werden, müssen sauber und gepflegt sein. Gleiches gilt auch für die Hunde: Wirken die Hunde lebhaft, haben einen klaren Blick und ein gepflegtes Fell? Können die Eltern des gewünschten Zuchtwelpen angesehen werden?Weiterhin sollte sich der Interessent über Züchter im Vorfeld informieren. Im Internet können Name und Ort des Züchters eingegeben werden und oft finden sich Erfahrungsberichte oder aufschlussreiche Informationen über den Hundezüchter. Rassehunde sind teurer in der Anschaffung als Hunde aus einem Privathaushalt oder aus dem Tierheim, werden aber in der Regel mit Papieren abgegeben. Hierzu gehört ein Tierarztdokument, indem die anfänglichen Tierarztuntersuchungen und Impfungen aufgeführt sind und Nachweise über die Ahnenreihe des Welpen. Des Weiteren kann jeder seriöse Züchter eine VDH-Bescheinigung nachweisen.

Ein Hund aus Privathaushalten

Werden Hunde aus Privathaushalten abgegeben, kann es möglich sein, dass der Interessent Glück hat und einen gesunden Hund übernimmt, aber er kann auch Pech haben und einen kranken Hund erwerben. Viele Welpen von Privatpersonen werden ungeimpft und ohne entwurmt zu sein abgegeben. Wird ein Hund auf Grund von Problemen abgegeben, werden diese häufig verschwiegen. Der Interessent sollte in jedem Fall mit einem Vierbeiner aus privater Haltung direkt einen Tierarzt aufsuchen um eventuelle gesundheitliche Probleme direkt behandeln zu können. Wichtig ist es, dass bei einer Übernahme eines Hundes von Privatpersonen ein Tierabgabevertrag geschlossen wird. Die Vordrucke hierfür lassen sich im Internet finden und können individuell angepasst werden. Des Weiteren kann es sein, dass der Kaufinteressent sich zwar auf Anhieb in den Freund auf vier Pfoten unsterblich verliebt, aber dass dieser im Verhalten Probleme aufweist. Wer einen Hund aus Privathaushalten übernimmt, sollte bereit sein, Erziehungsfehler korrigieren zu wollen oder eine Hundeschule oder Tiertrainer aufzusuchen. Hunde, die aus schlechter Haltung kommen, können mit viel Geduld und professioneller Unterstützung zu einem treuen Freund werden, der sich genauso normal verhält wie jeder andere Hund auch.

Ein Hund aus dem Tierheim

Tierheime freuen sich über Familien oder einzelne Personen, die einen Hund aufnehmen möchten und sich dafür entscheiden, diesen aus dem Tierheim zu nehmen. Nicht immer finden sich dort kleine Welpen, die ein neues Zuhause suchen, aber oft Hunde, die ein warmherziges Zuhause dringend benötigen und verdient haben. Die Hunde aus einem Tierarzt sind kastriert, geimpft und entwurmt und die Mitarbeiter eines Tierheimes sind mit dem Wesen der dort lebenden Hunde vertraut. Die Interessenten werden informiert darüber, ob ein Hund als Familienhund taugt oder sich mit anderen Tieren verträgt und auch über seine Vorgeschichte. Selten passiert es bei der Übernahme eines Hundes aus dem Tierheim, dass die Interessenten unangenehme Überraschungen erleben, über die sie vorher nicht informiert wurden. Grundsätzlich fallen hier Schutzgebühren an und oft erfolgen Nachkontrollen durch das Tierheim. Bei auftretenden Problemen erhalten die neuen Hundebesitzer professionelle Hilfe, um diese bewältigen zu können.

Weitere wichtige Überlegungen für eine Aufnahme eines Hundes

Sind die Überlegungen abgeschlossen darüber, welcher Vierbeiner aufgenommen werden soll, ist es wichtig, selbst zu sich ehrlich zu sein: Besteht genug Zeit für einen Hund? Natürlich ist es möglich, normal arbeiten zu gehen, wenn ein Vierbeiner daheim wartet. Wie sieht es aber aus, wenn die Familie in Urlaub fährt? In anderen Ländern gibt es sehr spezielle Einreisebedingungen für die Vierbeiner und nicht jedes Urlaubshotel oder Campingplatz erlaubt das Mitbringen von Hunden. Wenn der Hund nicht mitgenommen werden soll oder kann im Urlaub, muss klar sein, wo der Hund alternativ unterkommen kann. Tierheime bieten für diese Fälle auch die Möglichkeit an, den Freund auf vier Pfoten in dieser Zeit aufzunehmen. Des Weiteren muss geprüft werden vor der Anschaffung eines Hundes, ob in der Wohnung oder im Haus die Haltung von Hunden erlaubt ist. Oft muss eine Genehmigung eingeholt werden, damit es nicht im Nachhinein zu Problemen kommt, die dazu führen, dass der Hund wieder abgegeben werden muss. Auch die Wahl des Tierarztes spielt eine wichtige Rolle. Ist das eigene finanzielle Budget sehr knapp bemessen, macht es Sinn, einen Tierarzt zu wählen, der eine Ratenzahlung akzeptiert. Viele Tierärzte wollen eine direkte Bezahlung für durchgeführte Behandlungen, andere bieten eine Bezahlung auf Raten an. Für einen Hund fallen weiterhin Hundesteuer an und er benötigt eine Grundausstattung sowie einen eigenen Platz. Weder im Bett noch auf der Couch sollte dieser Platz sein, sondern in einer Ecke, an dem ein Hundekorb oder eine Decke platziert werden kann. Die erste Zeit sollten die neuen Besitzer sich Zeit nehmen für den neuen Vierbeiner, da dieser sich vollständig umgewöhnen muss. Bevor ein Hund fest aufgenommen wird, sollte gut überlegt werden, ob langfristig ein Zuhause gegeben werden kann. Mag jemand Hunde, hat aber oft nicht ausreichend Zeit oder kann keine Hunde halten, ist es besser, nur stundenweise Hunde zu betreuen. Viele Tierheime bieten an, dass Vierbeiner stundenweise ausgeführt werden können.

Den Mops neu entdecken

Der Mops – eine der ältesten Hunderassen.

Nach Europa kamen diese Hunde zirka 1400 nach Christi. Lange galten sie als „FETT,FAUL und GEFRÄSSIG“. Wer diese Rasse kennt, weiß, es ist ein Irrtum. Der Mops ist ein lebenslustiger, treuer und anhänglicher Freund des Menschen.

Man kann schon sagen ein Mops ist Kult und kommt immer mehr in Mode. Gehen Sie auf die Strasse und schauen Sie, Sie werden sehen, Ihnen werden bestimmt einige Möpse begegnen.
Die Rasse Mops gibt es in beige oder auch schwarz. Ob Welpe oder ein erwachsener Mops, man muß sie lieben. Ihre großen Augen, die Falten an Kopf und Rücken, einfach knuddelig. Der Mops, ein Familienhund. Gut geeignet wenn Kinder mit im Haushalt leben. Bei der Wahl eines so süßen Haustiers sollten Sie nicht vergessen, es ist ein Lebewesen, ein Tier.
Der Mops ist treu, immer in der Nähe des Menschen. Es braucht Geduld bei der Erziehung des Mopses, er ist jedoch sehr gelehrig, manchmal etwas stur, aber bei genug Geduld des Menschen führt die Erziehung des Mops zum Erfolg.

Der Mops ist immer dort, wo auch sein Mensch ist.

Der Mops ist genauso gern mal faul, aber dann wieder sehr agil. Genau wie wir Menschen.
Ein Mops kann durchaus 15 Jahre alt werden, und wenn gesundheitlich keine größeren Probleme sind, ist der Mops bis ins hohe Alter frisch und fit.
Wenn Sie einmal dieser Rasse verfallen sind, wird es nicht bei einem Tier bleiben, oft haben die Menschen mindestens zwei. Wenn man diese Tiere ansieht, ist man ihrem Scham verfallen, sie schauen so treuherzig, der Mensch kann ihnen dann nichts mehr abschlagen.
Aber trotzdem sollten die Menschen ein wenig konsequent sein, denn der
Mops merkt schnell wie er seinen Menschen um den Finger wickeln kann.
Der Mops braucht auch Pflege, dazu gehört unter anderen die Fellpflege,regelmäßig die Falten reinigen, sowie auch Ohren und Nase.
Ein Mops oder zwei sind liebenswerte Gesellen der Menschen. Sie bereichern unser Leben, machen es heller und fröhlicher.

Wachhund – Alarmanlage mit Seele

Die effektive Bewachung von Haus und Hof darf keinesfalls der einzige Grund, für die Entscheidung einen (Wach-) Hund zu halten, sein.

Schließlich ist er ein Lebewesen. Und er benötigt Liebe und Aufmerksamkeit, seinen fixen Platz in der Familienhierarchie, eine solide Ausbildung, und vor allem tägliche Spaziergänge.

Haus oder Garten?

Den Hund einfach nur im Garten laufen zu lassen, ist definitiv gar keine gute Idee. Je nach Rasse, Temperament und Alter müssen jeden Tag ein bis zwei Stunden, für einen gemeinsamen Streifzug durch das Revier, unbedingt eingeplant werden können. Nur so wird der treue Wachdienst auch glücklich sein. Und dann ist der Garten für den Hund meist ohnehin nur mehr in Begleitung interessant. Und das ist auch gut für die Bewachung. Im Haus ist er viel besser aufgehoben! Denn, erfahrene Einbrecher locken Hunde vielleicht mit leckerem Futter, in welchem sich vielleicht sogar Schlafmittel befinden, oder gar Gift enthalten ist. Und dann ist der gewünschte Effekt dahin. Manche Rassen sind aber lieber draußen, andere vor allem im Winter lieber drinnen. So kann ein geschützter Zwinger, der schwer zugänglich, unmittelbar beim Haus platziert ist, oder die Idee eine Hundehütte im Garten aufzustellen, vielleicht auch in Frage kommen.

Die natürliche Aufmerksamkeit

Hund im Garten
Auf der Wiese fühlen sich Hunde im Garten richtig wohl.

Es ist gar noch nicht lange her, da prägte das Bild des Kettenhundes die Assoziation für Bewachung. Gott sei Dank ist das vorbei. Alle Hunde haben das natürliche Verlangen ein Territorium zu beanspruchen, und jede Ungewöhnlichkeit in diesem zu melden. Trotzdem bellen manche Rassen mehr und lauter, als andere es tun. Rottweiler, Dobermänner und Terrier sind sicher besser als Wachhunde geeignet, als Berner Sennenhunde und Schäfer.

Welche Rasse auswählen?

Alleine die Tatsache, dass ein Hund im Haus ist, schreckt bereits viele Einbrecher von vorne herein ab. Daher ist die Rasse nicht ganz so wichtig. Und es muss nicht ein äußerst aggressiver Kerl sein, der schon beim Besuch eines Freundes vorher unbedingt sicher verwahrt werden muss. Speziell mit Familie sind solche Hunde einfach gefährlich. Aber eine gewisse Größe darf er gerne haben, weil die Erscheinung damit imposanter wird. Seine Lautstärke ist unabhängig von der Größe. Und so können auch kleine Hund ihren Dienst oft bestens erfüllen.

Dürfen Wachhunde den Einbrecher beißen?

Im Haus ist das sicher eher erlaubt, als im Garten. Vor Schildern mit Warnungen vor bissigen Hunden ist abzuraten, weil damit zugegeben wird, dass ein gefährliches Tier gehalten wird. Und im schlimmsten Fall kann gerichtlich sogar dem Einbrecher Schmerzensgeld wegen fahrlässiger Körperverletzung zugesprochen werden. Vor Gericht wird immer die Verhältnismäßigkeit in den Mittelpunkt gerückt. Das Betreten von privatem Terrain alleine ist da eher nicht ausreichend. Erst ein Angriff rechtfertigt Notwehr.

Oder doch besser eine Alarmanlage?

Steuerlich gesehen ist eine Alarmanlage beim Finanzamt leichter als Betriebsausgabe durchsetzbar. Hundefutter und Tierarzt werden nur im Falle eines völlig abgeschotteten Anwesens, und wahrscheinlich da nur teilweise, akzeptiert werden. Die optimale Sicherheit erreicht erst eine Kombination aus aufmerksamen Eigenverhalten, soliden Türen und Fenstern, Tarnung mit Beleuchtungseffekten, Alarmanlage, Hund(en) und vielleicht noch Gänsen.

Stories, Tips & Tricks über viele Hunderassen