Der Shih Tzu – idealer Hund für Familien und ältere Menschen

Wer den Begriff Shih Tzu das erst Mal hört, fragt sich um was es sich dabei handelt. Hierbei handelt es sich um eine beliebte Hunderasse, die sich vor allem für Familien und ältere Menschen sehr gut eignet. Er ist bekannt für seine starke Behaarung und das sehr lange Fell, welches natürlich geschoren werden kann.

Der Shih Tzu – Die Charaktereigenschaften

Der Shi Tzu selbst ist ein sehr robuster Hund, der sich mit fast allen Hunden gut versteht und sich schnell in Gruppen integrieren kann. Auch mit Kindern kommt ein Shih Tzu sehr gut klar und durch seinen aufgeschlossenen Charakter hat man auch kaum Probleme mit dieser Rasse. Der Shih Tzu ist immer sehr gewillt neue Dinge zu lernen und und das macht die Rasse natürlich auch leicht erziehbar. So kommen auch Menschen ohne Hundeerfahrung sehr schnell auf den Geschmack, denn wer einmal einen Shih Tzu hat, möchte diesen auch so schnell nicht mehr missen. Der Shih Tzu ist ein sehr treuer Hund, der seinem Halter kaum noch von der Seite weicht, trotzdem aber problemlos ein paar Stunden alleine bleiben kann.

Die Pflege eines Shih Tzu’s

Da ein Shih Tzu eine langhaarige Hunderasse ist, benötigt dieser natürlich auch eine entsprechende Pflege. Möchte man das Fell lieber trimmen, kann man natürlich einen Hundefriseur aufsuchen oder das Fell mit den richtigen Geräten selbst schneiden. Viele Shih Tzu Liebhaber möchten das Fell des Shih Tzus lieber lang halten, sodass natürlich das tägliche Kämmen unvermeidbar ist. Hierfür sollte zuerst ein ein Kamm mit groberen Zinken und anschließend ein Kamm mit feineren Zinken verwendet werden. Das Deckhaar sollte auf keinen Fall in die Augen kommen, da Shih Tzu’s generell zu Augenentzündungen neigen. Das Deckhaar sollte deshalb mit einer entsprechenden Spange weggesteckt oder eben gekürzt werden. Gerade die Augen sollten jeden Tag auf Schleimansammlungen überprüft werden und bei Bedarf mit einem feuchten und fusselfreien Tuch gereinigt werden. Auch die Ohren sollten regelmäßig ausgezupft werden, da dadurch eventuelle Ohrenentzündungen vermieden werden können. Entsprechende Puder erleichtern dieses Vorhaben um ein Vielfaches und der Shih Tzu wird den Zupfvorgang kaum bemerken.

Wer über die Anschaffung eines Shih Tzu’s nachdenkt, sollte natürlich die aufwendige Pflege beachten, denn nur so wird man einen gesunden und glücklichen Hund vorfinden. Ansonsten sind Shih Tzus sehr anpassungsfähige Hunde, die sowohl in Familien mit Kindern als auch bei älteren Menschen sehr gut aufgehoben sind.

Die Bedürfnisse eines Hundes im Winter

Wenn die kalte Jahreszeit beginnt und der erste Schnee fällt, sind Menschen sowie Hunde oftmals fasziniert von der weißen Landschaft, die so schön funkelt und glänzt. Jedoch muss man sich selbst bei diesen Temperaturen besonders dick einkleiden. Ebenso haben auch Hunde besondere Bedürfnisse, auf die man als Hundebesitzer eingehen sollte.

Hunde im Winter
Hunde-Spaß im Schnee. Da macht das Toben gleich noch mehr Spaß.

Motivation zu mehr Bewegung hilft

Friert ein Hunde, kann man dies sehr schnell an seinem Zittern, seiner reduzierten Bewegungsgeschwindigkeit sowie an dem Einziehen seiner Rute erkennen. In solch einer Situation ist es empfehlenswert, den Hund zu mehr Bewegung zu motivieren. So wird ihm mit Sicherheit schnell wieder warm. In einigen Fällen hilft jedoch auch Hundekleidung. Dies ist vor allem bei kranken oder schwachen Hunden der Fall. Doch auch bei Hunden, die nur sehr wenig Fell besitzen, kann ein Hundemantel oder eine Decke viel bewirken.

Liegt zudem Schnee und Eis auf den Straßen, können manchmal auch Hundeschuhe hilfreich sein. Sie sorgen dafür, dass sich der Hund nicht an scharfen Eiskanten verletzt. Außerdem helfen sie dabei, dass die Ballen des Hundes nicht mit Streusalz in Kontakt kommen können.

Die Pflege der Pfoten im Winter

Die Pflege der Pfoten ist ein ganzes Jahr lang sehr wichtig, doch im Winter muss man hierauf besonders gut achten. Nach einem Spaziergang bei nassem und kaltem Wetter sollte man zum Beispiel ein Handtuch direkt beim Eingang lagern, sodass der Hund nach dem Spaziergang sofort trocken gerubbelt werden kann.

Weiterhin ist es wichtig, die Pfoten öfters einzucremen. Hierfür kann man am besten Vaseline oder Melkfett benutzen. Zusätzlich ist es ratsam, das Streusalz an den Pfoten zu entfernen. Dafür eignet sich ein lauwarmes Pfotenbad und ein anschließendes Eincremen der Ballen. Geschieht dies nicht, wird der Hund sich das Salz von den Pfoten ablecken. Dadurch kann es neben den Reizungen an den Pfoten auch zu Reizungen in den Augen oder sogar zu einer Magenverstimmung kommen.

Die Ernährung der Hunde

Die meisten Hunde benötigen auch im Winter keine andere Ernährung als sonst auch. Bei Hunden, die jedoch draußen leben oder sehr viel Zeit draußen verbringen, ist es sinnvoll, einige Nährstoffe um etwa fünf bis 15 % zu erhöhen. Dazu zählen Vitamine, Spurenelemente, Aminosäuren sowie ungesättigte Fettsäuren. Denn diese Stoffe werden vom Hund benötigt, um sich warm halten zu können. Schließlich verbraucht jeder Hund bei kalten bis eiskalten Temperaturen mehr Energie und somit auch mehr Nährstoffe als sonst. Jedoch sind zu viele Nährstoffe auch nicht gut, da sie beispielsweise zu Stoffwechselstörungen führen können.

Vermeiden von…?

Vermieden werden sollten im Winter unbedingt zwei Dinge: Zum einen sollte ein Hund nicht ins eiskalte Wasser springen. Denn so würde er schnell anfangen, zu frieren und könnte evtl. auch schneller krank werden. Zum anderen sollte ein Hund nicht zu lange draußen vor einem Geschäft angebunden werden. Denn auch so kann der Hund schnell anfangen, zu frieren, da ihm die Möglichkeit nach ausreichend Bewegung fehlt.

5 No-Gos in der Hungeerziehung

Damit zwischen Hundehalter und dem geliebten Vierbeiner auch eine gesunde Beziehung entstehen kann gibt es ein paar Dinge, die Sie in der Hundeerziehung besser bleiben lassen.

Natürlich ist jeder Hund – und auch jeder Mensch – verschieden und deshalb erzieht jeder Hundehalter seinen Hund auf „seine Weise“, allerdings gibt es ein paar Fehler, die Sie vermeiden sollten, damit eine gute Kommunikation zwischen Mensch und Hund gelingen kann. Als Hundehalter tragen Sie die Verantwortung für die Erziehung, und somit auch für das Verhalten des Hundes, deshalb sollten sie die 5 folgenden Dinge in ihrer Hundeerziehung nicht tun.

No-Go Nummer eins: Bestrafung durch Schläge oder Ähnliches

Was für die meisten Hundehalter selbstverständlich sein mag, ist leider noch nicht allen klar. Im Internet kann man immer wieder Angebote von Stachel- oder Elektroschock-Halsbänder finden, die angeblich bei der Erziehung helfen sollen. Allerdings verrichten sie vielmehr das Gegenteil. Hunde sind keine Menschen und verstehen deshalb auch nicht immer, was wir eigentlich von ihnen wollen und somit auch nicht wofür sie eigentlich bestraft werden sollen. Zu viele negative Einflüsse spiegeln sich auch im Verhalten des Hundes wieder und es kann durchaus passieren, dass ein Hund, der mit Gewalt bestraft wird auch irgendwann auf Menschen losgeht.

No-Go Nummer zwei: Den Hund mit der Nase voraus in den Urin oder Kot stupsen

Zwar ist die Stubenreinheit meist eines der größten Probleme, die ein Hundebesitzer haben kann, den Hund aber mit seiner Nase in seinen eigenen Kot und Urin zu stupsen ist hier allerdings nicht die richtige Erziehungsmethode. Eine Bestrafung, auch noch auf diese schreckliche und auch für den Hund eklige Art und Weise ist hier nicht der richtige Weg. Bei Welpen sollte darauf geachtet werden, regelmäßig raus zu gehen. Oft merkt man die Dringlichkeit am Verhalten des Hundes. Sollte es trotzdem mal eine Sauerei auf dem Teppich geben, ist es wichtig, dass der Welpe nicht mitbekommt, dass sein Herrchen seine verrichteten Dinge entfernt.

No-Go Nummer drei: Das Tolerieren falscher Verhaltensweisen

Der Hund sollte von klein auf lernen, wie er sich zu verhalten hat. Deshalb sollte falsches Verhalten auch bei jungen Hunden bestraft werden, damit der Hund nicht lernt, dass er mit seinem falschen Verhalten durchkommt. Darauf zu hoffen, dass sich falsches Verhalten verwächst klappt nicht, denn falsche Gewohnheiten, dürfen nicht zum Alltag gehören.

No-Go Nummer vier: Zu wenig Konsequenz

Ein Hundebesitzer der seinen Hund liebt, sollte nicht beim Anblick seines Dackelblicks schwach werden, sondern lieber zum Wohle des Hundes konsequent bleiben. Um richtiges Verhalten zu erlernen braucht ein Hund Regeln, die auch konsequent eingehalten werden und dadurch zum Alltag des Hundes gehören. Auch wenn es nicht immer leicht ist, es wird sich auszahlen – für Sie und für Ihren Vierbeiner!

No-Go Nummer fünf: Keine unmittelbare Belohnung

Hat ein Hund nun gelernt, wie er sich richtig zu verhalten hat, darf natürlich auch die Belohnung nicht fehlen. Hat Ihr Hund etwas richtig gemacht, muss er auch direkt nach der Handlung belohnt werden. Das ist wichtig, da der Hund ja wissen muss, wofür er überhaupt belohnt ist. Lässt die Belohnung zu lange auf sich warten, hat der Hund schnell vergessen, wofür er überhaupt belohnt werden soll und der gewünschte Lerneffekt bleibt aus.

Hunde und Welpen Online

Hunde und Welpen online kaufen

Heute hat jeder die Möglichkeit sich seinen Welpen oder auch einen erwachsenen Hund online auszusuchen. Dafür stehen die unterschiedlichsten Plattformen zur Verfügung, auf denen die Vierbeiner aller Rassen angeboten werden. Aber hierbei ist Vorsicht geboten, denn es gibt unglaublich viele Betrüger, die mit niedlichen Fotos von Welpen oder von treu schauenden Hunden locken. Aber diese Hunde gibt es gar nicht oder die Züchter entpuppen sich als Massenzüchter aus osteuropäischen Ländern. Die Tiere sind meistens krank, haben Verhaltensstörungen und überleben, wenn Sie denn versendet werden den Transport nicht. Die Summe für den vermeintlichen Rassehund ist man als Käufer aber in der Regel los.

Online den Züchter suchen

Sicherer ist man als Interessent, wenn man sich online nach einer Zucht in der Nähe erkundigt, so dass man auch die Gelegenheit hat, sich den Hund, den man sich ausgesucht hat, auch anzusehen, genauso wie die Zucht selbst. Das ist zumindest für den Kauf eines Welpen sehr vorteilhaft. Soll es schon ein erwachsener Hund sein, der aus privaten Gründen ein neues Zuhause sucht, sollte man sich das Tier ebenfalls ansehen und auch erleben können. So ist man als Interessent, der einem Hund ein neues Zuhause geben möchte, immer auf der sicheren Seite. Es hat auch den Vorteil, dass man das Tier erst einmal kennenlernen kann und auch der auserwählte Hund kann sich seine eventuelle neue Familie ansehen, ob der Funke überspringt.

Das Tierheim bietet auch eine große Auswahl

In einem Tierheim hat man ebenfalls die Möglichkeit einen Hund zu finden, der es verdient hat ein liebevolles Zuhause zu finden und der seine neue Familie sehr glücklich machen kann. So hat man auch die Möglichkeit mit dem Hund spazieren zu gehen und ihn kennenzulernen, bevor man ihn mit nach Hause nimmt. In der Regel ist es auch schon Liebe auf den ersten Blick von beiden Seiten. Dieses Gefühl hat man bei einem Hundekauf online nicht.

Hundezubehör online kaufen

Alles, was man für den Vierbeiner braucht, findet man dann online. Es wird für alles gesorgt, was dem Hund oder dem Welpen das Leben so angenehm wie möglich macht und das es ihm an nichts fehlt. So macht das Shoppen für den Hund richtig Spaß und man hat eine große Auswahl. Aber auch wenn man sich Tipps holen möchte für die Erziehung, findet man diese auf den Plattformen von Hundehaltern, die einem ihre eigene Erfahrung mitteilen können und wo man sich gute Tipps holen kann. Auch die Pflege eines Hundes ist immer ein Thema, vor allem bei langhaarigen Hunden findet man die richtigen Tipps für die Pflege. Außerdem hat man auch online die Möglichkeit neue Freunde kennenzulernen, die vielleicht mit ihrem Hund in der Nähe wohnen. Online sein hat auch seine Vorteile.

Im Internet findet man fast alles. Nicht nur dass man Hunde und Welpen online kaufen kann, sondern auch den ganzen Zubehör, vom Halsband und Leine bis zum Spielzeug und dem Schlafplatz. Alles rund um den Hund findet man online. Auch das hochwertigste Futter ist online zu bestellen und die besten Tipps zur Erziehung und zur Pflege der Fellnase werden im Internet vermittelt.

Der Dackel – Die Katze unter den Hunden?

Man hält sich einen Hund oder man hält sich einen Dackel.

Gleichermaßen belächelt wie heissgeliebt, steht die altehrwürdige Rasse der sogenannten Dachshunde für scheinbar untrennbare Klischees wie Sturheit, Spießigkeit oder auch Unbelehrbarkeit.
Während die Sippe der Dackel für eine treue Fangemeinde den einzig wahren Hund überhaupt darstellt, wird sie vom Gegenlager kategorisch abgelehnt. Aufgrund ihrer Eigensinnigkeit und vergleichsweise wenig hündischen Verhaltens, durch die es diese Tiere zu einiger Berühmtheit gebracht haben, werden sie manchmal sogar als die Katzen der Hundewelt bezeichnet.
Ob dieses Attribut wirklich gerechtfertigt ist, muss man am Ende wohl selbst erlebt haben. Doch in einem Punkt sind sich alle einig: Der Dackel ist ein besonderer Hund!

Woher stammt eigentlich die Rasse der Dackel?

Wie die Bezeichnung Dachshund schon vermuten lässt, wurden diese Hunde gezielt für die Jagd auf Kleinwild wie etwa Fuchs und Dachs gezüchtet. Durch seine geringe Schulterhöhe und die kurzen Läufe kann der Dackel auch in die engen, unterirdischen Bauten des Wildes vordringen und dieses „sprengen“, also aus der Erde herausjagen.
Doch auch bei der Jagd auf größeres Wild hat sich der Dackel bewährt, da es von diesem nicht derart in Panik versetzt wird wie von einem großen Jagdhund, was dem Jäger durchaus einen Vorteil verschaffen kann.
Heute werden die kurzbeinigen Teckel, wie sie im Jägerlatein genannt werden, auch gerne in kleineren Wohnungen gehalten, da der Bewegungsdrang vergleichsweise geringer ausfällt, was sich im Alltag ebenfalls vorteilhaft auswirken kann.

Lassen sich Dackel wirklich schwer erziehen?

Bevor auf diese Frage eine eindeutige Antwort gegeben werden kann, sollte man sich wiederum die Geschichte dieser Rasse genauer betrachten.
Für den Einsatz bei der Jagd war das ausgesprochene Selbstbewusstsein und das eigenständige Handeln der Dachshunde ein entscheidender Vorteil. Denn in einem unterirdischen Wildbau kann der Hundeführer keine Anweisungen geben – der Hund ist auf sich allein gestellt.
Was im Wald den Erfolg beschert, kann im Wohnzimmer allerdings problematisch sein. Das Vorurteil, dass Dackel mitunter störrisch sind und sich auch bei konsequenter Erziehung weniger stark an das Herrchen binden, wird von den meisten Hundehaltern bestätigt.
Liebhaber der Rasse werten den sprichwörtlichen Sturkopf aber als Persönlichkeit des Hundes und möchten diesen gegen keine allzu hündische Spezies tauschen.

Einmal Dackel – immer Dackel!

Der Umgang mit einem großen Hund, der die Charakterzüge eines typischen Dackels aufweist, könnte sich in der Tat schwierig gestalten. Doch aufgrund der geringen Körpermasse und dem durchaus gutmütigen Wesen des Teckels besteht hier keinerlei ernsthafte Gefahr.
Mit Sicherheit kann auch gesagt werden: Wer jemals selbst über Jahre mit der Persönlichkeit eines Dackels unter einem Dach gelebt und sich sowohl über dessen Eigenheiten gewundert hat, als auch wegen selbiger herzhaft lachen musste, der wird exakt diese Eigenheiten bei den anderen Rassen vermissen.
Wahre Dackelkenner proklamieren daher ihr Credo, dass der, der den etwas anderen Hund sucht, am Dackel nicht vorbeikommt und lernen wird, diese gewisse Schrulligkeit – pardon, den Stolz der Tiere mit der Zeit zu verehren.
Scherzhaft könnte man tatsächlich fast sagen, die Eigenschaften des Dackels machen diesen zu einem recht menschlichen Hund.

Hundeerziehung…

„Nächst Woche gehen wir in die Hundeschule, wenn es dann nicht besser wird muss er wieder weg“. So in etwa können Gedanken oder Diskussionen schon kurze Zeit nach der Anschaffung eines vierbeinigen Begleiters klingen. Damit Ihnen solch Gedanken erspart bleiben, wollen wir versuchen mit vorliegendem Text, einige wichtige Fragen für ein harmonisches Zusammenleben zu beantworten.

Wann soll mit der Erziehung begonnen werden ?

Zur Recherche gab ich einfach mal Hundetraining bei einem großen Onlineportal für Bücher, in die Suchleiste ein. Zu meiner Überraschung waren es doch wesentlich weniger Bücher als ich annahm.
Doch auch rund 23000 Bücher können einen neuen Hundebesitzer oder Welpenkäufer in spe etwas überfordern. Zumal hinzu kommen wird, dass jeder Autor von und für sich behaupten wird, die einzige, richtige und effektivste Methode gefunden zu haben und Ihnen anbieten zu können. Der richtige Zeitpunkt für die Erziehung ist immer sofort! Sie sollten jedoch zuerst auf den Kauf unzähliger Bücher verzichten und stattdessen verschieden Blickwinkel einnehmen. Üblicherweise wird immer noch Autorität und Führungsrolle des Menschen angenommen beziehungsweise vorausgesetzt. Es ist schon ein wenig verwunderlich, dass bei der Erziehung von Kindern und Jugendlichen, immer mehr Freiräume, Toleranz und ein sanftes Lenken der Elternteile bevorzugt wird, während für die Hundeerziehung immer noch Knüppel, Würger, Elektro/ Luftsprühhalsbender, Anschreien und Unterdrückung zum Einsatz kommt. Natürlich braucht ein Hund Führung und Grenzen! Hat Ihnen ihr Fahrlehrer während der ersten Fahrstunden, die Stvo ins Gesicht geschlagen weil Sie ein Einfahrt verboten Verkehrsschild übersehen haben? Vermutlich nicht. Versuchen Sie einmal den Blickwinkel, mein Hund mein Partner, einzunehmen. Aus diesem Blickwinkel können sehr viele grundlegende Frage leicht beantwortet werden.

Was Hänschen Hund nicht lernt….!

Wenn der Welpe zu Ihnen nach Hause kommt, sind Sie sein Held! In diesem Moment gilt es bereits, dies für sich zu nutzen. Der Welpe folgt Ihnen auf Schritt und Tritt, ist immer in Ihrer Nähe und beobachtet alles. Füttern Sie den Welpen in den ersten 9 Wochen aus der Hand und nicht aus dem Napf. Laufen Sie mit dem Futter in der Hand umher und Pfeifen Sie dabei. Immer wenn der Welpe bei Ihnen ist lassen Sie ihn 2-3 Stücken Futter fressen, dann laufen Sie weiter. Auch Ihre Partner oder Kinder sollten daran teilnehmen. Erst Pfeifen Sie, der Hund kommt wird mit 2-3 Stücken aus der Hand belohnt, dann Pfeift Ihr Partner oder Kind und der Hund bekommt die nächsten 2 Stücken bis seine Ration am Morgen, Mittag oder Abend aufgebraucht ist. Hier lernt der Hund sofort und unmittelbar ohne Kommandos et cetera, Pfeifen heißt zu meinen Leuten kommen und bringt Futter. Dafür ist weder Führleine, an welcher der Hund etwa heran gezogen wird, oder ein Klicker nötig.

Schaffen Sie Vertrauen und eine feste Bindung!

Die ersten 10 Wochen des Welpen bei Ihnen zu Hause sind entscheidend für Ihr künftiges Zusammenleben. Hier sollten Sie wie seine Mutter in dessen ersten acht Wochen agieren. Vertrauen, Sicherheit, Futter, Grenzen ziehen durch Reglementierung. Diese Reglementierung muss jedoch an die Situation angepasst sein. Hierzu ist es wichtig, dass Ihre Wörter für den Hund eine Bedeutung haben. Ja muss ja bedeuten und Nein nein. Auch die entsprechende Tonlage muss an Ja und Nein angepasst sein. Sie können sicher sein, dass Ihr Hund ein freundliches Ja und ein unfreundliches Nein verstehen wird. Lassen Sie Ihren Vierbeiner nicht in ungeklärten Situationen hängen! Das heißt, bestätigen Sie immer gewünschtes oder verändertes Verhalten positiv, mit Belohnung oder freundlichem Ja. Damit können Sie in den ersten Tagen gut arbeiten und binden den Hund fest an sich. Auch mit im Bett schlafen lassen schafft eine feste Bindung, ist jedoch nicht das wichtigste Element. Im Haus oder der Wohnung sollten Sie den Hund nicht spielen lassen. Keine Bälle jagen, Zerrspiele oder ähnliches. Ihr Hund soll sich an Ruhe im Haus gewöhnen, lediglich Futter und schmusen. Bedenken Sie, sollten Sie diese Spiele dem Hund in Haus oder Wohnung gestatten,dürfen Sie nicht böse sein, wenn er diese auch allein mit Schuhen oder Fernbedienung spielt.
Sind diese Grundsteine aus Herankommen, Ja und Nein einmal gelegt, können Sie sich für weiterführende Literatur oder Hundeschulen entscheiden. Eine sinnvolle Beschäftigung aus Suchen und Apportieren ist auf Grund der einmaligen Nase des Hundes zu bevorzugen. Blindes und stupides Ball hetzen fördert oder fordert den Hund nicht.

Hunde und das Wasser

Wer als Hundehalter ein lautes „Platsch“ hört, der weiß, dass sein vierbeiniger Freund gerade

Hunde im Wasser
Viele Hunde spielen und toben gerne im kühlen Nass.

Spaß hat. Die meisten Hunde lieben das nasse Element und schwimmen können sie allesamt, auch wenn man einige von ihnen erst daran erinnern muss. Doch öfter ist es der Halter, der lernen muss wie man mit einem Hund am Wasser richtig umgeht.

Erste Begegnung
Während Apportier- und Jagdhunde echte Wasserratten sind, müssen andere Rassen erst an den Umgang mit Wasser gewöhnt werden. Doch auch ein Neufundländer oder Labrador Retriever wird sich nicht Hals über Kopf ins kühle Nass werfen. Am besten lernen Hunde durch beobachten und nachahmen. Optimalerweise ist ein befreundeter Hund oder gar ein Elterntier dabei, welches sich sicher und gerne im Wasser bewegt. Alternativ können Sie auch selbst als Vorbild dienen.

Wählen Sie für die erste Begegnung mit offenen Gewässern einen flachen Uferabschnitt, damit Ihr Begleiter ein wenig im seichten Wasser planschen und wühlen kann, bevor er sich in tiefere Abschniten wagt. Der Schritt vom Planschen zum Schwimmen kann einige Zeit dauern, sollte aber ganz natürlich kommen. Schließlich muss der Hund einfach nur weiter laufen und wird schnell erkennen, dass er sich paddelnd sicher durchs Wasser bewegt.

Jeder Hund ist anders
Wie sonst auch gilt: Zwingen Sie Ihren Hund zu nichts! Wenn Ihr Hund sieht, wie Sie oder andere Hunde sich im Wasser bewegen, wird seine Neugierde ihn schon irgendwann ins Wasser treiben. Stellt er sich gut an, dann können Sie ihn belohnen, damit er sein Erlebnis im Wasser positiv in Erinnerung behält.

Falls Ihr Hund sich für einen Teich oder See nicht begeistern lässt, probieren Sie es alternativ mit einem Planschbecken, einem Brunnen (in dem Hunde schwimmen dürfen) oder einem Bach. Geschmäcker sind verschieden, sodass mancher Hund sich vielleicht nur ins Wasser legt, während ein anderer gerne schwimmt und ein dritter im Uferschlamm wühlen möchte.

Immer wachsam bleiben!
Auch beim Schwimmen lauern gefahren, weshalb Sie als Halter aufmerksam bleiben müssen. In öffentliche Seen können sich Scherben und andere scharfkantige Gegenstände befinden, weshalb Sie das Ufer absuchen sollten. In größeren Gewässern können zudem Fische leben, die einen kleinen Hund als potenzielle Mahlzeit betrachten. Schwimmen Sie im Meer, dann sollten Sie Ihren Hund auf Verletzungen untersuchen, insbesondere an den Pfoten. Salzwasser, das in kleine Schnitte gerät, brennt fürchterlich und kann zu Entzündungen führen! Ein enges Halsband sorgt dafür, dass Ihr Hund sich nirgendwo verheddert und stecken bleibt.

Am Ufer ist eher Rücksicht als Vorsicht geboten. Ein nasser Hund schüttelt sich mit einiger Kraft und wirft dabei Sand und kleine Steine auf. Wenn es kalt oder sehr sonnig ist lohnt es sich außerdem Ihren Hund abzutrocknen. Nasses Fell schützt weniger gut vor Kälte und UV Strahlung, wodurch Ihr Begleiter sich unterkühlen oder einen Sonnenbrand holen kann.

Wasserspiele machen nicht nur Spaß, sie sind auch gelenkschonend und helfen die Fitness im Alter zu bewahren, oder nach einer Verletzung wieder herzustellen. Achten Sie nur darauf, dass Ihr Hund sich nicht zu sehr verausgabt, denn in der Aufregung des Spiels unterschätzen viele Hunde wie anstrengend schwimmen ist. Sorgen Sie für regelmäßige Ruhephasen und dem Badespaß steht nichts im Wege.

Schäferhund oder Labrador – Welche Rasse sollte ich mir kaufen?

Die Anschaffung eines Hundes: Schäferhund oder Labrador

Ganz gleich, für welche Rasse man sich entscheidet. Zunächst muss man sich und auch dem Hund (was aber auch für alle Tierarten gilt) gegenüber fair sein und sich wichtigen Fragen wie: Habe ich genug Zeit um ihn zu beschäftigen, ihm gerecht zu werden? Welche Haltung kann ich ihm bieten? Was erhoffe ich mir von der Haltung eines Hundes? Wie möchte ich ihn ernähren? Was ist, wenn er mal krank wird? stellen.
Wenn es auf diese Fragen (und das sind längst noch nicht alle Fragen!) eine Antwort gibt und auch kein „wenn und aber“, dann ist es an der Zeit sich darüber Gedanken zu machen, ob nun ein Schäferhund oder ein Labrador zu einem passt.

Hunderasse Labrador oder Schäferhund
Welche Hunderasse soll es sein? Jeder Hund ist nicht nur vom aussehen unterschiedlich. 🙂

Bei der Anschaffung eines Schäferhundes oder Labradors sollte man nicht außer Acht lassen, dass beide Hunderassen „Gebrauchshunde“ sind, was aber nicht ausschließt, dass sie auch gut geeignete Familienhunde sind.

Was ist ein Gebrauchshund?

Der Schäferhund, ursprünglich zum Hüten und Treiben von Schafen eingesetzt, wird er mittlerweile mit sehr gutem Erfolg unter anderem als Schutz- und Wachhund eingesetzt, während der Labrador für die Jagd als Apportierhund gezogen worden ist. Dennoch sind beide Rassen äußerst vielseitig einsetzbar und brauchen auch eine Aufgabe um sich wohlzufühlen. Beide Rassen lieben lange Spaziergänge, laufen gern am Rad nebenher, eignen sich als Suchhunde (Trümmersuchhund, Personensuchhund…) und brauchen beide eine gute und solide Ausbildung.
Hier kommen wir dann wieder bei der Frage an: Wie möchte ich ihn beschäftigen, ihm gerecht werden? Beide Rassen bringen Intelligenz und ein hohes Maß an Lernverhalten mit. Beide Rassen bringen das „will to please“ mit. Dennoch unterscheiden sie sich in ihren wesentlichen typischen Eigenschaften und im Aussehen.

Der Schäferhund

Der Schäferhund (auch: Deutscher Schäferhund) ist absolut unbefangen und gutartig, außerdem ausgeglichen und lernwillig. Seine Aufmerksam,- und Führigkeit sind enorm. Nicht zu unterschätzen ist sein Selbstbewusstsein. Daher ist eine anhaltende konsequente Erziehung mit viel Geduld, positiver Verstärkung und Verständnis zu empfehlen. Bedingt durch seine niedrige Reizschwelle, als auch sein mitunter stark ausgeprägtes Schutzverhalten, wird er sehr gern als Begleit-, Wach-, Schutz,- Dienst- und Hütehund eingesetzt. Viel Auslauf und Beschäftigung sind für den Schäferhund wichtig. Sehr gut geeignet ist da unter anderem der Hundesport, um ihn sowohl geistig, als auch rein körperlich auszulasten. Sein Haarkleid ist kurz (stockhaarig), aber auch der langhaarige Schäferhund erfreut sich großer Beliebtheit. Seine Fellfarben sind vielschichtig „bunt“ und meist mit Abzeichen, aber auch einfarbig (schwarz).

Der Labrador

Der Labrador (auch: Labrador Retriever) ist ein beliebter Anfängerhund. Er ist gutmütig und freundlich sowie geduldig und ausgeglichen. Jegliche Art von Schärfe, Aggressivität oder Scheu gegenüber Menschen sind dem rassetypischen Labrador fern. Freundlich, aufgeschlossen und neugierig begegnet er seiner Umwelt und Menschen. Er fühlt sich in Gegenwart derer wohl und zeigt auch keine Scheu, Angst oder Unsicherheit, wenn diese ihm zu nahe kommen. Aber trotz seiner sehr ruhigen Art benötigt auch der Labrador viel geistige und körperliche Beschäftigung. Sein Haarkleid ist kurz, glatt und dicht anliegend. Die Hauptfellfarben sind schwarz, schokobraun oder gelb (creme).

Die 5 beliebtesten Stadthunde

Hunde sind die treuen Begleiter eines Menschen. Sie sind Freunde für das ganze Leben und folgen einem auf Schritt und Tritt. Manche Rassen erfüllen einen bestimmten Zweck, wie beispielsweise das Behüten einer Schafherde oder eines Anwesens. Jedoch gibt es da auch noch die andere Seite des Hundelebens: die des Begleiters, die in einer kleinen 3-Raum-Wohnung leben und zum Gassi gehen in den Park nebenan spazieren. Die so genannten Stadthunde sind beliebter denn je, denn sie sind meist klein, benötoigen nicht sehr viel Auslauf und sind günstig im Unterhalt.

Stadthunde - die richtige Hunderasse für die Stadt
Stadthunde sind meist kleinere Sorten und werden immer beliebter.

Welche Rassen die geeignetsten und beliebtesten bei Städtern sind und warum, wird in der folgenden Top 5 aufgelistet:

Platz 5: Der Pudel

Wer einen lebhaften und treuen Begleiter sucht, ist mit dem Pudel bestens bedient. Ihn gibt es in verschiedenen Größen: Von großen Königspudeln bis hin zum Toy-Pudel gibt es die unterschiedlichsten Größen und Farbkombinationen. Der Pudel ist ein sympathischer und freundlicher Begleiter, der neben seiner lebhaften und spielerischen Art auch noch besonders intelligent ist. Er ist sehr lernwillig und besonders Agility-Übungen gefallen dieser Rasse.

Platz 4: Der Mops

Möpse sieht man besonders oft in Großstädten. Sie sind nicht nur wegen ihres entzückenden Aussehens beliebte Stadthunde, sondern auch wegen ihrer ruhigen und gemütlichen Art. Es ist eine umgängliche und charmante Rasse, die sehr pflegeleicht und leicht zu erziehen ist. Durch ihre kleine Größe benötigen sie auch nicht besonders viel Auslauf und können ebenso in kleineren Wohnungen gehalten werden.

Platz 3: Der Shih Tzu

Shih Tzus sind ebenso, wie Möpse und Pudel in der Gruppierung Gesellschafts- und Begleithunde angesiedelt. Sie sind kleine, majestätische Hunde, die früher in den Tempeln Asiens heimisch waren. Die kleinen Löwenhunde haben ein angenehmes Wesen und sind sehr verspielt. Es sind die idealen Familienhunde, da sie Kinder regelrecht lieben. Zudem sind sie sehr intelligente Hunde und benötigen nur wenig Auslauf.

Platz 2: Der Chihuahua

Chihuahuas kennt wohl jeder, ganz egal ob vom TV mit Paris Hilton oder von der Nachbarin im Block gegenüber. Der kleine, aber tapfere Begleithund ist der ideale Haushund, der sich in Großstädten, sowie auf dem Land prächtig fühlt. Er benötigt nur sehr wenig Auslauf und ist pflegeleicht. Bei Chihuahuas gibt es zwei verschiedene Arten: den Kurzhaar- und den Langhaarchihuahua, den es in den unterschiedlichsten Farbkombinationen von hell bis dunkel und gefleckt gibt. Die mexikanische Hunderasse ist die kleinste weltweit und aus diesem Grund sehr beliebt, vor allem in Städten. Besonders durch sein geringes Gewicht von 1,5 bis 3 Kilogramm ist der Chihuahua ein gutter Begleiter für große Städte, da er leicht mit in die U-Bahn oder in die Innenstadt mitgenommen werden kann.

Platz 1: Maltester

Der absolute Städtehund ist der kleine aber feine Malteser. Durch sein freundliches und angenehmes Wesen sind Malteser eine der beliebtesten Hunderassen für Städter. Sie sind lebhaft, aber dennoch keine Kläffer. Sie sind verspielt, lieben es aber genauso mal auf der Couch zu liegen und zu dösen. Kurze Spaziergänge machen ihnen nichts aus, dennoch möchten sie zur Abwechslung auch mal eine etwas größere Runde machen. Sie sind nicht zu klein, aber auch nicht zu groß. Und durch ihr Gewicht von 3 bis 5 Kilogramm können sie, ebenso wie Chihuahuas, jederzeit mitgenommen werden können. Der ideale Familien- und Stadthund.

Ein tolles Forum zu dem Thema findet ihr unter http://www.stadthunde.com/

 

Darauf sollten Hundebesitzer beim Fliegen mit Hunden achten

Fliegen mit Hund bedeutet meistens sowohl für die Hunde als auch für ihre Besitzer enormen Stress. Wenn nur irgend möglich, sollte deshalb natürlich auf das Fliegen verzichten werden. Manchmal gibt es aber Situationen, in denen eine Reise mit dem Flugzeug unbedingt notwendig ist oder der Hund nicht in der Nähe des Heimatortes während einer Urlaubsreise seiner Besitzer untergebracht werden kann.
Einige kleine Tipps können jedoch dabei helfen, die Flugreise für Hund und Halter so angenehm wie möglich zu gestalten.

Frühzeitige Planung vor dem Fliegen mit Hund

Ein rechtzeitiger Kontakt zur gewünschten Airline oder auch einem Reisebüro, welches dem Halter sicher gut dabei behilflich ist, gezielt geeignete Fluggesellschaften herauszusuchen, ist absolut notwendig. Grund dafür ist, dass die meisten Fluggesellschaften pro Flug nur eine begrenzte Anzahl an Tieren erlauben. Nur wer wirklich früh bucht, kann sicherstellen, dass sein Hund auch in dem gewählten Flugzeug transportiert werden kann. Ebenso gibt es bestimmte Fluggesellschaften, die überhaupt keine Tiere oder nur eingeschränkt befördern. Hier gilt es, sich unbedingt rechtzeitig über die Internetseite oder besser durch einen Telefonanruf bei der jeweiligen Airline zu versichern. Außerdem braucht der Hund genau wie das Herrchen oder Frauchen ein Flugticket. Die Preise variieren hier stark. Es kommt auf die Größe des Hundes, die Strecke und die Fluggesellschaft an.

Gewicht entscheidet: Hund als Handgepäck oder im Frachtraum

Bis zu einem Gewicht von fünf Kilo dürfen Hunde in der Regel mit in die Kabine. Dieses bedeutet natürlich vor allem für den Vierbeiner viel größere Sicherheit durch das Beisein einer vertrauten Person. Doch auch die Tiere in der Kabine dürfen nicht auf den Schoß, sondern müssen in einer Box verstaut werden. Die Transportbox darf in der Regel nicht größer als 48x40x20 cm sein und ein Gewicht von fünf Kilogramm nicht überschreiten.
Größere Hunde müssen grundsätzlich in einer Transportbox im Frachtraum mitfliegen. Diese Box muss stabil, wasserdicht und luftdurchlässig sein. Wichtig ist auch, dass der Hund in der Box stehen kann und ein Drehen und Hinlegen bequem möglich ist. In der Transportbox sollten die dem Tier bekannten, rutschfesten und saugfähigen Hundedecken liegen. Der Wasserbehälter sollte gut befestigt und mit Wasser, vielleicht bei langen Flügen zunächst teilweise mit Eiswürfeln, befüllt werden.
Es sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass die Kontaktdaten der Besitzer und alle wichtigen Informationen zum Hund wie zum Beispiel bestimmte Verhaltensinformationen gut sichtbar auf einem Zettel an der Box befestigt werden. Oftmals haben die Boxen auch eine transparente Folienhülle, worin alle wichtigen Papiere und Informationen zu dem Hund sicher verstaut werden können. Sollte dieses nicht der Fall sein, ist einem auch gut mit selbstklebender Folie geholfen.

Letzte Vorbereitungen vor dem Flug mit dem Hund

Wer mit seinem Hund fliegt, sollte diesen unbedingt bereits vorher an die Transportbox gewöhnen. Der Hund muss die Box mit etwas Positivem verbinden. Auch sollte der Hund seine letzte Mahlzeit einige Stunden vor dem Abflug erhalten, um ein Einkoten zu vermeiden. Ein langer, ausgedehnter Spaziergang vor dem Abflug ist natürlich ebenso zeitlich einzuplanen.

Wenn man all diese Dinge beherzigt, kann der Stressfaktor für den Hund und das Herrchen auf das Minimalste reduziert werden. So kann die Flugreise beginnen.