Therapiehunde – Möglichkeiten einer tiergestützten Therapie

Treue, bedingungslose Liebe, manchmal auch Trost – das sind wohl die Eigenschaften, die wir unseren Vierbeinern, den Hunden am ehesten zuschreiben. Dass Hunde aber noch viel mehr können, als nur Haustier zu sein ist inzwischen bewiesen. Sie retten Menschen aus Lawinen, dienen als Hüte- oder Polizeihunde. Eine weitere Sparte ihrer Tätigkeit erfreut sich ebenfalls großer Beliebtheit – der Therapiehund bzw. tiergestützte Therapie. Was so ein Hund den ganzen Tag treibt, für wen er geeignet ist und noch vieles mehr, klären wir in diesem Beitrag.

Was bedeutet tiergestützte Therapie?
Die Therapie mit Tieren wurde bereits im 18. Jahrhundert praktiziert. Besonderen Anklang fand sie zur damaligen Zeit besonders in angelsächsischen Ländern. Zunächst fand die Therapie mit Hunden vorzugsweise im psychiatrischen Bereich statt. Therapiehunde können gleichermaßen als Assistenzhunde ausgebildet werden. Die Hunde mit diesem Hintergrund helfen in der Regel Menschen mit einer schweren Behinderung. Sie dienen aber nicht dem therapeutischen Zweck. Vorzugsweise sind sie darauf geschult Sachen aufzuheben oder zu bringen, etc. Sie machen also alles, was ein Mensch im Rollstuhl nicht kann. Therapiehunde haben nicht zwingend immer die Ausbildung für die Rolle eines Begleithundes genossen.

TherapiehundeDie tiergestützte Therapie stützt sich auf die Annahme und Beobachtung, dass Tiere eine positive Ausstrahlung auf Menschen haben. Darauf beziehend werden die Hunde für den Einsatz psychisch kranker, aber auch für körperbehinderter Personen geschult. Ziel ist es, den betroffenen Menschen mithilfe eines Therapiehundes positive Assosationen zu vermitteln. Damit sollen psychische und körperliche Leiden gelindert und Verhaltensweisen, aber auch die Wahrnehmung der eigenen Umwelt, verbessert werden. Außerdem werden die Hunde auch auf dem Gebiet der tiergestützten Pädagogik eingesetzt. Auf diese Weise helfen sie unter Umtständen also nicht nur einer Einzelperson, sondern eventuell sogar einer ganzen Gruppe. Ein weiteres Aufgabengebiet eröffnet sich für den Therapiehund im Besuchsdienst. Dies kommt vor allem älteren Menschen zugute, die sich manchmal einsam fühlen. Der Hund hat hier allerdings weniger den Posten eines Therapiehundes. Hauptsächlich soll er in einem solchen Fall mehr die zwischenmenschlichen Bedürfnisse nach Nähe und Wärme befriedigen.

Wo wird der Therapiehund eingesetzt?
Die tiergestützte Therapie wird überwiegend in den Berufsgruppen mit therapeutischen Hintergrund eingesetzt.

Hierzu zählen :

  • Kranken- und Altenpflege
  • Krankengymnastik
  • Arztpraxen
  • Kindergärten
  • Ergotherapie
  • Sozialarbeit
  • Psychotherapie

Ansonsten wird ein Therapiehund gerne in Familien vermittelt, die ein Kind mit einer autistischen Erkrankung oder mit ADHS haben. Umfassend kann man sagen, dass die Therapie mit Hunden Geborgenheit und Wohlbefinden auslöst. Sie eignen sich außerdem bestens als “Therapeut”, weil sie nur zuhören und den Menschen nicht nach seinem Handeln und seinen Fähigkeiten bewerten. Der Mensch erfährt auf diesem Weg eine Akzeptanz, wie sie unter Menschen wohl kaum möglich wäre. Hunde sind außerdem wahre Muntermacher und helfen depressiven Menschen aus ihrer Lethargie heraus. Sie verhelfen einfach zu mehr Glück und Zufriedenheit.

Welche Arten von Therapiehunden bzw. welche Therapietypen gibt es? Die tiergestützte Therapie ist in drei Arten unterteilt:

  • tiergestützte Therapie (Animal Assisted Therapy = AAT)
  • tiergestütze Aktivitäten (Animal Assisted Activities = AAA)
  • tiergestütze Pädagogik (Animal Assisted Pedagogy = AAP)

In Verbindung mit den einzelnen Therapieformen finden zwei unterschiedliche Typen der Hundeart Anwendung. Die tiergestützte Therapie richtet sich an Menschen mit einer bestimmten Erkrankung. Die Zielsetzung ist auf die Verbesserung des Patienten im sozialen, physischen und psychischen Bereich. Je nach Erkrankung ist entweder ein aktiver oder ein reaktiver Therapiehund gefordert. Der aktive Hund soll den Patienten fordern. Er animiert zur Bewegung und zum Spielen. Den reaktiven Hund zeichnen eher ruhige Eigenschaften aus. Er ist somit eher darauf geschult, menschlichen Regungen in liebevoller Weise zu begegnen und Menschen zu beruhigen oder zu trösten. In den meisten Fällen wird der aktive Hund in der tiergestützten Therapie dem reaktiven Therapietier allerdings vorgezogen.

Tiergestützte Aktivitäten
Bei der tiergestützten Aktivitätentherapie ist der Einsatz von aktiven und reaktiven Hunden denkbar. Diese Therapieform beschreibt in erster Linie das Besuchen von Menschen. Voraussetzung ist natürlich der absolute Gehorsam und Freundlichkeit des Hundes. Dies sollte sowieso immer gegeben sein. Bei den tiergestützten Aktivitäten wird auf eine Interaktion zwischen Mensch und Tier gesetzt. Da diese aber nicht zwingend erfolgen muss, spricht man entweder von einer aktiven oder passiven Form der Therapie.

Tiergestützte Pädagogik
Die tiergestützte Pädagogik wird in der Regel eingesetzt, um Kindern mit einer Lernbehinderung oder generell verhaltensauffälligen Kindern zu helfen.

Diese Hunde eignen sich am besten für therapeutische Zwecke
Je nach Therapieform ist es entweder sinnvoll kleine oder große Hunde zu wählen. Ein kleiner Hund wird niemals große Lasten tragen können. Der Einsatz in einem Heim ist andererseits durchaus zuträglich für ihn. Er kann gut auf den Arm genommen werden oder auch mal auf ein Bett springen. Das lässt eine noch größere Nähe zwischen ihm und den Patienten zu. An Schulen ist ein etwas größerer Hund besser geeignet. Er flößt den teils jugendlichen Kindern genügend Respekt ein und wird als echter Freund angesehen. Trotzdem gilt jeder einzelne Patient braucht einen auf ihn zugeschnittenen Hund. Da kann die Größe schon mal variieren.

Welpe oder ausgewachsener Hund?
Allgemein passt hier schon das Sprichwort “Früh übt sich, was ein Meister werden will”. Deshalb taugt ein Welpe für die Ausbildung zum Therapiehund sicherlich am besten. Andererseits hat es sich in der Vergangenheit schon häufig gezeigt, dass auch Hunde in einem fortgeschritten Alter der Eignung eines Therapiehundes entsprechen. Voraussetzung für alle Hunde ist natürlich immer ein ruhiges Wesen und die passenden Charaktereigenschaften.

Welche Rasse soll es sein?
Sehr beliebt sind Golden Retriever und Labradore. Aber auch der Bearded Collie und der Havaneser sind gut für die Ausbildung zum Therapiehund geeignet.Natürlich sind viele weitere Hunde einsetzbar. Familien, – Gesellschaft, – oder Begleithunde haben beste Voraussetzungen, wenn sie die richtigen Eigenschaften mitbringen. Ob kurz oder langhaarig spielt eine kleine, untergeordnete Rolle. Hier sollte sich jeder den Hund wählen, der den eigenen Vorlieben genüge tut. Der wichtigste Punkt bei der Auswahl liegt auf der Bindung, zwischen dem Tier und seinem zukünftigen Halter, die auf Anhieb entsteht oder eben nicht. Eine besonnene Auswahl ist aus diesem Grund von großer und wichtiger Bedeutung.

Wie wird ein Therapiehund ausgebildet?
Ein Hund mit zukünftiger Therapieabsicht wird meist von bereits ausgebildeten Hunden angelernt. Im fachmännischen Jargon nennt man das auch Tradieren. Die Ausbildung in einem dafür ausgerichteten Schulungsort bringt dem Hund daneben noch etwaige Belastungssituationen näher. So lernt er, mit Stresssituationen gelassen umzugehen und gehorsam auf seinen zukünftigen Halter zu hören. Zu der Ausbildung gehört weiterhin, vorhandene Fähigkeiten geschickt auszubauen, die Zusammenarbeit mit körperlich behinderten Menschen (angemessenes Tempo, etc.). Einrichtungsbesuche gehören ebenfalls in den Plan der Ausbildung.

Neben dem Therapiehund muss sich natürlich auch sein zukünftiger Halter einer Ausbildung unterziehen. Schließlich will er den Hund ja zu Therapiezwecken einsetzen. Für den Halter stehen in der Ausbildung Dinge, wie Rassekunde, Entwicklungsphasen, Signale eines Hundes, Kommunikation und Erkrankungen auf dem Plan. Die Vorrausetzung für den Hundeführer ist außerdem dass er in einem sozialen oder einem pädagogischen Beruf arbeitet. Nur dann darf er einen Hund für Therapiezwecke nutzen.

Weitere Voraussetzung für die Arbeit mit einem Therapiehund
Die Arbeitszeit eines Therapiehundes darf täglich nicht länger sein als 45 Minuten. Wöchentlich darf er höchstens dreimal eingesetzt werden. Die Bestimmungen variieren jedoch je nach Ort und Begebenheit. Außerdem muss ein Therapiehund gesund sein und bedarf einer vierteljährlichen Entwurmung. Die Hunde dürfen zudem nicht an ihrem Wirkungsort (z. B. Altenheim) gehalten werden.

Sind Therapiehunde zufrieden mit ihrem Leben?
Therapiehunde sind natürlich rund um die Uhr beschäftigt. Andere Hunde, die nicht so eine interessante Tätigkeit haben verfallen schnell in Langeweile. Und obwohl der Therapie – oder auch der Begleithund – so sehr gefordert ist, kann man umfassend sagen, dass sie mit ihrer Berufung in den allermeisten Fällen rundum zufrieden zu sein scheinen. Dies könnte vielleicht auch unter dem Aspekt, dass sie sehr eng mit lieben Menschen zusammenarbeiten, einleuchtend sein. Therapiehunde führen deshalb wohl ein glückliches Hundeleben.

6 goldene Regeln für Hundebesitzer

Wenn Ihr Hund gut erzogen ist, umso besser.

Allerdings wird auch vom Besitzer des Selbigen erwartet, sich an gewisse “Spielregeln zu halten. Nicht immer ganz einfach, gewiss. Musste doch schon der eine oder andere Hundefreund gar mit den Gesetzeshütern Bekanntschaft machen, weil er es mit den Pflichten nicht so genau nahm. Dies muss nicht sein. Schließlich sind die Regeln sehr einfach und daher für jeden zu erlernen.

Hundekot
“Was du nicht willst das man dir tu’ das füg’ auch keinem andern zu”, ist ein bekanntes Sprichwort, welches hier wunderbar passt. Wer möchte schon gerne einen Haufen fremden Drecks vor seiner Haustür haben?! Gleiches gilt für Parkwiesen. In den meisten Städten stehen inzwischen Automaten. Sie enthalten Tüten die zur Entfernung der Hinterlassenschaften des Vierbeiners dienlich sein können. Bei Unterlassung winkt zunächst eine Verwarnung. Eine Wiederholungstat kostet bis zu 300 Euro Bußgeld. Nicht gerade billig also. Geplant ist zudem eine Verschärfung der Kontrollen. Besser für den Geldbeutel und das Gewissen also einfach hinter sich sauberzumachen.

Hunde an die Leine
Die Leinenpflicht ist ein viel diskutiertes Thema. Generell besteht sie allerdings nicht überall für alle Hunde. Die sog. Listenhunde sind ausschließlich angeleint und mit Maulkorb versehen, auszuführen. Zu den Listenhunden gehören u. a. Bullterrier und Terrier. Unter Umständen zählen auch noch weitere Rassen dazu. Dies ist jedoch je nach Bundesland unterschiedlich.

Wer zwischen dem 1. April und dem 15. Juli im Wald oder auf dem Feld mit seinem tierischen Freund spazieren geht, der muss ihn dabei fortwährend an der Leine halten. In diesem Zeitraum findet nämlich die Brut- und Setzzeit der Feld- und Waldtiere statt. Selbst ein Hund, der nur aus reiner Neugier schnuppern wollen würde, könnte Hasen, Enten & Co einen derartig großen Schreck einjagen, dass sie ihren Nachwuchs anschließend nicht mehr füttern würden. Manche Bundesländer weiten das Gebot auch aus und setzen den Beginntermin auf Anfang März. Wie schon beim Leinenzwang gibt es auch hier je nach Region Unterschiede. Genaue Informationen darüber liegen z. B. im Ordnungsamt aus.
Falls Ihrem Hund der Freilauf in der Brutzeit zu kurz kommt, erkundigen Sie sich doch mal nach Freilaufstellen. Gegebenenfalls kann auch in Hundeschulen getobt werden, die meist eine große eingezäunte Fläche anbei besitzen.

Muss ein Hund gechipt und / oder geimpft sein?
Zunächst einmal eine grundsätzliche Erklärung, welchen Zweck ein Chip überhaupt erfüllen soll. Der Chip ist ein Erkennungszeichen. Er kann hilfreich sein, etwa wenn das Tier einmal weggelaufen oder auf anderen Wegen abhandengekommen ist. Der Chip wird dem Hund linksseitig im Bereich des Halses injiziert und hält für ein ganzes Hundeleben. Wie immer gibt es auch hier deutschlandweit uneinheitliche Regelungen. So ist in Berlin bspw. Chippflicht für alle Hunde, in Nordrhein-Westfalen hingegen müssen z. B. nur die als gefährlich eingestuften Hunde gekennzeichnet werden.

Eine gesetzliche Impfpflicht gibt es für Hundehalter bisher noch nicht. Wird eine Reise in ein anderes EU-Land geplant, kommt der Besitzer bzw. der Hund jedoch nicht um eine Impfung herum. Trotzdem sollte dem Tier zuliebe nicht darauf verzichtet werden. Immerhin wollen wir doch immer das Beste für unser Tier und da wäre eine Impfung mit Sicherheit eine gute Anlagemöglichkeit.

Hundesteuer- immer eine Pflicht
Leider ist es auch heute noch so, dass Tiere als Objekte, nicht als Subjekte angesehen werden. Außerdem zählt der Hund zu den sogenannten Luxusgütern eines deutschen Einwohners. Deshalb hat jeder Besitzer eines Hundes Hundesteuer abzuführen. Sie ist einkommensunabhängig. Die Höhe ist ortsabhängigen Schwankungen unterlegen. Kampfhundebesitzer müssen auch hier wieder mal tiefer in die Tasche greifen. Allein, wer Hunde aus gewerblichen Zwecken hält, ist von der Zahlung ausgeschlossen. Blinden, Hüte-Polizeihunde und andere Hunde mit einem ähnlichen Hintergrund müssen zwar meist ebenfalls Steuern zahlen, allerdings sind die im Vergleich deutlich geringer. Manchmal werden sie auch vollkommen von dieser Pflicht freigesprochen.

Die Haftpflicht
Wie auch bei uns Menschen ist eine Haftpflicht für den Vierbeiner durchaus sinnvoll. Schon wildes Spielen kann einen größeren oder kleineren Schaden hinterlassen. Ganz zu Schweigen von der möglichen Situation eines Bisses. Genau hier greift die Haftpflichtversicherung und bewahrt den Halter vor einem möglicherweise großen Kostenberg. Die zu zahlenden Gebühren richten sich nach Größe und Rasse des Hundes. So werden große Hunde teuerer versichert als kleine Hunde. Listenhunde haben es noch schwerer. Manche Versicherungen nehmen sie gar nicht, oder wenn, dann nur unter einem hohen Kostenaufwand. Auch die Deckungssumme spielt eine große Rolle. Deshalb will gut überlegt sein, welche Versicherung man in Anspruch nimmt. Ein Vergleich lohnt sich immer.

Welpenschule – Worauf jeder Hundebesitzer achten sollte

Wer sich auf der Suche nach einem Haustier für einen Welpen entschieden hat, wird nicht nur mit viel spielerischer Lebensfreude belohnt,

.. sondern übernimmt ebenfalls große Verantwortung für das Tier. Für eine lebenslange, tolle Mensch-Hund-Beziehung ist es wichtig, dass die Erziehung der Kleinen bereits im Welpenalter beginnt. Dennoch fällt es vielen Neu-Hundebesitzern schwer, bei dem Anblick des niedlichen Tierkindes strenge als auch konsequente Erziehung vorzunehmen. Wer die rechtzeitige Welpenerziehung versäumt, muss später vielleicht eine Hundeschule besuchen, welche nicht nur kosten-, sondern auch zeitintensiv wird.

Früh übt sich: Kommandos verstehen und Gehorsamkeit lernen

Es ist wichtig, dass die Welpen nicht überfordert werden, indem gleich zu Beginn ein hohes Input an Kommandos erfolgt. Sie sind schnell wieder unkonzentriert, da sie sich nur für maximal 10 Minuten auf eine Sache fokussieren können. Daher ist es ratsam, täglich mehrere kurze Lernphasen einzuplanen und diese in kleinen Schritten auf 30 Minuten zu verlängern.

Ist der kleine Vierbeiner überfordert, sendet er Signale. Ob Hinlegen, Gähnen oder Kratzen: Dieses Verhalten zeigt deutlich, dass er eine Pause braucht. Jetzt kann der Hundefreund die Zeit nutzen und sich zu ihm auf den Boden legen. Durch das Kontaktsuchen wird das Vertrauen zueinander verstärkt.

Die Kommandos zu vermitteln ist keine eilige Sache. Daher ist es umso wichtiger, bei den Übungen geduldig und ruhig zu bleiben. Denn nur so bleibt es der Welpe auch und lernt schnell dazu.

Ebenfalls gehört Kontinuität der Übungen zum Alltag der Welpenschule. Durch regelmäßige Wiederholungen stellt sich die Gewohnheit bei dem jungen Hund ein und aus der Gewohnheit entwickelt sich schließlich Gehorsam.

Sind die ersten Kommandos bei dem kleinen Vierbeiner erlernt, sollten sie an anderen Orten wiederholt werden, damit er die Befehle nicht nur mit einem bestimmten Platz in Verbindung bringt. Nur so kann er den Befehl jederzeit richtig umsetzen.

Zudem müssen die Kommandos eindeutig und klar sein. Wenn das Wort mit einem Handzeichen kombiniert wird, kann er sie sogar aus einiger Entfernung verstehen. Dabei gilt: Erst das Handzeichen, dann der gesprochene Befehl.

Was sollte der Hundebesitzer unbedingt vermeiden? Die Top 10

1. Falsches Verhalten tolerieren

Auf Fehlverhalten muss auch im jungen Alter schon reagiert werden.

2. Welpen bei Erziehung überlasten

Wenn der Welpe signalisiert, dass die Übung zu schwer ist, sollte eine einfacherer Übung (für den Erfolg) durchgeführt und eine Pause gemacht werden.

3. Hund „vermenschlichen“

Auch wenn der Hund oft als festes Familienmitglied angesehen wird, denkt und handelt er nicht wie ein Mensch.

4. Fehlende Konsequenz signalisieren

Die aufgestellten Regeln sind für Mensch und Hund zu beachten! Bereits ein einmaliges Abweichen von diesen kann den Hund zum Zweifeln bringen und somit dauerhaftes Fehlverhalten folgen.

5. Fehlverhalten belohnen

Die Hundeerziehung gelingt über Belohnungen. Daher sollten niemals falsche Verhaltensweisen belohnt werden, da der Hund diese Fehlverhalten dann wiederholen wird.

6. Grob bestrafen

Ein Hund sollte niemals bestraft werden, insbesondere handgreiflich. Dieses zerstört nur die positive Hund-Mensch-Beziehung, erzielt jedoch keinen Lernerfolg.

7. Ziehen an der Hundeleine akzeptieren

Zieht der Hund einmal an der Leine und der Herrchen gibt nach, ist dieses einer Belohnung gleichzustellen. Hier sollte er einen Moment stehen bleiben oder sogar die Richtung ändern, um Gewohnheit zu vermeiden.

8. Betteln nachgeben

Betteln am Tisch – jeder Hundebesitzer kennt diese Versuche des Hundes, an einen kleinen Snack zu gelangen. Auch der süße Hundeblick darf ihn niemals zum Nachgeben überreden. Daher gilt: ignorieren.

9. Kontakt zu anderen Artgenossen versäumen

Der Hund sollte frühzeitig an Artgenossen und andere Tiere gewöhnt werden. Andernfalls kann es später zu ängstlichen und aggressiven Reaktionen kommen.

10. Auslastung des Hundes vernachlässigen

Bei zu wenig Auslastung des Tieres ist es möglich, dass er seinem Jagdtrieb mit Fehlverhalten nachgeht. Es ist wichtig, dass regelmäßiges Gassigehen, Toben und auch geistige Herausforderungen durch verschiedene Übungen stattfindet.

Lebewesen niemals online bestellen

Immer öfter sieht man Netz diverse Anzeigen, in denen es darum geht einen Welpen oder auch ein anderes Lebewesen online zu bestellen. Einen verantwortungsvollen Tierliebhaber dürften solche Anzeigen übel aufstoßen, denn egal ob Hund oder Katze, ein Tier sollte, niemals online bestellt werden.

Die Gefahren des Online-Kaufs

Beim Stöbern im Internet verliebt man sich in einen süßen Welpen und möchte diesen natürlich sofort haben. In der Regel lebt dieses Tier aber nicht in unmittelbarer Nachbarschaft, sodass man eine weite Fahrt auf sich nehmen muss, um das Tier in die Arme schließen zu können. Windige Händler hoffen natürlich auf viele dieser Tierliebhaber. Hinter solch einem Kauf verbergen sich aber ungeahnte Gefahren, denn nicht jeder Anbieter meint es wirklich ehrlich. So kann es passieren, dass man im Vorfeld Unsummen von Geld an ein Konto überweisen soll, damit man das ersehnte Tier endlich bekommt. Hier wird oft mit dem weichen Herzen der Käufer gespielt. Es geht also um irgendwelche Impfungen, Schutzgebühren oder auch Transportkosten, wenn das Tier aus dem Ausland kommt. Hat man erstmal bezahlt, bekommt man in der Regel aber nicht das Tier, sondern weitere Emails mit Geldforderungen, da noch nicht alle Kosten abgedeckt sind. Im schlimmsten Fall ist dies ein Fass ohne Boden und man sieht niemals ein Tier. Es kann auch vorkommen, dass Sie ein Tier bekommen. Dazu wird ein Treffen an einem unpersönlichen Ort vereinbart. Der Käufer soll das Geld mitbringen und würde dann das Tier ausgehändigt bekommen. Auch hier sollte man als Tierliebhaber eher vorsichtig sein. Man bekommt vielleicht sogar ein Tier, aber man weiß weder wer die Elterntiere sind, wo das Tier herkommt oder ob es tatsächlich so gesund ist, wie der Verkäufer behauptet.

Dubiose Geschäfte über das Internet

Bei solchen Geschäften sollten beim Käufer immer sämtliche Alarmglocken läuten, denn oftmals geht das Geschäft nach hinten los. Die Gelder, die ihr fließen, werden in der Regel dafür genutzt, weitere Muttertiere als Brutmaschine zu missbrauchen und Welpen regelrecht zu produzieren. Sicherlich denkt man sich, wenn man die Fotos sieht, welch ein süßes Tier und man möchte ihm auch ein nettes zuhause geben. Als Käufer weiß man aber nie, wer sich hinter solch einer Anzeige verbirgt.

Welpenkauf ist Vertrauenssache

Wer sich also für einen Welpen entscheidet, der sollte sich nicht von Gefühlen leiten lassen, sondern vielmehr nach einem Händler in der Umgebung schauen. Dort kann er sich über die ‘Elterntiere informieren und kann sich jederzeit mit dem Züchter austauschen. Gerade verantwortungsvolle Züchter geben ihre Jungtiere nur in gute Hände ab, d.h., dass der Käufer im Vorfeld sorgfältig ausgewählt wird. Ein Züchter steht auch nach dem Verkauf der Welpen dem Käufer immer mit Rat und Tat zur Seite. Auch wenn ein solcher Welpe etwas mehr kostet, sollte man als Käufer bedenken, dass man weiß, woher das Tier kommt und kein Muttertier ausgebeutet wurde. Als Käufer kann man hier auch sicher sein, dass man ein gesundes Tier erwirbt und nicht von den Tierarztkosten aufgefressen wird.

Welpenkauf ist auf jeden Fall Vertrauenssache und hat nichts im Internet zu suchen.

Ein neuer Hund – Welche Rasse? Züchter oder Tierheim?

Früher oder später stellt sich bei nahezu jeder Familie der Wunsch ein, einem Haustier ein neues Zuhause zu geben. Nicht selten fällt dabei die Wahl auf einen Hund, dem besten Freund des Menschen. Es ist ein wunderbares Gefühl einen ständigen Begleiter zu haben, der seinen Menschen seine ganze Liebe und Zuneigung zeigt. Um eine unbeschwerte Zukunft für sich und den zukünftigen Mitbewohner zu schaffen, bedarf es vor der Anschaffung jedoch einigen gründlichen Überlegungen.

Passt ein Hund in die jetztige Lebenssituation?

Hunde sind genau wie wir Lebewesen. Auch sie möchten täglich Zuwendung und Liebe erfahren. Wenn Sie also den ganzen Tag wegen Ihres Berufes außer Haus sind, macht es wenig Sinn einen Hund zu kaufen. – Es sei denn, sie beauftragen einen Hundesitter, der sich in Ihrer Abwesenheit um den Hund kümmert. Auch das wohnliche Umfeld spielt eine große Rolle. Ein Bernhardiner oder eine Dogge wird sich in einer Wohnung ohne Garten kaum wohlfühlen. Hier wäre es sinnvoller, einem kleinen Hund den Vorzug zu geben. Nicht vergessen sollten Sie, dass ein Hund regelmäßig ausgeführt werden möchte. Je nach Rasse braucht der Hund ganz besonders viel Bewegung. Dies trifft z. B. auf Jagdhunde zu.

Der richtige Hund – So treffen Sie die richtige Wahl

Einen passenden Hund zu finden ist oft sehr schwierig. Neben unzählen Rassehunden, gibt es ebenso viele Mischlingshunde. Auf jedenfall aber, muss gut überlegt sein, welchen Zweck der Hund erfüllen soll. Eine Familie mit Kindern sollte bspw. einen Hund auswählen, der nicht einen zu hohen Wachtrieb aufweist und ein niedriges Aggressionspotential in sich trägt. Andererseits darf er auch nicht allzu sensibel sein. Schließlich bekommt er es mit Kindern zu tun, die hin und wieder auch einmal wild und laut sein können. Letzlich stellt sich noch die Frage, ob Sie sich lieber eine Rasse wünschen die groß- oder kleingewachsen ist. Auch sollten Sie sich Gedanken machen ob für Sie auch ein etwas älterer Hund infrage käme oder ob es aufjedenfall ein Welpe sein soll. Für Familien eigenen sich u. a.

  • Pudel
  • Golden Retriever
  • Bearded Collie
  • Labrador

Der nächste Schritt ist der Gang zum Züchter

Doch woran erkennt man eigentlich, ob es sich um einen seriösen Züchter handelt?
Einen ersten Eindruck, ob es sich um einen Züchter mit seriösem Hintergrund handelt, können Sie sich bereits bei der Recherche verschaffen. Gute Züchter sind in der Regel die kostenspieligere Variante. Das liegt daran, dass sie in die Pflege ihrer Hunde sehr viel mehr Geld und auch Zeit investieren, als es ein Unternehmen mit unseriöser Absicht tut. Auch wird ein Züchter mit ernst gemeinten Absichten niemals einfach so einen Welpen aus der Hand geben. Vielmehr wird er sich zuvor vergewissern wollen ob die Gegebenheiten des zukünftigen Heimes den Bedürfnissen des Tieres entsprechen.

Weiterhin sollten Sie darauf achten, dass:
- der Hund mindestens acht Wochen alt ist,
- geimpft und gechipt ist.

Ist dies nicht der Fall und ist zusätzlich die Umgebung, in der der Züchter seine Hunde hält, stark verschmutzt, dann ist Vorsicht geboten. Nehmen Sie sich also ausreichend Zeit um sich einen guten Eindruck über die Gegebenheiten zu verschaffen. Statten Sie, wenn möglich, dem Züchter auch mehrmals einen Besuch ab, ehe Sie sich entscheiden.

Der Mops – wirklich nur ein Modehund?

Der Mops hat in den letzten Jahren einen wahren Boom erfahren, obgleich seines Aussehens. Drollig sieht er aus, klein und kompakt in der Statur und er sieht auch ganz entzückend in maßgeschneiderter “Mopskleidung” aus. Auch wenn der Eindruck entsteht, dass sich viele Menschen diese Rasse nur anschaffen, weil er bei den Stars und in der Werbung hoch im Kurs steht, so ist der Mops doch ein Lebewesen mit vielen typischen Eigenheiten. So, wie es eben auch bei jeder anderen Rasse der Fall ist. Ein Mops sollte nicht nur wegen seines Aussehens angeschafft werden. Man muss sich auch überlegen, was dieser Hund für Pflege beansprucht und was für einen Charakter er hat. Ist man also ein sportbegeisterter Mensch und möchte mit seinem Hund gerne kilometerlange Strecken laufen, so wird der Mops früher oder später streiken, da ist ein spritziger Border Collie vielleicht doch die bessere Wahl.

Typisch Mops…

Der Mops ist ein Gesellschafts- und Begleithund, also ideal für Menschen, die für den Hund genügend Zeit haben, um sich mit ihm zu beschäftigen, da der Mops eine sehr anhängliche Hunderasse ist. Interessant ist auch die Rute des Mops. Geht es dem Hund prächtig, so merkt man es an seiner typisch eingerollten Rute, doch stimmt mit dem Hund etwas nicht, so lässt er die Rute gerade nach unten fallen. Durch die Form seiner Nase sollte man sich als Besitzer auch im Klaren sein, dass der Mops zu vielen Geräuschen neigt. So gibt er bei Freude oder Missmut eine Art Grunzgeräusch von sich und kann im Schlaf auch extrem schnarchen. Wenn es Zeit für die Pflege des Hundes wird, dann ist das Säubern der Ohren einmal in der Woche ein Muss und die Nase bei Trockenheit mit Vaseline einreiben. Einen großen Pluspunkt hat der Mops mit seinem kurzen Fell, was diesen Hund auch pflegeleicht macht, aber gegen ein paar Bürstenstriche hat der Mops nichts einzuwenden und genießt das sogar sehr.

Der Mops gilt als sehr gelehriger Hund und lernt die Kommandos seiner Halter sehr schnell, doch der Mops kann auch sehr stur werden, weswegen er sich oft auch nicht mit Leckerli bestechen lässt. Hier ist es, wie bei vielen anderen Rassen auch, epfehlenswert eine Welpenschule zu besuchen, damit der Mops die Grundregeln sicher erlernt. Der Mops hat vor nichts und niemandem Angst, auch nicht vor größeren Hunden. Da sich nun viele Hunde durch die Geräusche des Mopses irritiert oder auch provoziert fühlen, sollte man seinem Hund unbedingt Gehorsam anerziehen, damit Konfrontationen im Hundepark gar nicht erst ausarten können.

Hat man sich also erst ausreichlich über das Wesen des Mops informiert und kennt man dessen Eigenheiten und Bedürfnisse, dann ist die Zeit auch gekommen, einem Mopswelpen ein schönes Zuhause zu schenken. Ist man aber auf der Suche nach einem neuen modischen “Hingucker” so ist die Anschaffung dieser Hunderasse abzuraten. Ansonsten ist der Mops ein perfekter, liebevoller und anhänglicher Begleit- und Familienhund, der für einige Späße zu haben ist.

Welche Hunderasse passt zu mir?

Mehr als 340 Hunderassen mit diversen Charakteristiken warten auf Sie, um Ihnen die Auswahl zu erschweren. Die Hunde sind nicht nur von der Größe und in ihrem Erscheinungsbild verschieden. Besonders ihr eigener Charakter und ihre Vitalität sind nicht zu unterschätzen.

Wichtig ist zuerst, sich deutlich mit den einzelnen Rassen auseinanderzusetzen, bevor letztlich die Entscheidung für Ihren Welpen fällt. Damit ist die Voraussetzung geschaffen, dass Sie beide ein ideales Team werden.

Das Aussehen des Hundes ist eher eine persönliche Sache des Geschmacks. Bei der Hundegröße sollte bereits entscheidend geprüft werden, wie viel Fläche und Auslauf Sie dem Hund geben können. Das Wesentliche ist auf jedem Fall, die besonderen Eigenschaften der diversen Rassen bei Ihrem Kaufentschluss zu beachten. Nur wenn Sie die Veranlagung Ihres Hundes überblicken, steht einer artgerechten Haltung nichts im Wege.
Natürlich sind auch nicht alle Rassen für Debütanten geeignet, die einen Hund halten möchten. Bestimmte Wesenszüge benötigen praktischerweise die gleitende Hand eines Profis.

Passende Hilfsmittel und Pflegetipps für langhaarige Hunderassen

Für eine ausgiebige und doch rücksichtsvolle Fellpflege benötigen Sie eine Basisausstattung an passenden Utensilien. Das Kämmen und Bürsten des Fells geht einfach von der Hand, wenn Bürsten und Kämme aus Naturborsten oder Drahtborsten, die mit einer Schutzschicht überzogen sind, verwendet werden. Keinesfalls sollten Bürsten mit Kunststoffhaaren oder Kämme aus Plastik eingesetzt werden, da sie eventuell bei der Pflege des Felles unbehagliche elektrostatische Aufladungen erzeugen können. Für die Kürzung der Haare im Achselbereich und der Pfoten ist eine Fellschere zu empfehlen. Hunde mit sehr massivem Unterfell lohnt sich der Kauf einer Entfilzungsharke und einer extra Unterwollbürste. Die beiden Arbeitsgeräte entfernen die Verflechtungen im Unterfellbereich und hilft dabei, das das Fell nach der Prozedur seinen ursprünglichen Glanz wieder erhält.

Der Bart Ihres Hundes sollte nach dem Trinken immer behutsam abgetrocknet werden. Besonders in der Winterzeit soll ein wenig Fettcreme in das Fell des Hundes einmassiert werden, damit ein Nässeschutz gegeben ist.

Die richtige Pflege des Haarwuchses ist ein wichtiges Merkmal beim Kämmen und Bürsten Ihres Vierbeiners. Somit wird eine Reizung des weichen Muskelgewebes vermieden.

Verfilzungen sind besonders am Ohrenfell festzustellen. Mit einer Drahtbürste werden die Haare aus dem inneren Ohr entsorgt. Die Beseitigung von Verfilzungen am Körper Ihres Hundes lassen sich am besten mit dem Aufteilen von Haarsträhnen des Felles erreichen. Nach und nach lassen sich die Verfilzungen mit einem feinen spitzen Kamm entfernen.

Detaillierte Krankheiten beim Collie

Mit den Anfängen der 80er Jahre wurde publik, dass Collies empfindliche Reaktionen auf auserwählte Medikamente zeigen und daran schlimmstenfalls sterben werden. Der Collie reagierte mit Störungen im Bewegungssystem, oraler Entleerung des Mageninhaltes, Koma, bis zum Sterben einiger Tiere. Dabei wurde festgestellt, dass sich bei anderen Hunden der gleichen Rasse keine Beeinträchtigungen feststellen ließen.

Durch Forschungen im molekulargenetischen Bereich zeigten in den letzten zwei Jahrzehnten, dass der Auslöser ein Defekt im MDR1-Gen ist. Dadurch kommt es zu einer fehlenden oder schwachen Neubildung eines bestimmten Proteins. Der Defekt ist bei allen Hunderassen bekannt, trifft aber hauptsächlich auf den Collie zu. Collies zeigen darüber hinaus eine Zunahme der Dermatomyositis, eine Haus-Muskel-Erkrankung bei Jungtieren, die genetisch bedingt ihren Ursprung haben.

 

Was macht Hunde und Welpen so besonders?

Hunde sind des Menschen bester Freund und sie stehen ihrem Herrchen oder Frauchen immer treu zur Seite.

Dabei kommt es gar nicht einmal auf die Rasse oder die Größe an, selbst die Kleinsten sind treue Gefährten. Ganz besonders den Hundebabys kann man nicht widerstehen und wenn die tollpatschigen Welpen einen mit ihren großen braunen Augen ansehen, kann keiner widerstehen. Möchte man sich einen Hund zulegen, dann sollte man sich vorher eingehend über die Rassen informieren und man sollte sich schon im Klaren sein, dass so ein Vierbeiner sehr zeitaufwendig ist und wenn es daran ist, das Gassi gehen zu zelebrieren, dann sollte man nicht warten bis das Wetter wieder schön ist, denn das könnte unter Umständen ein paar Wochen dauern. Hundebesitzer sollten daher ausdauernd, geduldig, wetterfest und vor allem nachsichtig sein. Geduldig vor allem bei den Welpen, wie auch ausdauernd, was die Erziehung anbelangt. Denn die Kleinen können manchmal sehr stur sein.

Hundeerziehung, eine große Aufgabe

Möchte man seinen Welpen richtig erziehen, sollte man damit von der ersten Stunde an, wenn der Zwerg im Haus ist, beginnen. Der Züchter hat in der Regel keine Zeit dafür den Kleinen Regeln und Benehmen beizubringen. Diese Aufgabe obliegt dem neuen Besitzer. Dafür sollte sich dieser dann auch Zeit nehmen, denn mit „Sitz“ und „Platz“ ist es nicht getan, vor allem wenn es sich um eine große Rasse handelt, denn diese kommen ohne Anstrengung überall dran. Zum Beispiel auf den Tisch, wenn sich dort leckere Dinge befinden. Dem Ideenreichtum sind da keine Grenzen gesetzt, um an die begehrten Wurststücke zu kommen oder an den Sonntagsbraten. Aber auch das Hochspringen, wenn Besuch kommt oder Bellen, wenn es an der Tür klingelt. Das sind alles Dinge, die Hunde schon von klein auf lernen müssen, dass sie sich diese Unarten erst gar nicht angewöhnen. Aber auch, damit sie nicht die Herrschaft über das Haus übernehmen. Hundeerziehung ist eben eine große Aufgabe. Von dem treuen „guck mal, wie lieb ich gucken kann“-Blick sollte man sich nicht erweichen lassen. Es gibt so viele Dinge, die Hundekinder lernen müssen, damit sie dann als stattliche Hunde gut und leicht zu händeln sind.

Welche Rasse soll es denn sein?

Das kommt immer auf die eigenen Ansprüche an. Ist das Frauchen oder Herrchen sportlich und viel an der frischen Luft unterwegs, dann sollte man sich nicht für eine Rasse entscheiden, die es eher gemütlich liebt, sondern auf eine Rasse zugreifen, wie den Jack Russel oder Border Collie und auch ein Husky ist zum Beispiel ein Hund, der die Bewegung liebt. Bulldoggen beispielsweise sind da eher etwas genügsamer. Dabei kommt es aber auch auf die Gene der Eltern an. Zu den Rassen kann man sich aber eingehend auf den Züchterseiten informieren. Ebenso ist die Felllänge eine Frage, die man sich stellen sollte, denn langes Fell ist in der Pflege sehr zeitaufwendig, vor allem wenn es zum Herbst und Winter zugeht. Das Fell muss gesäubert, gebürstet und auch getrocknet werden, wenn es draußen nass ist. Das ist bei einer Kurz- oder Stockhaarrasse nicht so dramatisch. Ist das aber kein Punkt, um der wichtig ist, dann steht einem die Welt und die Vielfältigkeit der Hunderassen zur Verfügung.