30. Oktober 2020
süßer kleiner Hund beim spielen

Sportskanone, Knuddelmonster, Meisterspürnase und Co. – Welche Hunderasse passt zu mir?

Hunde entwickeln, ähnlich wie Menschen bereits in den ersten Monaten, sprich ab dem Welpen Alter ihre Eigenschaften welche sie prägen und ihr liebevolles, treues Wesen ausmachen. Weltweit gibt es über 300 Hunderassen mit den unterschiedlichsten Typen und Eigenschaften. Steht es also in Planung sich einen liebenswürdigen Vierbeiner anzuschaffen, sollte gut überlegt sein welche Rasse überhaupt die passende ist. Schließlich sind auch Menschen sehr unterschiedlich, zeigen verschiedene Charakter Eigenschaften, Typen und Interessen und führen ein Alltagsleben in welches der neue Familienzuwachs bestmöglich integriert werden soll.

Sportskanonen auf hohen Niveau:

So niedlich sie auch sein mögen, aber mit einem Mops oder Malteser kommen sportliche Affine Menschen im wahrsten Sinne des Wortes nicht weit. Für aktive Familien, mit viel Bewegung im freien, viel Sport, ausgedehnten Spaziergängen, Wanderungen oder täglichen Jogging- oder Mountainbike Runden ist eine Sportskanone unter den Vierbeinern genau das richtige. Hunde die energiegeladen sind, auch vor schwierigerem Gelände nicht halte machen und täglich mehrere Stunden Auslauf benötigen sind zum Beispiel Rhodesian Ridgebacks, hier ist schon am Körperbau zu erkennen, dass sie echte Bewegungsliebhaber sind. Auch Weimaraner, Jack Russel Terrier, Border Collies oder Deutsche Kurzhaar Rassen sind eine ausgezeichnete Wahl für tägliche Jogging Runden und aktive Familien. Eine oft unterschätzte und als süße, niedlich angesehene Rasse welche aber Haufenweise Bewegung benötigt, ist der Dalmatiner, sie wollen immer auf Trab gehalten werden. Auch Deutsche Schäferhunden sind echte Sportler und gleichzeitig Spürnasen vom feinsten. Nicht umsonst werden sie von Feuerwehr, Polizei und Rettungsteam für Einsätze aller Art ausgebildet.

Probier´s mal mit Gemütlichkeit… Ruhige, gemütliche Vierbeiner:

Je nach Stimmung kann sie nichts aus der Ruhe bringen, sie lassen es ganz gemütlich angehen und zeigen im Vergleich zu anderen Rassen nur wenig Emotionen. Sie sind nur wenig bis gar nicht aufgeregt, nehmen vieles gelassen und gleichgültig auf und legen nur selten Angstgefühle an den Tag. Perfekte Vierbeiner für ältere Menschen oder Herrchen und Frauchen die pro Tag nicht mehrere Stunden für sportliche Aktivitäten aufbringen können. Auch für Familien mit ein, zwei oder drei kleinen Kids sind ruhige Hunde oft einer gerne getroffene Wahl. Schließlich ist Mama mit 3 kleinen Kindern schon gut ausgelastet und braucht verständlicherweise keinen aufgeregten, schwanzwedelnden, vor Freude bellenden Jack Russel Terrier der voller Vorfreude und Energie um sie herumspringt und auf die tägliche Jogging Runde drängt. Einige ruhige Hunderassen sind unter anderem der Mops, Basset Hunde, Bulldoggen, Chow Chows und auch die sanften Riesen Neufundländern.

Spürnase und Meisterdetektiv – Jagdhunde:

Genaugenommen sind Jagdhunde auch Sportskanonen die Bewegung lieben und immer aktiv sind. Im Wesen des Jagdhundes liegt es, sich eine Aufgabe zu suchen welcher sie nachgehen. Im Idealfall sind Herrchen oder Frauchen beruflich viel in der Natur unterwegs wo der Vierbeiner einfach die Begleitung übernimmt. Jäger oder Förster sind zum Beispiel hoch angesehene Herrchen und Frauchen. Jagdhunde fühlen sich im Wald, auf Wiesen und der Natur in ihrem Element, wollen Fährten aufnehmen, Beute erschnüffeln, Hasen, Enten oder Eichhörnchen hinterherjagen und am besten nach ausgedehnten Spaziergängen noch mit Agility Training beschäftigt werden. Leider können Jagdhunde oftmals nur an einer Schleppleine in Wald und Wiesen Gebieten geführt werden da sie trotz guter Erziehung ohne wenn und aber ihrem natürlich ausgeprägten Jagddrang nachgehen würden. Rassen mit Meisterdetektiv Eigenschaften sind Jagd-Terrier, Bracken, Dackel oder auch Beagle sind beliebte Jagdhunde.

Familien Vierbeiner:

Lieblinge der ganzen Familie sind im Idealfall kinderlieb, einfühlsam, verspielt, verknuddelt und ausgeglichen. Kampfhunde wie Pitt Bulls, American Bulldog oder Hunde mit aggressivem Verhalten stehen hier ganz am Ende der Liste. Familienhunde sollten auch keine 100 Prozentigen Sportskanonen sein, denn meist bleibt neben dem Arbeitsalltag, den Kindern, dem Ehepartner und dem Haushalt keine Zeit noch stundenlange Spaziergänge oder sportlichen Aktivitäten nachzugehen. Ein weiteres Kriterium, nach welchem viele Familien entscheiden oder großen Wert darauf legen, ist die Beschaffenheit des Fells, kurze Haare sind Pflegeleichter und verursachen weniger Schmutz in der Wohnung. Gerne gewählte Rassen, welche sich im Familien Alltag über lange Jahre bewährt haben, sind Golden Retriever, Beagle, Französische Bulldogge, Labradore, Border Terrier oder Labrador Retriever.

Aggresive Kampfhunde oder süßes Knuddelmonster:

Nur weil ein Vierbeiner zu der Rasse der Kampfhunde gehört, heißt das noch lange nicht das er eine Zähne fletschende Bestie ist die über alles und jeden herfällt. Meist sind sie in ihrem inneren sogar recht friedlich. Wie sich das Wesen des Hundes entwickelt hängt bei diesen Rassen leider stark von Besitzern und Erziehung ab. Die Muskelbepackten Rassen wie Pit Bull oder Rottweiler sind in den Händen erfahrener Hundebesitzer sanftmütige und sehr sensible Hunde und zeigen teilweise auch eine verknuddelte, verschmuste Seite. Kampfhunde sind Rudel Tiere und kümmern sich mit beachtlicher Fürsorge um alle Rudel Mitglieder. Man darf nicht vergessen das in diesem Fall die neue Familie des Vierbeiners das Rudel darstellt. Oftmals leider auch vorschnell verurteilte Kampfhunde sind unter anderem Rottweiler, Pitt Bulls oder der American Bulldog.

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